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Archiv Spielberichte 1. Männer

12.03.2017 SG Weixdorf II - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 1:3 (1:1)

Am vergangenen Sonntag spielte unsere Erste bei der zweiten Männermannschaft von Weixdorf. Um den Anschluss an die Spitzengruppe zu halten, war das Team von Till Schubert gezwungen hier einen Dreier mitzunehmen. Im Vergleich zur Vorwoche wurden in der Startelf der SGG einige Veränderungen vorgenommen. M. Schöbel, D. Hübner und Winterneuzugang Y. Balde durften von Anfang an ran.

In der Anfangsphase beherrschten die Weixdorfer das Spiel. Durch einen druckvollen Beginn kamen die Gastgeber zu ihren ersten Torannäherung und Halbchancen. Die Schubert-Elf verschlief die Anfangsphase, doch kämpfte sich mit der Zeit ins Spiel. Bis zur 25. Minute konnte Goppeln keinen richtigen Angriff fahren, bis dann die Weixdorfer spürten, welche individuelle Klasse unsere Offensivreihe hat. Nach einer sehenswerten Kombination zwischen T. Voigt und B. Gnichwitz, konnte D. Wolf seinen ersten Ligatreffer für die „Rothosen“ markieren. Dieses 0:1 kam wortwörtlich aus dem Nichts. Im Gegenzug wurde die Euphorie jedoch schnell gestoppt. Durch ein nachlässiges Abwehrverhalten konnte der Weixdorfer T. Köhne eine scharfe flache Flanke in den Strafraum bringen, welche am langen Pfosten L. Stanzel vollendete. Die Partie wurde von nun an von beiden Mannschaften sehr offen gestaltet. Weixdorf spielte vor allem im ersten Durchgang nicht wie ein Abstiegskandidat, dennoch gingen die Gäste wieder in Front. Ein langer Ball von L. Wittenberg schien im ersten Moment unerreichbar- nicht für B. Gnichwitz. Der Mann mit der Nummer 10 erzielte in der 33. Minute ein Tor was schwer zu beschreiben, aber brillant vollendet worden ist. Kurz vor der Pause hatte D. Wolf die dicke Möglichkeit seinen zweiten Treffer zu erzielen. Nach einem tollen Zuspiel von B. Gnichwitz traf der Neuzugang von Süd-West, unter Bedrängnis, nur das Gestänge hinter dem Tor.

Im zweiten Durchgang setzte der Gastgeber alles daran die Niederlage zu vermeiden. Wieder gehörte die Anfangsphase den Weixdorfern, doch die Abwehrreihe der Goppelner stand und ließ wenig zu.
Der Schubert-Elf war klar, wenn sie das dritte Tor macht, wäre alles klar. Nach einem Eckball bekam der auffällige D. Wolf nicht genug Druck hinter seinen Kopfball und war somit keine große Gefahr für den Weixdorfer Schlussmann. Im zweiten Durchgang wurde das Spiel etwas härter. Viele kleine Fouls unterbrachen den Spielfluss. In der 78. Minute gab es einen Freistoß für die Schubert-Elf, welchen B. Gnichwitz in der linken Ecke des Tores verwandelte. Die Vorentscheidung in dieser Stadtliga-A-Partie war gefallen. Doch das Spiel hätte torreicher enden können, denn die Weixdorfer kamen in den Schlussminuten noch zu guten Gelegenheiten. Zuvor hätte auch der eingewechselte D. Clauß seinen 10. Saisontreffer erzielen können.

Unterm Strich war es ein ganz wichtiger Dreier für die Truppe von T. Schubert. In der kommenden Woche spielt die Erste zu Hause gegen die zweite Mannschaft vom FV Dresden Süd-West. (GB)

 

05.03.2017 FV Löbtauer Kickers - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 0:3 (0:1)

Zum zweiten Spiel nach der Winterpause gastierte Goppelns Erste bei den Kickers aus Löbtau. Da auf der Saalhausener der Platz saniert wird, baten die "Grünen" auf der neuen Kunstrasenmatte in Strehlen zum Tanz. Auf Goppelner Seite musste man wieder zahlreiche Ausfälle kompensieren und sogar im eigenen Lazarett wildern. Auf die IV-Position rutschte Eckardt neu ins Team, der bereits am Vorabend im Pinguin-Kostüm eine gute Figur abgab.

Die 11 halbwegs fitten Spieler von Coach T. Schubert besannen sich zunächst auf die Abwehrarbeit. Dort gab es in neuer Besetzung noch einige Abstimmungsprobleme, woraus sich einige gute Möglichkeiten für die Hausherren ergaben. Es dauerte seine Zeit, bis die Gäste in Fahrt kamen und selbst Torgefahr ausstrahlten. Wirklich heiß wurde es aus dem Spiel heraus jedoch aber nicht.
Der Führungstreffer fiel dann folgerichtig nach einem Abstauber eines Standards durch den Linksaußen D. Weber Mitte der ersten Hälfte. Nach dem 1:0 ließen die Goppelner die Zügel wie in der Vorwoche nach dem Anschlusstreffer zu sehr schleifen wodurch Löbtau nach einem kurzen Schockmoment schnell wieder ins Spiel zurück fand.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs sahen sie sich nach dem Elfmeterpfiff sogar kurz vorm Anschlusstreffer, fanden ihren Meister aber im parierenden J. Schubert. In der 75. Minute erhöhte Gnichwitz nach einem fabelhaften Solo über die linke Seite, bei dem er zwei Gegenspielern auf engstem Raum die Schürze schob und letztlich den Torhüter überlupfte. Kurz vor Schluss durfte auch noch mal Clauß für den unrund laufenden Leistner ran und netzte bereits nach wenigen Minuten per Kopf zum Endstand ein.

Insgesamt war dies zwar ein verdienter Sieg für die Goppelner, ließ aber wieder phasenweise stark zu wünschen übrig. Mitnehmen können die Goppelner die moralisch wichtige "Null" und den ebenso benötigten Dreier, um auf Tuchfühlung zur Spitzengruppe zu bleiben. (DP)

 

26.02.2017 SG Gebergrund Goppeln - SG Einheit Dresden-Mitte
Ergebnis: 1:3 (0:0)

Am vergangenen Wochenende wartete nach der langen Winterpause bereits ein schwerer Brocken auf die "Erste". Die Eisernen von der Eibenstocker Str. spielen in diesem Jahr wieder eine bedeutende Rolle in der Stadtliga A und konnten mit einem Sieg punktemäßig gleichziehen. Um am Spitzentrio dranzubleiben brauchte Goppeln ebenfalls unbedingt den Dreier. Somit durften sich die zahlreichen Zuschauer auf eine spannende Partie einrichten. Auf Goppelner Seite musste man trotz vieler Neuzugänge improvisieren, da bspw. Sturm-Ass Clauß fehlte und das Duo Gnichwitz/Wolf angeschlagen in die Partie gingen.

Von Beginn an zeigte Mitte, warum sie keine Eintagsgfliege in dieser Saison sind. Mit mannschaftlicher Geschlossenheit und körperlich robuster Spielweise machten sie den Hausherren gehörig Dampf. Chancen erspielten die Gäste sich im ersten Durchgang jedoch nicht, da der Abwehrverbund der Goppelner bestens funktionierte. Im Angriffsspiel der Gastgeber klemmte jedoch genauso der Schuh, sodass man gerechter Weise torlos in die Halbzeit ging.

Im zweiten Durchgang merkte man beiden Mannschaften die zerfahrenen ersten 45 Minuten an. Mangelnde Konzentration führte zu Fehlern in den hinteren Reihen und ermöglichte so bessere Möglichkeiten auf der einen wie auf der anderen Seite. Als ein langer Ball dem Mitte-Sürmer Wünsche  direkt vor die Füße fiel, zog dieser im 1 gegen 1 in der 54. Minute direkt von der Strafraumkante per Volley ab und ließ Petzold keine Chance. Dieser berührte den Ball zwar noch, konnte ihn aber nur noch an den Innenpfosten lenken von wo aus der Ball ins Tor abprallte. Mit viel Moral kämpften sich die Goppelner in der 60. Minute durch Finsters Anschlusstreffer zurück ins Spiel, verloren danach jedoch unverständlicher Weise wieder den Faden und mussten sich letztlich mit 3:1 durch Tore von Hommel und Schulze kurz vor Abpfiff geschlagen geben.

Die Euphorie aus dem überragenden Triumph bei der Hallen-Stadtmeisterschaft erlitt somit einen herben Schlag, kann man somit wohl das Rennen um den Aufstieg in der Saison 16/17 vorzeitig ad acta legen. Doch noch ist nicht aller Tage Abend... Mit einer Siegesserie wie zu Beginn der Saison ist vielleicht doch noch was möglich. (DP)

 

20.11.2016 SG Gebergrund Goppeln - SV Helios 24 Dresden
Ergebnis: 0:3 (0:2)

Am Wochenende gastierte niemand geringeres als der unangefochtene, amtierende Spitzenreiter der Stadtliga A auf der Wittgensdorfer Straße. Helios war jedoch kein unbekannter Gegner für die Goppelner, da man sich in den letzten Vorbereitungsphasen zu Testspielen des Öfteren duellierte. Bei diesen Auseinandertreffen waren immer viele Tore garantiert, weswegen sich wohl auch ungewöhnlich viele Zuschauer auf der Sportanlage der Gastgeber einfanden. Auch die Tabellensituation sorgte für Spannung, da nun der Erstplatzierte auf den Tabellendritten traf. Coach Schubert konnte zwar auf eine schlagkräftige Truppe zurückgreifen, musste aber ob der kritischen Personalsituationen seine Bank etwas dünner besetzen als gewohnt.

Ab Anpfiff standen sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüber, die ihre Zweikämpfe intensiv aber fair führten und sich eher auf die Abwehrarbeit besannen als auf das riskante Spiel nach vorn. In der 19. Minute ließen die Goppelner allerdings die vorher gezeigte Konentration vermissen, da nach einem Standard mehrere „Heliten“ allein vor Petzold standen und F. Berger die erste wirkliche Chance aus Nahdistanz per Kopf zur 1:0-Führung vollendete. Neun Minuten später war es der artistische Treffer von S. Reichelt, der die in dieser Phase mangelnde Zweikampfführung der Hausherren offenbarte. Bis zur Pause folgte dann eine kämpferisch ansprechende, allerdings wenig effiziente Spielweise von beiden Mannschaften, die sich in einer Vielzahl von Fouls mit nur zwei gelben Karten widerspiegelte.

Nach dem Pausentee wollten die Rothosen noch mal etwas mehr nach vorne probieren und kamen wenige Augenblicke später durch D. Clauß gleich zu zwei 100%-Chancen, die er erst aus 5 Meter mit dem Kopf nicht verwerten konnte und anschließend auch noch im Nachschuss scheiterte. Hätte man hier den Anschluss herstellen können, wäre die Partie wohl etwas verlaufen. So verloren die Goppelner zusehends das Selbstvertrauen in sich selbst, da man immer wieder in den gut gestaffelten Ketten der Blau-Gelben hängen blieb. Mitte der zweiten Hälfte war es abermals S. Reichelt, der nach einem dummen Foul von Hübner am 16er den fälligen Freistoß mustergültig verwandelte. Diesen komfortablen Vorsprung ließ sich der Tabellenerste im Stile einer echten Spitzenmannschaft natürlich nicht mehr nehmen und gewann auch in der Höhe verdient.

Letztlich kann man konstatieren, dass Helios den berühmten Tick konsequenter und bissiger in den Zweikämpfen war und sich somit die Tore hart erarbeitet haben. Dass diese dann mehr oder weniger aus dem nichts fielen, passt ebenfalls ins Bild des Spielverlaufs, denn das Glück ist nur mit dem Tüchtigen. Vielleicht gelingt es am kommenden Wochenende den Bock umzustoßen und nach zwei sieglosen Partien mal wieder einen Sieg für die Moral einzufahren. Gegner dabei ist Reichenberg-Boxdorf. (DP)

 

13.11.2016 SG Dölzschen - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 2:2 (1:2)

Am vergangenen Sonntag traf die Mannschaft von T. Schubert auf den Stadtoberliga-Absteiger SG Dölzschen. Die Goppelner mussten wiedermal auf Leistungsträger wie A. Leistner, M. Schoenfeld und D. Pochert sowie auf Torhüter J. Schubert verzichten. Auf ungewohntem Geläuf und eisigen Temperaturen wollten die „Rothosen“ den Schwung vom „Moralsieg“ aus der Vorwoche mitnehmen und den nächsten Dreier einfahren.

Der Tabellenzweite aus Goppeln kam hervorragend ins Spiel. Nach dem Sommerneuzugang F. Arneth auf der rechten Seite gut freigespielt wurde, zog er in den Strafraum hinein und konnte nur mit einem Foulspiel am Abschluss gehindert werden. J. Nizar konnte den anschließenden Strafstoß verwandeln und markierte somit sein erstes Pflichtspieltor für Goppeln. Die Schubert- Elf ließ nicht locker und wollte schnell das zweite Tor nachlegen. Nach einer guten Viertelstunde setzte sich J. Nizar technisch sehr sehenswert auf der rechten Seite gegen zwei Dölzschner durch und legte den Ball quer in den Strafraum hinein, wo D. Clauß seine Kaltschnäuzigkeit unter Beweis stellte und auf 2:0 erhöhte. Doch mit der Zeit kam der Gastgeber besser in die Partie und Goppeln wurde etwas fahrlässig im Abwehrverhalten. Mitte der zweiten Hälfte war es ein Spiel auf Augenhöhe, in welchem der Gast immer wieder gefährliche Torchancen kreieren konnte. Nach einer guten halben Stunde traf J. Nizar erneut, doch der Schiedsrichterassistent entschied auf Abseits. Nur einige Minuten später verkürzte E. Vötchen nach einer tollen Einzelaktion auf 1:2- und schon war Feuer im Spiel. Der Gastgeber wurde stärker und war dem Ausgleich näher als Goppeln dem dritten Treffer, doch oft fanden die Angreifer des Gastgebers in A. Petzold ihren Meister.

Die Zuschauer sahen auch eine sehr unterhaltsame Partie, welche von beiden Teams mit viel Kampf und Leidenschaft geführt wurde. Die erste Möglichkeit nach dem Wiederanpfiff hatten erneut die Gäste. Nach einem klasse Pass von B. Gnichwitz scheiterte erst D. Clauß am Schlussmann der Gastgeber und im Nachschuss konnte P. Rex den Schuss von D. Weber auf der Linie abblocken- das vermeintlich wichtige 3:1 fiel also nicht. Stattdessen wurde Dölzschen immer besser und konnten immer mehr Druck auf den Abwehrblock der Goppelner ausüben. Nach 61 Minuten belohnte D. Wodner die Gastgeber und erzielte mit einem Flachschuss aus 18 Metern den Ausgleich. Kurze Zeit später hatten die Gastgeber sogar die Möglichkeit zur Führung, doch die Mannschaft von Goppeln hatte den Fußballgott auf ihrer Seite. Zuerst wurde die vermeintliche Führung des Gastgebers, aufgrund einer Abseitssituation zurückgepfiffen und kurze Zeit später konnte ein Angreifer der Dölzschner den Ball aus Nahdistanz nicht im Netz unterbringen, sondern schoss den Ball in die Wolken.

Am Ende holte eine sehr dezimierte Goppelner Mannschaft einen wichtigen, aber auch glücklichen Auswärtspunkt. In der kommenden Woche kommt es zum Topspiel auf der Wittgensdorfer Road. Zum Totensonntag gastiert der SV Helios 24 Dresden mit Ex-Trainer Schwenke bei uns in Goppeln. Anstoß ist 13 Uhr. (GB)

 

06.11.2016 SG Gebergrund Goppeln - TSV Cossebaude II
Ergebnis: 3:2 (2:2)

Als am Sonntag die Zwote des TSV Cossebaude II auf der Wittgensdorfer Str. zum Ligaspiel antrat, konnte der Goppeln-Trainer T. Schubert im Vergleich zur Vorwoche wieder auf eine schlagkräftige Truppe zurückgreifen. Bis auf die Ausfälle von Leistner und Schoenfeld waren alle an Bord. Letzterer verursacht verletzungsbedingt immer noch ein klaffendes Loch in der Abwehr-Viererkette, das Schubert - für viele überraschend - mit Top-Stürmer Clauß zu stopfen versuchte. Leistner wurde durch den Startelf-Debütanten Naumann im zentralen Mittelfeld ersetzt.

Ab der ersten Minute gestaltete sich ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe, wie es sich von der Tabellenkonstellation eigentlich nicht abzeichnen konnte. Die Cossebauder, tief im Tabellenkeller der Stadtliga A, sorgten gegen den Zweitplatzierten aus Goppeln immer wieder mit schnellen Bällen in die Spitze für reichlich Gefahr im Strafraum der Rothosen. Deutlich zu erkennen waren Abstimmungsprobleme der Hausherren, die gezielte Vorstöße der Gäste ermöglichten. Somit war es nur eine Frage der Zeit bis die Kicker vom westlichen Stadtrand Dresdens zu einem Torerfolg kommen. In der 27. Minute half ihnen dabei zu allem Unglück auch noch J. Schubert, der einen Schuss von Schütz vom 16er durch die Hosenträger gleiten ließ. Als die Goppelner Mitte nur wenig später wieder einen Ball zwischen ihre Verteidiger zuließen, spritzte Petzold dazwischen, spitzelte die Kugel unter Schubert hindurch und erhöhte nicht unverdient auf 2:0.

Somit musste Coach Schubert zur Halbzeit reagieren und ließ daher seine Mannen höher anlaufen und brachte Pochert für Naumann, sodass Clauß wieder im Sturmzentrum agieren konnte. Mit Kampfesmut und viel Einsatz kamen die Hausherren nun zu mehr Spielanteilen und setzten die Gäste ordentlich unter Druck. Allein das Glück im Torabschluss blieb ihnen versagt. Etwas unverhofft fiel der Anschlusstreffer durch Becht dann in der 75. Minute, der seinen Schuss unter die Latte setzte und dieser von dort ins Tor abprallte. Nun ging es hoch und runter für beide Mannschaften, was für die Zuschauer ein ansehnliches Match auf Messers Schneide bedeutete. Nach einem indirekten Freistoß aus dem 16er kam es im Gästestrafraum 6 Minuten vor Spielende zu einem echten Tohuwabohu. Mehrere Torschüsse wurden auf der Linie vereitelt, gegen das Eigentor von Fleischer konnte dann aber auch der Cossebauder Torhüter nichts mehr machen. Dieses Unentschieden reichte den Goppelnern nicht, die nun voll unter Strom standen und jetzt weiter auf Sieg spielten. Belohnt wurden sie durch Weber, der in der 89. Minute die Partie drehte und damit den Schlusspunkt in diesem Krimi setzte.

Eine verschenkte erste Hälfte konnte damit noch zum glücklicheren Ende gedreht werden. Im nächsten Spiel gegen Dölzschen muss die Leistung der zwoten Hälfte aber über 90 Minuten gezeigt werden, sonst wird es auf Dresdens kleinster Schleifscheibe schwierig bis unmöglich Zählbares zu holen.

PS.: Hoffentlich beruhigt sich bis zum nächsten Aufeinandertreffen das Gemüt des Cossebauder Sportfreundes Ulrich noch um einiges, der Nizar auf dem Heimweg noch das Wiedersehen in der Rückrunde androhte. Fair ist anders. (DP)

 

30.10.2016 SG Weißig - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 6:0 (4:0)

Am vergangenen Wochenende musste Goppelns Erste ins Dresdner Hochland zur SG Weißig. Coach Schubert konnte nur eine ersatzgeschwächte Mannschaft ins Spiel schicken, in welcher er im Vergleich zur Vorwoche gleich auf fünf Spieler verzichten musste. Die Innenverteidigung und die Offensivreihe musste neu zusammengestellt werden. Somit sollten es D. Pochert und T. Schneck in der Innenverteidigung lösen und T. Köckritz, J. Nizar, L. Schulze sowie D. Clauß in der Offensive richten. Spieler wie Kapitän M. Schoenfeld, B. Gnichwitz, L. Wittenberg, M. Schöbel und D. Weber galt es zu ersetzen.

Bei sehr frischen Temperaturen und einem leichtem Wind war es das Ziel für die „Rothosen“ etwas aus dem Spiel mitzunehmen. Doch die Aufgabe wurde für die Mannschaft vom Nickerner Berg schwerer als gedacht, denn schon in der Anfangsphase spürte man eine gewisse Unsicherheit im Goppelner Spiel, welche selbst den sonst so souveränen J. Schubert ansteckte. Er rutschte bei einem Abschlag weg, traf den Ball nicht richtig und der Weißiger P. Hammermüller brachte den Gastgeber in Front. Dieser Schock saß tief und es schien nicht so, als würde sich die Schubert Elf von diesem so schnell erholen. In Minute 13 erhöhte L. Manz nach einer Ecke auf 2:0 für die SG aus Weißig. Die Goppelner kamen überhaupt nicht ins Spiel, wurden durch die beiden frühen Tore sehr früh eiskalt bestraft und machten den Gastgeber dadurch erst stark. Diese konnten frei aufspielen, waren die bessere Mannschaft und führten absolut verdient. Nach 25 Minuten traf S. Gersdorf, der einen abgefälschten Freistoß vorm Strafraum der Goppelner in die linke untere Torwartecke unterbrachte. Ganz selten konnten die Gäste Torgefahr ausstrahlen. Ein paar wenige Torchancen durch D. Clauß und J. Nizar konnten nicht genutzt werden. Weißig hingegen gelang vorm Pausenpfiff noch das 4:0 und setzte die vermeidliche Vorentscheidung der Partie.
In der Halbzeit wechselten die Gäste - B. Naumann ersetzte L. Schulze und brachte endlich ein bisschen Leben ins Spiel der Goppelner. Nach der Pause gab es sogar die Doppelchance für T. Köckritz die Gäste zurück in die Partie zu bringen, doch der junge Außenspieler scheiterte  am heimischen Abwehrbollwerk aus Nahdistanz. Ab Mitte der zweiten Hälfte spielte die SGG sogar in Überzahl. Dennoch konnten die Weißiger durch einen Fehler im Aufbauspiel das 5:0 und durch einen gut ausgespielten Konter das 6:0 markieren. Am Ende blieb es beim 6:0 für die SG Weißig.

Nun heißt es diese schwere Niederlage aus dem Ärmel zu schütteln und in der kommenden Woche die passende Antwort auf diesen eher schwachen Auftritt zu geben. Am kommenden Sonntag kommt die Reserve der TSV Cossebaude nach Goppeln. Anstoß ist zur gewohnten Zeit 11 Uhr.

Leider musste ein Weißiger verletzungsbedingt den Platz verlassen. Dieser wurde mit Rettungsdienst und Notarzt abgeholt. Wir wünschen dem verletzten Spieler gute Genesung und hoffen, dass es keine ganz so tragische Verletzung ist. (GB)

 

23.10.2016 SG Gebergrund Goppeln - Radebeuler BC II
Ergebnis: 3:2 (2:2)

In den beiden vergangenen Spielen konnte die Mannschaft von Gebergrund Goppeln leider keine Punkte einfahren. Ziel war es, am vergangenen Sonntag gegen die Reserve vom Radebeuler BC, den nächsten Dreier einzufahren, um zurück in die Erfolgsspur zu kommen. Im Vergleich zur Auswärtspartie beim Dresdner Sportclub stand J. Schubert wieder zwischen den Pfosten. Urlauber F. Becht verdrängte A-Jugendspieler D. Hübner auf die Einwechselbank. Außerdem beackerte T. Köckritz die linke Seite anstelle von J. Nizar.

Die „Rothosen“ trafen auf den zweiten Aufsteiger aus der Stadtliga B in dieser Saison. Die Mannschaft aus Radebeul, welche eine sehr junge Mannschaft auf den Platz brachte, wurde in der Anfangsphase vom Gastgeber etwas überrascht. Goppeln stand kompakt, legte eine aggressive Zweikampfführung an den Tag und bestrafte die Fehler der Radebeuler Innenverteidigung eiskalt. Nach einem langen Abschlag von J. Schubert konnte B. Gnichwitz seine Schnelligkeit einbringen und in Minute acht die Führung erzielen. Nur drei Minuten später war es abermals B. Gnichwitz der nach einem hohen Ball aus dem Zentrum ein Tor erzielen konnte. 2:0 im Doppelschlag- was für ein Auftakt. Doch mit der Zeit kam der Gast immer besser in die Partie, spielte keinen schlechten Ball und war nach etwa 20 Minuten mindestens ebenwürdig mit Schuberts Elf. Radebeul belohnte sich in Minute 23 mit dem Anschlusstreffer. Nach einem tiefen Ball aus dem Zentrum konnte der schnelle R. Thiele den herauseilenden J. Schubert umspielen und auf 2:1 verkürzen. Nach einer halben Stunde gab es einen von der rechten Seite getretenen Freistoß für den Gast. Diesen Freistoß konnte J. Schubert nicht sicher halten und legte somit das 2:2 ungewollt auf. B. Schlosser glich dabei für den Gast aus. Das Spiel beruhigte sich und mit dem 2:2 ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel kam die Mannschaft von T. Schubert immer besser in die Partie. Dennoch fehlte der Punch in den Offensivaktionen. Nach einer Passstafette auf der linken Seite zog es B. Gnichwitz in den Strafraum, wo er unsanft am Abschluss gehindert wurde. Der gute Schiedsrichter N. Lorenz entschied auf Strafstoß und zeigte dem Radebeuler Verteidiger die Ampelkarte. A. Leistner legte sich den Ball hin und verwandelte ganz sicher ins linke, untere Eck. Dies war die erneute Führung für Goppeln, welche nicht unverdient war. Doch noch war eine knappe halbe Stunde zu bestreiten, in welcher der Tabellenzweite die Führung versuchte auszubauen. Der eingewechselte F. Arneth, welcher sein Pflichtspieldebüt im Goppeln-Trikot gab, setzte sich über die rechte Seite durch, spielte einen Gegenspieler aus und zog in den Strafraum, in welchem er nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Wieder entschied der Unparteiische auf Strafstoß. Die Kugel nahm sich der eingewechselte D. Clauß, lief an und verlor das Duell gegen den starken Schlussmann F. Vogel. Es blieb also spannend. Doch Goppeln ließ allzu viel nicht mehr zu und brachte das 3:2 hochverdient über die Zeit. Ein ganz wichtiger Sieg, welcher leider durch eine unschöne Szene nicht ganz rund wurde, denn in der Nachspielzeit verletzte sich der Kapitän M. Schoenfeld so schwer, dass er mit dem Rettungsdienst abgeholt werden musste. An dieser Stelle gute Besserung an dich - „Schoeni“!!

Am kommenden Wochenende muss die Mannschaft von T. Schubert nach Weißig. Diese schwere Aufgabe wird am Samstag 14:30 Uhr auf der Sportanlage Heinrich-Lange-Str. angestoßen. (GB)

 

16.10.2016 DSC II - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 2:1 (0:1)

Im Spiel des Drittplatzierten gegen den Tabellenzwoten traf am Wochenende im Ostragehege die Zweitvertretung des DSC auf die Erste der SG Gebegrund. Für die nötige Brisanz war somit gesorgt. Das bittere Pokalaus gegen die Mannschaft aus dem „Gehege“ versuchte Coach Schubert aus den Köpfen seiner Spieler zu bringen, musste jedoch kurzfristig im Sturmzentrum Clauß ersetzen, der sich tags zuvor einen Hexenschuss einhandelte. Somit begann Nizar im Angriff und Hübner rückte ins Team.

Zu Beginn des Spiels wurde auch den Zuschauern verdeutlicht, dass keine Mannschaft geneigt war, dieses Spiel leichtfertig anzugehen. Auf Goppelner Seite versuchte man sich ins Spiel „hineinzuarbeiten“ und führte entsprechend die Zweikämpfe energisch. Die Gastgeber, anfangs mit etwas mehr Spielanteilen, ließen die Pille gut in ihren Reihen laufen und probierten es immer wieder über die Flügel, wo Hübner und Fabianksi glücklicherweise alles im Griff hatten. Mit zunehmender Spieldauer erkämpften sich auch die Gäste mehr Spielanteile und setzten vor allem mehr oder weniger präzise zu Ende gespielte Konter. Als Gnichwitz Nizar wunderbar in Szene setzte, blieb dem Heimtorhüter Horn nur der Griff in Nizars Beine, um den unmittelbar bevorstehenden Gegentreffer zu unterbinden. Als letzter Mann hätte der ein oder andere Schiedsrichter hier auf rot entschieden. Hauptschiesrichter Buhler war sich aber sicher hier die neue Regelung der „Doppelbestrafung“ richtig anzuwenden und zeigte nur gelb. Den fälligen Elfer verwandelte Leistner in der 14. Minute anschließend mit Bravour. Bis zur Halbzeit folgte ein taktisch recht ansehnliches Spielgeschehen ohne nennenswerte Torraumaktionen.

Die Marschroute für den zweiten Durchgang schien somit klar. Der DSC musste nun noch etwas mehr nach vorn machen, um die sicher wirkende Abwehrreihe der Goppelner zu knacken. Dies zeigte sich bereits in der 48. Minute eindrucksvoll mit einem Tor des Monats vom Cluberer Al Akied, der mit einem Fallrückzieher aus 15 Metern den Ball im Winkel unterbrachte und den nicht unverdienten Ausgleich herbeiführte. Insgesamt investierten die Hausherren nun etwas mehr als die Goppelner und kamen immer wieder vors Tor von Petzold ohne jedoch zwingende Torgefahr auszustrahlen. Mitte der zwoten Hälfte tauchte Gnichwitz nach einem Heber mutterseelenallein vor dem Club-Torhüter Horn auf, setzte seinen Ball jedoch etwas zu hoch an und traf nur die Latte von der der Ball ins Toraus sprang. Was für ein Pech, verwandelt er solche Bälle doch sonst ohne Probleme 5 Uhr am Morgen nach 6 Stunden Downtown-Aufenthalt. Gegen Ende legte der Sportclub noch einmal eine Schippe drauf und brachte die Goppelner etwas ins Schwimmen. Belohnt wurde der DSC durch die Führung in der 92. Minute durch Barthel, bei der es den Goppelnern nicht gelang den Zugriff auf der rechten Außenbahn zu bekommen und Barthel den von der Grundlinie hineingespielten Ball aus Nahdistanz nur noch im Tor versenken musste.

Letztlich wäre eine Punkteteilung verdient und wichtig für die Goppelner gewesen, denn nun beträgt der Vorsprung auf Rang drei nur noch 2 Punkte. Umso wichtiger ist es jetzt jedoch nach vorn zu blicken und an den Leistungen der letzten Wochen anzuknüpfen, um ggf. eine neue Siegesserie zu starten. (DP)

 

02.10.2016 SG Gebergrund Goppeln - SSV Turbine Dresden
Ergebnis: 2:4 (2:0)

Am vergangenen Spieltag traf der Tabellenführer der Stadtliga A auf den Stadtoberliga-Absteiger Turbine Dresden. Im Vergleich zur Vorwoche nahm Coach Schubert nur eine Veränderung vor- J. Schubert durfte wieder zwischen die Pfosten.

In der ersten Hälfte sahen die Zuschauer eine sehr ausgeglichene Partie, in welcher der Gast mehr Ballbesitz hatte, sich aber weniger Torchancen erarbeitete. In Minute 8 wurde es das erste Mal aufregend. Nach einer Hereingabe von links nahm einer der Gäste den Ball mit der Hand im eigenen Strafraum an. Der Unparteiische entschied auf Elfmeter, D. Clauß nahm sich sofort das Leder, trat an und verschoss. Der Elfmeter war nicht schlecht geschossen, doch Gästekeeper T. Werner ahnte die Ecke und hielt sehenswert. Bitter! In der Folge hatten die Goppelner die klareren Chancen. In Minute 24 holte sich J. Schubert seinen dritten Scorerpunkt in der laufenden Spielzeit. Mit einem weitem Abschlag und einer ungeordneten Abwehrkette der Gäste konnte B. Gnichwitz seinen Geschwindigkeitsvorteil nutzen und brachte die „Rothosen“ mit 1:0 in Front. In der Folge gab es auf beiden Seiten kaum Torraumszenen. Turbine versuchte es oft mit Schüssen aus der zweiten Reihe, doch diese blieben eher ungefährlich. Vom Gastgeber kam bis zur 45. Minute nichts nach vorn, doch dann wurde es wieder brandgefährlich. A. Leistner spielte einen feinen Ball aus dem Zentrum auf die rechte Seite von M. Schöbel, welcher den Ball vor dem herauseilenden Schlussmann auf D. Weber legte. Dieser ließ noch einen Verteidiger stehen und erhöhte kurz vorm Pausentee auf 2:0. Wiedermal konnten die Schubert-Schützlinge durch effektives Angriffsspiel zur Halbzeit in Führung gehen.

Im zweiten Durchgang zeigte sich eine ganz andere Gästemannschaft. Die Partie wurde härter, spannender und intensiver. Neun Minuten nach Wiederanpfiff konnte der Gast auf 2:1 verkürzen. Nach einem Freistoß von der linken Seite konnte S. Franz mutterseelenallein am 5-Meterraum einnetzen. Aber die Mannschaft von T. Schubert wollte sofort die passende Antwort auf den Anschlusstreffer geben. Nur 5 Minuten später gibt es Freistoß, aus etwa 18 Meter, für die Gastgeber. B. Gnichwitz legte sich das Leder hin, trat an und traf traumhaft! Doch der Treffer zählte leider nicht, weil Schiedsrichter Kiesewalter den Arm oben hatte und der Freistoß indirekt war. Bitter!
Turbine wurde besser und konnte in der 68. Minute den durchaus verdienten Ausgleich erzielen. M. Richter wurde auf der rechten Seite in Szene gesetzt und lief allein auf J. Schubert zu. Letzterer hatte das Nachsehen. Noch bitterer wurde es nach 76 Minuten, nachdem M. Schoenfeld einen Schuss an seine linke Hand bekam, entschied der Unparteiische auf Strafstoß. M. Richter lief an und ließ Goppelns Nummer 1 keine Chance.
In der Schlussphase wurde es noch mal hektisch. Die Truppe von Coach Schubert wollte mit allen Mitteln den Lucky Punsh erzielen, doch es gelang nicht. Stattdessen konnte Turbine in der 94. Minute, die aufgerückte Goppelner Mannschaft, mit einem Konter ausspielen und durch J. Roth das 2:4 erzielen.

Eine bittere erste Saisonniederlage für die Goppelner. Nach einer effektiven ersten Halbzeit, hat man im zweiten Durchgang nachgelassen und am Ende eine komfortable Führung aus der Hand gegeben. Jetzt heißt es den Dämpfer zu verdauen und in 2 Wochen bei  der zweiten Mannschaft vom Friedrichstädter Sportclub alles zu geben, um dort drei Punkte zu holen. (GB)

 

25.09.2016 FV Dresden Süd-West 2 - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 0:3 (0:0)

Am vergangenen Sonntag rückte unsere Erste zur frühen Morgenstund auf der Stuttgarter Straße, beim FV Dresden Süd-West an. Die Frage vor dem Spiel war, ob die Truppe von Coach Schubert die tolle Siegesserie ausbauen konnte oder ob man beim altbekannten "Angstgegner" das erste Mal in dieser Spielzeit Punkte liegen lässt. A. Petzold und D. Hübner ersetzten die Urlauber J. Schubert und F. Becht.

Nun ins Spiel: Ab der Anfangsphase übernahmen die "Rothosen" das Spielgeschehen. Man ließ den Ball gut laufen und versuchte sich ab und an Torchancen heraus zu spielen. Die Schubert-Elf spielte meist über die Rechte und diese brachte auf Torgefahr; nach einer Hereingabe von D. Hübner konnte D. Clauß den Ball nur knapp neben das Gehäuse setzen. Wenn es im ersten Durchgang Gefahr gab, dann durch den Gast. Nach einem tollen Ball aus dem Zentrum hatte J. Nizar die Möglichkeit, freistehend vorm Hüter, die Führung zu erzielen. Er entschied sich den Ball zu Lupfen, doch T. Winkler konnte er somit nicht überwinden. Dies war die beste Möglichkeit im ersten Durchgang. Aber auch der Gastgeber kam so langsam in die Partie. Nach einem gefährlichen Konter musste Kapitän Schoenfeld, in aller höchster Eisenbahn, auf der Linie klären. So ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Nach der Pause kam der Gastgeber sehr präsent aus der Kabine. Wieder ist es M. Schoenfeld der auf der Linie den Ball noch an die Latte lenken konnte. Aber auch A. Petzold durfte seine Torhüterqualitäten unter Beweis stellen, als er einen Lupfer von R. Masso Ferret parierte. In dieser Phase des Spiels hatten "Rothosen" wieder mal ein wenig Glück gehabt. Doch Mitte der zweiten Hälfte kamen die Gäste wieder besser in die Partie, es wurde wieder nach vorn gespielt. Zu einem sehr wichtigen Zeitpunkt könnten die Goppelner mit 1:0 in Front gehen. Nach einem Eckball von der linken Seite schraubte sich Kopfballungeheuer B. Gnichwitz in die Luft und köpfte den Ball gegen die Laufrichtung des Hüters. (66') 0:1, zu diesem Zeitpunkt ein bisschen schmeichelhaft. Doch jetzt hatten die Schubert-Schützlinge Blut geleckt und spielten ihre Angriffe sehr gut aus. Zehn Minuten nach der Führung konnte unser junges Talent D. Weber auf 0:2 erhöhen. Süd- West lief in einen Konter hinein und mit einer cleveren und schnellen Spielverlagerung schob der 19 Jährige die Kugel, von halblinks am Hüter vorbei. Neuzugang B. Naumann debütierte für die Erste am vergangenen Sonntag und setzte in Minute 84 D. Clauß in Szene, der noch einen Gegenspieler stehen ließ und die Kugel aus etwa 18 Meter ins linke Eck platzierte.

Auch bei Süd- West zweiter Mannschaft konnte die Mannschaft von T. Schubert wieder gewinnen und in diesem Fall auch zu NULL! 6 Spiele, 6 Siege- was für ein Start in die Saison! Mindestens sieben Tage grüßt der Gebergrund nun vom Platz an der Sonne und freut sich auf die nächste Aufgabe am kommenden Wochenende gegen Turbine Dresden. Anstoß ist dann zur gewohnten Zeit 11 Uhr bei uns auf dem Nickerner Hügel. (GB)

 

11.09.2016 SG Gebergrund Goppeln - SG Weixdorf II
Ergebnis: 3:1 (3:1)

Am vergangenen Sonntag die Erste Männer auf die Reserve der SG Weixdorf. Nach dem 2:1 Sieg der Vorwoche, welcher auch der vierte Sieg im vierten Spiel war, wollte die Mannschaft von Coach T. Schubert diese Siegesserie ausbauen. Eine Veränderung nahm sich Schubert vor und stellte den Urlauber B. Gnichwitz wieder aufs Feld. Für ihn musste Joshua-David Pochert-Kimmich wieder auf der Bank Platz nehmen.

Die Gäste aus Weixdorf kamen besser in die Partie als der Gastgeber und bestimmten die Anfangsphase, in welcher sie aber kaum Torgefahr ausstrahlen konnten. In dieser guten Phase der Gäste, konnten die „Rothosen“ wiedermal ihre Effektivität unter Beweis stellen. Nach einem tollen Pass von J. Nizar brachte F. Becht eine Flanke von der rechten Seite in den Sechszehner, in welchem M. Schöbel nur den Fuß hineinhalten brauchte. Mit dem ersten Angriff gingen die Hausherren nach sieben Minuten in Front. Die Mannschaft von T. Schubert kam nun besser in die Zweikämpfe, kam langsam ins Spiel und spielte weiterhin effektiv Fußball. In Minute 16 konnte B. Gnichwitz, nach dem er einen Gegenspieler umspielte, das 2:0 erzielen. Dennoch war es eine eher ausgeglichene Partie, denn auch die Weixdorfer kamen zu Torchancen. Die Gäste trafen noch in der Anfangsphase den Innenpfosten. Die Zuschauer sahen eine durchschnittliche Stadtliga A Partie, wo der Gastgeber immer wieder versuchte mit Tempo in die gegnerische Hälfte zustoßen. Nach 25 Minuten klingelte es erneut im Weixdorfer Gehäuse. Goppelns D. Clauß erhöhte, nach einem tollen Solo von B. Gnichwitz auf 3:0. Nun verlor die Partie etwas Tempo. Dies war nicht nur dem Spielstand, sondern auch den Temperaturen geschuldet. Bei sehr heißen Temperaturen in der Mittagssonne mühten sich die beiden Mannschaften ab. Kurz vor der Pause bekamen die Gäste einen Freistoß zentral vor dem Tor von J. Schubert. Diesen parierte er, doch im Nachschuss schob T. Eimert den Ball in die kurze Torecke ein. 3:1, der Pausenstand. Nach der Pause kamen die Weixdorfer nochmals schwungvoll aus der Kabine, aber der schnelle Anschlusstreffer gelang den Gästen nicht. Stattdessen sahen die Zuschauer einen ruhigen zweiten Durchgang. D. Clauß prüfte mit einer Direktabnahme den Schlussmann der Gäste und auch B. Gnichwitz hatte durchaus die Möglichkeit das Ergebnis in die Höhe zuschrauben. Am Ende blieb es beim 3:1 für die Goppelner, welche den fünften Sieg in Serie einfahren konnten. Wiedermal konnte man in der Anfangsphase schnelle Tore durch effektives Angriffsspiel erzielen, aber auch über die ganze Spielzeit hinweg ließen die Gastgeber wenige Torchancen zu. Nach dem spielfreienden Wochenende ist die Erste von Goppeln bei Süd-West’s zweiter Mannschaft zu Gast. Anstoß ist am 25.09.2016, 08:45 Uhr auf der Stuttgarter Straße. (GB)

 

04.09.2016 SG Gebergrund Goppeln - FV Löbtauer Kickers
Ergebnis: 2:1 (2:0)

Nach dem deutlichen Auswärtssieg bei Einheit Mitte, wurde unsere Erste am Sonntag von den Löbtauer Kickers gefordert. Die „Rothosen“ erwarteten eine blutjunge Gästetruppe, welche in der Vorsaison einen hervorragenden dritten Tabellenplatz belegte- und dies als Aufsteiger! Aufgrund des Urlaubs von B. Gnichwitz war die Schubert-Elf, welcher auch im Urlaub war, gezwungen einen ähnlich technisch-starken Spieler aufzustellen: „Joshua-David Pochert-Kimmich“ spielte hinten links in der Viererkette.

Die Zuschauer sahen eine sehr hart geführte Stadtliga-A-Partie, welche dennoch nie ihre Spannung verlor. Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen. Die meisten Spielsituationen wurden mit sehr einfach Mitteln gelöst und auch der letzte Pass in den Strafraum kam nicht an- und dies auf beiden Seiten. Beide Abwehrreihen profitierten von einem sehr unkreativen Angriffsspiel des Gegners. In Minute 10 nutzte D. Weber einen Abstimmungsfehler der Innenverteidiger der Gäste und brachte, nach einem langen Abschlag von J. Schubert, die Gastgeber per Lupfer 1:0 in Front. Nach der Führung kamen die Gäste zwar immer besser ins Spiel, doch die Partie blieb sehr torchancenarm. Zehn Minuten vor dem Pauseneistee erhöhte der Gast den Druck und die Goppelner hatten durchaus Probleme sich aus dieser Phase zu befreien. Mit ein bisschen Glück, vor allem beim abgefälschten Pfostenschuss der Gäste, konnte man diese Phase überstehen und sogar vor der Pause noch den zweiten Treffer erzielen. Wieder war es ein Tor aus dem Nichts, wieder ein langer Abschlag von Goppelns Torwart und wieder war es ein Fehler der Innenverteidigung, welcher wieder mit einem Lupfer bestraft wurde. Diesmal hieß der Torschütze aber D. Clauß.

Die Intensität nahm in Durchgang zwei nicht ab, dafür jedoch mit der Zeit die spielerische Klasse. Löbtau versuchte alles um den Anschlusstreffer zu erzielen und die Goppelner beschränkten sich aufs schnelle Kontern. Dies funktionierte auch ganz gut, doch die guten Kontermöglichkeiten konnten nicht genutzt werden. Die beste Möglichkeit den Sack zuzumachen hatte M. Schöbel, der sich wieder in seiner „Löschblatt-Manier“ an zwei Gegenspielern vorbeischlich, am Ende aber am Schlussmann der Gäste scheiterte. Auf der anderen Seite konnte Löbtau nach einem Stellungsfehler in die Goppelner Box spielen. Dort buchsierte M. Weinkauf den Ball an die Querlatte konnte aber den Nachschuss mit voller Wucht ins Netz schießen. Nach 68 Minuten gelang den Kickers der durchaus verdiente Anschlusstreffer. Die Partie wurde immer hitziger und es begann eine sehr hektische Schlussphase. In der Nachspielzeit durfte J. Schubert nochmal seine Torhüterqualitäten unter Beweis stellen und parierte einen Flachschuss sehr sehenswert.

Schlussendlich blieben die 3 Punkte nicht unverdient auf dem Wittgensdorfer Berg, denn die Mannschaft in den roten Trikots konnte wieder mal durch eine geschlossene, kämpferische Mannschaftsleistung punkten. Vier Spiele, vier Siege- ein sehr guter Start für die Mannschaft von T. Schubert. Dennoch sollte man nun nicht nachlassen und am kommenden Wochenende wieder alles dafür geben, die nächsten Punkte einzufahren. Am Sonntag erwartet die SGG die Reserve der SG Weixdorf. (GB)

 

28.08.2016 SG Einheit Dresden-Mitte - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 1:4 (1:3)

Am vergangenen Sonntag spielte unsere Erste bei der „Einheit“. Bei heißen Temperaturen und einem sehr staubigen Geläuf wollte die Mannschaft von Coach Schubert den dritten Sieg im dritten Spiel einfahren. Im Vergleich zum wichtigen Derbysieg tauschte der Coach nur eine Personalie- D. Clauß stürmte wieder vor B. Gnichwitz, J. Nizar rückte zurück auf die Sechs und P. Finster fand sich hinten links in der Viererkette wieder. A-Jugendpieler D. Hübner nahm vorerst auf der Bank Platz.

Die Zuschauer sahen eine sehr gut eingestellte Goppelner Mannschaft, die immer wieder mit Diagonalbällen versuchten die Abwehrkette der Einheit auszuhebeln. Dies gelang, ähnlich wie in der Vorwoche gut und wurde zeitig mit Toren belohnt. In Minute 8 traf B. Gnichwitz, nach einer flachen Hereingabe von links, zum 0:1 für Goppeln. Es war eine sehr starke Anfangsphase der Schubert- Elf die in der 15. Minute auf 0:2 erhöhen konnte. Eine punktgenaue Flanke von F. Becht aus dem rechten Halbfeld nahm D. Clauß per Direktabnahme und vollstreckte eiskalt in die linke Ecke des Tors. Bis dahin war vom Gastgeber wenig zu sehen. Die Zuschauer sahen sehr konzentrierte Goppelner, welche die Anfangsphase voll unter Kontrolle hatten und sich in dieser Phase weiterhin für die gute Leistung belohnten. So konnte M. Schöbel nach einem richtig guten Angriff über die linke Seite D. Weber’s Hereingabe erfolgreich verwerten und seinen zweiten Saisontreffer markieren. Nach der Trinkpause spielten die „Rothosen“ nicht mehr so konsequent und so abgeklärt wie in den ersten 20 Minuten der Partie. Die Einheit kam langsam ins Spiel und so konnte S. Schulze, durch nachlässiges Abwehrverhalten den Anschlusstreffer für die Truppe von „Dixie“ Dörner erzielen.

Nach der Pause versuchte die Schubert-Elf sich von langen Bälle zu entfernen und die Hintermannschaft der Einheit mit einfachem, aber effektivem Kombinationsspiel zu knacken. D. Clauß scheiterte nach feiner Vorarbeit von B. Gnichwitz am rechten Pfosten, so setzte der junge D. Weber den Schlusspunkt und erzielte per Direktabnahme das 4:1 aus Goppelner Sicht.
Ganz beschäftigungslos war der neue Hüter J. Schubert nicht. Die Einheit erarbeitete sich die eine oder andere gute Möglichkeit in Hälfte zwei. Etwa 10 Minuten vor dem Ende konnte der Ex-Laubegaster seine ganze Klasse zeigen und parierte einen Flachschuss aus etwa 6 Meter mit einer blitzschnellen Fußabwehr.

Goppeln konnte drei wichtige Punkte bei der Einheit einsacken und damit den idealen Saisonstart perfekt machen. Der Sieg geht in Ordnung, weil die Schubert-Elf über 90 Minuten hin solide verteidigte und drei frühe Treffer erzielte.
In der kommenden Woche erwarten die Goppelner die Kickers aus Löbtau auf der Wittgensdorfer Road. Vielleicht wird da die kleine Siegesserie ausgebaut…(GB)

 

21.08.2016 SG Gebergrund Goppeln – SV Eintracht Dobritz
Ergebnis: 3:2 (2:1)

Am vergangenen Sonntag begrüßte die Erste Herrenmannschaft den Lokalrivalen aus Dobritz. Besondere Brisanz bekam das Spiel durch die Wechsel der langjährigen Goppelner Schulz und Auerswald, die nunmehr für die Eintracht auf Tore- und Punktejagd gehen. Zudem verstärkten sich die ohnehin gut aufgestellten Kicker von der Breitscheidstraße in der Sommerpause mit namenhaften Neuzugängen, wodurch Coach T. Schubert auf höchste Konzentration seiner Spieler und vollsten Einsatzwillen pochte. Er musste wiederum auf seinen Topstürmer D. Clauß verzichten, der lieber Bernsteine an der Ostsee suchte und - so munkelt man - manch anderen Schatz fand.

Direkt nach Anpfiff zeichnete sich ein Spiel auf höchstem Stadtliga A-Niveau ab. Hohes Tempo und intensive Zweikampfführung paarten sich mit individueller Klasse beider Mannschaften. Einen guten Start erwischten vor allem die Goppelner, die bereits in der 3. Minute nach einem Freistoß, der von B. Gnichwitz verlängert und im kurzen Eck untergebracht wurde, in Führung gingen. Diese hielt bis zur 33. Minute, als ein langer Ball aus dem Zentrum auf der Außenbahn landete, dieser schnell ins Zentrum gespielt wurde und K. Freyer nur wenig Mühe hatte aus Nahdistanz den Ausgleich herzustellen. Von diesem Schock nur minder beeindruckt setzten die Goppelner ihr Spiel fort und kamen kurz vor der Pause durch B. Gnichwitz zur erneuten Führung. Weitere hochkarätige Chancen der Hausherren blieben ungenutzt, sodass Dobritz mit einem etwas schmeichelhaften Rückstand zum Pausentee stapfte.

Erstaunlicher Weise bewiesen die Goppelner auch im zweiten Durchgang gleichwertige Moral und ließen an ihrem Siegeswillen keinen Zweifel. Den Urlauber P. Finster ersetzte mit seinem ersten Spiel T. Köckritz und fügte sich gleich harmonisch ins Mannschaftsgefüge ein. In Intensität und Tempo konnte auch die zweite Hälfte dem Publikum  gefallen. Als in der 62. Minute ein zu lang geratener Ball bei Startelfneuling D. Hübner landete,  ließ er diesen auf den Heimkeeper J. Schubert prallen, übersah jedoch, dass dieser aus dem Tor kam und schob somit ins eigene Tor unglücklich zum 2:2 ein. Der direkt darauf folgende Anstoß wurde auf den durchstartenden M. Schöbel geschlagen, der mit ein, zwei Köperrtäuschungen die Abwehr fintierte und unmittelbar zum 3:2 einschob. Unglaublich, unfassbar, welch eine Moral. Bis zum Schlusspfiff fiel den erstaunlich schwachen Dobritzern nicht mehr viel ein, die sich letztlich ohne Punktausbeute auf den zumindest kurzen Heimweg begeben mussten.

War der Punktspielauftakt gegen Reichenberg-Boxdorf nur bedingt und nur teilweise vorzeigbar, konnte man sich auf Seiten der Goppelner in diesem Spiel gehörig steigern und durchaus verdient den Dreier einfahren. Im nächsten Spiel am kommenden Sonntag erwarten die Fans jedoch bei der Einheit Mitte eine daran anknüpfende Leistung, worauf es im Lauf der Woche hinzuarbeiten gilt, um den perfekten Ligastart zu schaffen. (DP)

 

14.08.2016 TSV Reichenberg-Boxdorf – SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 1:3 (0:3)

Zum Ligaauftakt der Stadtliga-A-Saison 16/17 traf die Erste Herrenmannschaft der SGGG nach durchwachsenen Ergebnissen in der Vorbereitung und in der Qualifikationsrunde des Stadtpokals auf den TSV Reichenberg-Boxdorf. Da man dort im letzten Jahr eine herbe Klatsche einfuhr, schwor Coach Schubert seine Mannen auf eine heiße Partie mit intensiver Zweikampfführung ein.

Zum Glück verschliefen die Hausherren aber vor allem die ersten Minuten, sodass D. Clauß bereits kurz nach Anpfiff das Leder gekonnt vom Strafraumeck ins lange Eck zirkeln konnte. In der 6. Spielminute unterschätzte ein Blau-Weißer den langen Goppelner Ball auf der Außenbahn, den D. Weber mit einem Heber ebenso sehenswert im Tor unterbrachte. Das war die sprichtwörtlich und kaum für mögliche gehaltene „kalte Dusche“ für die Boxdorfer. Im weiteren Verlauf kamen die Gastgeber zwar besser ins Spiel, fanden aber kaum Mittel die gut stehenden Ketten der Goppelner zu durchbrechen. In der 30. Minute krönte der vom Vorabend noch leicht angeschlagene B. Gnichwitz seine trotzdem gute Leistung mit dem 3:0 als er sich an der Strafraumgrenze „durchwurschtelte“, freistehend vor dem Torhüter den Ball an ihm vorbeilegte und aus spitzem Winkel einschob. Nennenswerteste Chance auf Heimseite war ein Missverständnis zwischen F. Becht und dem neuen Torhüter J. Schubert, bei dem Becht den Ball an ihm beim Herauseilen vorbeiköpfte und der Boxdorfer Stürmer ihn glücklicherweise über das Tor setzte. Kurz vor der Pause scheiterte D. Clauß per Foulelfmeter an M. Grundmann und ließ den Hausherren noch ein Fünkchen Hoffnung für den zweiten Durchgang.

Dort zeichnete sich ein ganz anderes Bild. Auf Goppelner Seite kam man kaum noch in die Zweikämpfe und rettete ein ums andere Mal in höchster Not im eigenen Strafraum. Eigene Torchancen konnten hingegen nicht mehr kreiert werden. Glücklich schätzen konnte man sich ob der mangelhaften Chancenverwertung der Kicker von der Dresdner Straße. In der 75. Minute gelang zumindest der hart erkämpfte Treffer durch R. Mierisch, der eine Stafette von Unachtsamkeiten in der Goppelner Hintermannschaft nutzen konnte und aus 7 Metern per Volley einschob. Vom Pech verfolgt setzten die Blau-Weißen wenig später noch einen Ball an den Pfosten und hätten die Partie damit noch mal richtig spannend gestalten können.

Letztlich blieb es aber bei diesem Ergebnis, was in der Höhe zwar nicht ganz das Spielgeschehen wiedergab, am verdienten Dreier für Goppeln aber nichts ändern sollte. Zum Heimspielauftakt empfängt die Erste am kommenden Sonntag 11:00 Uhr den Lokalrivalen aus Dobritz. Ein heißer Tanz für beide Mannschaften... (DP)

 

31.07.2017 Dresdner SC II – SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 1:0 (1:0)

Endlich geht sie wieder los - die neue Spielzeit. Zum Auftakt gab es die für die Goppelner scheinbar obligatorische, alljährliche Qualifikationsrunde im Stadtpokal, der man auch in dieser Saison nicht durch ein Freilos entgehen konnte. Als Gegner wurden den Mannen um T. Schubert die Zweitvertretung des traditionsreichen Dresdner SC’s zugelost, die mit dem Aufstieg in die Stadtliga A vom Papier her eine ebenbürdige Aufgabe für unsere Jungs darstellte.

Das frische Naturrasen-Grün im Ostragehege stellte optimale Rahmenbedingungen für ein gepflegtes Kurzpassspiel á la Pep Guardiola. Allein durch mangelnde spielerische Raffinesse, auf Goppelner Seite geprägt durch den Ausfall des Mittelfeldmotors B. Gnichwitz, beschränkten sich beide Mannschaften vornehmlich auf lange Bälle in die Spitze. Etwas geschickter stellten sich dabei die Hausherren an, deren Taktik es war mit Druck über die Außen sich etwas Luft im Zentrum zu verschaffen und um ihre schnellen Spitzen freizuspielen. Schadlos überstanden die Goppelner manch knifflige Situation bis sich in der 13. Minute E. Exner auf der rechten Bahn durchtankte und aus spitzem Winkel mit einem kunstvollen Heber A. Petzold nur zum 2. Sieger machte. Erste Halbchance, erstes Tor - da blieb so manchem Goppelner die Spucke weg. Eine wütende Angriffswelle der Gäste blieb deshalb, auf Grund der hohen Temperaturen und des ungewohnt kräfteraubenden Untergrundes aus. Bis zur Halbzeit plätschterte dann das Spielgeschehen allmählich vor sich hin. Eine kurze Schrecksekunde gab es als D. Clauß im gegnerischen Strafraum durchaus regelwidrig von den Beinen geholt wurde und vor Schmerzen aufschrie. Er konnte nach wenigen Minuten aber wieder ins Spiel zurückkehren.

Mit Anpfiff der zweiten Hälfte war es dann ein Spiel, was immer mehr an Fahrt zunahm. Hoch und runter ging es für beide Seiten, denn Hausherren wie Gäste wollten unbedingt ihren Treffer erzielen, um im Pokal weiter ein Wörtchen mitreden zu können. Zwei gute Chancen blieben auf Goppelner Seite ungenutzt, als D. Clauß bspw. Mitte des zweiten Durchgangs mustergültig am Strafraum freigespielt wurde, jedoch kläglich am überragenden Heimtorhüter S. Horn scheiterte. Nicht viel besser erging es D. Weber, der mit seinem Kopfball aus Nahdistanz kurz vor Schluss ebenfalls in S. Horn seinen Meister fand. Glücklich schätzen konnten sich die weit aufgerückten Goppelner, dass auch die Sportcluberer vor dem Tor keine bessere Figur abgaben.

Sei es drum, der Pokal ist für Goppeln damit beendet bevor er überhaupt begonnen hat. Das heiß ersehnte Match gegen den TSV Rotation Dresden in der ersten Hauptrunde dürfen nun die Jungs aus dem „Gehege“ bestreiten. Im nächsten Jahr können sich die Goppelner dann wieder beweisen und sich nun voll auf den in Kürze folgenden Ligastart vorbereiten. (DP)

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Saison 2016/17

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22.05.2016 SG Weixdorf II – SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 1:3 (1:1)

Bei subtropischen Temperaturen traf die Mannschaft um Coach Schubert vergangenen Sonntag auf die Zweitvertretung der SG Weixdorf. In den Jahren zuvor noch das Maß aller Dinge in der Liga, konnten die Nord-Dresdner in dieser Saison diese Leistung nicht erneut abrufen und finden sich daher im unteren Drittel der Tabelle wieder. Dies ließ T. Schubert aber nicht an der Klasse zweifeln, die noch immer in dieser Mannschaft steckt und warnte seine Spieler vor herausragenden Passspiel, guter Raumbesetzung und einem schnellem Spiel in die Spitzen. „Wer an diesem Tag nicht zu (mehr als) hundert Prozent seine Leistung bringt, der wird das Feld als Verlierer verlassen“, mahnte er noch vor der Partie an.

Er behielt nicht unrecht, denn nach wenigen Minuten war klar, dass es hier keinesfalls ein leichter Punktgewinn werden würde. Größere Spielanteile verzeichneten die Statistiker für die Weixdorfer,  jedoch nur vereinzelte Konter für die Goppelner. Die Spielanlage der Gäste beschränkte sich auf hohe Bälle in die Spitzen, die durch nachrückende Offensivkräfte oftmals in der letzten Kette des Gegners hängen blieben. Auf Weixdorfer Seite besann man sich ebenfalls auf diagonal geschlagene Bälle auf die Flügel, wo F. Becht und P. Finster des Öfteren ihre Probleme hatten. Chancen waren letztlich auf beiden Seiten Mangelware, da die letzte Konsequenz und Genauigkeit bei beiden Mannschaften fehlte. Als A. Bormann in der 35. Minute energischer an der gegnerischen Eckfahne zu Werke ging und den erkämpften Ball an den 16er zurücklegte, war es der heranspritzende „Cutie“ D. Weber, der mit einer Direktabnahme den Ball #supergeil #laser #nichtohne #godlike mit einem #Gottschuss zur umjubelten Führungen in die Maschen beförderte. Wenig später – in der 41. Minute – überrannte ein Weixdorfer mit Ball P. Finster, legte die Pille mustergültig von der Grundlinie in den Strafraum, wo J. Uhlitzsch bloß noch die Fußspitze zum verdienten Ausgleich hinhalten musste.

Auch in der herbeigesehnten (Erfrischungs)Pause war T. Schubert nicht müde vor der lauernden Gefahr eines Leistungsabfalls zu warnen und appellierte an seine Spieler hellwach zu bleiben. Von den anstrengenden ersten 45 Minuten erholten sich aber scheinbar die Goppelner besser, denn nun forderte das aufopferungsvolle Anrennen der Hausherren seinen Tribut, was sich mehr und mehr in ungenauen Zuspielen vor allem in der Verteidigung bemerkbar machte. Dies nutzten die Goppelner schamlos aus und kamen so häufiger zu unverhofftem Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte. Mitte der zwoten Hälfte besorgte Auerswald die verdiente Führung, als er sich mit seinem ganzen Körper in die Kopfballablage von Schoenfeld schmiss und so Verteidiger wie Torhüter keine Chance ließ. Als 6 Minuten vor Schluss F. Becht den Ball in der eigenen Hälft eroberte und mit einem klasse Dribbling den Ball bis zur Eckfahne führte, setzte er dieser Aktion die Krone mit seiner Vorlage zu D. Webers zweitem #laser #wohaterdasnurgelernt #goalgetter #cutenessisalifestyle-Treffer auf. Damit war der Deckel drauf und die 3 Punkte eingefahren.

Dieser Sieg war nicht mehr Wert als die berühmte „goldene Ananas“, konnte aber trotzdem durch die überzeugende, moralische Leistung gefallen. Im vorletzten Saisonspiel am nächsten Wochenende gastieren die Freunde von Süd-West auf der Wittgensdorfer, für die es im Kampf um den Klassenerhalt noch um alles geht. (DP)

24.04.2016 SV Eintracht Dobritz - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 2:3 (2:2)

Zum 22. Spieltag der Stadtliga A reisten die Goppelner zum Lokalrivalen Dobritz. Im Vergleich zur Vorwoche war Coach Schubert gezwungen den Rot gesperrten D. Pochert und T. Schneck zu ersetzen. In der Innenverteidigung fand sich neben Kapitän Schoenfeld nun P. Finster ein. Die rechte Bahn beackerte eines unserer A- Jugendtalente L. Schulze.


Ab Minute eins sahen die Zuschauer ein sehr intensiv geführtes Spiel, doch als einen unfairen Kick konnte man es nicht bezeichnen. Dennoch lebte vor allem das Dobritzer Spiel von ruhenden Bällen. In Minute vier wurde es das erste Mal gefährlich im Goppelner Strafraum, denn nach einem Freistoß von der rechten Seite verpassten die Dobritzer nur knapp die frühe Führung. Aber auch die „Rothosen“ trugen zu einem sehr spannenden ersten Durchgang bei. In Minute 11 zeigten die Goppelner wiedermal ihre Offensivqualitäten. Eine hohe Spielverlagerung auf die linke Seite war der Ausgangspunkt für eines der berühmten „Gnichwitz-Solos“. Goppelns Zehner zog in den Strafraum hinein und legte den Ball vor dem Tor quer, dort brachte R. Hoffmann mit einer missglückten Rettungsaktion mit 0:1 die Gäste in Front. Doch lang hielt die Führung nicht. Ein Ballverlust im Goppelner Aufbauspiel wurde vom Gastgeber eiskalt ausgenutzt. G. Csizi (15. Minute) profitierte zum einen vom Stellungsfehler der Goppelner Abwehrkette und zum anderen von einer sehenswerten Flanke von der rechten Seite. Auch nach dem Ausgleich war es ein offener Schlagabtausch, wobei die Dobritzer immer wieder durch Standards gefährlich wurden. So fiel auch der Führungstreffer für den Gastgeber. Ein Freistoß aus dem Halbfeld verlängerte D. Ertl (23. Minute) unhaltbar für A. Petzold ins Tor. Nun hieß es für den Gast eine schnelle Antwort zu finden; und diese kam… Nur drei Minuten nach dem 2:1 spielte D. Clauß einen Sahneball in den Lauf von B. Gnichwitz, welcher allein auf M. Buschmann zulief und ihm anschließend keine Chance ließ. 2:2, so ging es auch in die Pause.

Beide Mannschaften kamen nach dem Seitenwechsel unverändert aus der Kabine. Das Spiel verlor leider im ersten Abschnitt des zweiten Durchgangs an Torchancen. In Minute 66 gab es dann den „Startschuss“ für eine hektische Schlussphase. Die Gastgeber hatten in dieser Phase etwas mehr vom Spiel und kreierten die ein oder andere Tormöglichkeit. Nach einer Flanke von der linken Seite vollendete ein Dobritzer Angreifer am zweiten Pfosten ins Tor, doch der Unparteiische entschied auf Abseits. Eine sehr strittige Entscheidung, in der die Goppelner das Glück auf ihrer Seite hatten.
In den folgenden Minuten drückte der Gastgeber und kam zu guten Möglichkeiten, doch alle blieben ungenutzt. Die „Rothosen“ befreiten sich mit langen Bällen, wobei einer B. Gnichwitz erreichte. Dieser spielte ihn fünf Minuten vor dem Ende in den Lauf von A. Borrmann der tatsächlich noch das 2:3 für Goppeln erzielte.

Die Schubert-Elf bewies Moral und hatte den Fußballgott auf seiner Seite. Mit diesem 3:2 Auswärtssieg konnte man die kleine Siegesserie ausbauen und Platz 4 festigen. In der kommenden Woche steht die nächste schwierige Aufgabe an, wo die Kickers aus Löbtau die Wittgensdorfer Road besuchen. (GB)

17.04.2016 SG Gebergurnd Goppeln- TSV Reichenberg-Boxdorf
Ergebnis: 2:1 (0:1)

Am vergangenen Sonntag begrüßte unsere Erste den TSV Reichenberg-Boxdorf. Da man bei den Gästen im Hinspiel eine deutliche Niederlage einstecken musste, wieß Coach Schubert seine Spieler auf die lauernde Gefahr hin den Gegner abermals zu unterschätzen. Verzichten musste er dabei auf die Youngsters D. Weber und L. Schulze, die mit ihrer Jugendmannschaft selbst wenig später aktiv waren. Für den in den letzten Wochen schwächelnden M. Dietze rückte A. Petzold ins Aufgebot. Den leichten Aufwärtstrend der letzten Wochen witternd, schwor Schubert seine Mannen auf die schwierige Aufgabe ein und setzte auf eine defensive Grundausrichtung.

In den ersten Minuten kamen unsere Kicker etwas besser ins Spiel und agierten energisch in den Zweikämpfen. Mit zunehmender Spieldauer ließen sich die Hausherren aber von dem fahrigen Spiel der Gäste anstecken und verzeichneten eine höhere Fehlpassquote und schlechter werdenede Zweikampfbilanzen. Besonders im Mittelfeld, wo eine Dreierkette die Räume besonders eng machen sollte, stand man sich oft auf den Füßen und verunsicherte sich und den Nebenmann mit misslungenen Aktionen. Diese Gelegenheiten nutzten die Gäste und konnten ihr begrenztes individuelles Potential durch vereinzelte schnelle Passstafetten in die Nahtstellen der Abwehrketten  kaschieren. Von den Unsicherheiten ließ sich nun auch A. Petzold anstecken und sorgte mit zwei tollkühnen Ablagen auf seine Mitspieler am Strafraumrand für unnötige Aufregung. Kurz dem Pausentee hatten die Boxdorfer das Tempo auf ihr Maximum erhöht und kamen zur verdienten Führung durch H. Lampert, der durch einen klasse Ball in die Spitze alleinstehend nur noch einschieben musste. Nach gleichem Rezept köchelten die Blau-Weißen  ihre Suppe weiter, schickten in der 45. Minute ihren Stürmer wieder auf die Reise, der von D. Pochert jedoch zu stark am Trikot gehalten wurde, dass der Schiri berechtigt auf Rot und Freistoß kurz von der Strafraumkante entschied. Dieser segelte zum Glück an die Latte, sodass die Siegeshoffnungen noch nicht gänzlich begraben werden mussten.

In der Kabine schien T. Schubert derart deutliche Worte für die schlechte Leistung seiner Spieler gefunden zu haben, dass die Zuschauer in den zweiten 45 Minuten trotz Unterzahl eine komplett andere Mannschaft beobachten konnten. Bereits nach 6 Minuten konnte B. Gnichwitz, nunmehr auf dem linken Flügel agierend, den Spielstand egalisieren. Die Gäste verloren ab diesem Zeitpunkt komplett den Faden und konnten kein geordnetes Aufbauspiel mehr erzeugen. Ein ganz anderes Bild gaben die Goppelner ab. Sie ackerten und rannten mit 10 Mann um einiges mehr als noch mit einem Feldspieler mehr. So ergaben sich sogar auch zahlreiche Chancen für die dezimierten Hausherren, die letztlich zwar ungenutzt blieben, das Spiel dadurch jedoch nicht an Spannung verlor. In der 80. Minute belohnte D. Clauß die aufopferungsvolle Leistung der gesamten Mannschaft in der zweiten Hälfte durch einen Abstauber nach einem Standard.

Als der Schiri wenig später abpiff, war die Freude dementsprechend groß. Man muss tief in die Annalen einsteigen, um einen Goppelner Sieg in Unterzahl zu finden. Dies war ein ganz wichtiger Sieg für das Gefüge und die Moral der Mannschaft. Jetzt heißt es weiter dranzubleiben und am kommenden Wochenende im Lokalderby gegen Dobritz die Leistung zu bestätigen. (DP)

10.04.2016 SpVgg. Dresden Löbtau II – SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 1:3 (0:1)

Vor dem Aufeinandertreffen unserer Ersten gegen die Zweitvertretung der SpVgg. Dresden-Löbtau am vergangenen Sonntag klingelte der Wecker für Spieler und Trainer besonders früh. Zur ungewohnten Anstoßzeit um 8:45 Uhr bat der Tabellenletzte zum Galopp auf der Malterstraße. Im  Hinspiel tat man sich lange schwer und siegte dann doch fulminant mit 6:1 dank vierer Tore von D. Clauß, der nunmehr sein Comeback nach seiner Rekordsperre gab. Ansonsten verdrängte T. Günzel überraschend A. Bormann auf der Außenbahn und Youngster D. Weber fand sich auf der linken Außenbahn wieder.

Beide Mannschaften kamen nach Anpfiff der Partie gut aus der Kabine und ließen den Ball ordentlich in den eigenen Reihen laufen. Vereinzelte schnelle Bälle in die Spitzen und auf die Außenbahnen sorgten hüben wie drüben auf Grund der Größe des Platzes für Gefahr, blieben letztlich aber ungenutzt.  Den Gästen war es anzusehen, dass sie in der derzeitigen Verfassung nicht in der Lage sind, um so ein Spiel über 90 Minuten zu dominieren. So kamen auch die spielerisch schwächeren Löbtauer zu ihren Spielanteilen. Ein gutes Solo von B. Gnichwitz in der 14. Minute endete am Sechzehner, wo er den Ball ins kurze Eck einschob. Etwas mehr Pech hatten die Löbatuer bei ihrem Lattenkracher wenige Minuten später, der von der Unterlatte zurück ins Spielfeld prallte. Mit einer etwas glücklichen aber nicht unverdienten Führung stapften die Goppelner also zum Pausentee.

In Durchgang zwei mussten nun die Löbtauer nun noch etwas mutiger agieren, vermieden es jedoch durch zu große Abstände zwischen den Ketten den Spielfluss der Goppelner zu fördern. Stattdessen besann man sich weiter auf das Konterspiel und machte über die rechte Außenbahn ordentlich Betrieb, wo P. Finster wegen seiner Schnelligkeitsnachteilee ein ums andere Mal arge Probleme hatte seinen Gegenspielern zu folgen. In der 58. Minute wurde diese Schwäche dann bestraft, als die Blau-Weißen abermals über die rechte Bahn kamen, der Ball im Strafraum zu M. Weichold gepasst wurde und dieser mustergültig zum zwischenzeitlichen Ausgleich verwandelte. Doch die Roten bewiesen Moral, trieben über B. Gnichwitz den Ball in die Spitze und kamen in der 63. Minute zur erneuten Führung durch ein Eigentor von S. Richter. 11 Minuten später umkurvte D. Weber nach einem steilen Pass den sonst starken Löbtauer Schlussmann E. Creutz und hatte aus Nahdistanz dann keine Schwierigkeiten mehr die Pille über die Linie zu bringen. In der Folge kam es zwar noch zu einem Treffer der Spielvereinigung, dieser wurde jedoch etwas überraschend vom Linienrichter wegen vermeintlichen Abseits‘ zurückgepfiffen.

Durch diesen Sieg bewiesen die Goppelner, dass sie doch noch in der Lage sind Punkte mit auf die Wittgensdorfer Straße zu bringen. Dieser Triumph war bitter nötig und muss Anporn sein in den nächsten Spielen dranzubleiben. Unter Beweis stellen können dies unsere Jungs am nächsten Wochenende gegen den TSV Reichenberg-Boxdorf, gegen die man im Hinspiel eine herbe Klatsche kassierte. Da gilt es einiges wiedergutzumachen. (DP)

03.04.2016 SG Einheit Dresden-Mitte - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 1:0 (0:0)

Im Spiel gegen die Eisernen am vergangenen Wochenende traf unsere Erste auf einen unmittelbaren Tabellennachbarn. Obwohl die Luft seit der Winterpause ob der dürftigen Ergebnisse raus zu sein schien, nahmen sich die Mannen um Coach Schubert abermals vor, sich über Kampf und Leidenschaft mit Punkten zu belohnen. In die Startelf rückte dabei nach langer Verletzungspause T. Schneck, der auf der IV-Position für mehr spielerische Akzente sorgen sollte.

Mit dem Anpfiff setzten beide Mannschaften zunächst auf eine defensive Spielweise. Viel Geplänkel im Mittelfeld und kaum Torraumszenen waren die Folge. Einzig ein missglücktes Herauseilen von M. Dietze sorgte für Aufsehen, als er einen lang geschlagenen Freistoß unterlief und der Außenpfosten für ihn rettete. P. Auerswald - im Sturmzentrum von T. Schubert aufgestellt -  fehlte es in den entscheidenden Momenten an Konsequenz, um für wirkliche Torgefahr auf der Gegenseite zu sorgen.

Im zweiten Durchgang zeichnete sich ein ähnliches Bild wie in Hälfte eins. Den zahlreichen Zuschauern bot sich ein Spiel, was keinen Sieger verdient hätte. Einzig die Spannung vor dem einen Nadelstich hielt sie bei Bewusstsein. Mitte der zwoten Hälfte hätte F. Becht fast für einen Schockmoment gesorgt, als sein Kopfball nach einer Ecke nur knapp am eigenen Kasten vorbei ging. Wenige Augenblicke später war es dann der Kapitän M. Schoenfeld, der eine Ecke etwas unterschätzte und diese unglücklich und unhaltbar ins eigene Netz einickte. Kein anderes Tor hätte besser zu diesem Spiel und zu der derzeitigen Situation der Goppelner gepasst. Im weiteren Spielverlauf machten die Gäste etwas mehr auf, konnten aber keine zwingenden Aktionen kreieren. Mitte konnte dadurch die Räume besser nutzen, muteten im Abschluss aber eher Rugby-Spielern an und verfehlten das Tor oftmals um einige Meter.

Somit ging unsere Erste wieder als Verlierer vom Platz und konnte den Abwärtstrend der letzten Wochen nicht unterbrechen. Es bedarf einer deutlichen Steigerung in allen Belangen, um das Ruder herumzureißen. (DP)

20.03.16 SG Gebergrund Goppeln - SG Bühlau 09
Ergebnis: 4:4 (2:0)

Am letzten Spieltag vor Ostern empfing unsere Erste die Bühlauer Hirsche. Die Wettbüros verbuchten ob der Tabellensituation beider Mannschaften zwar gute Auszahlquoten für die  Kicker von der Heide, die Formschwäche der Goppelner suchte in den letzten Wochen aber auch seinesgleichen. Hinzu kam, dass sich unsere Jungs in den Spielen gegen den vermeintlichen Underdog in dieser Saison immer schwer getan haben und regelmäßig Punkte liegen ließen. Davor warnte Coach Schubert in seiner Ansprache vor dem Anpfiff und musste zugleich mehrere krankheitsbedingte Ausfälle kompensieren. So rückten die A-Junioren L. Kampel und D. Weber in die Startelf, um für ordentlichen Betrieb auf der linken Außenbahn und im Sturmzentrum zu sorgen.

Bereits in den ersten Spielminuten zeigte sich die Schwere der Aufgabe, die die Goppelner an diesem Tag zu bewältigen hatten. Ein Unterschied in der Spielanlage war kaum zu erkennen, da sich die Angriffsbemühungen der Hausherren eher auf den langen Schlag und weniger auf das Kurzpassspiel konzentrierten. Etwas glücklich fiel bereits nach wenigen Minuten der Führungstreffer durch D. Weber, der am kurzen Pfosten einen langen, unterschätzten Einwurf abstauben konnte. Unmittelbar danach erhöhte er sogar mit seinem zweiten Treffer die Führung. Was für ein Einstand, dachte sich da wohl nicht nur sein Vater an der Seitenlinie, sondern auch seine Mitspieler, die scheinbar die Kisten voller Bier schon im Hinterkopf hatten. Nur so ist es zu erklären, wie sie durch schmapiges Abwehrverhalten eine Vielzahl von Chancen ihren Gästen ermöglichten. Drei Angriffe der Bühlauer scheiterten am Pfosten, weitere Großchancen wurden vergeben, sodass man mit der 2:0 Pausenführung reichlich verfrühte Ostergeschenke einheimste. Richtig Trubel machte der zwischen den Reihen agierende Bühlauer S. Paul, der mit einigen guten Aktionen die Bühlauer Angriffe initiierte.

Nach dem Wiederanpfiff erhöhten die Gäste aus dem Norden Dresdens nicht unerwartet die Taktzahl, blieben im Abschluss und der letzten Konsequenz jedoch weiterhin erfolglos. Aus heiterem Himmel tankte sich A. Leistner in der 75. Minute durch die Abwehrreihen der Blau-Weißen und netzte gekonnt zur 3:0-Führung ein. Diesen Schock überwanden die Gäste recht schnell, trafen eine Minute später ihrerseits zum ersten Mal durch S. Höhne und markierten in der 81. Minute sogar den 3:2 Anschlusstreffer. Glücklicher Weise erwischte D. Weber einen Sahnetag und  baute die Führung in der 83. Minute der Hausherren abermals aus. Doch die Norddresdner steckten nicht auf und setzten in der Folge eine Angriffswelle nach der anderen. In der 88. Minute wurden sie für ihre Bemühungen durch F. Mulansky belohnt, der nach einem Gestocher am 16er plötzlich frei vor M. Dietze stand und zum 4:3 verkürzte. In der zweiten Minute der Nachspielzeit passierte das, was passieren musste: ein langer Ball in den Strafraum, S. Paul legte per Brust auf seinen Mitspieler ab, der vom eingewechselten D. Pochert regelwidrig am gezielten Abschluss gehindert wurde. Die Entscheidung war schnell getroffen: Elfmeter! Diesen verwandelte S. Paul souverän in den Winkel und sorgte damit für ein insgesamt verdientes Ergebnis. Für die Goppelner hatte dies einen ganz bitteren Beigeschmack, vergab man doch abermals wie im Auswärtsspiel bei FV Hafen eine 3-Tore-Führung in den letzten Spielminuten.

Es lässt sich lang und breit über die Gründe für diese gefühlte Niederlage diskutieren. Fest steht jedoch, dass es dieser Mannschaft derzeit an Spielwitz, Durchsetzungsvermögen, Glaube, der nötigen Einstellung und an Selbstvertrauen fehlt, um Spiele zu gewinnen. Dies zeigt sich in den erbärmlichen Diskussionen mit den Schiedsrichtern über ihre sicherlich zweifelhaften Entscheidungen. Der Schmutz liegt aber zunächst immer vor der eigenen Haustür. Es gilt nunmehr diesen Schalter im Kopf umzulegen und sich das Wesentliche zu konzentrieren: „das (Fußball)Spiel“! (DP)

13.03.16 SV Sachsenwerk - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 4:1 (3:0)

Nach der enttäuschenden Vorstellung am vergangenen Wochenende gegen den FV Hafen wollte das Team von Coach Schubert am Samstag den Bock umstoßen und endlich wieder punkten. In der Trainingswoche wurde entsprechend gearbeitet und so traf man sich motiviert an der Margonarena.

Der Gegner SV Sachsenwerk spielt nach dem Abstieg aus der SOL eine sehr erfolgreiche Runde und belegt bei einem noch ausstehenden Spiel aktuell den zweiten Platz. Coach Schubert musste seine Mannschaft gegenüber der Vorwoche erneut umbauen, da einige Spieler nicht zur Verfügung standen. So kam der A-Jugendliche Lukas „Kampl“ Schulze zu seinem ersten Startelfeinsatz für den Gebergrund. Ein positives Zeichen für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit in den vergangenen Jahren.

Das Spiel auf dem schwierigen Geläuf an der Margonarena begann allerdings nicht nach den Vorstellungen der Gäste. Bereits nach 10 Minuten patzte Keeper M. Dietze bei einer Ecke, welche T. Johmani zur Führung abstauben konnte. Damit waren bereits nach wenigen Spielminuten die guten Vorsätze der Gäste obsolet. In den folgenden Minuten waren die Goppelner bemüht ohne wirklich gefährlich zu werden. Die Heimmannschaft hingegen verlegte sich auf einfache Aktionen, die an diesem Tag reichten, um gefährlich vor das Gästetor zu kommen. Nach 20 Minuten war dann plötzlich Johmani frei vor M. Dietze und vollendete problemlos zum 2:0. Die Goppelner schafften es in der ersten Hälfte nicht den notwendigen Zugriff auf das Spiel zu erlangen. Nach einer halben Stunde schien dann bereits die Vorentscheidung gefallen zu sein, als der agile S. Wolf zum 3:0 mit der „Pike“ verwandelte.

Nach einer sehr lauten und deutlichen Halbzeitansprache versuchten sich die Goppelner in Schadensbegrenzung und begannen diese Halbzeit nun mit einem ganz anderen Auftreten. Dies wurde auch nach wenigen Minuten deutlich, als P. Auerswald nur die Latte traf. Wenig später scheiterte auch noch F. Becht am Posten. In dieser Phase zeigten die Goppelner genau die Tugenden, welche von den Jungs in den letzten Wochen vermisst wurden: Einsatzbereitschaft und aufopferungsvolles Arbeiten mit und gegen den Ball. Die Heimmannschaft konnte sich kaum noch aus der eigenen Hälfte befreien, die meisten Angriffsversuche konnten früh unterbunden werden. Dennoch wollte der mittlerweile verdiente Anschlusstreffer nicht gelingen. Ab der 60. Minute spielen die Hausherren zudem nach einer Ampelkarte nur noch mit 10 Mann. Coach Schubert setzte alles auf eine Karte und wechselte Dittrich, Schlegel und Pinelo für Pochert, Schulze und Fabianski ein. Sachsenwerk versuchte das Spiel zu beruhigen und spielte immer wieder geschickt auf Zeit. Allerdings vergaß Torwart E. Bach dabei, dass auch ein Schlussmann den Ball nicht ewig in der Hand behalten darf. Den fälligen indirekten Freistoß aus 14 Metern verwandelte Schoenfeld zum hochverdienten Anschluss. Unmittelbar nach dem Anstoß folgte aber die eiskalte Dusche für die Gäste. Ein Querschläger im Mittelfeld landete genau bei Johmani welcher plötzlich alleine auf Dietze zulief, diesen umkurvte und zum 4:1 einschob. Die Messe war damit gelesen. In den letzten Minuten versuchten die Jungs noch einmal alles, aber es sollte nichts mehr gelingen.

Dennoch zeigte die zweite Halbzeit, dass die Goppelner durchaus in der Lage sind sich nicht nur auf ihre individuellen Qualitäten zu verlassen, sondern durchaus auch rennen und kämpfen können. Diese verloren geglaubte Eigenschaft muss zwingend in den folgenden Spielen eingesetzt werden, denn die kommenden Gegner werden diese mit Sicherheit an den Tag legen. (MD)

06.03.16 SG Gebergrund Goppeln - FV Hafen Dresden
Ergebnis: 0:2 (0:0)


Dass das Spiel gegen den Tabellenvorletzten FV Hafen kein Selbstläufer wird, wusste man spätestens, wenn man sich den Verlauf der Hinrunde angeschaut hat. Dabei ist nicht das unfassbare 4:4 im Hinspiel gemeint, sondern die konstante Inkonstanz, die von der Mannschaft an den Tag gelegt wird. Stets folgte auf ein gutes Spiel ein Grottenkick. Hinzu kommt die Trainingseinstellung, welche gelinde gesagt teilweise sehr bescheiden ist.

Die Alarmglocken schrillten bei Coach Schubert, der versuchte seine Truppe dennoch für das anstehende Spiel entsprechend einzustellen. In der Rückrunde zählen nur Siege, um wenigstens eine realistische Chance auf die oberen beiden Tabellenplätze zu wahren. Taktisch blieb es bei einem 4-3-3, aber personell musste wieder gewechselt werden.

Das Spiel ist aus Sicht der Goppelner schnell erzählt. In Hälfte Eins verließ man sich zunehmend auf seine individuelle Klasse und vergaß dabei, dass Fußball eine Mannschaftssportart ist, die mit der Bereitschaft zur Zweikampfführung verbunden ist. Wie das geht, zeigte der Gast und war deshalb, ohne spielerisch zu glänzen, auf Augenhöhe mit unseren Jungs. Neben der mangelnden Einstellung gesellte sich auch noch eine Art von Überheblichkeit dazu, welche Regelmäßig in der Belehrung des Schiedsrichters endete.

In der zweiten Hälfte sah es nur bedingt besser aus.  Wobei man anerkennen muss, dass die Mannschaft nun bei doch schon 15% ihres Leistungsvermögens spielte. Die Gäste machten das, was von einem Kellerkind erwartet wird: aufopferungsvolles Verteidigen und schnelle Gegenstöße. Es entwickelte sich ein Spiel, bei dem das erste Tor die Partie entscheiden würde. Die Goppelner erspielten sich einige gute Gelegenheiten, welche sie allerdings nicht nutzen konnten. In der 81. Minute schließlich erzielte M. Gruner das 0:1 für die Gäste. Damit war die ohnehin schon geringe Moral der Goppelner an diesem Tag gebrochen. Kurze Zeit später gelang auch das 0:2 durch D. Corssen und damit die endgültige Entscheidung.

Sicherlich hätte es auch kurz vor dem 0:1 aus Sicht der Gastgeber einen Elfmeter geben können, welcher das Spiel wohl in eine andere Bahn gelenkt hätte, aber die alleinige Schuld dem Schiedsrichtergespann anzulasten ist dann doch zu einfach. Schließlich konnte man an diesem Tag nicht eine Minute lang sein vorhandenes Potential ausschöpfen. Damit verliert die Mannschaft zudem auch den Anschluss an die Spitzengruppe und der ersehnte Aufstieg rückt somit in weite Ferne.

Schade, schade, schade… (MD)

28.02.16 Sportfreunde 01 Dresden-Nord - SG Gebergrund
Ergebnis: 0:0 (0:0)

Zum Rückrundenauftakt gastierte unsere Erste beim Tabellenersten der Stadtliga A aus dem Industriegebiet im Norden Dresdens. Nachdem die Vorbereitung etwas durchwachsen verlief, mangelnde Beteiligung kein ordentliches Training zuließ und die zwei Testspiele gegen Trachenberge und Helios auch keine Richtung anzeigten in die es gehen sollte, musste Coach Schubert sich wohl oder übel auf eine Wundertüte verlassen. So schwor er seine Mannen mit den Worten ein: "Heute gibt es nur Fisch oder Fleisch, schwarz oder weiß, scheiße oder geil."

Mit diesen Worten schien er den Weg in die Köpfe gefunden zu haben, da man trotz der Auswärtschwäche von Beginn an voll auf Augenhöhe mit den Gastgebern agierte. Grund dafür war wohl auch, dass das Spiel sich so entwickelte, wie Schubert es vorher prophezeite. So folgten bei den Sportfreunden nach einem gepflegten Kurzpassspiel ins Zentrum ein ums andere Mal lange Bälle auf die Außen, die in weiterer Folge in den kompakt verschiebenden Ketten der Gäste hängen blieben. Einzig ein Heber aus 25 Metern und der durchspritzende M. Fuchs sorgten für einen kleinen Aufreger im ersten Durchgang. Diese Chance ließ er sich nicht nehmen, ließ den Ball im Netz zappeln wurde jedoch umgehend vom Linienrichter zurückgewunken- Abseits.Das Goppelner Spiel beschränkte sich auf lange Bälle in die Sturmspitze oder die Außenbahnen. Dort stand man aufgrund der defensiven Ausrichtung oftmals auf verlorenem Posten und konnte nicht die nötige Gefahr aufbauen. Als B. Roecker sich bei einem dieser Bälle verschätzte und B. Gnichwitz diesen Ball nachlief, fehlten ihm nur wenige Zentimer und er hätte vor freiem Tor den Führungstreffer markieren können. Letztlich behielt die Abwehr der Sportfreunde aber auch hier die Oberhand.

Im zweiten Durchgang versuchten die Gastgeber die Goppelner mehr zu locken, um so lange Bälle hinter ihre Abwehrreihen zu spielen. Durch gutes Stellungsspiel und ein Quentchen Glück unterbanden die Gäste aber diese Versuche. Auf der Gegenseite konnte man sich wenige, aber hochprozentige Chancen erspielen. So tauchte nach einem langen Ball in die Spitze A. Leistner vollkommen blank vor dem Keeper auf, dachte wohl einen Moment zu lang nach und scheiterte dann nach einer starken Parade. Mitte der zwoten Hälfte war es B. Gnichwitz, der den Ball akrobatisch nur knapp am Tor vorbei schob. Hätte er den heraneilenden und besser positionierten A. Bormann gehört, hätte es wohl gescheppert im Gebälk. Sei es drum... Der Rest spielte sich zum Großteil im Mittelfeld ab und bot eher was für Taktikfüchse als für den Genießer von Fußballästhetik.

Letzten Endes wussten wohl beide Mannschaften nicht so recht, ob dies ein Punktgewinn oder -verlust war. Glücklich schätzen konnten sich die Goppelner über den Umstand, dass sie einer Partie beiwohnten, dessen Ergebnis es das letzte Mal am 07.12.14 gegen die Turbinen aus der Johannstadt gab. der Tore- und Gegentoreschnitt von > 3.0 Treffern pro Spiel konnte deutlich unterboten werden.
Pechvogel des Spiels war G. Böhme. Er fand sich nach überstandener Verletzung zunächst im Sturmzentrum wieder, agierte wie es sich gehört - keine Angst vor Ball und Gegner. Leider verletzte er sich früh im Spiel bei einem Pressschlag so schwer, dass er direkt ausgewechselt werden musste und sofort ins Krankenhaus transportiert wurde. An dieser Stelle gute Besserung und "Kopf hoch Schüler". (DP)

06.12.15 SG Gebergrund Goppeln - SG Weißig
Ergebnis: 2:0 (1:0)

Zum Nikolaustag gab es für die Spieler der SG Gebergrund Goppeln Herrenmannschaft nicht nur Süßes in den Stiefeln nach dem Aufstehen, sondern auch noch eine zartbittere Herausforderung am späten Vormittag. Denn da betrat die SG Weißig, sich ab der letzten Saison vermehrt als Spitzenmannschaft der Stadtliga A präsentierend, das Geläuf der Sportanlage in Dresden-Nickern. Gewarnt war man zwar durch den mäßigen Punkteschnitt aus den Aufeinandertreffen der Vorsaison, dennoch konnte man den in die Mannschaft integrierten Nachwuchs der Gegner kaum einschätzen. So besann sich Coach Schubert auf eine grundlegende Defensiv-Ausrichtung seiner Mannen und wollte die Gegner erst mal „kommen lassen“. Personell ist die Lage weiterhin angespannt. Etwas unerwartet rückte D. Pochert für den verletzten P. Auerswald in die Innenverteidigung der Startelf, A. Petzold ersetze den frischen Vater M. Dietze.

Ab Anpfiff tasteten sich beide Mannschaften erst mal ab, standen tief und setzen nur vereinzelte Akzente im Angriff, um nicht unnötige Kontergegenstöße  zu provozieren.  Insgesamt kamen allerdings die Weißiger besser in die Partie und versuchten immer wieder über die Mitte die Bälle flach in die Spitze zu verteilen, wo die schnellen Stürmer nur auf die Fehler der Goppelner Verteidiger lauerten.  Mitte der ersten Hälfte war es dann ein verlorener Zweikampf am Mittelkreis durch Innenverteidiger M. Schoenfeld, der einen Pass in die Nahtstelle ermöglichte, jedoch vom zweiten Angreifer der Nord-Dresdner alleinstehend vor A. Petzold verstolpert wurde.  Die „Goppelner Chancen“ entsprangen aus Standardsituationen, in einer der sich Bormann durch zwei drei Gegenspieler wühlte und mit etwas Glück zum Führungstreffer einschob. Ein Spiel für Fußballästheten entwickelte sich bis zur Halbzeit dennoch nicht, sodass der etwas dünn besetzte Zuschauerbereich eher die herrliche Sonne als das Spiel genießen konnte.

In der Halbzeitansprache forderte Coach Schubert von seinen Mannen mehr Einsatzbereitschaft ein, die er im ersten Durchgang bei Ihnen vermisste und die in seinen Augen das Mittel zum Sieg sei. Seinen Worten folgten im zweiten Durchgang nur bedingt mehr Taten. Auch hier überließen die Süd-Dresdner über weite Strecken den Grün-Weißen das Spiel, die in der eigenen Verteidigung aber nun größere Lücken in Kauf nehmen mussten.  Somit konnten die Goppelner ihre Passstafetten nun etwas konsequenter und genauer vortragen und kamen vor allem über die linke Seite zu gefährlichen Situationen. F. Schulz, der vor dem Spiel seinen Abschied zum Winter bekanntgab, scheiterte dabei zunächst per Kopf am Gästekeeper und wenig später rollte sein Ball aus halblinker Position nur knapp am langen Pfosten vorbei. A. Leistner setzte zu allem Überfluss einen Freistoß ans Lattenkreuz, wodurch die Spannung und die Hoffnung der Gäste aufrechterhalten wurde. In der 85. besiegelte Bormann mit seinem zweiten Treffer das Schicksal und stieß die Spieler der SGW ins Tal der Tränen, die zwar bis zum Abpfiff alles in die Waagschale warfen, aber an diesem Tag einfach kein Glück hatten und all ihre Angriffswellen an den diszipliniert stehenden Ketten der Goppelner zerschellten.

Mit diesem Sieg konnten sich die Goppelner in der Spitzengruppe festsetzen, erneut unter Beweis stellen, dass ihnen Spitzenmannschaften scheinbar mehr liegen als Mannschaften der unteren Tabellenregionen und zum ersten Mal seit - fast auf den Tag genau - einem Jahr die „0“ halten. Sensationell und kistenwürdig für Alexander „weiße Weste“ Petzold, das verstand sich von selbst. (DP)

29.11.2015 FV Dresden Süd-West 2 - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 3:1 (2:1)

Am vergangenen Sonntag trat die „Erste“ Männermannschaft aus Goppeln gegen die „Zwote“ von Süd-West an. Nach drei Siegen in Folge sollte die kleine Serie aus Sicht der Gäste ausgebaut werden. Coach Schubert standen insgesamt nur 13 Spieler zur Verfügung. Der Heimtrainer konnte hingegen erstmals aus dem vollen Schöpfen und nominierte 17 Spieler für diesen Spieltag. Die Goppelner begannen das Spiel mit einer unveränderten Formation im Vergleich zur Vorwoche. Damit konnte Coach Schubert erstmalig das Sprichwort „Never change a winning Team“ anwenden.

Die Begegnung begann ohne langes Abtasten von Seiten der Gastgeber. Diese schienen die äußeren Bedingungen von Beginn an anzunehmen und erwärmten sich mit einer robusten und resoluten Zweikampfführung. Bereits nach drei Minuten resultierte daraus eine Ecke für die Hausherren, welche durch den Wind getragen an den langen Pfosten flog, wo M. Kubot nur seinen Kopf hinhalten musste und zur Führung einnetzte. Die Goppelner schienen dadurch erwacht und nahmen nun auch das Spiel auf. Ein langer Abschlag von M. Dietze brachte B. Gnichwitz auf dem rechten Flügel in Fahrt und seine Flanke verwertete F. Schulz zum unmittelbaren Ausgleich. In dieser Phase konnten die Gäste für 10 Minuten mithalten und erspielten sich auch weitere kleinere Chancen. Dennoch bot sich in der ersten Halbzeit überwiegend das gleiche Bild. Beide Mannschaften versuchten es bei windigem Wetter mit langen Bällen, was zu keinem sehr ansehnlichen Spiel führte. Die Hausherren beherrschten diese Spielvariante allerdings besser und hatten insgesamt mehr vom Spiel. Mitte der ersten Halbzeit gab es dann erneut Eckball für Süd-West. Diese wurde halbhoch und scharf in den Strafraum geschossen und erneut bedankte sich M. Kubot am zweiten Pfosten für die Freiheiten im gegnerischen Strafraum. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Pause. Etwas warmer Tee und eine klare Marschroute für die zweite Halbzeit sollte aus Sicht der Goppelner in diesem Spiel noch die ersehnte Wende bringen.

Wie zu erwarten ließen sich die Gäste nun weiter fallen und lauerten auf Konter, während Goppeln das Zepter in die Hand nahm und auf den Ausgleich pochte. Allerdings wusste man sich meist nur mit langen Bällen zu helfen, anstatt es mehr über die spielerische Komponente zu versuchen. Es gelang den Gästen nicht für die notwendige Torgefahr zu sorgen. Für die Entscheidung des Spiels sorgte dann eine sehr umstrittene Szene. Bei dieser streifte der Ball leicht, bei einem Pass auf dem im Abseits stehenden M. Kubot, das Schienbein eines Goppelner Spielers. Der Linienrichter und die Spieler waren sich einig, stellten nahezu alle weiteren Abwehraktionen ein, während M. Kubot in Seelenruhe seinen Hattrick schnürte. Zur Überraschung aller Beteiligten entschied der Schiedsrichter auf Tor für Süd-West. Er erachtete die Situation als bewusstes Handeln des Goppelners und somit als neue Spielsituation. Hitzige Diskussionen waren die Folge und am Ende überstimmte der Schiedsrichter seinen Linienrichter, wie an diesem Tage bereits mehrmals geschehen. Die Szene sorgte sogar bei den Hausherren für Schmunzeln, welche aber logischerweise keine Einwände gegen das Tor erhoben. Von diesem Tor erholten sich die Spieler vom Gebergrund nicht mehr. Vermutlich wäre am Ende sogar eher noch eine richtige Abseitsentscheidung des Schiedsrichters dabei gewesen, als dass die Goppelner den Anschluss erzielt hätten.

Die Mannschaft um Coach Schubert verliert somit hochverdient gegen einen deutlich leidenschaftlicheren Gegner, dem an diesem Tage einfachste Mittel genügten, um drei Punkte einzufahren. Am kommenden Wochenende geht es für den Gebergrund gegen die SG Weißig. Damit dort allerdings zählbares herausspringt, muss die Mannschaft unter der Woche hart arbeiten und in allen Bereichen deutlich zulegen. (MD)

24.11.2015 SG Gebergrund Goppeln - SG Weixdorf 2
Ergebnis: 3:0 (4:2)

Am 11. Spieltag in der Stadtliga A trat die Sportgemeinschaft vom Gebergrund gegen die ambitionierten Weixdorfer an. Die Ansprüche beider Mannschaften sind vor jeder Saison erwartungsgemäß sehr hoch. Beide Teams zeigten allerdings im bisherigen Saisonverlauf einige unerwartete Schwächen. Mit einem Sieg in diesem Spiel konnten beide den Anschluss an die oberen Tabellenplätze herstellen und das Spitzenduo weiter unter Druck setzen. Coach Schubert veränderte seine Truppe auf einigen Personen im Vergleich zum Sieg gegen die Löbtauer Kickers in der Vorwoche. Sein Team stellte er auf einen fußballerisch sehr gut ausgebildeten Gegner ein, welcher allerdings von Woche zu Woche neu zusammengestellt wird.

Das Spiel begann sehr schwungvoll. Beide Mannschaften waren von Beginn an bemüht das Zepter in die Hand zu nehmen. Den Gastgebern gelang dies vor allem über die variable Offensivreihe, welche die Weixdorfer-Abwehrspieler immer wieder vor große Herausforderungen stellten. Die starke offensive Leistung wurde durch das 1:0 von P. Pinelo gekrönt, welcher einen abgewehrten Flankenball aus 14 Metern vollendete. Das erste Tor des ehemaligen Belizer Nationalspielers freute besonders auch den Kassenwart und seinen Geldbeutel. Die Weixdorfer-Abwehr war ab diesem Moment für einige Minuten völlig überfordert. Die Goppelner nutzten dies gnadenlos aus und erhöhten innerhalb weniger Minuten mit einem Doppelschlag auf 3:0. Das zweite Tor der Goppelner markierte F. Schulz nach einem starken Flankenlauf von B. Gnichwitz. Der tritte Treffer entstand durch einen Ballgewinn im Mittelfeld durch R. Grasse in die Vorwärtsbewegung der Gäste hinein. Dem schnellen Umschalten durch B. Gnichwitz hatten diese in dieser Situation nichts mehr entgegenzusetzen. Weixdorf stellte nach diesen furiosen Minuten in der Abwehr um und versuchte sich mit diesem Ergebnis in die Kabine zu retten. Die Goppelner waren nun in der Folge nicht mehr ganz so zielstrebig und somit blieb es beim verdienten 3:0.

In der Pause mahnte Coach Schubert seine Jungs, dass diese nicht ein Prozent nachlassen dürften. Er erinnerte daran, dass die Gäste in der Vorwoche ein 0:2 Rückstand noch in einen Sieg drehen konnten. Erwartungsgemäß kamen die Gäste schwungvoll aus der Kabine und übernahmen das Kommando. In der 61. Minute fiel dann folgerichtig der Anschlusstreffer durch R. Schütze nach einem Pass in die Schnittstelle der Goppelner Abwehr. Die Weixdorfer wollten ähnlich schnell wie Goppeln das zweite Tor nachlegen. Das gelang bereits eine Minute später. Eine schnell auf den kurzen Pfosten ausgeführte Ecke führte zum 3:2 durch J.Haupt. Die Worte des Coaches in der Halbzeit hatten die Jungs vom Gebergrund wohl nicht ganz so gut behalten. In dieser Phase stand das Spiel auf der Kippe und den Gastgebern gelang es nicht, die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen und für die dringend notwendige Beruhigung zu sorgen. Die Gäste rückten entsprechend weiter auf und sorgten immer wieder für gefährliche Kontersituationen für Goppeln. Eine dieser Situationen sorgte in der 80. Minute für die Entscheidung des Spiels. B. Gnichwitz überwand mit einem Lupfer aus ca. 35 Metern den heraus eilenden Torwart der Gäste mit Geschick und (etwas Glück) zum erlösenden 4:2 aus Sicht der Hausherren.

Mit dem dritten Sieg in Folge rücken die Goppelner auf Rang 5 und sind nun punktgleich mit der SG Weißig und den Löbtauer Kickers. Am kommenden Wochenende ruft dann die Stuttgarter Straße um 8:45 Uhr. Der Platz erinnert zwar aufgrund des sandigen Untergrundes und des starken Windes mehr an den Timmendorfer Strand im Herbst, als an einen Fußballplatz, aber dennoch erwartet die Truppe um Coach Schubert kein fröhliches Beachsoccer-Spielchen. Es gilt hier an die guten und konzentrierten Leistungen der Vorwochen anzuknüpfen und vielleicht so etwas wie eine kleine Serie zu starten. (MD)

15.11.2015 FV Löbtauer Kickers - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 1:3 (0:0)

Es sollte ein stürmischer Sonntag für unsere 2 Männermannschaften aus Goppeln werden.

Glücklicherweise konnte man es  an diesem Tag nur über das Wetter behaupten. Ein nasser, peitschender  Wind zog über die Sportanlage in Hafen. An diesem Ort, wo negative Erinnerungen zuletzt schwer am Nervenkostüm des Goppelnfan nagten.  4:1 stand es in der  90 Minuten, ehe durch merkwürdige Entscheidungen, die Heimmannschaft aus Hafen in der 98 Minute, einen Elfmeter zum Ausgleich verwandelte.

Gespielt wurde diesmal  allerdings gegen den Aufsteiger der Stadtliga B, die Löbtauer-Kickers, welche mit starken Ergebnissen die Stadtliga A aufmischten.

Coach Schubert musste erneut die Mannschaft umstellen.  Mit B.Gnichwitz (5. gelbe Karte), D. Clauß (Rote Karte), A. Leistner (erholt sich lieber im Bali Urlaub), M.Dietze (im Vaterglück)  und D. Pochert (Familiäre Gründe) fehlten gleich 4 Leistungsträger.

Hochmotiviert rutschten B. Dittrich, F. Schulz sowie S. Fabianski in die Mannschaft. Schon einmal Vorab, jeder einzelne sollte an diesem Tag ein hervorragendes Spiel absolvieren. 

Mit Rückenwind durch das letzte Spiel gegen Dobritz, welches in letzter Sekunde für die Goppelner entschieden werden konnte, ging es in die Partie.

Hochkonzentriert und hochmotiviert waren die Anfangsminuten der Goppelner Jungs. Einzig ein zu kurz gespielter Ball von P. Finster musste unser stark haltender Torwart A. Petzold in der 10 Minuten entschärfen.

Ansonsten sahen 50 Fans, vor ausverkauften Haus, eine sehr attraktive Stadtliga A Begegnung, welche durch Kampf aber auch guten Spielzügen bestimmt wurde.

In der 24. Minuten konnte A. Bormann, einen gut rausgespielten Konter, mit einem perfekten Rechtsschuss abschließen. Der Ball flog aus 25m über den Torwart hinweg, die Fans rissen die Hände nach oben und wurden nur durch ein lautes „KLAAAATSCH“  vom Torjubel verhindert……Latte! Hier fehlten nur die berühmten 20cm.

Nach ausgeglichenen 45. Minuten ging es in die Kabine.

T.Schubert hatte 15 Minuten Zeit, aus der Mannschaft das letzte raus zu holen. Dies gelang ihm offenbar. Während die Fans sich Ihren Pausenglühwein gönnten, konnte ein perfekter Angriff, welcher mit einer Hereingabe von der linken Seite endete, mit dem starken linken Fuß von F.Schulz vollendet werden. 1:0!!!! Zu diesem Zeitpunkt war die Führung mehr als verdient.

Verletzungsbedingt musste der Coach der Goppelner in der 53. Minute auswechseln. Für den starken B.Dittrich kam von der 2. Mannschaft Patricio Ricardo Pinelo. Ein großes Dankeschön an die Spieler der 2. Mannschaft, die Woche für Woche der 1.Mannschaft aushelfen.

Und genau dieser P.R. Pinelo, schickte in der 68. Minuten, den schnellen F.Schulz Richtung Grundlinie. Seine Rückgabe, sollte zunächst an Freund und Feind  vorbeirollen, eh Friedmar Becht den Ball aus 20m in den rechten Winkel zlatanierte. EIN WAHNISNNSTOR. Die Freude der  Fans war kaum noch zu bremsen. Der Glühweinkonsum ebenfalls.

Das sollte es allerdings noch nicht gewesen sein. Nur 12 Minuten später, kam A. Bormann unter Bedrängnis aus 7m zum Kopfball. Der Ball ging über den herausstürmenden Torhüter in die Maschen. 3:0!!!!!

DAS WARS! Dachte man sich. 2 Minuten später bekamen die Goppelner das 3:1.

Liegt ein Fluch auf diesem Geläuf? ………………………………NEIN!

Durch taktische Wechsel, konnte weiter an der Uhr gedreht werden. T. Günzel kam für den Schützen des 1:0 F.Schulz. R. Eckardt kam für den verletzten P. Auerswald.

In der 93. Minute beendete der Schiedsrichter die Begegnung.

SIIIEEEG!

Fazit:

Durch eine kämpferisch und taktisch starke Leistung konnte man diese Begegnung gegen einen starken Gegner gewinnen. Durch eine super Moral, einen unbändigen Willen und auch ein quäntchen Glück konnte die Partie verdient gewonnen werden. An so einer Leistung sollten wir anknüpfen.

Ein großes Lob gilt an diesem Spieltag den Schiedsrichtern. Sie leiteten das Spiel sehr souverän.

Am Sonntag sollten genau diese benannten Eigenschaften um 13 Uhr vor heimischer Kulisse bestätigt werden. Es geht gegen den Ligafavoriten, SG Weixdorf. (BG)

08.11.2015 SG Gebergrund Goppeln - SV Eintracht Dobritz
Ergebnis: 3:2 (0:1)

Wer fällt, muss auch wieder aufstehen. Nach der sehr deutlichen und schmerzhaften Niederlage vom vergangenen Wochenende in Boxdorf galt es im Nachbarschaftsduell gegen die Eintracht aus Dobritz den Abstand zum oberen Tabellendrittel nicht größer werden zu lassen. Personell konnte Coach Schubert wieder auf B. Gnichwitz setzen, der hochmotiviert und gesund aus dem Urlaub zurückgekehrt ist. Schmerzlich vermisst wird dagegen der Topstürmer D. Clauß, dessen rote Karte im Pokalspiel gegen Cossebaude mit einer drakonischen Sperre von 12 Spielen geahndet wurde – Einspruch durch die SGG folgt.

Nach sechs Gegentoren im letzten Spiel lautete die Devise, dass heute vor allem höchste Konzentration auf die Defensivarbeit gelegt werden sollte, um endlich ein Spiel ohne Gegentor zu beenden. Leider wurde dieser gute Vorsatz bereits nach sechs Spielminuten wieder zunichte gemacht. Ein abgefälschter Freistoß von A. Pfister segelte über M. Dietze hinweg ins Goppelner Gehäuse. Wieder einmal verschliefen die Goppelner Jungs die ersten Spielminuten und mussten einen Rückstand hinterher laufen. Vor rund 100 Zuschauern entwickelte sich in der Folge ein sehr einseitiges Spiel, in dem die Gastgeber gefühlte 70% Ballbesitz hatten. Die Kugel zirkulierte gut durch die eigenen Reihen und man erarbeitete sich eine Vielzahl von hochkarätigen Chancen. Die Gäste hingegen waren dennoch weiter gefährlich und hätten die Führung sogar durch O. Scholz ausbauen können, doch M. Schoenfeld rettete für den geschlagenen Hüter kurz vor der Linie. Mit einem knappen Rückstand ging es in die Pause.

Die zweiten 45 Minuten begannen ähnlich wie die der ersten Halbzeit - die Eintracht mit leichten Vorteilen und Goppeln zu passiv. In dieser Phase konnte P. Finster für den erneut geschlagenen Torwart ebenfalls kurz vor der Linie retten. Der Ausgleich fiel dann nach einem Eckball durch B. Gnichwitz. Der Ball flog wie eine „scharfe englische“ in den 5-Meterraum der Gäste und Captain M. Schoenfeld flog eines Kampfjet ähnlich an den Fäusten des Hüters vorbei und netzte zum verdienten Ausgleich ein. In der Folge war Goppeln weiter spielbestimmend und mit klaren Vorteilen im Ballbesitz. Dass dieser nicht zwangläufig zu Toren führt, zeigte sich in der erneuten Gästeführung durch T. Böhme, der eine lange Flanke am zweiten Pfosten versenkte. In der Folge vergaben die Goppelner wieder einige sehr gute Chancen. Das Spiel wurde nun auch durch lange Bälle von Seiten der Goppelner eröffnet. Ein langer Abschlag von M. Dietze konnte von F. Becht auf den startenden A. Bormann verlängert werden, der überlegt zum 2:2 in der 83. Minute einschob. Die Goppelner wollten nun den Sieg unbedingt und drängten auf das Siegtor. Die großartige Moral an diesem Tage wurde durch den Fußballgott belohnt. In der dritten Minute der Nachspielzeit erzielte R. Grasse das umjubelte 3:2 für die SGG und ließ die Wittgensdorfer für einen Moment beben.

Mit diesem Sieg konnte die SGG den Anschluss ans obere Tabellendrittel halten. In der kommenden Woche spielt die „Erste“ dann gegen den starken Aufsteiger aus Löbtau und wird personell wieder deutlich rotieren müssen – Coach Schubert stehen einige schlaflose Nächte bevor. (MD)

01.11.2015 TSV Reichenberg-Boxdorf  SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 6:1 (3:0)

Bei schönstem Fußballwetter begrüßte am Sonntag der TSV die SGG-"Erste" zum „Stadtliga-A-Kick“. Die Tabellensituation machte deutlich, dass es für beide Mannschaften um viel ging. Reichenberg musste versuchen mit Punkten aus dem Tabellenkeller zu klettern, die Goppelner wollten unbedingt Anschluss an die Spitzengruppe der Liga halten. Coach Schubert vermisste dabei schmerzlich seine stärksten Waffen (Gnichwitz und Clauß), die urlaubs- bzw. sperrungsbedingt ausfielen.

Dass es vor allem am Kreativgeist fehlte, merkte man besonders in der Offensive der Goppelner am unruhigen Spielaufbau. Häufige Fehlpässe mischten sich mit zu spät gespielten Pässen in die Spitze, die oftmals im Abseits des Empfängers endeten. Einzig Bormann und Wittenberg konnten im ersten Durchgang für einzelne Akzente sorgen, mussten sich aber auch oftmals den Abseitspfiffen des Schiedsrichters fügen. Weitere Chancen nach Standards kamen zwar zustande, hatten aber mit geordneter Spielweise wenig am Hut. Nicht besser funktionierte es im Defensvverbund der Goppelner. Haarsträubende individuelle Fehler von Fabianski und Wittenberg führten in kurzer Zeitfolge bereits früh zum hohen 3:0 für die Rand-Moritzburger. Bilischek und Mierisch trafen hier für die Hausherren. So lief man nach einer Viertelstunde einem nahezu unaufholbaren Rükstand hinterher, zumal die Köpfe mit jedem weiteren Fehlpässe ein bisschen tiefer im Sand verschwanden. Was bis zur Halbzeit folgte war das unkoordinierte Anrennen der Süd-Dresdner und das auf Konter lauernde Verhalten der Blau-Weißen. Das Resultat war ernüchternd - es fielen keine weiteren Tore.

Nach dem Anpfiff während der Halbzeit von Coach Schubert und durch die Triller vom Schiedsrichter zum Beginn des zweiten Durchgangs schellte es scheinbar einigen Spielern derart in den Ohren, dass es sich auf die Füße übertrug. So machten die Goppelner noch etwas mehr Druck, legten in Laufbereitschaft eine Schippe drauf und wollten mit Kampf langsam ins Spiel zurückfinden, um zumindest mit einem Punkt die Heimreise anzutreten. Belohnt wurde diese Moral verdientermaßen nach 16 Minuten zum 3:1 durch Leistner. Der nun geschöpfte Mut der Verzweiflung konnte jedoch wieder keine dauerhafte Konsequenz in der gegnerischen Hälfte erzeugen. Mierisch machte letztlich kurz vor Schluss den Sack zu, netzte gleich dreifach und setzte in Lewandowski-Manier mit 5 Treffern in einem Spiel den Goppelnern einen ordentlichen K.O.-Schlag.

Doch wer fällt, der muss auch wieder aufstehen. Dies war eine herbe Niederlage von der es sich nun schnellstmöglich zu erholen gilt. Im nächsten Spiel wartet keine leichtere Aufgabe, denn dann begrüßt man die Stadtoberliga-Absteiger aus Dobritz. Kopf hoch, Mund abwischen, weiter machen!

Vorwärts vorwärts... (DP)

25.10.2015 SG Gebergrund Goppeln - TSV Cossebaude
Ergebnis: 1:3 (0:1)

Nachdem die Goppelner Herrenmannschaft in der ersten Runde mit der Zschachwitzer Zweitvertretung ein vermeintlich sicheres Los zum Weiterkommen zog, besorgte ihr die Losfee mit dem TSV Cossbaude eine echte Herkulesaufgabe für das Achtelfinale. Die Rollen waren dabei klar verteilt. Cossebaude, aus der Landesklasse abgestiegen, recht ansehnlich in die neue Stadtoberliga-Saison und mit einem 9:1-Sieg gegen Reichenberg-Boxdorf in der ersten Pokalrunde gestartet, stand für den neutralen Zuschauer vor dem Spiel als klarer Favorit fest. Goppeln verbuchte seinerseits einen durchwachsenen Saisonstart im Dresdner Unterhaus, konnte jedoch mit einem kleinen Lauf in den letzten Spielen auf sich aufmerksam machen und musste nun versuchen das gewonnene Selbstbewusstsein in diese Partie mitzunehmen, um nicht in einem Duell, wie es einst David gegen Goliath führte, komplett unterzugehen. Goppeln-Coach Schubert konnte dabei mit voller Kapelle zu Werke gehen und notierte gleich 16 Mann auf dem Spielformular.

Bereits wenige Minuten nach Anpfiff zeichnete sich ein ganz anderes Bild vom Spielverlauf ab, als es der eine oder andere vermutete, da Goppeln gut in die Zweikämpfe kam, den Ball schnell und präzise in den eigenen Reihen laufen ließ und so mehr Offensivaktionen kreieren konnte. Als sich die Cossebauder nach 10 Minuten dann das erste Mal bis zum gegnerischen Strafraum durchkämpften, brachte ein hoher Ball, den Schoenfeld mit dem Kopf auf Petzold weiterleiten wollte, etwas unverdient die Führung für die West-Dresdner. Möbius brauchte hierbei den von Petzold abgewehrten Ball aus Nahdistanz nur noch abzustauben. Um etwas mehr Würze in das eigene Offensivspiel zu bringen, machte Schubert auf der rechten Verteidigerposition von Cossebaude den Schwachpunkt im Verbund des Gegners aus und forderte seine Spieler auf lange Bälle in die Schnittstelle zur Innenverteidigung zu spielen. Dort überlief Leistner seinen Gegenspieler in einigen Situationen und ließ es im Cossebauder Strafraum brennen. Dieser wusste sich oftmals nicht anders zu helfen als ihn von den Beinen zu holen. Mitte der ersten Hälfte enteilte ihm Leistner abermals, stand am Sechzehner frei vorm Tor und wurde am Schuss gehindert, indem sein Gegenspieler ihm das Bein ohne Ballkontakt dazwischen stellte. Der Pfiff ertönte, allen war klar, dass es nun Platzverweis und Strafstoß geben musste, Schiedsrichter Lotzmann sah hier jedoch ein Foul von Leistner!? Weitere Großchancen der Goppelner blieben in der Folge ungenutzt, hätten aber zumindest zum Ausgleich führen müssen, sodass im zweiten Durchgang das ohnehin schon hohe Tempo der Partie nochmals verschärft werden musste.

Nach dem Pausentee kamen die Goppelner ohne Wechsel aus der Kabine. Auch hier sahen die 80 Zuschauer vom Start weg klare Spielanteile bei den Hausherren. Doch vernachlässigten die Goppelner in dieser Phase etwas ihre Abwehrarbeit. So war es wieder eine Unachtsamkeit der Hintermannschaft, die zur zweiten Chance der Cossebauder führte und die Möbius eiskalt zum 0:2 verwandelte. Unbeeindruckt vom Rückstand spielten die Männer von der Wittgensdorfer Straße ihren Stiefel weiter und drückten auf den Anschlusstreffer. Verdientermaßen besorgte eine Minute nach seiner Einwechslung Edeljoker Clauß das 1:2 und ließ den Funken Hoffnung weiter glimmen. Auch nach dem Platzverweis von Gnichwitz, der einem verletzten Mitspieler zu Hilfe eilte, dabei einen Gegner beiseite schubste und dafür die Ampelkarte sah, steckten die Hausherren nicht auf. Dem Pressing der Goppelner geschuldet, nahm das Spiel nun deutlich an Hitzigkeit zu, was sich in einem Pfeifkonzert des Schiedsrichters widerspiegelte. Anstatt jedoch nach groben Fouls mit Karten für etwas Ruhe zu sorgen, beließ er es bei mahnenden Worten und brachte sich im weiteren Verlauf zusehends in Erklärungsnöte. Als bspw. Grasse frei vorm Tor an der Strafraumkante niedergerissen wurde, hätte es erneut eine rote Karte geben müssen. Der Schiedsrichter beließ es bei einer Ermahnung!? Dies schien den Goppelner derart fraglich, dass sie heftige Diskussionen mit dem UnParteiischen führten. Als Folge stellte Lotzmann in der 84. Minute mit Clauß den zweiten Goppelner vom Platz. Hier scheute er sich hingegen nicht gleich die Rote zu ziehen!? Auch mit neun Mann warfen die Goppelner nun noch mal alles in die Waagschale, doch es nutzte nichts, das Spiel konnte in dieser Konstellation nicht mehr herumgerissen werden. In der 89. Minute machte Möbius mit seinem dritten Treffer den Sack endgültig zu.

Hohe Einsatzbereitschaft, eine starke Moral, bessere Spielanteile und ein Chancenplus reichten für die Sportgemeinschaft heute nicht zum Einzug ins Viertelfinale des Stadtpokals. Cossebaude stellte sich im Stile eines Favoriten einfach cleverer an und schlug aus den Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns auch etwas glücklich Kapital. Was bleibt ist der Blick nach vorn, um im nächsten Ligaspiel gegen Reichenberg-Boxdorf zu bestehen. (DP)

SG Gebergrund Goppeln - SpVgg. Dresden-Löbtau II
Ergebnis: 6:1 (0:0)

Nach dem Sieg im Pokal wartete im Liga-Alltag die zweite Mannschaft der Spielvereinigung Dresden-Löbtau auf die Truppe von der Wittgensdorferstraße. Der Aufsteiger schien nach drei Niederlagen mit dem Sieg gegen Bühlau in der Liga angekommen. Coach Schubert nahm gegenüber dem Pokalspiel in Zschachwitz drei Veränderungen vor und rotierte A. Leistner, T. Günzel und R. Grasse für  F. Fabianski, M. Schroiff und B. Dittrich in die Mannschaft.

Die Marschrichtung klar vor Augen, begannen die Goppelner das Spiel druckvoll und spielbestimmend. Vor allem über die Seite des agilen A. Bormann wurden viele Angriffe auf das Tor von E. Creutz initiiert. Die Gäste aus Löbtau agierten zurückhaltend und lauerten auf Kontersituationen. Diese ergaben sich in der ersten Halbzeit auch zweimal, konnten aber jeweils durch M. Dietze vereitelt werden. Das Spiel verlief ansonsten sehr arm an Höhepunkten. Sowohl Zuschauer als auch Spieler freuten sich wohl innerlich schon auf den Pausentee in der Halbzeit.

In der Halbzeit wechselte Goppeln dann D. Clauß für T. Günzel ein. Der Torjäger, welcher zum Anpfiff noch seinen Dienst in der Leitzentrale beendet hatte, war sofort auf Betriebstemperatur und belebte das Offensivspiel der Gastgeber sichtlich. Nach zwölf Minuten in Hälfte zwei kombinierten die Goppelner ihren Stürmer frei vor das Tor von E. Creutz, welcher D. Clauß zu Fall brachte. Schiedsrichter S. Frank zeigte auf den Punkt. Der Gefoulte widersetzte sich allen Fußballregeln und netzte souverän zur verdienten Führung ein. Doch die Goppelner Glückseligkeit hielt nur wenige Augenblicke, denn dann zeigte S. Frank erneut auf den Punkt. Diesmal hatte auf der anderen Spielfeldseite M. Dietze einen Löbtauer auf den Boden befördert. M. Schäfer verwandelte diesen ähnlich souverän. Die Goppelner Mannschaft ließ sich davon aber nicht beirren, fand schnell zu ihrem Spiel zurück und ging nach einem tollen Solo von B. Gnichwitz nach 60 Minuten erneut in Führung. Diese baute D. Clauß eine Viertelstunde später dann erneut aus. Ab diesem Zeitpunkt zeigte sich, dass es heute wohl nur einen Sieger geben würde. Goppeln zeigte nun gegen abbauende Löbtauer einige gute Passstafetten. Eine dieser führte zum 4:1 durch A. Leistner. Doch Einer hatte noch nicht genug. Edeljoker D. Clauß hatte sich auf Arbeit anscheinend genug ausgeruht und netzte noch zwei Mal ein. Dass der Sieg für Goppeln am Ende so deutlich ausfällt hätte wohl kein Zuschauer nach der ersten Halbzeit vermutet.

Die Goppelner rücken mit elf Punkten auf den fünften Tabellenplatz und halten den Anschluss an die oberen Tabellenregionen. In zwei Wochen geht es dann im Sparkassenpokal weiter. Die Losfee hat der Mannschaft im Achtelfinale mit der TSV Cossebaude einen Stadtoberligisten beschert. (MD)

04.10.2015 FV B/W Zschachwitz 2 - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 1:5 (0:4)

In der Pokalspiel zwei traf unsere Mannschaft am Wochenende auf die Jungs von Zschachwitz „Zwei“. Coach Schubert musste dabei einige Ausfälle kompensieren und bot sein letztes Aufgebot zum Ballett auf dem schönen Kunstrasen an der Pirnaer Landstraße auf. Obwohl ein 4-Klassen-Unterschied zu Buche stand, wollte er seine Gegner nicht unterschätzt wissen und forderte von jedem seiner Spieler hundertprozentigen Willen ein, um in diesem Spiel, was nur einen Sieger kennen durfte, keinen Schiffbruch zu erleiden.

Von Beginn an zeigte sich vor allem die individuelle Überlegenheit unserer Jungs. Spielerisch sah es hingegen noch nicht so aus, wie es sich der Trainer gegen eine Mannschaft aus der 2. Stadtklasse vorstellte, sorgten doch zu viele lange Bälle und taktisch ungeschicktes Verhalten für einiges an Zornesröte in seinem Gesicht. Erst nach und nach entwickelten sich dann auch Torchancen, die A. Bormann in der 18. Minute als einzige Sturmspitze zum Führungstreffer ummünzen konnte. Zehn Minuten später schlug er erneut zu und erhöhte zum 2:0. Nun schien der Bann gebrochen, was sich in einer Reihe von weiteren Torchancen niederschlug. F. Becht spritzte in der 35. Minute nach einem langen Ball von M. Schoenfeld am gegnerischen 16er in den Ball, ließ dabei alle Gegenspieler hinter sich und schob zum sehenswert zum 3:0 ein. Kurz vor der Halbzeit traf auch noch M. Schroiff gegen seine alten Teamkameraden zum umjubelten 4:0. Mit diesem Spielstand ging es wenig später zum Pausentee. In der Höhe war dieses Ergebnis nicht unverdient und hätte sogar höher ausfallen müssen, da F. Becht und M. Schroiff ihre Tausendprozenter nicht nutzen konnten.

In zweiten Durchgang ließ man dann die Zügel etwas lockerer und bot den Zschachwitzern Räume für ihr schnelles Konterspiel. So brannte es im eigenen Strafraum verwunderlicher Weise doch häufiger als es Coach Schubert lieb sein konnte. Das 5:0 in der 63. Minute durch B. Gnichwitz machte dann aber endgültig den Deckel drauf und erlosch das letzte Fünkchen Hoffnung der Gastgeber. Der Ehrentreffer durch M. Hackel war letztlich zwar nur noch Ergebniskosmetik, aber für unsere Jungs natürlich ein tief im Fleisch sitzender Dorn, da wieder ein Spiel mit Gegentor beendet wurde. Weitere Großchancen u.a. durch den eingewechselten D. Pochert blieben gen Ende hin ungenutzt, wodurch sich beide Mannschaften mit einem 5:1 voneinander verabschiedeten.

Rund um, ein nicht allzu spektakuläres Ergebnis, das dem Spielverlauf in seiner Höhe entspricht. Im nächsten Spiel am Sonntag gegen die Zweitvertretung der SpVgg. Dresden-Löbtau muss dann aber wieder eine Leistungssteigerung her, da ein Ligakonkurrent eine solche Leistung womöglich härter bestraft als es die Zschachwitzer vermochten. Wir hoffen dabei natürlich wieder auf Eure Unterstützung. (DP)

27.09.2015 SG Gebergrund Goppeln - SG Einheit Dresden-Mitte 
Ergebnis: 3:1 (1:1)

Zum Heimspiel am 6. Spieltag in der Stadtliga A empfing die SG Gebergrund Goppeln die von Dixi Dörner geleitete Einheit aus Mitte. Nach der Niederlage vom vergangenen Wochenende in Bühlau wollten die Jungs von Coach Schubert den negativen Trend aufhalten und in die Erfolgspur zurückfinden. Dabei trafen sie auf eine Mannschaft, welche seit 3 Spielen ungeschlagen war. Kurzfristig musste Schubert auf den erkrankten Mittelfeldspieler Leistner verzichten. Wieder wurde rotiert und Spieler aus der sogenannten „zweiten Reihe“ konnten sich zeigen. Unter anderem Fabianski, welcher auf die rechte Verteidigerposition rückte. Diese wird ursprünglich durch Bormann besetzt, welcher dafür auf den linken Flügel wechselte.

Das Spiel war von Beginn an sehr ausgeglichen und die Goppelner dabei stark darauf bedacht, die Gegentorflut der letzten Wochen zu unterbinden. Das zeigte sich allerdings auch in den sehr raren offensiven Bemühungen. Dabei spielten die Goppelner zu viele lange und ungenaue Pässe, welche die Mitspieler nicht erreichten. Das zu Beginn der Saison gezeigte schnelle und sichere Passspiel kam dabei viel zu kurz. Überraschend folgte dann die Führung der Einheit aus Mitte, welche bis dahin kaum vor dem Goppelner Tor gefährlich waren. Einen Ballverlust auf der linken Goppelner Seite nutzten die Jungs von der Eibenstocker Straße in Person von Sebastian Schulze eiskalt aus. Wieder einmal war die Goppelner Moral gefragt und man musste einem Rückstand hinterherrennen. Der Gegentreffer bewirkte, dass die komplette Mannschaft nun aber deutlich präsenter in den Zweikämpfen war und sich somit ein Übergewicht erarbeiten konnte. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff tauchte dann plötzlich Wittenberg nach guter Kombination alleine vor Schönig auf und vollstreckte zum nun verdienten Ausgleich. Dies war bereits das zweite Saisontor für den rechten Verteidiger der Goppelner. Mit dem Halbzeitpfiff folgte dann auch fast noch das 2:1 durch Bormann. Nach einem abgefälschten Schuss von Clauß traf dieser leider lediglich aus einer Abseitsposition heraus. Somit ging es mit 1:1 in die Pause.

In der Halbzeit stellte Goppeln dann um. Gnichwitz rückte auf die 6 und sollte von dort dem Spiel mehr Ordnung geben. Diese Umstellung wirkte sofort, denn die Goppelner waren von nun an deutlich sicherer in der Zirkulation des Balles. Vor allem über die Flügel konnten immer wieder gefährliche Situationen initiiert werden. So war es dann in der 72. Minute Bormann, welcher mit seinem starken rechten Bein in die Mitte zog und aus 20 Metern, unter freundlicher Mithilfe des Torwarts, zur verdienten Führung traf. Die SG Einheit musste nun aufrücken und so ergaben sich immer wieder erstklassige Kontergelegenheiten für Goppeln. Dabei vergaben aber sowohl Schlegel als auch Bormann beste Chancen aus aussichtsreicher Position. So musste die Elf um Coach Schubert einige knifflige Situationen überstehen. In der 90. Minute machte dann aber Clauß doch noch den Deckel drauf. Bei seinem sechsten Saisontor ließ er Schönig, nach einem gefühlvollen Zuspiel durch Gnichwitz, keine Chance.

Am Ende war es ein verdienter Sieg der Goppelner, die wieder einmal in der zweiten Halbzeit eine deutliche Leistungssteigerung zeigten. Am kommenden Wochenende geht es dann im Pokal gegen die Zweitvertretung von Blau/Weiß Zschachwitz. Für den Einzug in die nächste Runde wird dann eine konzentrierte Leistung über beide Halbzeiten benötigt. (MD)

20.09.2015 SG Bühlau 09 - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 3:2 (3:0)

Am 5. Spieltag in der Stadtliga A war die SG Gebergrund Goppeln zu Gast bei den Bühlauer Hirschen. Coach Schubert erwartete einen sehr starken Gegner, der durch einige Neuzugänge in der Sommerpause weiter an Qualität gewonnen hat. Das sich die Jungs von der Wittgensdorfer Straße oft im Bühlauer Wald schwer taten, sollte Warnung genug für die Mannschaft sein. Coach Schubert konnte wieder auf Kapitän Schoenfeld und seinen "6er" Leistner zurückgreifen, welche die beiden verletzten Spieler Auerswald sowie Fanghänel ersetzten. Neben Schoenfeld rückte Dittrich in die Innenverteidigung. Die restliche Aufstellung blieb ohne große Veränderungen zur Vorwoche, wobei lediglich die offensive Reihe gehörig durcheinander gewirbelt wurde.

Das Spiel begann aus Sicht der Gäste aus Goppeln katastrophal. Bereits nach 16 Minuten hatten sowohl Paul als auch Gutekunst ihr Torkonto jeweils um einen Treffer erhöht. Vorausgegangen waren wieder einmal ein zu zögerliches Verteidigen, gepaart mit fehlendem Druck auf die angreifenden Stürmer. Die Gegentreffer fielen letztlich viel zu einfach. Das 0:1 entstand nach einem langen Ball in die Spitze auf Paul, der einige Goppelner Verteidiger alt aussehen ließ und trocken in die rechte untere Torwartecke vollstreckte. Das 0:2 nach einem schönen Schlenzer von der 16er Begrenzung, bei dem kein Goppelner Spieler auch nur annähernd den Bühlauer Gutekunst zu stören gedachte. Die Goppelner fanden nur sehr schwer ins Spiel. Die offensiven Bemühungen waren schemenhaft erkennbar, wurden aber ohne die letzte Entschlossenheit vorgetragen. Es gelang viel zu selten, die nicht immer sattelfest wirkende Abwehr durch gezieltes Pressing unter Druck zu setzen. Die Hirsche hatten leichtes Spiel und Selbstvertrauen durch den frühen Doppelpack. In der 26. Minute war es soweit und Bühlau erhöhte durch Schönlebe auf 3:0. Vorangegangen wieder ein langer Ball, der nicht durch die Verteidigung geklärt werden konnte. Der Rest der Halbzeit ist schnell erzählt. Bemühte Goppelner mit wenig klaren Chancen und konternde Hirsche mit einem immerzu gefährlichen offensiven Trio.

In der Halbzeitpause erfolgte eine deutliche Ansprache von Coach Schubert, welche die Mannschaft scheinbar erreichte. Plötzlich die Goppelner deutlich aggressiver in den Zweikämpfen und mit vielen Ballgewinnen, gegen einen zunehmend passiveren Gegner. Etliche Chancen nun auf der Seite der Gäste. Die Überlegenheit ab der 65. Minute dann auch personell, durch eine Gelb-Rote Karte für die Hirsche. Die Heimmannschaft verlagerte sich nun zunehmend aufs Kontern und setzte so immer wieder Nadelstiche. Es dauerte bis zur 73. Minute ehe Bormann die halbe Bühlauer Hintermannschaft austanzte und zum längst fälligen Anschlusstreffer einnetzte. Es folgte ein energisches Anrennen der Goppelner, welche allerdings mehrere gute Chancen liegen ließen. In der Nachspielzeit kam dann noch einmal etwas Spannung ins Spiel als ein zweiter Bühlauer Spieler zum frühzeitigen Biertrinken in die Kabine geschickt wurde und Gnichwitz per Flugkopfball zum 3:2 verkürzte. Doch die verbleibende Zeit war am Ende zu gering, sodass der Ausgleichstreffer ausblieb.

Am Ende verliert Goppeln sein zweites Spiel in Folge und rutscht auf Tabellenplatz 10 ab. Das Torverhältnis von 14:14 spricht eine eindeutige Sprache. Vorne Hui, hinten pfui. Soll der aktuelle Trend gestoppt werden, muss dringend etwas gegen die Gegentorflut unternommen werden. Die erste Chance dazu erhalten die Jungs am kommenden Wochenende, wenn sich die SG Einheit Mitte auf der Wittgensdorfer Straße die Ehre gibt. (MD)

14.09.2015 SG Gebergrund Goppeln - SV Sachsenwerk
Ergebnis: 3:4 (2:2)

Nach der gefühlten Niederlage vom vergangenen Wochenende, wollten die Mannen von Coach Schubert diese Woche mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch gegen Sachsenwerk zu Hause bestehen. Die Truppe um Kapitän Tim Arnhold, ist als viertletzter in der vergangenen Saison nur sehr unglücklich in die Stadtliga A abgestiegen. Fußballerisch eine sehr gut aufgestellt Mannschaft, welche sicherlich ein gehöriges Wörtchen um den Aufstieg mitreden wird. Personell musste Coach Schubert die Mannschaft aufgrund der Rotsperre von Capitano Schoenfeld wieder umbauen. Da auch der etatmäßige zweite Innenverteidiger Schneck weiter im Urlaub weilt, rückte Auerswald neben Schlegel in die Innenverteidigung. Auf den Außenverteidiger-Positionen rückte der frisch aus der Türkei eingeflogen Bormann für Leistner ins Team. In die Fünfer-Mittelfeld-Reihe rotierten sich zudem Fanghänel und Grasse. Trotz einer Vielzahl von Umstellungen, wollte die Mannschaft kompakt stehen und über geordnete Angriffe nach vorne spielen.

Der Auftakt in die Partie stimmte dann allerdings gar nicht. Bereits nach 180 Sekunden klingelte es im Goppelner Gehäuse. Die Abwehr war bei einem hohen Ball in den 16er nicht auf der Höhe und Wolf nickte den Ball aus 13 Metern über Dietze ins Tor. Die Goppelner gerieten nun gleich von Beginn an gehörig unter Druck. Doch bereits 7 Minuten später erzielte Wittenberg nach einer schönen Kombination über die rechte Seite, mit einem strammen Flachschuss aus 20 Metern den Ausgleich. Die Partie war für die Zuschauer durchaus ansehnlich, aber für die beiden Trainer nicht befriedigend. Beide Mannschaften versuchten sich ein Übergewicht zu erkämpfen. Gefährlicher allerdings wieder die Gäste. Postwendend nach dem Ausgleich die erneute Führung für die Gäste. Wieder konnte Wolf sich auszeichnen und aus dem Gewühl heraus glücklich zum 2:1 einschieben. Goppeln versuchte nun erneut den Ausgleich zu erzwingen. Dabei konnten nur wenige hochwertige Torchancen erarbeitet werden. Gefährlich wurde man, wenn es über die Außenbahnen ging, welche die Gäste etwas vernachlässigten. So war es dann in der 37. Minute ein weiter Schlag von Dietze auf die komplett freie rechte Außenbahn. Rechtsverteidiger Bormann mit genügend Spritzigkeit, aufgrund der Strandläufe an der Türkischen Rivera, enteilt allen Verteidigern und schließt humorlos ins lange Eck zum 2:2 ab.

Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Nach der Halbzeit ein ähnliches Bild. Goppeln mit wenigen zwingenden Chancen und die Gäste immer wieder vor allem bei Einwürfe gefährlich. In der 62. Minute dann ein verletzungsbedingter Wechsel bei Goppeln. Für den angeschlagenen Fanghänel kommt Dittrich. Wenig später wechselt Coach Schubert erneut und bringt Böhme für Becht, um weiteren Druck über die Außenbahn zu erzeugen. Die erneute Führung für Sachsenwerk dann nach einer Ecke in der 66. Minute bei der Richter, unbedrängt am 5 Meter-Eck, den Ball ins Tor nicken konnte. Bei dieser Aktion sehen vor allem der direkte Verteidiger des Torschützen sowie Torwart Dietze schlecht aus. Die Jungs vom Gebergrund beweisen abermals Moral und kamen durch einen Freistoß von Dittrich kurios zum Ausgleich. Der Freistoß von der Mittellinie, eigentlich direkt in die Arme des Torwarts, welcher aber, irritiert von Clauß, den Ball durch die Hände ins Tor rutschen lässt. Wenig später, dann erneut ein verletzungsbedingter Wechsel bei Goppeln. Der frisch eingewechselte Böhme musste wieder runter, für ihn kam Pochert. Der Auswechslung folgte erneut eine Umstellung in der Defensive, die dann in der 87. Minute im 3:4 für die Gäste mündete. Die Goppelner kamen in dieser Phase kaum noch strukturiert vor das Gästetor. So war es dann ein Ball in die Schnittstelle der Abwehr, den Lücke erläuft und am herauseilenden Dietze versenken konnte. Im Anschluss gelang es den Goppelnern nicht mehr den Ausgleich zu erzielen. Somit verlieren die Jungs von der Wittgensdorfer zum ersten Mal ein Spiel in dieser Saison – nachdem es sich in den vergangenen Spielen bislang immer nur so angefühlt hatte.

Das Fazit des Spiels lautet, dass erneut Punkte in der Endphase verloren wurden und noch einiges an Arbeit auf Coach Schubert zukommt. Allerdings beweist die Mannschaft eine große Moral und konnte dreimal einen Rückstand ausgleichen. Die Saison ist noch jung, doch in den kommenden Spielen wird sich zeigen, wohin der Weg für diese Mannschaft in dieser Spielzeit gehen wird. Über enorme Leistungsbereitschaft im Training und einer noch kompakteren mannschaftlichen Geschlossenheit im Defensiv-Verhalten, kann das Momentum, schnell wieder auf die richtige Seite kippen. Bereits kommenden Samstag kann sich das verlorengeglaubte Glücksgefühl zurückgeholt werden. Um 15:00 Uhr zählt es dann bei den Hirschen in Bühlau. (MD)

06.09.2015 FV Hafen Dresden - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 4:4 (0:2)

Nach der bitteren Erfahrung aus der Vorwoche, wollten unsere Jungs heute gegen die Löbtauer Wiedergutmachung betreiben und den zweiten Dreier der Saison einfahren. Urlaubs- und verletzungsbedingt musste Coach Schubert ein wenig rotieren und in der Startaufstellung bspw. den Stamm-Innenverteidiger T. Schneck, Flügelflitzer R. Grasse und Außenverteidiger A. Bormann ersetzen. Dafür rückten P. Schlegel, F. Becht und der genesene P. Finster ins Team. Erwartungsgemäß sollte Hafen ein harter Brocken werden, wovor Schubert in der Kabine eindringlich warnte.

Zu Spielbeginn fanden unsere Jungs besser ins Spiel, erarbeiteten sich viel Ballbesitz und die besseren Spielanteile. Vor dem Tor sprang jedoch zunächst nicht viel heraus. Als es dann doch mal schnell ging und A. Leistner an der linken Außenbahn durchstartete, wie es Schubert vor dem Spiel von seinen Außenverteidigern forderte, bekam er an der Grundlinie den Ball, schob ihn mit Schärfe in den Fünfer und ließ A. Dunger unglücklich aussehen, der den Ball unbedrängt ins eigene Tor bugsierte. Wenige Minuten später war es D. Clauß, der nach einem Freistoß im Sechzehner an den Ball kam und mit seinem vierten Saisontor zum 0:2 erhöhte. Was folgte war spielerische Langeweile, die oftmals im Mittelfeld hängen blieb und seitens der Gastgeber nur mit langen Bällen stattfand. Einer dieser Bälle unterschätzte Schoenfeld leicht, sodass der heraneilende D. Corssen mutterseelenallein vor M. Dietze auftauchte, jedoch durch das wilde Fahnenspiel des Linienrichters verwirrt wurde und sich seiner hundertprozentigen Torchance beraubt fühlte. Glück für Goppeln in der Situation, dass der halbherzige Schuss nur Zentimeter am Pfosten vorbeiging. Somit blieb es beim 0:2 Halbzeitstand.

Nach dem Wiederanpfiff zeigte sich den Zuschauern, die Wind und Wetter tapfer trotzten, das gleiche Bild des ersten Durchgangs. Nach 7 gespielten Minuten tauchte dann K. Petschinka am Strafraum auf, zog einfach mal ab und hatte durch das Abfälschen eines Goppelners noch das Glück, dass der Ball sich hinter M. Dietze im Tor senkte. Von beginnender Nervosität war den Gästen hier aber nichts anzusehen, die weiter nach vorn spielten und erst über D. Clauß in der 57. und wenig später mit einem schönen Spielzug über B. Gnichwitz und F. Becht durch G. Böhme zum verdienten 4:1 kamen. Manchen Zuschauern war hier schon klar, dass es das doch eigentlich gewesen sein muss, zumal zwischenzeitlich ein Hafener frühzeitig den Gang zur Dusche antrat,  da er in einer unglücklichen Aktion G. Böhme fällte und von Nachwuchsschiri G. Stiefel des Feldes verwiesen wurde. Wohlgemerkt waren hier aber noch regulär 20 Minuten auf der Uhr und bekanntlich ist erst dann Schluss, wenn der Schiri abpfeift. Als das Spiel dann tatsächlich seinem Schicksal nahte, brachte Schubert mit M. Krause, B. Dittrich und D. Pochert seine drei Wechsler, die Hafen im Defensivverbund den letzten Zahn ziehen sollten. Diese krochen allerdings noch nicht auf dem Zahnfleisch wie viele vermuteten, sondern bekamen mit dem Foulelfmeter, den Captain M. Schoenfeld verursachte, dafür Rot sah und M. Gruner verwandelte plötzlich wieder Oberwasser. Hier läutete jedoch schon die 90. Minute, wodurch die Fälle Goppelns noch im Trockenen zu sein schienen. Nächster Angriff, 93. Minute, Bogenlampe von der Grundlinie 3:4. Na holla, da waren noch 2 weitere Minuten Nachspielzeit zu bestreiten. In der sage und schreibe 98. Minute (nach 5!!! angezeigten Minuten Nachspielzeit) setzte G. Stiefel seinem sonst souveränen aber zum Ende hin immer kurioser werdenden Auftreten die Krone auf, als er zunächst ein vermeintliches Handspiel des Abwehrspielers D. Pochert als regulär weiterspielen ließ, sich dann aber doch vom noch unsicherer wirkenden Linienrichter überzeugen ließ den zweiten Elfmeter in der Nachspielzeit zu geben. Zu diesem trat abermals M. Gruner an und verwandelte diesen zum umstrittenen 4:4.

Dieser Punkt ist ohne Frage nicht gänzlich am Schiedsrichter festzumachen - das sollte jedem bewusst sein. Dass dieser sich jedoch ab der 70. Minute dafür entscheidet die Hitze des Spiels mit seiner überflüssigen ersten roten Karte gegen die Hausherren selbst zu bestimmen, grenzt an Selbstdarstellerei, die man sonst nur von anderen Genossen seiner Zunft kennt. Ihm dazu Linienrichter an die Seite zu stellen, die sich vor dem Spiel großmütig rühmen Väter von „berühmten“ Spielern zu sein, die letztlich doch nur in der Stadtliga A im Dresdner Norden kicken, im Spiel dann aber den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen, gibt einem zusätzlich über Ansetzung und Eigendarstellung der Unparteiischen zu denken.

Abhaken heißt es jetzt. Schlussendlich lernen wir auch aus dieser Situation und versuchen im nächsten Spiel bei Sachsenwerk die Punkte auf der Wittgensdorfer zu behalten. (DP)

30.08.2015 SG Gebergrund Goppeln - Sportfreunde 01 Dresden-Nord
Ergebnis: 3:3 (3:1)

Am vermeintlich letzten Sommertag des Jahres trafen unsere Jungs auf die Sportfreunde Nord. Die Kicker von Trainer Frank Rittner sind in der vergangen Saison nur sehr unglücklich aus der Stadtoberliga abgestiegen und peilen in dieser Spielzeit den direkten Wiederaufstieg an. Bereits in der Trainingswoche vor dem Heimspiel wurden die Jungs von Coach Schubert auf diese schwere Aufgabe eingestimmt. Das Grundgerüst der erfolgreichen Elf aus der Vorwoche blieb unverändert. Lediglich Torwart Dietze, Defensiv-Allrounder Krause und Flügelflitzer Schöbel rückten in die Mannschaft.

Die ersten 15 Minuten des Spiels gehörten wie erwartet den Gästen aus dem Dresdner Norden. Der gewünschte Zugriff auf den Spielaufbau der Gäste fehlte allerdings und somit liefen die Goppelner meist Ball und Gegner hinterher. Die taktische Marschrichtung konnte in dieser Phase des Spiels nicht umgesetzt werden. In der 12. Minute verlagerten die Sportfreunde das Spiel mit einem gefühlvollen Ball auf die linke Goppelner Abwehrseite. Krause konnte die Hereingabe von der Grundlinie nicht verhindern und in der Mitte stand Jurack völlig frei und musste nur noch den Fuß hinhalten. Mit der bis dahin verdienten Führung erwachten die Goppelner dann aber und kamen mit immer besser ins Spiel. Durch scharfes und frühzeitiges Anlaufen der Gegner konnte deren Spielaufbau gestört und über schnelle Pässe in die Tiefe immer wieder für Gefahr gesorgt werden. Der Ausgleich ließ nicht lang auf sich warten. Nach einer scharfen Ecke segelte der Ball durch den 5-Meter-Raum und Schoenfeld verwandelte am langen Pfosten mit einem Flugkopfball knapp über der Rasennarbe. Das Tor ließ das Selbstbewusstsein der Goppeln weiter wachsen und die Gäste verloren mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel. Nur 6 Minuten nach dem Ausgleich dann ein Freistoß aus der eigenen Hälfte, Falkenberg verschätzt sich und Gnichwitz allein vor dem Hüter der Gäste. Goppelns 10er lässt sich nicht lang bitten und vollendet zum 2:1 für die Hausherren. Diese drückten im Anschluss weiter und bekamen schließlich nach einem Foul an Clauß sogar die Chance zum 3:1. Die Regel, dass der Gefoulte nicht selbst schießen sollte, gilt in diesem Fall nicht für Clauß, der sein Torkonto locker auf 3 Saisontore erhöhen konnte. Die Sportfreunde waren in der Halbzeit noch gut mit diesem Ergebnis bedient, da Goppeln noch einige gute Chancen liegen ließ.

Dass sich das rächen kann, zeigen die folgenden 45 Minuten auf der Wittgensdorfer. Die Sportfreunde kamen druckvoll aus der Kabine und schienen sich nun besser auf das frühe stören der Goppelner eingestellt zu haben. Die Gastgeber schafften es zu Beginn nun nicht mehr den Zugriff auf das Spiel zu erlangen. In der 57. Minute der Anschlusstreffer, über die starke rechte Seite der Gäste. Wieder eine scharfe Flanke in den Strafraum, die Wittenberg unglücklich ins eigene Tor lenkte. Damit deutete sich an, dass es noch heiße 30 Minuten bei gefühlten 40 Grad werden würden. Die Gäste wurden nun immer wieder gefährlich und agierten mit erhöhtem Risiko. Den Goppelnern gelang es in dieser Phase nicht einen Konter zur vermeintlichen Entscheidung zu nutzen. Da nun bei den Hausherren das letzte Quäntchen Glück fehlte, kam es am Ende ganz bitter. Nach dem die Nachspielzeit der Nachspielzeit bereits angebrochen war, ließ sich die Mannschaft zu weit nach vorn locken. Das bereits bekannte Muster der Sportfreunde sollte auch hier wieder funktionieren. Flankenlauf auf rechts, Flanke von der Grundlinie, Tor Jurack. Ein verrücktes Spiel endete somit mit 3:3, dass bei einer nüchternen Betrachtung schlussendlich leistungsgerecht erscheint.

Die Jungs von Coach Schubert werden sich heute Abend vor dem Tatort um 20:15 Uhr noch ärgern. Aber dennoch lässt sich auf diese Leistung aufbauen, denn phasenweise konnte den Zuschauern ein sehr guter Fußball gezeigt werden und die neue Handschrift wird immer deutlicher erkennbar. Am Dienstag beginnt dann aber wieder die Vorbereitung auf das schwere Auswärtsspiel gegen den FV Hafen. Hier hat die Mannschaft aus dem Vorjahr noch einiges wieder gutzumachen. (MD)

23.08.2015 TSV Cossebaude II - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 2:4 (1:1)

Nun geht sie ab die wilde Fahrt in der Stadtliga A 15/16. Top-Mannschaft wie die Stadtoberliga-Absteiger Sachsenwerk, Mitte, Dobritz und nicht zuletzt die unglücklichen (Nicht)Aufsteiger aus Weixdorf machen diese Liga zum wohl stärksten Dresdner Unterhaus der letzten Jahre. Doch da das nächste Spiel bekanntlich das schwerste ist und wir am Wochenende bei der Zweitvertretung des TSVs Cossebaude gastierten, galt die volle Konzentration zunächst einmal diesem Gegner. Coach Schubert konnte wie in der Vorwoche auf eine schlagkräftige Truppe zurückgreifen und vermisste nur wenige verletzungsbedingte Ausfälle. Dass Ost-Dresdner vom Stausee aber auch nicht zu unterschätzen sind, ließen sie unsere Jungs in der Vorsaison spüren als man bspw. erst im Rückspiel die Partie zu unseren Gunsten wenden konnte.

Wie erwartet lieferten sich beide Mannschaften von Beginn an ein Duell auf Augenhöhe. In der 17. Minute bescherte A. Schaffrath den Hausherren die nicht unverdiente Führung per Kopf. Dabei waren sich A. Petzold und A. Bormann bei der Abwehr eines Freistoßes nicht einig und ließen den heraneilenden Schaffrath frei gewähren. Dieses Missgeschick beglich D. Clauß nur wenige Minuten später mit seinem ersten Schuss. Vom halblinken Strafraumrand zog er per Volley direkt ab und schob den Ball am Torwart vorbei lang ein. In der Folge nahmen beide Teams erst einmal einen Gang raus, sodass sich bis zur Halbzeit einzig an der Seitenlinie aufregendes abspielte. Dort hatte das Gespann um M. Richter nicht den allerbesten Tag erwischt und die eine oder andere Abseitssituation falsch bewertet. Sei es drum. Im zweiten Durchgang mussten unsere Jungs noch mal alles in die Waagschale werfen, um letztlich als Sieger vom Platz zu gehen.

Mit Anpfiff der zweiten Hälfte nahm die Intensität der Zweikämpfe deutlich zu. Dies lag nicht nur an den undurchsichtigen Entscheidungen des Schiris, sondern auch an der Mentalität der Spieler, die nun deutlich mehr Willen zeigten und dabei etwas über die Stränge schlugen. In der 60. Minute nutzte der Cossebauder Flügelspieler die Gunst der Situation, brach an der rechten Auslinie durch, bediente den in den Strafraum spritzenden E. Kumpe, der sehenswert und unhaltbar ins rechte Eck einköpfte. Egalisiert wurde die Führung nur 5 Minuten später durch eine scharfe Hereingabe von M. Schoenfeld, die F. Handschack undglücklich abfälschte und so ins eigene Tor lenkte. Wiederum 5 Minuten später besorgte D. Clauß die erste Goppelner Führung des Spiels, scheiterte aber zuvor mit einem Tausendprozenter am Querbalken. Kurz vor Schluss (81.)entschied B. Gnichwitz die Partie mit einem Solo und einem Lupfer über den herauseilenden Torhüter der Gastgeber.

In der Kabine erschallte nach den ersten beiden gewonnen Pflichtspielen die Goppeln-Hymne ob der durch Schubert entfachten Euphorie deutlich lauter als in der Vorsaison. Der Grundstein für eine gute Runde scheint gelegt, jetzt liegt es an den Spielern den Weg positiv zu beschreiten. (DP)

16.08.2015 Post SV Dresden 2  - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 2:5 (2:2)

Und da ist sie: Die Saison 15/16! Nach den überwiegend respektablen Ergebnissen in der Vorbereitung und den positiven Trainingseindrücken der letzten Wochen startete unsere Erste am Wochenende mit einem Pokalspiel gegen die Zweitvertretung der Postler. Neu-Alt-Trainer Schubert konnte dabei auf eine Fülle von Leistungsträgern vertrauen und wollte natürlich nicht gleich mit einer Niederlage sein Head-Coach-Debüt verhauen.

Die Gastgeber aus der Stadtliga-B  waren auf dem Papier zwar eine ganze Nummer kleiner, auf dem Feld ging es von Beginn an aber auf Augenhöhe zur Sache. So wurde die durch D. Clauß erzielte Führung der Goppelner nach Vorlage von Gnichwitz  in der 7. Miniute bereits in der 17. Minute nach einem dummen Foulspiel von Schoenfeld und dem anschließenden, sehenswerten Freistoß durch M. Voigt ausgeglichen. Mitte der ersten Hälfte brachte Neuzugang R. Grasse unsere Jungs wieder in Front, konnte mit seinen Mannschfatskollegen beim 2:2 in der 37. Minute aber nur staunen, da I. Falkenberg bei seiner Flanke abrutschte und fast von der Eckfahne A. Petzold ein wunderschönes und nicht ganz unverdientes Ei ins Netz legte. Dass es die Goppelner aber nicht vollbrachten das Spiel schon viel früher in eine andere Richtung zu lenken, indem sie die Vielzahl von „Tausendprozentigen“ einfach verwandelt hätten, mussten sie sich nur wenig später wohl auch von Schubert in der Kabine berechtigt vorwerfen lassen. Um die Krone des Chancentods stritten sich dabei vorallem R. Grasse und D. Clauß, die schon vor dem Halbzeittee die Kampfeslust der Gegner hätten erheblich minimieren können.

Eindringliche Worte musste Schubert in seiner Ansprache gefunden haben, da es nun mit der Chancenvewertung in Halbzeit zwei zumindest etwas besser klappte. D. Clauß besorgte unmittelbar nach Wiederanpfiff die erneute Goppelner Führung, B. Gnichwitz entschied das Spiel in der 80. Minute durch seinen Treffer und T. Schneck haute mit seinem Heber aus 16 Metern einen Kadidat für das „Tor des Monats“ in die Runde.  Eine Großchance kurz vor Schluss durch den eingewechselten Youngster G. Böhme blieb zwar noch ungenutzt, scherte letztlich aber niemanden mehr bei einem verdienten Goppelner Autaktsieg in die neue Spielrunde.

Insgesamt war dies ein gelungener Auftritt unserer Mannschaft mit gutem, präzisem Passpiel und schönen Spielzügen, aber haarsträubenden Schwächen vor dem Tor. Kommendes Wochenende geht es auch in der Liga wieder los. Dort gastieren unsere Jungs in Cossebaude, bei denen man in der vergangenen Rückrunde ordentlich aufdrehte und mit 5:2 Toren klar den Sieger stellte. Hoffen wir das Beste, dass das Glück uns und T. Schubert am Sonntag wieder hold ist. (DP)

13.06.2015 SG Bühlau 09 - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 4:1 (1:0)

Zum letzten Mal begrüßte Coach Neubert seine Truppe in der Saison 14/15 zum Aufgalopp gegen die Hirsche aus der Heide und zum letzten Mal schnürte Kay Brozait seine Töppen für die Sportgemeinschaft, bevor er sich (vorerst) in die vaterschaftsbedingte Fußballrente verabschiedet. Seine Mitstreiter wollten ihm natürlich den Gefallen tun und ihn mit einem Sieg gebührend verabschieden. Einziges Problem: Durch eine Niederlage konnte Bühlau noch in den Abstiegsstrudel geraten und waren selbst ebenfalls höchst motiviert.

Wer von Beginn an das Spiel machte, war für die trotz starken Gewitters vor Spielbeginn doch zahlreichen Zuschauer nicht schwer auszumachen. Bühlau war präsenter in den Zweikämpfen, konnte im Mittelfeld ein Übergewicht erzeugen, jeglichen Angriff der Gäste unterbinden und spielte die Bälle schnell und sicher in ihre Spitzen, die den Goppelner Abwehrreihen ein ums andere Mal enteilten. Hier fehlte es aber dann doch an der Finesse, da man sich fast ausschließlich auf lange Bälle besann, die nach einiger Zeit für die Abwehrreihen um Pochert und Dittrich gut einzuschätzen waren. Goppelner Angriffsbemühungen wurden im Keim erstickt und blieben schon im Mittelfeld hängen. Woran es fehlte ist auch schwer aufzuzählen - vereinfacht  gesagt: an Allem! Dies allein auf den dünnen Kader zu schieben kann kein Alibi sein, das haben unsere Jungs in manch anderen Spielen mit ähnlicher Besetzung schon viel besser gemacht. Kurz vor dem Pausentee gab es dann die Quittung für die Passivität. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß entwischte - der Älteste auf dem Platz - J. Sommer seinem Manndecker L. Wittenberg und lupfte per Kopf über M. Dietze, der noch mit dem Ausrichten der Mauer beschäftigt war. Dass der Schiri diesen Freistoß nicht anpfiff, sorgte einerseits für Entrüstung bei den Gästen, andererseits für eine etwas merkwürdige Begründung des Schiris. Sei es drum, zurückgenommen hat ein Schiedsrichter in dieser Liga eine Entscheidung noch nie. So ging es in die Pause mit einem nicht unverdienten Rückstand und mächtig Wut im Bauch.
Diese auf den Platz zu bringen gelang aber auch in der zweiten Hälfte nicht, da weiterhin nur Bühlau zu sehen war. Kurz nach der Pause drosch Höhne einen Freistoß aus 18 Metern ins Torwarteck und ließ Dietze etwas blöd aussehen. Ein Aufbäumen auf Goppelner Seite blieb enttäuschender Weise aus - keine Spur von Wachrütteln, Kampfeslust, Spielwitz. Spätestens am gegnerischen Sechzehner war Schluss mit lustig und so ermöglichte man den Platzhirschen Räume für ihre Konter, die sie nun sauber spielten, aber ihnen im finalen Moment das Schlottern in den Knien fuhr. Kurz vor Schluss war den Bann gebrochen und kam durch T. Gutekunst und J. Sommer nach unglücklichen Aktionen von M. Dietze und M. Schoenfeld zur verdienten 4:0 Führung. Die erste (!!!) wirkliche Chance der Goppelner nutzte M. Schoenfeld in der 91. (!!!) Minute, machte damit seinen Fehler wieder wett, sorgte mit seinem Treffer aber nur für Ergebniskosmetik.

Dies war sie nun, die Spielzeit 14/15. Große Erwartungen hegte man vor der Saison, tief war Fall auf einen letztlich enttäuschenden Platz 6, der besser klingt als er aussieht, da auch hier nur 6 Punkte zum ersten Nichtabstiegsplatz fehlen und die Differenz von 11 Punkten auf Platz 2 einfach für die eigenen Ansprüche an sich selbst zu groß ist. Schade, doch nun gilt es den Mund abzuputzen und noch stärker im nächsten Jahr am großen Ziel zu arbeiten. (DP)

07.06.2015 SG Gebergrund Goppeln - SG Weissig
Ergebnis: 2:3 (0:3)

Nach dem heutigen Punktspiel einen Spielbericht zu schreiben, fällt besonders schwer. Zu tief sitzt der Frust über das eigene Unvermögen und die gezeigte Leistung.

Die Ausgangslage war klar, nur ein Sieg konnte die Hoffnungen auf den dritten Platz in der Liga aufrecht halten. Die Aufgabe mit der SG Weißig war schwer, aber nach den Erfolgserlebnissen aus den letzten beiden Spielen auch machbar. Der Rahmen des Spiels wurde seiner Bedeutung auch gerecht, durfte man wie die Profis mit Einlaufkindern das Feld betreten.

Die Jungs von Coach Neubert nahmen von Beginn an das Zepter in die Hand und spielten den Ball durch die eigenen Reihen, ohne allerdings richtige Torgefahr zu entwickeln. In der 8. Minute kamen die Gäste dann zu ihren ersten beiden Chancen des Spiels, die von Dietze noch vereitelt werden konnten. Wenige Sekunden später war es aber Kretschmer, der einen Aussetzer der Goppelner Innenverteidigung zur überraschenden Führung vollenden konnte. Die Heimmannschaft danach mit dem Versuch einer schnellen Antwort, aber Clauß scheiterte an der Latte. Den Fußballgott nicht auf seiner Seite musste man in der 21. Minute sogar das 0:2 durch Böttiger mit einem schönen Schlenzer von der Strafraumbegrenzung hinnehmen. Goppeln - wieder um eine Antwort bemüht - scheiterte aber mehrmals und kassierte sogar in der 30. Minute das 0:3. Wieder war es Böttiger, der einen Konter der Weißiger mit einem Schuss in die lange Ecke vollenden konnte. Die „Erste“ danach weiter um den schnellen Anschluss bemüht, aber ohne die nötige Konsequenz im Abschluss. So ging es in die Pause und die zahlreichen Zuschauer hofften auf ein ähnliches Wunder wie gegen Weixdorf.

Die zweite Halbzeit begann analog zur ersten mit drückenden Hausherren und konternden Weißigern. Beste Gelegenheiten blieben ungenutzt. Coach Neubert brachte in der 53. Minute Pochert für Mann und stellte die Truppe auf einigen Positionen um. Für Mann war es das letzte Spiel im Trikot der „Ersten“. Dazu später mehr. Die Veränderungen brachten frischen Wind in die Angriffsbemühungen und schienen die Gäste vor weitere Herausforderungen zu stellen. Der Anschlusstreffer für den Gebergrund fiel nach einer schönen Flanke von Auerswald, die Clauß in der Mitte mühelos zu vollenden wusste. Goppeln plötzlich mit dem Geiste des Weixdorf-Spiels und weiterem Druck auf das Gästegehäuse. In der 66. Minute setzte Finster dann zum Solo an. Bei seinem Lauf von der Mittellinie von keinem Weißiger gestört vollendete er mit einem trockenen Vollspannschuss in die linke untere Ecke zum 2:3. Goppeln wollte nun den Ausgleich, um wenigstens einen Punkt mitnehmen zu können. Weitere Chancen und viel Kampf prägten nun das Bild. Weißig wehrte sich und versuchte immer wieder zu Nadelstiche zu setzen. Das wurde aber mehr und mehr bereits im Keim erstickt und somit ein Spiel auf ein Tor. Einige gelbe Karten später stand dann allerdings die Niederlage fest, denn unseren Jungs gelang kein weiterer Treffer.

Durch den Punktgewinn von Süd-West II. und dem Dreier von Trachenberge haben die Goppelner wohl nur noch theoretisch Chancen auf den dritten Platz. Am Ende bleibt zu resümieren, dass man den dritten Platz nicht heute verspielt hat und es in dieser Saison einfach an der nötigen Konstanz und wohl auch der Einstellung innerhalb der Mannschaft sowie der spielerischen Finesse gefehlt hat.

Hervorzuheben bleibt noch, dass wir uns heute auch von vier Sportfreunden verabschieden mussten, die ihr letztes Spiel bzw. Heimspiel für die „Erste“ der SGG bestritten haben. Mit Hendrik Mann (heute unser Kapitän), Marcel Hille, Kay Brozait und Frank Schulz verlassen uns Spieler, die über viele Jahre in dieser Mannschaft gespielt haben. Gemeinsam haben wir viele Siege gefeiert und uns auch über die ein oder andere Niederlage mit einem Bierchen trösten müssen. Wir wünschen euch für euren weiteren Weg alles Gute.

Am kommenden Samstag findet dann 17 Uhr das letzten Spiel der Saison 2014/2015 bei den Hirschen aus Bühlau statt. Es gilt die Saison positiv abzuschließen. (MD)

31.05.2015 SG Motor Trachenberge - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 2:4 (1:1)

Die Stadtliga A-Saison neigt sich ihrem Ende zu, doch für unsere Erste wurde es heute noch mal richtig interessant. Gegner war die SG Motor Trachenberge, die mit 2 Punkten Vorsprung den 3. Platz innehatten. Der Sportplatz an der Aachner Straße war für unsere Jungs aber kein unbekanntes Pflaster, konnte man doch vor 2 Jahren hier den Aufstieg in die Stadtoberliga perfekt machen. Somit blies Coach Neubert heute voll ins Offensiv-Horn und verlangte von seinen Schützlingen aggressives Pressing und vollste Konzentration in den hochstehenden Abwehrreihen.

Auf dem Spielfeld fand unsere Mannschaft besser als die Hausherren ins Spiel und wusste sich auf ungewohntem Rasen-Geläuf gut durchzusetzen. Belohnt wurde Neuberts Spielidee bereits in der 5. Minute, als M. Schoenfeld aus 18 Metern den Ball ins Tor wuchtete. Dass der Ball in dieser Situation relativ Zentral auf Motor-Schlussmann J. Dittrich kam, kann man ihm bei solch einer Granate nur schwerlich vorwerfen. In weiterer Folge entglitt den Gästen etwas die Dominanz und ermöglichte einzelne Nadelstiche der Trachenberger. Nach einer umstrittenen Rückpasssituation der Hausherren fixierten sich zu viele Goppelner auf die Reklamationen beim Schiri und vergasen den gegnerischen Konter über links zu unterbinden. Aus diesem tauchten plötzlich vor Ersatzkeeper A. Petzold gleich zwei Spieler von Motor auf, der zunächst parieren konnte, bei Höhnes Nachschuss in der 19. Minute aber machtlos war. Bis zum Pausentee passierte außer Mittelfeldgeplänkel und wenig Torraumszenen letztlich nicht mehr viel, da beide Mannschaften sich der Brisanz des Duells bewusst waren und sich lieber aufs Abtasten konzentrierten oder einfach keine gezielten Angriffe zustande brachten.

Der zweite Durchgang begann für unsere Jungs ebenfalls positiv. Hier konnte man durch aufrückende Trachenberger sich selbst aus etwas defensiverer Grundhaltung ein ums andere Mal durch Konter gefährlich vors gegnerische Tor bringen. Einen dieser Spielzüge nutzte M. Hille in der 59. Minute, der erst einen Abwehrspieler am Strafraumeck stehen ließ und J. Dittrich mit einem Schuss in die Kurze überraschte. Obwohl auch die Hausherren sich nunmehr gute Chancen erarbeiteten, blieb das Glück weiter auf der Seite der Goppelner und brachte durch D. Clauß‘ Kopfball nach einem Freistoß aus dem Halbfeld die 3:1 Führung. Dieser sollte zwar zu dieser Zeit schon längst auf Arbeit sitzen, konnte aber mit einem kurzen Halbzeit-Telefonat um „Nachspielzeit“ bitten. In der 85. Minute machte F. Becht mit einem Abstauber den Sack endgültig zu und schob aus 5 Metern völlig blank ein. Letzte Szene des Spiels war dies aber nicht, da D. Pochert  Sekunden vor dem Abpfiff einen Trachenberger Angreifer im Strafraum niederstreckte und dafür den fälligen Elfer kassierte. „Ergebnismakulatur“ mögen sich wohl einige Zuschauer gedacht haben, doch mit Blick auf die Tabelle gar nicht uniwichtig, da nun Süd-West II noch mit einem Tor vor den Goppelnern steht.

Dieses gilt es in den letzten beiden Spielen gegen Weißig und Bühlau wettzumachen, um sich mit dem 3. Platz ggf. noch theoretische Aufstiegschancen zu wahren. Hätte, wenn und aber… Was zählt sind 6 Punkte. (DP)

18.05.2015 SG Gebergrund Goppeln - SG Weixdorf II
Ergebnis: 3:3 (0:3)

Nach der schmerzlichen Niederlage am vergangenen Wochenende, wollten die Männer um Coach Neubert gegen den Meister der Stadtliga A noch mal ihr Können unter Beweis stellen. Es galt wenigstens die theoretische Chance auf Platz 3 zu wahren. Der Gegner aus Weixdorf war in dieser Saison souverän durch die Liga marschiert und hat sich kaum eine Blöße gegeben. Im Hinspiel konnte Goppeln allerdings, mit einer der besten Saisonleistungen, einen 2:1 Sieg einfahren.

Mit zwei Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche, begann Goppeln das Spiel sehr konzentriert und versuchte durch gezieltes Pressing den Gegner nicht zur spielerischen Entfaltung kommen zu lassen. In den ersten 15-20 Minuten erarbeiteten sich die Jungs von der Wittgensdorfer somit ein leichtes optisches Übergewicht. Umso ärgerlicher war dann die überraschende Führung durch R. Pordzik in der 22. Minute nach einem Standard. Pordzik konnte sträflich ungehindert zwischen zwei Goppelnern zum 0:1 einköpfen. Weixdorf wurde in der Folge besser und bekam langsam mehr Spielanteile. In der 36. Minute passierte des sonst sehr souveränen Bormann dann ein Aussetzer bei einer Rückgabe auf Dietze. Eric Zschieschang ließ sich nicht lange bitten und vollendete allein vor Dietze zum 0:2 für die Gäste. Goppeln wirkte in dieser Phase des Spiels angeschlagen und verlor zunehmend die Kontrolle und sein Selbstbewusstsein. Die Gäste konnten sogar mit ihrer dritten Chance im Spiel kurz vor der Pause auf 0:3 erhöhen. Nach einer schönen Kombination war es D. Noschka, der vorerst alle Goppelner Träume auf Rang 3 zunichte machte.

In der Halbzeit fand Coach Neubert anscheinend die richtigen Worte, wechselte Wittenberg gegen Schlegel aus und stellte auf ein klassisches 4-4-2 um. Die Umstellungen zeigten Wirkung und Goppeln drängte noch einmal auf den schnellen Anschluss. Auf der heimischen Wittgensdorfer wollte man sich dann doch nicht so schnell geschlagen geben. Der frühe Anschlusstreffer gelang auch in der 49. Minute nach einem schönen Konter über Hille und Becht, der vor dem Gästekeeper die Nerven bewahrte. Die Goppelner witterten Morgenluft und erarbeiteten sich eine Reihe von Chancen und wirkten zielstrebiger und bissiger als die Meistermannschaft. Doch die Chancenverwertung war das Manko des heutigen Tages. So dauerte es bis zur 81. Minute ehe Auerswald mit seiner letzten Aktion im Spiel den Anschluss besorgte. Über die starke linke Seite wurde die Flanke in den Strafraum geschlagen, wo Auerwald artistisch per Flugkopfball (hatte auch Ähnlichkeiten mit einer Bahnschranke) zu seinem ersten Saisontreffer einnetzte. Goppeln warf nun alles nach vorne und brachte Günzel und Pochert, die noch mal für frischen Wind sorgen sollten. Das Glück war diesmal wieder auf der Seite der Goppelner. In der 89. Minute bekam Clauß im Getümmel den Ball an den Fuß und drosch die Pille humorlos rechts oben ins Eck. Der umjubelte und längst verdiente Ausgleich. Es gab sogar anschließend noch 5 Minuten Nachspielzeit und Goppeln setzte alles auf eine Karte doch vergab anschließend noch die Chance zum Sieg. Entstanden war dies durch einen Einwurf für Weixdorf in der Goppelner Hälfte, währenddessen der Gästetorwart den Schiedsrichter von seinem Strafraum aus bepöbelte. Dieser entschied auf indirekten Freistoß von der Strafraumgrenze für Goppeln. Eine Entscheidung, welche man in dieser Konsequenz leider zu selten sieht. Clauß und Schoenfeld überlegten sich eine Variante, welche leider nicht zum gewünschten Erfolg führte, da der Ball in der Mauer hängen blieb. Somit endete das Spiel mit einem am Ende äußerst glücklichen Punkt für die Gäste aus Weixdorf.

Die Goppelner wahren damit ihre Chance auf Platz 3 und können nun in zwei Wochen mit breiter Brust nach Trachenberge fahren. (MD)

10.05.2015 SG Dölzschen - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 1:0 (0:0)

Im ultimativen Endspiel um den Aufstieg traf unsere Erste am Wochenende auf der Hartscheibe von Helios auf die Mannschaft aus Dölzschen. Da diese sich einen neuen „Teppich“ in ihrem Wohnzimmer legen lassen, der eher wie der Platz an der Oskar-Röder-Straße einem Rohbauboden ähneln wird, müssen sie ihre Heimspiele nun ebenfalls auswärts bestreiten. Wenigstens im Untergrund sind sie bei altbewährtem geblieben. Spielerisch hat sich Dölzschen im Vergleich zu den Vorjahren sehr positiv entwickelt und hat in dieser Saison eine große, wenn nicht die größte Rolle im Aufstiegsrennen um Platz 2 inne. Für unsere Jungs hieß es mit 3 Punkten Rückstand und einem wesentlich schlechteren Torverhältnis - siegen oder alle Träume vom ominösen „A“-Wort begraben.

Um nicht direkt ins Messer zu laufen, lautete die Marschroute von Coach Neubert sich aus einer geordneten Defensive ins Spiel nach vorn einzuschalten. Nach anfänglicher Eingewöhnungsphase auf ungewohntem Asche-Geläuf und einem kurzen Abtasten, sah man den Gästen dieses Bestreben merklich an. Ballbesitz und „Chancen“-Plus, sofern man hiervon überhaupt sprechen darf, lagen sicherlich nicht nur in den Augen des Trainers und der Spieler, sondern auch in denen der zahlreichen Kiebitze am Spielfeldrand zu gewissen Teilen auf der Seite der Goppelner. Beide Mannschaften konnten und wollten aber auch aus Furcht vor Fehlern im Umkehrspiel in den Defensivverbund nur wenig Akzente nach vorne setzen. Einzig Hille hatte es für die Gäste Mitte der ersten Hälfte zwei Mal auf dem Fuß, konnte den Ball aber nicht schnell und präzise genug verarbeiten und scheiterte in Folge an den aufgerückten Hausherren. Somit verstrichen die ersten 45 Minuten ohne nennenswerte Aktionen.

Im zweiten Durchgang sollte D. Clauß für frischen Wind im zentralen Mittelfeld sorgen und fügte sich neben dem engagierten G. Böhme gleich gut ein. Fußballerisch war es aber immer noch die gleiche Suppe wie vorher. Mittelfeldgeplänkel trifft auf die Mangelware „Strafraumszenen“. Eine - und die tatsächlich einzige des Spiels - kreierte der Dölzschener D. Wodner mit seinem Pass auf R. Kunz, der plötzlich völlig freistehend vor Dietze nur noch einschieben musste. Dies war das Tor, was Dölzschen brauchte und ihnen voll in die Karten spielte. Ab dem Zeitpunkt beschränkte man sich auf die Abwehrarbeit stellte sich teilweise mit 9 10 Mann hinten rein und drosch die Bälle einfach nur nach vorn. Leider überzeugten unsere Jungs wie über weite Strecken der Saison nicht durch Ideenreichtum und kamen somit nur selten zu Abschlüssen, denen zudem nur der Hauch von Gefahr anhaftete. Bis zum Abpfiff plätscherte es so vor sich hin, war aber an Spannung kaum zu überbieten. Nunmehr wären unsere Jungs wohl auch mit einem Punkt zufrieden gewesen. Den behielten die Dölzschener aber auch für sich und besiegelten damit das Goppelner Schicksal nächste Saison in der Stadtliga A nochmals angreifen zu müssen.

Eine engagierte aber glücklose Leistung wurde heute nicht belohnt, wäre wahrscheinlich aber auch des Guten zu viel gewesen. Durch diese Niederlage kann man schon jetzt die Planungen für die neue Saison aufnehmen, um ein größeres Wörtchen im Aufstiegsrennen mitzureden. (DP)

26.04.2015 SG Gebergrund Goppeln - TSV Reichenberg-Boxdorf
Ergebnis: 2:1 (2:2)

Zum 21. Spieltag empfingen die Goppelner Jungs die Gäste aus Reichenberg/Boxdorf. Um oben dran zu bleiben, musste unbedingt ein Dreier her. Deswegen hieß die Marschroute von Coach Heiko Neubert  auch frühes Pressing , hoch stehen und schnelle Abschlüsse suchen. So sollte ein schnelles Führungstor erzielt werden, damit ein bisschen Ruhe ins eigene Spiel kommt.

Die erste Elf, die auf den Platz geschickt wurde, wollte das auch sofort umsetzen und ging von Beginn an hohes Tempo. Die Gäste versuchten eher mit langen Bällen zum Torerfolg zu kommen. Genau so ein langer Ball führte dann zum eher überraschenden 0:1 durch Johannes Schmidt (14.min). Unsere Mannschaft schüttelte sich kurz durch und verfolgte trotz dieses Rückstandes weiter die Vorgaben des Trainers. In der 33.Minute packte Lars Wittenberg einen Zauberball aus seinem Füßchen, schickte Kay Brozait auf die Reise der sagte lieb danke und schob zum 1:1 ein. Nun hatte man Lunte gerochen und ging sofort auf das zweite Tor. Wieder ein langer Ball von Andre Bormann nur diesmal hieß der Abnehmer in der 36. Minute Frank Schulz, der mit seinem schwächeren rechten Vollendete. So ging es mit einem verdienten 2:1 in die Halbzeit. Und dann folgte wieder einmal die viertel Stunde nach der Halbzeit. Die Gäste setzten sich auf der rechten Außenbahn durch, der Ball kam zu Robert Papst und der ließ Dietze in der 55. Min in seinem Kasten keine Chance. Der Rest ist schnell erzählt: Goppeln fand keine Mittel mehr und Reichenberg/Boxdorf hatte den Sieg eher auf dem Fuß. Dank Martin Dietze, der Mitte der zweiten Hälfte im Duell mit dem herannahenden Gäste-Stürmer im 1 gegen 1 phänomenal die Oberhand behielt, blieb es am Ende dennoch beim gerechten 2:2.

Fazit: Durch das 2:2 verpasste man es, die Konkurrenz weiter unter Druck zu setzten. Dieser liegt jetzt vor dem Spitzenspiel in Dölzschen klar bei uns. Jetzt heißt es noch mal alle Kräfte zu mobilisieren, um das Fünkchen Hoffnung noch glimmen zu lassen. (MH)

12.04.2015 ESV Dresden - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 1:5 (0:3)

Nachdem unsere Jungs in der  Vorwoche den ersten Pflichtspielsieg im Fußbaljahr2015 unter Interims-Coach Dittrich einfahren konnten, sah nun auch Chef-Coach Neubert die Mannschaft auf dem richtigen Weg und wollte mit ihr an die gute Leistung anknüpfen. Dafür sollten die abstiegsbedrohten Männer vom ESV Dresden herhalten.

Den Schwung aus dem letzten Spiel mitnehmend, fanden unsere Jungs gut in die Partie und konnten bereits in der 9. Minute durch D. Clauß in Führung gehen. Dabei nahm er sich aus 16 Metern einfach mal ein Herz und netzte etwas glücklich vor zahlreichen Goppeln-Fans ein. Wenige Minuten später war Clauß wieder zur Stelle und konnte in Stürmermanier per Kopf zur 2:0 erhöhen. Dass Lok-Schlussmann Rust bei dieser Situation etwas unglücklich aussah, konnte allen Goppelnern in dieser Situation egal sein. In der Folge bestimmten zwar die Gäste weiterhin das Spiel, konnten aber keine weiteren Treffer markieren, obwohl bspw. F. Schulz per Freistoß nur knapp am Pfosten scheiterte. Kurz vor dem Pausentee nippte Becht noch etwas mehr am Zielwasser und sorgte mit dem dritten Gästetreffer für die Vorentscheidung der Partie - dachten zumindest alle Anwesenden.
Denn scheinbar mixte die Küchenfee den Lokomotiven den Zaubertrank unter, wodurch sie in der zweiten Hälfte mit dem Mute der Verzweiflung anrannten. Dabei wurden die Abwehrreihen unserer Jungs einige Male schwindelig gespielt, konnten dabei aber auf ihr Glück vertrauen, dass hier die letzte Präzision beim Abschluss  der Hausherren fehlte. 7 Minuten nach dem Wiederanpfiff verwandelte R. Bolender eine dieser Situationen und machte das Spiel mit seinem Anschlusstreffer noch einmal spannend. Zahlreiche weitere Gelegenheiten durch den Goppelner Sturm F. Schulz und F. Becht wurden im weiteren Verlauf entweder durch den nunmehr stark agierenden Keeper Rust pariert oder blieben durch mangelnde Entschlossenheit ungenutzt. Coach Neubert agierte nun an der Außenlinie richtig und brachte mit Böhme in der 70. und Pochert in der 82. Minute zwei frische Kräfte. Letzterer, in Mannschaftskreisen auch „El Fenómeno“, „Tornado“, „Ivan der Schreckliche“, "Zlatan Pochertowitsch" oder auch liebevoll der „Einäugige“ genannt, sah zwei Minuten nach seiner Einwechslung ganz genau hin, ließ sich nicht lange bitten und wuchtete mit seinem „Goldenen Linken“ - ein Weltklasse-Volley - den Ball in die Maschen. Klar, dass die Gastgeber nun die Köpfe in den Sand steckten ob dieser Übermacht, die da von der Goppelner Bank kam. Denn nicht nur Pochert, sondern auch das Nachwuchstalent Böhme markierte mit seinem Treffer noch einen weiteren Eintrag in den Statistiken der Saison 14/15.

Mit diesem wichtigen Sieg nimmt unsere „Erste“ nun wieder Tuchfühlung zur Spitzengruppe auf und möchte im Aufstiegsrennen noch das ein oder andere Wörtchen mitreden. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob es ein Sommermärchen oder ein Wettstreit um die Goldene Ananas wird. (DP)

29.03.2015 TSV Cossebaude 2 - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 2:5 (1:1)

Ein Blick auf die Tabelle vor diesem Spiel genügte, um allen die Schwere der kommenden Aufgabe bewusst zu machen. Das Spiel der Tabellennachbarn sollte für die Jungs vom Gebergrund ein weiterer kleiner Schritt raus aus der Ergebnisskrise werden. Interimscoach Dittrich nahm einige Änderungen gegenüber dem letzten Spiel vor. Unter anderem tauschten Wittenberg und Finster ihre Positionen und Clauß rückte aus der Spitze auf die 10.

Die Gastgeber aus Cossbaude begannen das Spiel sehr engagiert und drückten zu Beginn aufs Tempo. Die Goppelner kamen in der Anfangsphase vor allem über schnelle Umschaltaktionen gefährlich vor das Tor. In der 10. Minute dann eine Standardsituation für Cossebaude. Nach einigem Hick-Hack rund um den Goppelner Strafraum kam May zum Schuss und versenkte das Leder sehenswert im Gehäuse der Gäste. Erster Schuss, erster Treffer. Wieder einmal musste man einem Rückstand hinterher laufen. Die Reaktion der Jungs von der Wittgensdorfer aber -  heute vorbildlich. Die Köpfe blieben oben und durch die heute stets gute Zweikampfführung konnte man sich langsam mehr und mehr Ballbesitz und gefährliche Aktionen erarbeiten. Dies führte dann in der 25.Minute dazu, dass Hille nach einem gewonnenen Zweikampf in der Hälfte der Gastgeber, abseitsverdächtig, auf die Reise geschickt wurde, Keeper Schmidt umrundete und zum verdienten 1:1 einschob. In der Folge wurde das Spiel ruppiger und das heute sehr solide Schiedsrichtergespann hatte alle Hände voll zu tun. Bis zur Halbzeit konnte keine der Mannschaften noch ein Tor verbuchen und so ging es unentschieden zum Pausentee. In dieser fand Coach Dittrich anscheinend die richtigen Worte.

Nach gerade einmal knapp 120 Sekunden in der zweiten Halbzeit wurde Wittenberg auf der linken Seite von Finster mustergültig bedient und beförderte den Ball fulminant mit seinem „schwächeren“ Linken unter die Latte zur Gästeführung. Dass dieses Tor der oft beschworene „Dosenöffner“ (O-Ton Wittenberg) war, ahnte da noch keiner der Anwesenden. Die Jungs aus Goppeln kamen in der Folge immer besser ins Rollen und verwerteten unglaublich effizient die folgenden Chancen. Ein Doppelschlag von Hille und Becht in Minute 50 und 54 brachten Goppeln auf die Siegerstraße. Plötzlich war das verloren gegangene Selbstbewusstsein wieder da und man ließ Ball und Gegner laufen. So hatten die Goppelner mit fortschreitender Spieldauer weitere Chancen, die allerdings nicht mit der vorher gezeigten Effizienz verwertet werden konnten. Coach Dittrich brachte anschließend für den Doppeltorschützen Hille das Nachwuchstalent Böhme. Es stellte sich wieder als eine glückliche Einwechslung heraus. Denn wie in der Vorwoche zeichnete sich der eingewechselte Spieler als Torschütze aus. Hierbei ist noch zu erwähnen, dass es sein erster Ballkontakt war. In der Folge waren mit dem 1:5 die Messen gelesen und die Moral des Gegners gebrochen. In den letzten 15 Minuten plätscherte das Spiel so dahin und die nachlassende Konzentration wurde deutlich. Daraus entstand dann auch das 2:5 für Cossebaude. Wieder konnte der Ball nicht sauber geklärt werden. May bedankte sich, umkurvte Dietze und schob locker ein. Danach gab es nur noch einen Aufreger. Nach einer Beleidigung des Linienrichters durfte ein Cossebauder ein paar Minuten vor seinen Mannschaftskameraden unter die Dusche.

Abschließend ist zu sagen, dass dies ein vollkommen verdienter Sieg der Jungs war und nun endlich auch im Jahr 2015 die ersten drei Punkte eingefahren werden konnten. In den kommenden zwei Wochen gilt es beim Training weiter hart zu arbeiten, um nach Ostern den leichten Aufwärtstrend fortzusetzen. (MD)

22.03.2015 SG Gebergrund Goppeln - FV Hafen Dresden
Ergebnis: 1:1 (0:0)

Nachdem die Jungs von Coach Neubert am spielfreien Wochenende mit einem Testspielsieg wieder etwas Selbstvertrauen tanken konnten, ging es am heutigen Sonntag zu Hause gegen die Gäste vom FV Hafen ran. Mit Interimscoach Dittrich an der Seitenlinie wollte man aus einer sicheren Defensive heraus Akzente nach vorne setzen.

Die erste halbe Stunde versuchte man einige Nadelstiche zu setzen, wobei Bormann und Böhme jeweils nicht das nötige Glück bei ihren Abschlüssen hatten. Auf der Gegenseite hatten auch die Hafener einige gute Chancen, die nicht genutzt werden konnten. In der letzten Viertelstunde vor der Pause erhöhte Hafen deutlich die Schlagzahl und hatte noch eine Reihe von guten Chancen, die aber teilweise kläglich vergeben wurden.

Nach der Halbzeit weiter ein sehr munteres Spiel zwischen den Tabellennachbarn, wobei sich Anfangs keine Mannschaft eine klare Chance erspielen konnte. In der 53. Minute konnten die Goppelner den Ball im Mittelfeld nicht sauber klären und so kam Mulansky aus 18 Metern zum Schuss und konnte mit seiner Bogenlampe den etwas zu weit vor dem Tor stehenden Dietze überwinden. In den folgenden Minuten wollten die Goppelner umgehend den Ausgleich erzielen, doch Hafen kam in dieser Phase noch ein ums andere Mal gefährlich vor das Tor. Den berühmten Sack konnten sie allerdings nicht zu machen und scheiterten zwei Mal an Dietze. Interimscoach Dittrich versuchte nun alles und brachte mit Schulz und Auerswald zwei Spieler auf das Feld, die erstmals nach ihren langen Verletzungen wieder im roten Dress aufliefen. Optisch waren die Goppelner nun überlegen, aber die100%igen sprangen dabei nicht unmittelbar raus. In den letzten 15 Minuten war es dann Schulz der aus der Drehung den Ball nicht verwerten konnte. Mangelnden Willen konnte den Jungs von der Wittgensdorfer in der Folge nicht vorgeworfen werden. Es wurde alles nach vorne geworfen und Kapitän Schoenfeld aus der Innenverteidigung in die Offensive beordert. Dieser Schachzug sollte sich als goldrichtig erweisen. Denn in der 90. Minute war es dann der Kapitän, der einen Kopfball auf Schulz durchsteckte. Dieser lies sich nicht zweimal bitten und vollendete mit einem strammen Schuss zum gerechten Ausgleich.

Mit der Punkteteilung kann man auf Seiten der Goppelner zufrieden sein. Ein erster kleiner Fortschritt, nach einer bislang sehr enttäuschenden Rückrunde. Der Ernst der Lage ist mittlerweile allen Spielern bewusst. Es gilt jetzt weiter intensiv unter der Woche zu arbeiten, um am kommenden Wochenende gegen einen weiteren Tabellennachbarn - TSV Cossebaude - erfolgreich aufzuspielen. (MD)

08.03.2015 Sportfreunde 01 Dresden-Nord 2 - SG Gebergrund Goppeln 

Ergebnis: 4:0 (1:0)

Die zweite Pflichtspielpartie im neuen Jahr sollte gleich die Weichenstellung bedeuten für die kommenden Spiele. Nachdem man in der Vorwoche noch in letzter Sekunde die Derbyniederlage gegen Lockwitzgrund abwenden konnte, erwartete unsere Mannschaft ein weiterer Gegner aus den unteren Tabellenregionen.

Wäre an diesem Tag jedoch ein Unbeteiligter zum Spiel gekommen, er hätte die Platzierung in der Tabelle vom Spiel her nicht erraten können. Die Sportfreunde machten mächtig Betrieb und sorgten immer wieder für gezielte Nadelstiche durch ihre kleinen, wendigen Stürmer. Einzig das Unvermögen ihrerseits und das beherzte Eingreifen von Dietze und seiner Vierer-Abwehrkette konnte schlimmeres verhindern. Im Spiel nach vorn lief hingegen nicht viel zusammen. Ein paar lange Bälle über die Abwehrkette sorgten lediglich für ein leichtes Kribbeln im Herzbereich der eigenen Fans, blieben jedoch entweder am Nord-Schlussmann hängen oder wurden bereits von den IV-Hünen geklärt. Mitte der ersten Hälfte ging es dann für die Sportfreunde mal schnell und präzise nach vorn. Über die rechte Seite kombinierte man sich lockerleicht und brachte dann den Ball gezielt in die Mitte, wo Hubeny freistehend nur noch einschieben musste. Abermals ein unnötiger Nackenschlag für unsere Jungs, die sich an die vorangegangen Spiele erinnert fühlten.

Beim Halbzeittee schwor man sich noch mal ein, um in der zweiten Hälfte das Ruder herum zu reißen. Doch waren gerade alle 22 Mannen auf dem Platz, da ertönte die Triller des Schiris erneut, Elfmeter für Nord, Notbremse, Rote Karte, Pochert durfte duschen gehen. Ein langer Ball über die Abwehrkette reichte hier aus, dass Eigel Schoenfeld und Pochert entfläuchte, im Zweikampf mit Dietze das Glück für sich behielt und das Elfmetergeschenk des Schiris dankend annahm. Den anschließenden Elfer verwandelte Hoevel erst im Nachschuss und erhöhte damit bereits auf 2:0. Bitter! Obwohl unsere Jungs nun in Unterzahl spielten, fanden sie nun besser in die Partie und konnten erstmals etwas mehr Druck aufbauen. Zählbares entstand daraus leider nicht. Die Sportfreunde setzten nunmehr nur noch auf Konter und hatten dabei weitere gute Gelegenheiten um zu erhöhen. Allerdings konnten diese erst in der 86. durch Eigel und in der 89. durch Böhm konsequent zu Ende gespielt werden.

Letztlich war es über weite Strecken des Spiels gesehen ein verdienter Sieg für die Sportfreunde. Goppeln vermochte zu keiner Zeit für Torgefahr zu sorgen. "Quo vadis SGG" dürfte mit dem Abrutschen auf Rang 6 in der Tabelle ganz klar beantwortet sein. (DP)

07.12.2014 SG Gebergrund Goppeln - SSV Turbine Dresden II
Ergebnis: 0:0 (0:0)

Am zwoten Advent traf unsere Erste nach der enttäuschenden Leistung der Vorwoche gegen Bühlau, wo man nur mit Magerkost geradeso zu einem 3:3 kam, auf die zweite Mannschaft der Turbinen aus der Johannstadt. Dies war nebenbei Rückrundenauftakt und Jahresabschluss zugleich für unsere Mannen. Daher sollten natürlich unbedingt die 3 Punkte unter den Weihnachtsbaum gelegt werden, um ggf. noch weitere Geschenke vom Christkind erwarten zu dürfen.

Mit Spielbeginn legten unsere Jungs viel Wert auf eine kompakte Defensive, was größtenteils auch ganz gut gelang. Nur eine Großchance ließen sie dabei zu, bei der es die Johannstädter nicht vollbrachten, den Ball aus 2 m ins leere Tor zu befördern. Pochert klärte hier die Situation in letzter Sekunde. In weiterer Folge tasteten sich beide Mannschaften weiter ab, konnten aber hüben wie drüben keine weiteren Chancen herausspielen.
Der zweite Durchgang verlief ähnlich wie die ersten 45 Minuten. Viel Mittelfeldgeplänkel, kaum Torraumszenen und eine emotionslose Zweikampfführung sorgten bei den Zuschauern eher für Gähnattacken als für Gänsehaut. Einzig Schulz tauchte ein mal gefährlich nach Pocherts Flanke vor dem Gästetorhüter auf, scheiterte aber im 1 gegen 1 erstaunlicher Weise am stark agierenden Schlussmann. Einen weiteren Schuss von ihm fischte der kleinste Mann auf dem Feld aus dem Winkel und machte sich so zum "man of the match".

Insgesamt kann man mit dem Unentschieden durchaus zufrieden sein, mussten die Gäste doch in Halbzeit 1 durch ihre Chance in Führung gehen. Positiv ist auch zu sehen, dass unsere Jungs das erste Mal seit 1,5 Jahren (!!!) ohne Gegentor in einem Ligaspiel geblieben sind. Dass im Sturm noch etwas der Schuh klemmt, wird aber sicher nicht von Dauer sein, wenn Clauß seine Fitness und Schulz seine Treffsicherheit wiederfindet.
Das neue Jahr wird dann letztlich zeigen, ob man sich als Spitzenteam etablieren und sich als Aufstiegskandidat herauskristallisieren kann. (DP)

22.11.2014 SG Weißig - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 0:0 (2:1)

An diesem Wochenende mussten sich die Jungs vom Gebergrund mit der SG Weißig messen. Beide Mannschaften haben die letzten Partien jeweils siegreich für sich entschieden. Somit konnte man mit zwei sehr motivierten Mannschaften rechnen. Auch diese Woche spielte Goppeln mit einer anderen Aufstellung. Es starteten Dietze, Schlegel, Wittenberg, Schoenfeld, Finster, Brozait, Bormann, Günzel, Clauß, Becht und Schulz. Für Günzel war es diese Woche der erste Startelfeinsatz. Durch gute Trainingsleistung konnte er sich endlich in die Startelf spielen. Hier erst einmal Glückwunsch an unseren Sportfreund.

An diesem nass kaltem Samstag wollten beide den Sieg für sich. Zum Anfang konnte man noch Chancen auf beiden Seiten erkennen.   Je länger das Match lief desto mehr konnte Weißig das Spiel an sich reißen. Die Truppe von Neubert fand nun mehr selten klare Aktionen im Spiel nach vorne, während sich die Gastgeber immer öfter vor Dietzes Tor wiederfanden. Bis zur 45. Minute konnte aber keine Mannschaft den Ball ins Gegnerische Tor bugsieren.

In der zweiten Hälfte fiel es der SGG leichter den Ball Richtung Böhmers Tor zu tragen. Oftmals scheiterte die Offensivreihe aber an der sehr gut gestellten Weißger Abwehr. Man merkte, dass heute ein Fehler bzw. ein Tor das Spiel entscheiden könnte. So auch in der 65.min. Der Ball wurde gut zu Kretschmer durchgesteckt und dieser verwandelte zur 1:0 Führung der Hausherren. Leider kann man ohne einen Videobeweis nicht die Frage klären.... Abseits oder nicht? Nun führte Weißig durchaus verdient und die Goppelner wollten ihrerseits den Ausgleich, indem die Abwehrreihe weiter vorrückte. In der 70. min konnte Schomberg zum 2:0 einschieben. An der Mittellinie ging der Lauf los und endete mit dem Tor. Kurios war es allemal, da Schomberg es immer wieder schaffte eine Millisekunde vor jedem Gegenspieler den Ball vorbei zulegen. Selbst Dietze konnte diesen Sololauf nicht verhindern.  Jetzt war die Devise "Alles oder Nichts" und die Nickerner schoben noch weiter nach vorne. In der 74. min kam Clauß im Strafraum zu Fall aber der Pfiff blieb aus. Dafür erklang er nur wenige Sekunden später bei einem Foul an Schroiff im Strafraum, dieser wurde 10 Minuten vorher erst eingewechselt. Clauß übernahm die Verantwortung und traf zum 1:2 Anschlusstreffer. Weißig mauerte nur noch die Uhr herunter und konnte trotzdem durch Konter immer wieder für Gefahr im Goppelner Strafraum sorgen. Gegen diesen tiefstehenden Gegner und die Zeit im Nacken wurde es schwerer zu klaren Torchancen zu kommen. Der Abpfiff besiegelte dann den 4. Sieg in Folge für die SG Weißig.

Fazit: Die Mannschaft konnte zu wenig klare Akzente setzen und verlor verdient mit 2:1. In der kommenden Woche muss man eben noch härter trainieren um endlich die Leistungen abzurufen, die in der Mannschaft steckt. Vielleicht klappt es am kommenden Sonntag, wenn die Hirsche aus Bühlau auf der Wittgensdorfer Straße nach Punkten grasen möchten.
Bericht: L. Wittenberg (DP)

16.11.2014 SG Gebergrund Goppeln - SG Motor Trachenberge
Ergebnis: 3:2 (2:1)

Nach dem knappen Sieg im „Spitzenspiel“ gegen die Zweite der SG Weixdorf erwarteten die Männer unserer Ersten die SG Motor Trachenberge auf dem heimischen Gefilde. Ein Verein an den einige Spieler noch sehr gute Erinnerungen haben, konnte man doch dort vor zwei Jahren den Aufstieg in die Stadtoberliga perfekt machen.

Zur Vorwoche gab es insgesamt drei Veränderungen. Für Brotzait, Clauß und Schlegel rückten Auerswald, Böhme und Schroiff in die Mannschaft. Wie in der Vorwoche konnten die Jungs von Coach Neubert mit den ersten Chancen des Spiels gleich zwei Tore erzielen. Zuerst hämmerte, nach nicht einmal vier gespielten Minuten, André Bormann einen wunderschönen Schuss in die Maschen. Sieben Minuten später zeigte unser A-Jugendlicher Georg Böhme keine Nerven und vollendete eine tolle Kombination allein vor Probst zum 2:0. In der Folge wirkte der Gegner nur kurz geschockt und konnte sich mit fortlaufender Spieldauer mehr und mehr Anteile erarbeiten. Wie schon in der Vorwoche konnten die Neubert-Jungs die Partie mit einer Führung im Rücken nicht entscheidend kontrollieren. Logischerweise bekam man dann das mittlerweile obligatorische Gegentor. Hille mit einem leichtsinnigen Rückpass. Ein Trachenberger Spieler spurtet dazwischen und behauptet anschließend den Ball, legt diesen quer auf Petersohn, der eiskalt zum 2:1 in der 34. Minute verkürzt. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Halbzeit.

Erwartungsgemäß druckvoll kamen die Gäste aus der Kabine und drängten die Goppelner zunehmend in die eigne Hälfte. Entlastung war kaum zu verzeichnen. Ein geordneter Spielaufbau von hinten heraus war nur noch selten zu sehen. Torwart Dietze entschied sich zunehmend für die sichere Variante des langen Balles. Aus einer Drangphase der Trachenberger heraus, dann plötzlich der etwas zu lange Ball vom eingewechselten Mann in die Spitze. Böhme läuft den Hüter der Gäste scharf an. Dieser muss zur 16er-Begrenzung heraus kommen, um den Ball zu sichern. Dabei überschreitet aber die Strafraumbegrenzung und lässt den Ball los. Kurioserweise genau auf den Kopf von Böhme. Mit Fortuna im Bunde springt dieser Ball vom Kopf vor die Füße des Goppelners - der Rest ist kinderleicht. Das 3:1 war zu diesem Zeitpunkt eher schmeichelhaft. Im weiteren Verlauf schafften es die Goppelner wieder nicht die nötige Ruhe und Kontrolle ins Spiel zu bringen. 10 Minuten vor Ultimo dann ein langer Ball. Konfusion in der Hintermannschaft. Breitschädel mit dem Schuss, Dietze kann gerade noch so abwehren. Leider vor die Füße von Petersohn, der zum Anschlusstreffer verwandelt. Die Hintermannschaft um Kapitän Schoenfeld übersteht dann auch noch einige weitere brenzlige Situationen. Hier half wohl die Erfahrung aus der Vorwoche. Der Schlusspfiff besiegelt dann am Ende den vierten Sieg in Folge und den Sprung auf Rang zwei.

„Man of the Match“ an diesem Novembertag ist der A-Jugendliche Georg Böhme, der in seinem zweiten Spiel für die Erste seinen ersten Doppelpack schnürt und damit seinen Geldbeutel zum weinen bringt.

Nächstes Wochenende geht es zur SG Weißig, die nach mäßigem Saisonstart langsam immer besser in Fahrt kommt und die letzten drei Spiele gewinnen konnte. Für die Goppelner gilt es bis dahin die Trainingseinheiten intensiv zu nutzen, um endlich mal die „Null“ am Ende eines Spieles stehen zu haben.

Bericht: Martin Dietze (DP)

26.10.14 SG Gebergrund Goppeln  - SG Dölzschen
Ergebnis: 4:3 (2:1)

Zerlegte man in der Vorwoche noch Reichenberg-Boxdorf in seine Bestandteile und ließ keinen Zweifel am Sieger, begrüßte man an diesem Wochenende die Sportgemeinschaft aus Dölzschen. Zum ersten Mal in dieser Saison konnte man es sich leisten Personal in die "Zweite" abzuschieben, stand dadurch natürlich aber auch (fast) mit der vollen Kapelle auf dem Spielfeld. Oberste Prämisse hatte demnach die ansteigende Formkurve weiter zu zeichnen und an die Einsatzbereitschaft der letzten Partie anzuknüpfen. Dass Dölzschen da noch ein Wörtchen mitsprechen wollte, zeigte allein schon der Blick auf die Tabelle. Da verbuchte Goppeln zwar Punktgleichheit mit seinen Gästen, musste sich aber aufgrund des schlechteren Torverhältnisses mit Platz 6 begnügen.

Bereits kurz nach dem Anpfiff ging es dementsprechend scharf zur Sache, ging es doch beiden Mannschaften einzig und allein um den eigenen Anschluss an die Spitzengruppe. Eine Niederlage wollte und konnte sich keiner der Kontrahenten so richtig leisten. Ein leichtes Plus in den Spielanteilen machten die zahlreichen Zuschauer dann zwar doch eher bei den Hausherren aus, das Chancenplus lag aber auf der Seite der Dölzschener, die mit einigen Situationen gefährlich vor das Gehäuse von Dietze kamen, der mit seinem Kurzeinsatz ein Woche zuvor bereits ins Team zurückkehrte und nun erstmals wieder im Tor stand. Warum Goppeln aus seinen Spielanteilen kein Kapital schlagen kann und wieder erst ein Gegentreffer, in dem Fall durch R. Kunz, für das Erwachen sorgte, bleibt weiterhin ein Rätsel. Denn erst jetzt funktionierte auch der eigene Torabschluss und kam durch F. Schulz zunächst zum verdienten Ausgleich und anschließend noch zum Führungstreffer, der gleichzeitig den Halbzeitstand besiegelte. Weitere Chancen gab es auf Goppelner Seite eigentlich nicht, bis auf eine kuriose Szene Mitte der ersten Hälfte, als D. Clauß und M. Schroiff direkt aufeinander folgend am Aluminium scheiterten.

Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie der erste Spielabschnitt. Als Goppeln hier das erste Mal die Augen öffnete, rannten sie schon wieder einem Rückstand hinterher, wohlgemerkt nach eigener Führung zur Halbzeit. Haarsträubende Stellungsfehler der Verteidigung luden die Gäste quasi zum Scheibenschießen ein. Ganz große Schwächen offenbarten sich weiterhin bei Standard-Situationen, wo nach wie vor die Gegenspieler nicht ausreichend beackert werden und diese völlig freistehend bzw. unbedrängt zu ihren Chancen kommen. Da wirkte auch die "neue, alte" Innenverteidigung um Auerswald und Wittenberg keine Wunder, die in der Vorwoche noch um einiges fester zu stehen schien. Mehr "Schein als Sein" war aber auch die Leistung der restlichen Teamkollegen, die ihrerseits völlig den Faden verloren. Erst der etwas glückliche Ausgleich von Finster in der 72. Minute ließ letzte Hoffnungen zumindest einen Punkt aufkeimen. Als sich beide Mannschaften dann schon fast mit dem einen Punkt zufriedengaben, sah M. Hille seine Zeit als gekommen und verwertete einen Dietze-Abschlag in der letzten Spielminute zum umjubelten Siegtreffer, an den zwischenzeitlich selbst der kühnste Optimist nicht mehr zu glauben wagte.

Gratulation für diese Moral, nach einem solchen Rückstand noch mal so zurückzukommen. Vielleicht hat der Fußball-Gott ja aber doch noch etwas rot-weißes Blut in seinen Adern und sorgte so für einen wichtigen Dreier auf der richtigen Seite. (DP)

19.10.14 TSV Reichenberg-Boxdorf - SG Gebergrund Goppeln  
Ergebnis: 1:3 (1:2)

Torschützen: 1:1/1:3 Frank Schulz, 1:2 David Clauß

Nach nun mehr 3 sieglosen Spielen und nur einem mageren Pünktchen rennt Goppeln seinen Ansprüchen derzeit weit hinterher, das sollte sich ausgerechnet heute bei den Boxdorfern ändern???

Apropos Boxdorf, da war doch was!!! Vielen wird noch das letztjährige Pokalspiel in Erinnerung sein, das nicht ganz sauber über die Bühne ging und am Ende in Unterzahl und nach großem Kampf in der Verlängerung doch gewonnen werden konnte. Fakt ist, Spiele in Boxdorf sind immer interessant, spannend und unterhaltsam, das fanden bei wunderschönstem Fussballwetter auch zahlreiche Zuschauer und sie wurden, wie zu erwarten war, nicht enttäuscht.

Von Beginn an ging es scharf zur Sache, beide Teams gingen hohes Tempo und wollten schnelle Ausrufezeichen setzen. Goppeln erwischte den etwas besseren Start und drückte die Hausherren rasch in die eigene Hälfte und zeigte auch zweikampftechnisch hohe Präsenz. Goppeln war spürbar um Spielkontrolle bemüht und versuchte unbedingt in Führung zu gehen, allerdings wie so oft ging das zunächst nach hinten los. Schneller Ballverlust im Mittelfeld, die Hausherren schalten einen Tick schneller und setzten den in leicht abseitsverdächtiger Position stehenden Lampert ein, der am Ende Keeper Petzold umkurvt und zum 1:0 in leere Tor einschieben konnte. Rückstand. Aber nicht mit uns dachten sich die bis dahin besseren Gäste und waren um schnelle Antwort bemüht. Nach flacher Hereingabe von Schulz kam Schroiff am zweiten Pfosten zum Abschluss, nachdem der Hüter schon geschlagen war, allerdings traf er nicht das Netz sondern den Kopf des letzten Verteidigers, der auf der Linie stand. Kurz danach setzte sich Becht stark auf außen durch, seine Hereingabe findet Schulz, der sich sauber in Schussposition bringt, aber aus 5 Metern den bereits liegenden Torwart anschießt. Da die Hausherren die Situation aber nicht energisch genug klären konnten, kam Schulz nach einiger Bedrängnis gleich nochmal zum Abschluss und netzte nun doch ein, 1:1. In der Folgezeit steigerten sich die Goppelner zu ihrer mit großem Abstand besten Halbzeit in dieser Spielzeit. Ein enormes Pressing der gesamten Truppe führte dazu, dass der Gegner minütlich zu Fehlern gezwungen wurde und selbst bis auf einen gefährlichen Konter keinerlei Torgefahr praktizierte. Ganz anders Goppeln, die mehrere gute Chance liegen ließen und längst führen sollten. Es dauerte bis Minute 44, als Schulz den Fehler beim letzten Verteidiger erzwingt, allein in den 16er läuft und vorm Keeper quer auf Clauß legt, der dem Schlussmann wiederum keine Abwehrmöglichkeit lässt und zum 1:2 Pausentee vollendete.

Gefährliches Ergebnis für den zweiten Abschnitt, das dritte Tor musste her. Die Hausherren drängten nun ein wenig, die Gäste mussten etwas ihrem hohen Tempo Tribut zollen und beschränkten sich vorerst aufs Kontern. Die Hausherren hatten aber keinen leichten Stand, denn die Hintermannschaft um den überragenden Auerswald ließ Nullkommanix zu. Logische Konsequenz war die Entscheidung in Minute 75, als einer der zahlreichen Konter über Bormann und Clauß den Weg zu Schulz findet, der alleine vor Keeper Friedrich aus Nahdistanz den Hammer rausholte und die Entscheidung so erzwingen konnte, 1:3. Nach schier endlosen 15 weiteren Spielminuten war der absolut verdiente, wichtige Dreier endlich in Sack und Tüten und der Jubel grenzenlos, weil wir es doch noch können.

Eine sensationelle Reaktion der gesamten Mannschaft nach der zuletzt beängstigenden Dürreperiode. So wollen wir spielen, das ist das was wir können und ein Stück weit auch von uns erwarten können. Bitte unbedingt mehr davon, nicht zufrieden sein damit sondern Woche für Woche bestätigen, dass dies kein Ausrutscher war. Zum Schluss noch ein Entschuldigung nach Boxdorf für den Sprechdurchfall einer einzelnen Person am Spielfeldrand!!! Es war uns allen sehr unangenehm und wir möchten uns im Namen des Vereins, der Mannschaft und der gesunden restlichen Zuschauer auf Goppelner Seite von diesem Vorfall distanzieren, denn so was hat auch im gesunden Wettkampf, in dem man sich befindet, nix zu suchen.

Petzold - Fanghähnel, Auerswald, Wittenberg, Fabianski – Schroiff (66.min Günzel), Bormann, Finster (83.min Dietze), Becht - Schulz, Clauß (C) (78.min Pochert)

Bericht: Schulle

(RE)

12.10.14 SG Gebergrund Goppeln - ESV Dresden   
Ergebnis: 2:3 (0:2)

Nach den zuletzt mäßigen Auftritten sollte heute endlich mal wieder ein Dreier her. Der Gegner kein geringerer als Aufsteiger ESV Dresden, der super in die Saison gestartet ist und momentan einen beachtlichen Lauf hat. Nichtsdestotrotz mussten hier 3 Punkte her, um den Anschluss nach oben nicht gänzlich zu verlieren.

Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Keine 10 Sekunden gespielt, da standen die Gäste nach derben Pochert-Schnitzer das erste Mal frei vor Petzold, wohl gemerkt nach eigenem Anstoß, aber „Petzi“ hielt den ersten Warnschuss. Allerdings war diese Situation bezeichnend für die erste Hälfte, die bis auf zwei Schüßchen von Clauß und Schulz komplett von den Gästen dominiert wurde. Goppeln war erschreckend schwach und schaffte es nicht einmal, den Ball länger als 5 Sekunden in den eigenen Reihen zu halten. Kein Aufbauspiel, kein Wille, keine Laufbereitschaft ja nicht einmal Kampf war zu sehen. Ganz anders die Gäste, die mit jedem Goppelner Fehler stärker und stärker wurden. Mehrere gute Chancen ließen die ESV´ler liegen und einzig Petzold hielt vorerst die Null hinten. In Minute 27 war aber auch er machtlos, nachdem die Gäste sich wie so oft kombinationssicher durch die völlig desorientierte Goppelner Hintermannschaft spielten und Lewinski am Ende der Kette leichtes Spiel hatte. Keine 10 Minuten später erhöhte Schingnitz völlig verdient auf 0:2. Das einzig positive zur Halbzeit war wohl das Ergebnis, es hätte auch 0:4, 0:5 stehen können.

Im zweiten Abschnitt ein völlig anderes Spiel, denn die Hausherren wollten nun tatsächlich mitspielen und wurden von Minute zu Minute besser. Während ESV sich auf´s Kontern beschränkten, spielten die Goppelner nun nach vorn und das mit Erfolg. Schroiff wird von Schlegel auf dem rechten Flügel frei gespielt, seine Hereingabe wird nur halbherzig geklärt und Finster kann die Murmel aus dem Hinterhalt mit dem Kopf über die Linie drücken, 1:2 und neue Hoffnung keimte auf. Bereits 7 Minuten später konnte Schulz mit einem doch sehr ansehnlichen Freistoß direkt zum 2:2 verwandeln und der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt und die Uhren wieder auf Null. In der Folgezeit drängten die Hausherren nun auf die Führung und der bis dahin so sichere Gast schien minütlich immer unsicherer zu werden. Goppeln nutzte die Verunsicherung und kam nun zu zahlreichen Chancen, wie allein die dreifache riesen Chance von Schulz und zweimal Clauß zeigte, allerdings hielt hier Keeper Rust bärenstark. Der ESV kam lediglich über Konter gefährlich vor das Goppelner Gehäuse, aber wenn dann ging es verdammt schnell und es wurde brandgefährlich, wie 15 Minuten vor Ultimo, als Petzold überlupft wurde und der Pfosten vorerst rettete. Goppeln nun wieder am Drücker, aber irgendwie wollte die Kuller nicht rein. Es schien wie verhext, beste Chancen wurden liegen gelassen, die Führung hätte längst fallen müssen, aber es kam wie es kommen musste. Goppeln spielt nach vorn, verliert wie so oft den Ball in der Vorwärtsbewegung und der ESV schaltete blitzschnell um und spielte einen Bilderbuchkonter, bei dem Kuhla am Ende nur noch den Fuß hinhalten musste, um den viel umjubelten Siegtreffer für die Gäste zu erzielen.

Glückwunsch an die Lok zum Sieg, der am Ende doch glücklich zu Stande gekommen ist, aber aufgrund der ersten Halbzeit irgendwo verdient war, denn eine halbe Stunde guter Fußball reicht nun mal nicht immer aus, um Punkte mitzunehmen. Vielleicht sollten wir mal über 90 Minuten wieder ordentlich spielen, dann klappt es auch mit den Punkten.

Petzold - Schlegel, Pochert (82. min Mann), Wittenberg, Fabianski - Fanghähnel, Bormann (46. min Auerswald), Finster, Schulz - Clauß(C), Schroiff (75. min Günzel)

Bericht: Schulle

(RE)

03.10.14 SG Gebergrund Goppeln - TSV Cossebaude II
Ergebnis: 2:2 (0:0)

Zum Tag der Deutschen Einheit begrüßte man die Zweitvertretung der West-Dresdner aus Cossebaude. Diese waren respektabel in die Saison gestartet und verbuchten nach 5 Spielen ein durchaus ansehnliches Torverhältnis von 5:3 Toren. Somit durfte auch dem absoluten Fußball-Legasteniker klar sein, dass dies keine einfach zu knackende Nuss für unsere Jungs war. Nach dem Fototermin besonn man sich also auf ein aggressives Pressing und auf hellste Wachsamkeit in der eigenen Verteidung, konnte die in den letzten Spielen doch nur von einem solchen Torverhältnis träumen.

Mit Spielbeginn kam es zum erwartet chancenarmen Spiel, bei dem man die passende Lücke in der Verteidung der Gäste einfach nicht fand und die letzte Konsequenz im Angriff vermissen ließ. Auf der anderen Seite hatte man einige Mühen die "Null" zu halten, konnte diese aber durch beherzteres Eingreifen als in der Vorwoche wahren. Erwähnenswert war allenfalls noch der körperliche Einsatz des Cossebauder J. Schütz, dessen Fehlverhalten a) vom Schiri nur ermahnende Worte fand und b) dadurch die zweite Hälfte in ihrem Verlauf beeinflussen sollte. Wofür M. Hille seine gelbe Karte bekam, blieb ebenfalls das Geheimnis des Schiris, da Hille bei eigenem Freistoß in diesem Moment versuchte das Spiel schnell zu machen und der gegnerische Spieler direkt vor ihm stehend dies durch einen Block verhinderte. Schiedsrichter Gentz bewies hier nicht zum ersten Mal mangelndes Fingerspitzengefühl.

In der zweiten Hälfte musste man nun die wenigen Chancen noch konsequenter nutzen und tat dies auch, als D. Clauß den Towart anspielte, dieser den Ball prallen ließ und J. Schütz es nicht mehr schaffte, den Ball über die Latte zu köpfen. Welch ein Glück, dass Schütz hier noch auf Spielfeld stand, dachte sich wohl der ein oder andere Zuschauer, hatte er hier bereits schon zweistellige Foulspielwerte. Aufgrund der vielen Fehlentscheidungen (klare Eckbälle wurden zu Abstößen, unsichere Entscheidungen durch Zurufe beieinflusst usw.) glitt Gentz das Spiel mehr und mehr aus der Hand und sorgte somit selbst für die unnötige Lautstärke, der Hille dann in der 60. Minute zum Opfer fiel. Dass er dort in der Situation völlig unbeteiligt war und nichts zu suchen hatte, sollte genauso klar sein wie, dass J. Schütz, von dem diese Situation erst durch ein abermaliges Foul an D. Clauß ausging, spätestens hier vom Platz gestellt hätte werden müssen. Auch 4 Tage danach ist es mehr als fraglich, ob ein solcher Spieler durch die Nichtahndung des Schiris weiterspielen darf und ein anderer, der zwar kein Weißenknabe ist, aber nur den Schiri darauf hinweist, dass Schütz nicht das erste Mal aufgefallen ist, vom Platz gestellt wird.In Unterzahl war es nun doppelt schwer die gut stehende Gästeverteidigung zu durchbrechen. Als wenige Augenblicke später dann noch der Ausgleich fiel, sah man seine Fälle spätestens mit dem 2:1 10 Minuten später davonschwimmen. In der Entstehung dieser Gegentreffer stellte man sich wie in den Vorwochen einfach zu lasch und naiv an. Hier fehlt es einigen noch an der nötigen Cleverness, dem Zug und dem Willen solche Situation zu vermeiden.
Zugute halten sollte man der Mannschaft aber, dass sie sich nicht aufgab und in der 86. Minute durch einen Kopfball von D. Clauß zum 2:2 belohnt wurde.Letztlich konnte man mit diesem Punkt nach dem Spielverlauf zufrieden sein. Dass Cossebaude theoretisch selbst 70 Minuten in Unterzahl hätte spielen müssen und dies einzig durch Schiedsrichter Gentz vermieden wurde, ließen ihn dann die Fans mit ein paar flippen Sprüchen spüren. Das sollte er im nächsten Spiel unbedingt verbessern. Seine willkürlich verteilten gelben Karten, darf er im Übrigen auch den richtigen Spielern zuordnen, wie L. Wittenberg leidlich nach dem Spiel erfahren musste.

Unsere Erste trifft im nächsten Spiel auf ESV Dresden, die ihrerseits stark in die Saison gestartet sind. Dort heißt es wieder Vollgas geben, anstatt viel zu reden! (DP)

28.09.14 FV Hafen Dresden - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 4:1 (1:1)

Obwohl man in der Vorwoche noch ein spielfreies Wochenende genießen konnte, wollte sich die Liste der Verletzten einfach nicht lichten. So trat man nun am Sonntag zum Spiel gegen Hafen zwar stark unterbesetzt, aber mit dem Rückenwind des Kantersieges gegen die Sportfreunde an.
Dass die Hafener nicht eben mal so wie ein Stadtliga B-Aufsteiger abgeschossen werden konnten, wusste man noch aus der Aufstiegssaison und machten auch die ein oder anderen Fehler der letzten Spiele deutlich, zumal der FV ein langjähriger Stadtliga A-Ligist ist und über einiges an Erfahrung verfügt.
Wie schwer es unseren Jungs dann wirklich fiel ins Spiel zu kommen, sah man direkt nach Anpfiff der Partie. Hafen machte dabei keineswegs den Eindruck eines Underdogs, hatte etwas mehr Spielanteile und sogar ein gewisses Chancenplus. Da man scheinbar auch aus den Fehlern der Vorwochen nichts lernte und dort stets ein frühes Gegentor zum Spielverlauf gehörte, reihte sich nun auch R. Mulansky in der 9.Minute in die Reihe der Führungstorschützen gegen Goppeln ein. Diese schafften es einfach nicht den Ball entscheidend zu klären und bekamen nach dem 3. Abpraller aus Nahfinstanz dafür ihre Quittung. In der Folge machten die Jungs nun etwas mehr Druck, ließen aber die nötige Durschlagskraft vermissen. Der einzige vielversprechende Spielzug über A. Bormann, der wie M. Hille im Vergleich zu seinen Teamkollegen zumindest noch etwas Torgefahr ausstrahlen konnte, schlug die Flanke auf F. Becht, der dann schön per Kopf vollendete. Obwohl die Akzente, die von M. Hille initiert wurden, nicht von Erfolg gekrönt waren, wog seine verletzungsbedingte Auswechslung dennoch schwer und brachte das Angriffsspiel in Folge nahezu zum Erliegen.
Beim Pausentee rufte man sich daher nochmals die starke zweite Hälfte gegen die Sportfreunde in Erinnerung, merkte aber einigen schon die innere Unzufriedenheit mit der gezeigten Leistung an, die weit unter dem lag, was die Mannschaft zu leisten imstande ist.
Als der Schiedsrichter die zweite Hälfte anpfiff, kam wieder nur eine Mannschaft richtig aus den Puschen und das waren nicht die Rot-Weißen. Anstoß Hafen, langer Ball in den 16er nach vorn, L. Wittenberg - Ersatzkapitän am heutigen Tag - schlägt über den Ball, der Hafener Stürmer R. Mulansky lauert und staubt durch den Fehler eiskalt ein. So sah man den Sieg direkt nach Wiederanpfiff bereits in weiter Ferne. Was nunmehr folgte war ein Trauerspiel aus Ungenauigkeiten, Fehlpässen, Meckern und Unvermögen. Nach einer Ecke in der 75. Minute bspw. stand L. Butscher völlig blank 3 Meter vor dem Tor und brauchte nur noch seinen Fuß hinhalten. Da sagte er natürlich nicht: "Nein". Als nun auch die Abwehrreihen der Goppelner auf Höhe der Mittellinie standen, bot dies natürlich den Hafenern die Möglichkeit ihre Konter zu setzen. 5 Minuten vor Abpffif verwertete A. Dunger eine Möglichkeit dann zum Endstand des 4:1. Ein sehenswerter Pfostentreffer von P. Finster sei noch erwähnt, änderte letztlich aber auch nichts am Ergebnis.
Hafen machte heute seinen Gästen von der ersten Minuten an klar, was es heißt auf Sieg zu spielen. Wille, Aggressivität und dies gepaart mit einer Spur Glück machen auch die vermeintlichen spielerischen Mittel wett. Sollte nicht langsam ein Ruck durch unsere Mannschaft gehen, ist die Saison schneller gelaufen, als manch einer sich vorstellen mag. Ein Team, ein Ziel, ein... Wille! (DP)

14.09.14   SG Gebergrund Goppeln - Sportfreunde 01 Dresden-Nord   
Ergebnis: 6:3 (2:2)

Nach der herben Niederlage im Pokalspiel gegen den ehemaligen Kontrahenten aus der Stadtoberliga - die Löbtauer Spielvereinigung, ging es am gestrigen Sonntag wieder in der Liga an den Start. Auf der Wittgensdorfer Str. begrüßte man dabei die Zweitvertretung der Sportfreunde aus dem Dresdner Norden. Auf dem Blatt Papier sollte das eigentlich eine machbare Aufgabe sein, da man sich als Stadtoberliga-Absteiger einem Aufsteiger der Stadtliga B gegenüber sah.
Dass die Messen allerdings auf dem Spielfeld gelesen werden, bestätigte F. Hoevel, der bereits nach rekordverdächtigen 2 Minuten nach Goppelner Einwurf im Sturm, Kopfballverlängerung im Mittelfeld und Stellungsfehler der Innenverteidigung zum 1:0 einschieben konnte. Spätestens jetzt durften die elf Goppelner, die man mehr oder weniger notdürftig aus der Spielerkartei kratzte, sich wachgerüttelt fühlen. Das taten sie auch, da nun eine Drangphase einsetzte, die schon in der 8. Minute mit dem Treffer von P. Finster belohnt wurde. Jeder andere hätte mit diesem Ball in Kniehöhe wohl mittelschwere Probleme bekommen, doch der kleinste Spieler auf dem Feld nickte die Pille eiskalt per Kopf ein. Nur zwei Minuten später erzielte S. Fabianski sein erstes Tor im Herrenbereich, der nach einem Abpraller vom Gästetorhüter in Stürmermanier zur richtigen Zeit am richtigen Ort stand und den Ball geschickt über den am Boden liegenden Schlussmann hob. Innerhalb von zwei, drei Minuten konnte man so die Partie drehen ließ dann aber die Zügel etwas lockerer und die Gäste abermals ins Spiel kommen. Völlig unnötig fiel nach 16 Minuten dann auch der Ausgleich, als die Flanke vom 16er-Eck durch den Strafraum segelte, per Kopf abgelegt und von T. Eigel verwertet wurde. Bis zum Pausenpfiff konzentrierten sich dementsprechend beide Mannschaften lieber auf ihr Abwehrverhalten, um nicht nochmals in Rückstand zu geraten. In der gegnerischen Hälfte ging für beide Mannschaften dadurch allerdings nur noch wenig.
Nach Wiederanpfiff wurden die Hausherren ihrer Favoritenrollen endlich gerecht und ließen schon nach der 53. Minute keinen Zweifel mehr, wer hier den Platz als Sieger verlassen sollte. Zweimal ging es dabei schnell über die rechte Seite und beide Male setzte sich A. Bormann in Szene, der vor allem  mit seinem sehenswerten Schuss in den Winkel die Fans zum Jubeln brachte. Als dann D. Clauß „rüde“ von der Nord’ler Hintermannschaft zu Fall gebracht wurde, sah eigentlich nur einer den Grund hierfür einen Elfer geben zu müssen. Dass dieser auch noch die Trillerpfeife trug, bescherte D. Clauß die Möglichkeit den Sack endgültig zuzumachen. Natürlich ließ er sich dabei nicht die Butter vom Brot nehmen und konnte wenig später sogar noch mit seinem Traumtor aus dem Halbfeld den Kampf um die Wahl des Tors des Spieltags spannend machen. Kurz vor Schluss kassierte man zwar noch die Retourkutsche, als Goppeln durch T. Eigels  Volley-Direktabnahme einen weiteren Gegentreffer hinnehmen musste. Letztlich blieb dies aber Ergebniskosmetik und trübte die Siegeslaune der Hausherren nur bedingt.
Alles in allem war dies eine ansprechende Leistung. Wo man sich in der Vorwoche noch jeweils eine halbe Stunde pro Durchgang abquälte, um einigermaßen mithalten zu können, reichten heute zwei 5-minütige Druckphasen, um das Spiel zu entscheiden. So kann es eben auch mal gehen. Das kommende, spielfreie Wochenende darf dann aber bitte für die Arbeit an der Abstimmung in der Abwehrkette genutzt werden und um endlich mal ein wenig Platz im Lazarett zu schaffen. (DP)

07.09.14 Sparkassenpokal 1. Runde   SG Gebergrund Goppeln - SpVgg Dresden-Löbtau 1893   
Ergebnis: 1:7 (0:3)

Nachdem man in der Vorrunde die Hürde Rähnitz genommen hatte, wartete nun in der 1.Hauptrunde des Sparkassenpokals mit Löbtau eine gestandene Stadtoberligamannschaft, die uns aus der Vorsaison noch bestens in Erinnerung ist. Die Vorzeichen standen denkbar schlecht, musste Coach Neubert gleich auf 8 Stammspieler verzichten, die entweder in der Sonne verweilen oder verletzt sind. Dennoch vorab ein riesen Dankeschön an die 4 Spieler aus der zweiten Mannschaft, die es überhaupt erst möglich machten, dass hier ein Team auf dem Rasen stand.

Von Beginn an gab Löbbe hier den Ton an, die Spielanteile waren schnell verteilt und Löbbe kombinierte nach Belieben, ohne jedoch gefährlich vor das Goppelner Gehäuse zu kommen. Das Goppeln hier nicht das Spiel macht, war eigentlich vorherzusehen und überraschte niemanden. Immerhin gelang es der Hintermannschaft über eine halbe Stunde keine 100%ige Torchance zuzulassen, eher das Gegenteil war der Fall. Löbbe spielte und Goppeln hatte die Chancen und zwar ziemlich gute sogar. Immer wenn die Gäste einen frühen Fehler im Aufbauspiel machten, kamen die Goppelner blitzschnell zu Kontermöglichkeiten, wobei Brozait 2mal und Becht 1mal der Führung sehr nahe waren und eigentlich hätten treffen müssen. Nach ner halben Stunde sah es so aus, als würde das Spiel bis zum Pausentee offen bleiben, aber dann kamen die Horror 10 Minuten, in denen das Spiel in die erwartete Richtung kippte. Goppeln bekommt den Ball mehrfach nicht aus dem 16er, eine Bogenlampe entsteht und keiner fühlt sich zuständig für Bitterlich, der volley abzieht und den Ball flach in die rechte untere Ecke schießt. Davon kaum erholt schlugen die Gäste gleich nochmal zu. Nach feiner Kombination bis vor den 16er kann Hille völlig unbedrängt unhaltbar für Petzold einschießen. Als wäre das nicht genug schlugen die Gäste 3 Minuten später erneut zu. Pochert säbelt über den Ball und lässt so den Ex-Goppelner Grasse links gewähren, der mit einer flachen Hereingabe zum Stürmer und dieser wird elfmeterreif von Pochert gefoult, den fälligen Strafstoß verwandelt Eilfeldt souverän zum 0:3 Pausentee. Innerhalb von wenigen Minuten machten sich die Hausherren eine eigentlich vernünftige erste Halbzeit komplett kaputt, Schade.

Der zweite Abschnitt lies somit nichts Gutes verhoffen, doch kaum auf dem Platz konnte Becht aus 30 Metern einen Petzold-Abschlag per Heber über den Löbtau-Schlussmann zum 1:3 verwerten. Wer aber dachte, dass Goppeln jetzt auf das Anschlusstor spielte, der sah sich getäuscht. Man sah deutlich, dass dazu offensiv einfach die Ideen und die Mittel fehlten und unsere Stürmer es teilweise vorzogen auf der 6er Position zu spielen. Somit war auch klar, dass sich 95% der zweiten Halbzeit in der Hälfte der Hausherren abspielen würden. Allerdings muss man sagen, dass Löbbe sich wie im ersten Abschnitt schwer tat, aus dieser Überlegenheit Zählbares herauszuschlagen. Es dauerte bis zur 80. Minute, ehe Thomalla für Löbtau erhöhte. Mit diesem Treffer fiel der Vorhang und Löbtau traf im Minutentakt. Hille und noch 2mal Thomalla erhöhten innerhalb von 7 Minuten auf 1:7 und aus die Maus. Völlig verdienter Sieg und Glückwunsch nach Löbtau, am Ende lässt sich über die Höhe streiten, aber egal. Lob für die ersatzgeschwächte Goppelner Mannschaft für zwei starke 30 Minuten pro Halbzeit und wie sich am Ende alle einig waren ist der Pokal nicht so wichtig wie die Liga und das Ausscheiden bis auf das Ergebnis nicht so dramatisch.

Nächste Woche kommt um 11 Uhr die Zweite von den Sportfreunden vorbei, da wird es wieder ernst.

Petzold - Fabianski, Eckardt, Pochert, Schlegel (Klingel) - Hille, Brozait (Dittrich), Wittenberg (C), Schroiff (Schäfer) - Becht, Mann

Bericht: Schulle

(RE)

31.08.14 SG Gebergrund Goppeln - BSV Lockwitzgrund
Ergebnis: 2:1 (1:1)


Nachdem man in der Vorwoche den ersten Dreier gegen die Zweitvertretung der Freunde von Süd-West einfahren konnte, begrüßte man am Sonntag nun den Lokalrivalen aus dem benachbarten Tal. Kenner der Vereine haben wohl noch gute Kamellen vom letzten Aufeinandertreffen der beiden Herrenmannschaften auf Lager, Spielberichte in elektronischer Dokumenationform war damals aber wohl noch etwas, was man nur von dem Onkel aus dem kapitalistischen Ausland kannte. Somit konnte einzig Trainer H. Neubert aus seinen Erfahrungen berichten und forderte von seiner Mannschaft eine kämpferische Einstellung ein, da er sich selbst vermutlich zu Spielerzeiten oftmals das wunde Bein kühlen musste ob der etwas überzogenen Härte, die Lockwitzgrund berühmt und berüchtigt machte.
Nachdem der verunfallte BSV-Torhüter seine sieben Sachen nun am Kreisverkehr Nickern eingesammelt und die Trainer-Ansprachen gehalten waren, fingen beide Mannschaften zunächst einmal an sich abzutasten. Nennswertes sprang dabei jedoch nicht heraus, obwohl sich unsere Jungs allmählich größere Spielanteile erarbeiteten. Die aufgerückten Abwehrreihen der Hausherren machten es den Gästen aber leicht sie mit langen Bällen zu testen. Ihr eigenes Abwehrbollwerk konnte durch K. Brozait in der 26. Minute aus gut 18 Metern durch einen platzierten Schuss durchbrochen werden. Doch noch vor der Halbzeit passierte das, was sich schon vorher abzeichnete. Wieder ein langer Ball, M. Schoenfeld verschätzt sich und plötzlich steht der Lockwitzgrund-Stürmer T. Beckmann allein vor A. Petzold und schließt souverän ab. Unglücklich für unseren Ersatztorhüter, der vorher bereits mit einigen guten Paraden die "Null" sicherte.
Der zweite Durchgang war ein Spiegelbild der ersten Hälfte. Goppeln machte Druck, wollte unbedingt das zweite Tor und Lockwitzgrund beschränkte sich, wohl auch aufgrund ihrer beschränkten spielerischen Mittel, auf vereinzelte Nadelstiche. Einzig das ganz große Chancenplus sollte sich für keinen der Kontrahenten abzeichnen. Mit dem zweiten Treffer von L. Wittenberg, der nach einem Lattenknaller von K. Brozait nur noch einzunicken brauchte, war der Sieg allerdings noch nicht in Sack und Tüten. Auch das Tor von A. Petzold brauchte einige Mühen und etwas Fortüne, um saubergehalten zu werden.
Letztlich brachte man dann aber doch den Führungstreffer über die Runden und behielt die wichtigen 3 Punkten für sich. Summa summarum war dies eine respektable Leistung, aber auch nicht mehr und nicht weniger. Obwohl die Mannschaft derzeit noch durch Urlaub und Verletzungen ersatzgeschwächt ist, muss sie selber den Anspruch an sich haben, solche Spiele souveräner zu gestalten und die spielerische Überlegenheit bei derartigen Gegnern konsequenter auszunutzen. Daran darf in den nächsten Wochen gearbeitet werden. Wir sind gespannt. (DP)

24.08.14 SG Gebergrund Goppeln - FV Dresden Süd-West II   
Ergebnis: 2:1 (1:0)

Nach dem verpatzten Auftakt in der Vorwoche hatte man nun nach einer ordentlichen Trainingswoche den zweiten Anzug von Süd West im ersten Heimspiel der Saison vor der Brust. Trainer Neubert musste einige Veränderungen vornehmen, da der gesperrte Capitano Schoenfeld ebenso fehlte wie die Urlauber Clauß und Fabianski, dennoch sollte am heutigen Tag der erste Dreier eingefahren werden.

Das Spiel begann relativ flott und man merkte beiden Teams an, dass sie sich hier nicht verstecken wollen. Bereits nach 6 Minuten gingen die Hausherren dann in Führung. Abschlag von Keeper Dietze auf Schulz, der verlängert den Ball per Kopf auf Brozait und dieser hatte den Ball noch nicht einmal richtig kontrollieren können, als Füssel die Situation bereinigen will und vermutlich ausversehen seinen Schlussmann mit einem sehenswerten Heber in den Knick überwinden konnte, 1:0 Goppeln. Der frühe Treffer war natürlich Balsam auf die Goppelner Wunden und brachte etwas mehr Sicherheit ins Spiel. Die Gäste waren allerdings nicht lange geschockt und spielten weiter ihren Stiefel, dabei wäre beinahe der Ausgleich gefallen, aber Auerswald konnte den wohl sicheren Ausgleich glücklicherweise noch an den Pfosten lenken. Überhaupt muss man sagen, hat die Abwehr im gesamten Spiel eine sehr starke Leistung gezeigt. Auf der anderen Seite hatte Hille einige Fernschüsse zu bieten, bei denen der Torwart von Süd West ab und an seine liebe Mühe hatte. Ohne größere Vorkomnisse ging es in die Pause.

Im zweiten Abschnitt lautete die Devise „Null halten, 2:0 machen“!!! Das ging natürlich gründlich in die Hose. Ein schier harmloser Ballverlust knapp in Gegners Hälfte wurde zum Boomerang, als Otremba die Kugel nur wegschlagen will, wurde der Ball begünstigt vom Wind immer und immer länger und schlug unhaltbar hinter dem logischerweise 10 Meter aufgerückten Dietze zum 1:1 ein. Den wird er wohl so nie wieder treffen, aber das half in dem Moment wenig, denn nun ging es wieder bei Null los. In der Folge waren die Gäste etwas besser unterwegs und hatten einige gute Möglichkeiten, um die Partie zu drehen, aber Kubot scheiterte ein ums andere mal an Alu, Dietze oder dem eigenen Unvermögen. Goppeln dagegen besann sich ab Minute 65 auch wieder aufs Mitmachen. Nach Ecke von rechts köpfte Eckardt den Ball an den Querbalken und kurze Zeit darauf setzte Hille sich auf dem linken Flügel durch und konnte nach Doppelpass mit Schulz unbedrängt aus Nahdistanz abschließen, der Abschluss war aber zu unplatziert und somit leichte Beute für Schlussmann Achtzehn. Als alles nach einem sicheren Unentschieden aussah, schlug nun die große Stunde von Robert Heine. Nach etwas zu lang geratener Flanke von Hille kam Schroiff auf der anderen Seite an den Ball und statt selbst zu schießen, legte er den Ball uneigennützig direkt quer auf Heine und der eingewechselte RH3 brauchte nur noch den Fuß hinhalten, um das viel umjubelte Siegtor zu erzielen - er steht halt immer richtig ;-)!!!! In den letzten Minuten passierte nichts mehr und es blieb bei dem etwas glücklichen 2:1 für die Hausherren.

Der erste Dreier ist im Sack, wenn auch hintenraus etwas vom Glück begünstigt, aber egal. Jetzt heißt es weiter arbeiten wie vergangene Woche und nächsten Sonntag 13 Uhr zu Hause gegen den BSV Lockwitzgrund im DERBY nachlegen.

Dietze - Wittenberg, Eckardt, Auerswald, Schlegel (Krause/Schroiff) - Hille, Bormann, Finster, Becht (Heine) - Brozait - Schulz

Bericht: Schulle

(RE)

17.08.14 SSV Turbine Dresden II - SG Gebergrund Goppeln 
Ergebnis: 3:1 (2:0)

Nach nur einem Jahr „Abenteuer Stadtoberliga“ ging es nun für die Erste wieder in der Stadtliga A um Punkte. Nach einer recht ordentlichen Vorbereitung und der Pokalvorrunde vom vergangenen Sonntag ging man frohen Mutes an die erste Hürde, die Aufsteiger aus der Stadtliga B Turbine 2.

Von Beginn an merkte man beiden Teams etwas die Nervosität an, getreu dem Motto „bloß keinen Fehler machen“ tastete man sich vorsichtig ab. Es dauerte ein paar Minuten bis Goppeln sich die erste gute Möglichkeit erspielen konnte, Hille kam nach feinem Zusammenspiel zum Abschluss, Schlussmann Leukert hält stark, den Nachschuss von Schulz kann Meier gerade noch auf der Linie klären. Turbine spielte nun ebenfalls mutig nach vorn und kam ihrerseits zu einigen Möglichkeiten. Immer wieder angetrieben durch Vargas, den besten Mann auf dem Feld, hatten die Hausherren die Führung auf dem Fuß, scheiterten aber vorerst noch. Auf der anderen Seite kam Goppeln zu riesen Möglichkeiten, die aber kläglich vergeben wurden. Bormann am zweiten Pfosten völlig frei, der Keeper bereits geschlagen, aber irgendwie bekommt er den Ball nicht im leeren Tor unter. Kurz darauf hatte Schulz die dickste Möglichkeit!!! Nach Balleroberung und Doppelpass mit Hille schaltete Schulz schneller als die gesamte 4er Kette der Turbinen und machte sich auf den Weg allein aufs Gehäuse von Leukert, aber anstatt ruhig abzuschließen schoss er völlig überhastet den Schlussmann an. Als ob das nicht schlimm genug sei kamen die Gäste im direkten Gegenzug zur Führung, als der Wirbelwind Vargas Dietze letzendlich per Heber überwand, 1:0. Goppeln leicht schockiert brauchte erst einmal paar Minuten, um den Schock zu verdauen. Die Zeit nutzten die nun mit Oberwasser versehrten Hausherren, um weiter Druck zu machen. Allerdings ließen die Gastgeber nun ebenfalls paar Chancen liegen. Es dauerte bis kurz vor der Pause, als Clauß sich ein Herz fasste und aus guten 25 Metern einfach mal drauf hielt, sein Schuß konnte Leukert nur mit Mühe parieren. Kurz danach große Aufregung im Turbinen Strafraum. Meier will nach Gewühl im 16er den Ball klären, statt den Ball trifft er aber Finster hörbar deutlich, nur Schiedsrichter Ehret zeigte nicht auf den Punkt. Mit dem Pausenpfiff machten die Hausherren dann noch das aus Goppelner Sicht völlig überflüssige 2:0. Nach Ballverlust im Mittelfeld schalteten die Turbinen blitzschnell um und nutzten Ihre 4 zu 3 Überzahlsituation schulmäßig aus, Krenz braucht am Ende nur den Fuß hin halten und machte so den Pausenstand perfekt.

Die zweite Halbzeit begann mit zwar willigen, aber eher ideenlosen Gästen, die einfach keine Mittel fanden, um das Tor der Gastgeber in Bedrängnis zu bringen. Turbine setzte nun nicht wenig überraschend auf Konter und sollte kurz darauf auch den entscheidenden bekommen. Goppeln spielt sich in der gegnerischen Hälfte fest, verliert den Ball recht einfach und ohne Not, langer Ball auf Voßkuhl, der startet noch aus der eigenen Hälfte und spaziert 40 Meter auf Dietze zu. Den ersten Schuß kann Dietze stark parieren, aber wie es der Zufall so will, fällt Voßkuhl der Abpraller erneut vor die Füße und dann hat er leichtes Spiel und schiebt zum 3:0 ein. Nun waren die Messen gelesen. Das Spiel nahm nun leider beiderseits an Härte zu. Teilweise überharte Tacklings auf beiden Seiten sorgten dafür, dass dem noch jungen Schiri Ehret das Spiel mehr und mehr aus den Händen glitt, aber es sei Ihm verziehen, denn er war nicht der Grund für die heutige Niederlage. Clauß konnte per Elfmeter noch verkürzen, nachdem Schroiff im Strafraum zu Fall gebracht wurde, 3:1. Mehr konnte Goppeln aber nicht mehr zusetzen. Turbine versäumte es hinten raus noch das Ergebnis höher zu schrauben, da sie Ihre Konter einfach zu überhastet ausspielten oder weil sie an Dietze scheiterten, aber das wäre auch des Guten zu viel gewesen. Zu allem Überfluss bekam Kapitän Schoenfeld Sekunden vorm Schlusspfiff noch Gelb Rot und der verkorkste Auftakt war perfekt.

Auftakt ordentlich verbockt!!! Nächste Woche gegen Süd West 2 zu Hause hat man die Chance zur Wiedergutmachung.

Dietze – Fabianski, Brozait, Wittenberg (Mann), Schlegel – Schoenfeld (C), Bormann (Schroiff), Hille, Finster – Schulz (Becht), Clauß

Bericht: Schulle

(RE)

31.05.14 SG Dresden-Striesen - SG Gebergrund Goppeln 
Ergebnis: 7:0 (3:0)

Dachte man in den Vorwochen noch, dass die Personaldecke sich nicht weiter ausdünnen könnte, sah man sich beim Spiel am Samstag im Stadtvillenviertel getäuscht. Ohne irgendwelche ausreden für das Folgende zu suchen, sollte man sich aber vor Augen halten, dass letztlich sogar noch der „etatmäßige“ Torhüter im Sturm eingewechselt wurde, um für „Entlastung“ zu sorgen. Aus der Startelf fehlten verletzt oder gesperrt: Clauß, Schulz, Stiegeler, Brozait, Schneck, Schlegel, Finster, Bormann, dazu noch Mann… ohne Worte.
Unter diesen Vorzeichen begann man nun also die Partie. Dabei ging es im engeren Sinn eigentlich darum größtmöglichen Schaden abzuwenden und wohlmöglich eine ähnlich gute Partie abzuliefern wie noch im Hinspiel. Jenes verlor man nur knapp durch ein Eigentor von Schlegel kurz vor Abpfiff. Obwohl man anfangs noch zumindest ansatzweise in der Abwehrarbeit Paroli bieten konnte, kamen die Hausherren durch einen präzisen  Pass in den Lauf von Boden in der 10. Minute zur verdienten Führung. Das zweite Tor ließ dann nicht lange auf sich warten und wurde von Werner erzielt. Er hielt einfach mal vom rechten Strafraumeck drauf und drosch den Ball in den kurzen Winkel. Sehenswert für die einen, ärgerlich und unnötig für die anderen. Die nächsten 24. Minuten besinnten unsere Jungs sich wieder auf eine härtere Gangart und ließen nur wenig zu. Als in der 39. Minute dann ein kurzgespielter Eckball mit anschließender Flanke auf der „Fünf“ herunterkam, stieg Magazanik am höchsten und ließ Ersatztorhüter Petzold keine Chance. Kurz darauf entließ der Schiri beide Mannschaften zum Pausentee.
Coach Neubert, natürlich vom Auftreten der Mannschaft angefressen, versuchte bei der Kabinenansprache den Kampfeswillen nochmals wachzurufen, was ihm allem Anschein nach aber nicht hinreichend gelang, da unsere Jungs in der zweiten Hälfte völlig einbrachen. So fiel bereits kurz nach dem Seitentausch das vierte Tor, das auch bei den kühnsten Optimisten die Hoffnungen auf eine mögliche Wendung der Partie begrub. Torschütze war hierbei Kausch. Das 5:0 ähnelte ein wenig dem 3:1 aus dem Champions League-Finale, da Werner völlig ungehindert mehrere Meter mit Ball dribbeln konnte und vom Strafraum mit freier Schussbahn einfach nur noch das Tor treffen musste. Das 6:0 durch Zochers Kopfball und das siebte Tor durch Klinger, der dabei die halbe Goppelner Hintermannschaft narrte und aus spitzen Winkel einschob, besiegelten letztlich den Spielstand. 
Sollte sich jemand wundern, dass hier nur über Striesener Angriffe und Tore berichtet wurde, sei ihm gesagt: Isbrecht im Striesener Tor hätte sich getrost einen Liegestuhl aufs Feld stellen können. Es wäre auch dann kein Tor gefallen, da es schlichtweg keine nennenswerten Angriffe bzw. Torabschlüsse gab. Ein Spiel zum Abhaken. Check. (DP)

25.05.14 SG Gebergrund Goppeln – Spvgg. Dresden Löbtau
Ergebnis: 2:2 (1:1)

Vor dem heutigen Spiel gegen die Spielvereinigung aus Löbtau konnte man schwerlich behaupten, dass die Vorzeichen der letzten Wochen noch widriger werden konnten. Als der Löbtauer Trainer S. Karkusz allerdings die Startaufaufstellung unserer Mannen auf dem Protokoll für diese Partie gesehen hat, muss er sich wohl müde ins Fäustchen gelacht haben. So fiel unter der Woche K. Brozait verletzt aus und wird in dieser Saison wohl nicht mehr gegen den Ball treten können. Damit zählt er nunmehr zu den 5 (!!!) Langzeitverletzten Stammspielern. Erschwerend kam hinzu, dass M. Schoenfeld ebenso noch an den Wunden des letzten Spiels gegen Turbine zu lecken hatte und M. Krause in der Halbzeit familiären Dingen nachgehen musste. Was sich also alles noch halbwegs bewegen konnte, musste für uns heute ins Duell gegen die Löbtauer.
Aus zwei kompakten Viererketten heraus starteten unsere Jungs trotz alledem ganz passabel und konnten durch gepflegte Kurzpassstafetten den einen oder anderen Nadelstich setzen. Dennoch tauchten auch die Gäste oftmals gefährlich vor M. Dietze auf, der jedoch wieder einen Sahnetag erwischte und selbst einen Torschuss aus nächster Entfernung, der aus einem Muster(fehl)pass von D. Pochert resultierte, parierte. Beim Führungstreffer von Thomalla, der nach einer Kopfballhereingabe nur noch seine Haarspitzen in den Ball werfen musste, war er jedoch machtlos. Anders als in den Vorwochen gab man sich nach dieser frühen Führung jedoch nicht auf und spielte weiter seinen Stiefel. Dieser lief auch ganz gut, ganz besonders bei F. Becht, der mit einem gefühlvollen Zwitter aus Heber und Schuss den Gästekeeper überlisten konnte und zum Ausgleich traf. Weitere Gelegenheiten blieben auf beiden Seiten ungenutzt, was wohl auch der guten Abwehrarbeit beider Mannschaften geschuldet war.
Nach dem Pausentee konnte man also beruhigt auf den Platz zurückkehren, hatte man doch nun zumindest ein Unentschieden im Rücken und musste nicht alles auf Sieg setzen. Dies schien am heutigen Tag das richtige Rezept für einen noch besseren Fußball in Halbzeit zwei zu sein. In dieser konnte man sich teilweise sogar größere Spielanteile generieren. Dass sich daraus auch eine größere Zahl an Torchancen ermöglicht, brauch man wohl keinem zu erklären. Eine davon nutzte abermals der starke F. Becht, der in der 62. Minute einfach nur das Bein in die Flanke von außen hielt und so zur Führung einschob. Weitere Großchancen, teils Geschenke durch das nicht ganz auf Augenhöhe agierende Schiedsrichtergespann, konnte M. Schroiff in Folge allerdings nicht verwerten. Die Geschenke wurden aber auf beiden Seiten gleichermaßen verteilt, sodass es sich letztlich wieder ausglich. Denn als A. Richter die Uhren erneut durch seinen Ausgleich auf Null drehte, stand er, wie er selbst zugab, 3 m (!!!) im Abseits. Kann ja mal passieren, dass da die Fahne unten bleibt ;) Brenzlich wurde es hüben wie drüben noch mal bei einem indirekten Freistoß der Löbtauer aus 10 m, den aber die kompakte Goppelner Mauer abwehrte und durch einen Kopfball der Goppelner von Hille, der jedoch die Latte auf der falschen Seite passierte. Kurz darauf trällerte der Schiedsrichter zum Abpfiff und besiegelte so das leistungsgerechte Unentschieden.
Alles in allem war dieses Spiel der Beweis, dass auch allein durch Moral Berge versetzt werden können und selbst gegen eine Mannschaft aus der Top 4 der SOL Punkte möglich sind. Die letzten Spiele wollen wir an diese Leistung anknüpfen, um uns damit gebührend aus Dresdens höchster Spielklasse vorerst zu verabschieden. Der Abstieg steht nun seit heute auch rechnerisch fest, da Süd-West keine Schützenhilfe leistete und sich von Dobritz mit 2:1 trennte. (DP)

18.05.14 SSV Turbine Dresden – SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 4:0 (2:0)

Am gestrigen Sonntag ging es für unsere Erste zum Auswärtsspiel an die Waldschlösschenbrücke. Da sich Neu-Coach H. Neubert bereits im Urlaub die ersten Abstiegsschrecken  von der Sonne aus dem Kopf brennen lässt, übernahm nun vertretungsweise T. Schubert das Ruder. Dieser wollte an diesem Tage nichts mehr als eine Leistung, mit der man am Ende erhobenen Hauptes in den Spiegel gucken und sagen kann: "Ich habe alles gegeben". Mit weiterhin stark unterbesetzter Mannschaft schöpfte man allerdings mehr den Mute der Verzweiflung als den Zaubertrank aus Asterix und Obelix. So waren von Beginn an die Beine noch wacklig ob der miserablen Ergebnisse der Vorwochen, was sich auch im Selbstvertrauen im Angriffsspiel merklich niederschlug. Einzelne gefährliche Akzente konnte man lediglich nach Standards kreieren, die letztlich aber auch nicht den Weg ins Tor fanden. Auf Seite der Gastgeber zeichnete sich ein ganz anderes Bild ab. Obwohl R. Klausnitzer hörbar unzufrieden mit sich und dem Spiel seiner Teamkollegen war, erspielten sich die Hausherren zahlreiche Chancen quasi im Minutentakt. Als in der 27. Minute die rechte Bahn überlaufen werden konnte, war es eine flache Hereingabe von außen, die S. Themel folgerichtig zum 1:0 verwertete. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff erhöhte F. Tasler zum verdienten 2:0 als er aus spitzem Winkel abzog und M. Dietze, der sonst eine starke Partie spielte, etwas unglücklich den Ball zwischen ihm und Pfosten abprallen ließ. Dies war zugleich der 100. (hunderste) Gegentreffer der Saison. Peinlich Peinlich. Nach Wiederanpfiff lahmte das Angriffsspiel nun vollends. Sämtliche Angriffe verliefen sich in ungenauen Zuspielen oder dadurch, dass zu wenig Hintermänner aufrückten. Ein schönes Freistoßtor von R. Klausnitzer über die Mauer hinweg und ein weiterer Treffer von ihm sorgten letztlich für den Endstand. Dass das Ergebnis nicht noch höher ausfiel, kann man unserem Schlussmann verdanken und der Tatsache, dass sich an der Waldschlösschenbrücke wohl kein verkappter T. Winter rumtreibt. Auch wenn die Saison schon nach dem letzten Spiel mehr oder weniger gegessen war und die Verletztenmisere wohlmöglich skurrile Auswüchse annimmt, darf dies kein Alibi sein, um damit eine derartige Leistung zu begründen. So kann man sich trotz aussichtsloser Lage einfach nicht präsentieren. Hoffen wir das beste, dass es in den kommenden Spielen besser wird und unsere Jungs wieder ihr Selbstvertrauen durch ein Erfolgserlebnis zurückgewinnen, um zumindest die „Rote Laterne“ an Weixdorf noch abgeben zu können. (DP)

11.05.14 SG Gebergrund Goppeln - SG Weixdorf II
Ergebnis: 0:4 (0:2)

Nach der herben und doch respektablen Niederlage der Vorwoche gegen Zschachwitz, empfing man nun einen direkten Konkurrenten im Tabellenkeller. Eins war somit klar, die 3 Punkte mussten her, um die letzte Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Um es gleich vorweg zu sagen: das gelang leider nicht.
Von Beginn an war es eine Partie auf Augenhöhe mit leichten Feldvorteilen für unsere Jungs. Tausendprozentige Torchancen gab es auf Goppelner Seite dabei zwar nicht wirklich, jedoch wurde hierbei auch schmerzlich F. Schulz vermisst, der sich unter der Woche im Training einen Bänderriss zuzog und somit nach D. Clauß den zweiten "etatmäßigen" Stürmer darstellt, der nun ebenfalls als Langzeitverletzter im Lazarett behandelt wird. Vereinzelte Torschüsse aus spitzem Winkel wehrte der starke Weixdorfer Hüter R. Beulke ab und konnte diese zur Ecke klären. In der 14. Spielminute setzten die Weixdorfer dann einen ihrer gefährlichen Konterangriffe konsequent um und erzielten die Führung durch T. Zickler. So ganz glücklich sahen dabei F. Becht, der den Ball zunächst abfälschte und M. Dietze, der den Ball von der Brust ins Tor klatschen ließ, aber auch nicht aus. Kurz darauf wurde M. Schroiff im Strafraum regelwidrig von den Beinen geholt. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt, es gab Elfmeter. Die Chance zum Ausgleich wollte D. Pochert nutzen, um sein Eigentor aus der Vorwoche wieder gutzumachen, doch fand er in Beulke seinen Meister, der die Ecke erahnte und somit den Ball Richtung Eckfahne ablenkte. Sinnbildlich erscheint der Fehlschluss im Vergleich zur ganzen Saison dann schon irgendwie. Fehlende Cleverness wird in der Stadtoberliga nun härter bestraft als in der Stadtliga A. Wiederum wenige Minuten später setzte es dann auch gleich noch das zweite Gegentor, als ein Ballverlust im Mittelfeld und ein Heber, der förmlich in der Luft stehenzubleiben schien, sich hinter der Abwehr senkte und vor die Füße von O. Kotte fiel, der seinerseits sich diese Gelegenheit nicht nehmen ließ. 0:2 Halbzeitstand!
Die Kabinenansprache von H. Neubert, unter der Woche als hauptverantwortlicher Trainer installiert, machte klar, dass es jetzt mit aller Macht den Anschlusstreffer zu erzielen gilt. Auf dem Weg von der Kabine zum Platz schien die Mannschaft diese Worte jedoch bereits vergessen zu haben, da man nie das Gefühl hatte, dass dieses Spiel noch irgendwie hätte gedreht werden können. Ohne Inspiration, ohne Präzision und ohne klaren Willen verliefen sich die Angriffe in den Hinterreihen der Weixdorfer. Diese spielten ihren Stiefel weiter und setzen auf ihre Stärke beim Kontern. So holten sie Mitte der zweiten Hälfte eine Ecke heraus, bei der die Zuordnung der Goppelner verloren ging und die C. Petzold mustergültig aus spitzem Winkel über Freund und Feind ins lange Eck köpfte. Somit war das Spiel gelaufen, was man den hängenden Köpfen unserer Jungs auch deutlich ansah. In der 71. Minute erhöhte T. Köhne nochmals auf 4:0 und sorgte somit für den zumindest auf Weixdorfer Seite umjubelten Endstand.
Nun bleibt nichts weiter, als die Wunden zu lecken, dem drohenden Abstieg trotzdem mit sportlichem Ehrgeiz entgegenzutreten und die restlichen Spiele als Vorbereitung für die nächste Saison zu sehen, in der man wohl in der Stadtliga A wieder oben mitspielen möchte. Rechnerisch ist noch nichts entschieden. Betrachtet man jedoch die Ausbeute der letzten Spiele, glauben wohl nur noch die kühnsten Optimisten an das wunderlichste Wunder von Goppeln.
Gute Besserung möchten wir auf diesem Weg auch noch M. Stiegeler wünschen, der in einem unglücklichen Zweikampf eine Knieverletzung davontrug und ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Hiermit schließt sich der Kreis des Sinnbilds abermals. (DP)

03.05.14 FV B/W Zschachwitz – SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 6:0 (3:0)

Mit einer respektablen 6:0-Niederlage hat unsere Erste sich gestern gegen die dominanteste Mannschaft der Stadtoberliga aus der Affäre gezogen. Und dies trotz enormer Personalnot (7 fehlende Stammspieler). Auf Grund dessen hatte man auf Goppelner Seite im Vorfeld natürlich die Bedenken, dass das rekordverdächtige 2:11 aus dem Hinspiel nun eingestellt wird und man gegebenenfalls das 100 (!) Tor in dieser Saison kassiert. Die Zschachwitzer ließen ihrerseits verlauten den Tore-Rekord in einem Spiel nun gegen uns knacken zu wollen. Die Vorzeichen konnten also kaum ungünstiger stehen. Man brauch demnach auch kein Hellseher sein, um die taktische Marschroute unserer Jungs zu erraten. Die lautete ganz einfach: Beton anrühren und die Abwehrketten dicht halten.
Von Beginn an konnte diese Ausrichtung gut umgesetzt werden, wodurch die Gastgeber ein ums andere Mal trotz guter Passstafetten sich „in den Tiefen des Raumes“ verloren. Ganz makellos war das Abwehrverhalten jedoch nicht, da S. Voigt bereits in der 6. Spielminute das 1:0 erzielte und manch einer sich vielleicht schon an das Horror-Szenario erinnert gefühlt hat. Doch bis zur 39. Minute, als das 3:0 durch T. Winter fiel, sollte dies das einzige  Tor bleiben, zumindest was die Hausherren selbst schossen. Mitte der ersten Halbzeit war es nämlich D. Pochert, der den Ball knapp an M. Dietze nach scharfer Eingabe ins eigene Tor schob und somit zum 2:0 für Zschachwitz erhöhte. Nennenswerte Aktionen unserer Mannen gab es kaum, weil man zu sehr damit beschäftigt war die Angriffswellen der Ost-Dresdner zu stoppen und somit die Puste für eigene Angriffe schlicht fehlte. Ein Torschuss von M. Schroiff ist aber durchaus erwähnenswert, da sich R. Huster bei diesem ganz lang machen musste, um noch mit den Fingerspitzen den Spielball ans Lattenkreuz abzulenken. Von dort prallte er auf der anderen Seite abermals an den Pfosten, um schließlich im Fünfer von der Zschachwitzer Abwehr geklärt zu werden.
Im zweiten Durchgang fiel bereits kurz nach Wiederanpfiff das 4:0, das aufs Konto von K. Malik gutgeschrieben werden kann. Zwei weitere Tore von T. Winter in der 53. und 82. Minute besiegelten schließlich das Schicksal der Gäste. Eine  Vielzahl von Torschüssen konnten die Zschachwitzer jedoch nicht verwerten, da diese entweder zu unpräzise waren und am Tor vorbeigingen oder M. Dietze mit einigen guten Paraden schlimmeres für die Gäste verhinderte.
So hoch ein 6:0 auch klingen mag, mit dieser Niederlage hat man sich durchaus akzeptabel verkauft und kann ein wenig Stolz sein mit dieser unterbesetzten Mannschaft ein besseres Ergebnis erzielt zu haben, als so manch anderer Verein, der in höheren Regionen der Tabelle zu finden ist. Nun gilt es die Kräfte für die entscheidenden Spiele zu bündeln und möglichst noch 3 Siege einzufahren, damit die Klasse vielleicht doch noch gehalten werden kann. (DP)

13.04.14   SG Gebergrund Goppeln - VfB Hellerau-Klotzsche
Ergebnis: 2:6 (0:0)
Am 20. Spieltag traf unsere Erste auf jene Norddresdner, gegen die es im Hinspiel noch eine herbe Klatsche gegeben hatte. Obwohl man dort schon teilweise gut mithalten konnte, agierten die Hausherren äußerst effizient und verwandelten ihre Chancen eiskalt.

Eine solche Blamage sollte dieses Mal nun vermieden werden, indem man die langen Bälle auf die Flügelspitzen unterbinden oder diese ggf. richtig einschätzen sollte. Allerdings zeigten die Gartenstädter gleich, dass sie sich nicht zu Unrecht im gesicherten Mittelfeld der Tabelle bewegen, wohingegen unsere Mannschaft noch einige Mühen hatte kontrollierte Angriffe zu fahren. Mitte der ersten Hälfte verbuchten die Gäste so schon mehrere hochkarätige Chancen und einen verschossen Elfmeter. Da dieser auch äußerst umstritten war, glich sich das Pech auf beiden Seiten irgendwie aus. So langsam konnten aber auch unsere Mannen ihre Fußfesseln lösen und bspw. durch Schulz zweifach äußerst gefährlich vor das gegnerische Tor kommen. Hier  verwechselte er das Tor aber erst mit dem Außennetz und dann mit dem Lattenkreuz – sehr schade. Eine Führung wäre zu dem Zeitpunkt zwar etwas glücklich, aber nicht so ganz unverdient gewesen. Nennenswert aus Durchgang eins war auch noch ein Zusammenstoß unseres Capitanos M. Schoenfeld mit seinem Gegenspieler, wodurch er, wie man später erst im Krankenhaus feststellte, eine Fraktur im Gesichtsbereich von sich trug.

Die zweiten 45 Minuten liefen ähnlich an, wie die letzte aufgehört hatte. Zwei offensiv agierende Teams suchten nun jeweils nach den entscheidenden Situationen. Eine hatte zunächst F. Schulz auf dem Fuß, als er von links in den Strafraum hineinstach, dort einfach mal abzog und der Torhüter diesen Ball durch die Arme gleiten ließ. 1:0! Wahnsinn! Allerdings verpasste man es  im Anschluss die Abwehr zu stabilisieren bzw. sich selbst nach vorn zu entlasten, wodurch die Gartenstädter ihrerseits ein ums andere Mal brenzlig vor das Goppelner Tor kamen. Bis zur 70. Minute hielt man noch wacker, kämpfend und mit mehr Glück als Verstand die Null, doch dann brach es über die Goppelner herein wie die Sintflut über das gelobte Land. In der Folge fing man noch 6 Gegentore, die zum einen aus schlechtem Abwehrverhalten resultierten, aber auch durch einige Fehlentscheidungen des Schiedsrichtergespanns ermöglicht wurden. Beispielhaft sei eine Szene geschildert, in der M. Hille von einem Hellerauer am Boden gehalten wird, sich losreisen kann, der Norddresdner ihn mit einem Faustschlag stoppen will, Hille allerdings dafür den gelben Karton bekommt und durch den fälligen Freistoß – natürlich für den Gegner, wie sollte es anders sein – das Tor fällt. Das Ganze war sicherlich nicht spielentscheidend, aber beispielhaft für die schlechte Leistung des unparteiischen Gespanns an diesem Tag.

Letztlich bleibt nichts als der Trost, dass noch 9 Punkte in dieser Saison realistisch sind und der Abstieg somit wohl vermieden werden kann. Außerdem wünschen wir unserem Captain eine schnelle Genesung und hoffen auf eine baldige Rückkehr im Abstiegskampf. Einer für alle, alle für einen! (DP)

06.04.14   SV Loschwitz - SG Gebergrund Goppeln   2:1 (2:0)

30.03.14   SG Gebergrund Goppeln - Sportfreunde 01 Dresden-Nord   5:2 (1:0)

Die rote Laterne ist nicht mehr in Goppeln!!! Durch einen völlig verdienten Heimsieg gegen die Sportfreunde konnte sich die SGG auf den vorletzten Tabellenplatz schieben und ist nur noch zwei Punkte hinter dem rettenden Ufer. Schulle konnte mit Hilfe des Innenpfostens in der 34. Minute die 1:0-Halbzeitführung erzielen.

Auch im zweiten Durchgang suchten die Gastgeber ihr Heil in der Offensive. Nach tollem Flankenlauf von Ricardo konnte Marcel mit nem abgefälschtem Schuss das 2:0 erzielen. Nach einer Stunde war es erneut Schulle, der auf 3:0 erhöhen konnte. Die Goppelner Zuschauer waren nun völlig aus dem Häuschen und rieben das dem ein oder anderen Gästespieler gehörig unter die Nase. Diese waren noch eine Woche vorher beim Besuch des Auswärtsspiels bei Rotation der Meinung, dass es an diesem Sonntag nur zweistellig gegen Goppeln wären könnte. Danke für diese Motivation!!! 20 Minuten vor Schluss konnten sie dann zwar durch einen Flachschuss verkürzen, aber Ricardo stellte in der 80. Minute den alten Abstand wieder her. Kurz vor Schluss krönte er seine Leistung noch mit seinem zweiten Treffer. Der zweite Gegentreffer in der Nachspielzeit änderte dann nix mehr am äußerst wichtigen Heimsieg, den sich die komplette Truppe wirklich verdient hat!

Klasse Leistung! Aus einer trotz vieler Rückschläge immer noch funktionierenden Einheit ragten heute besonders Schöni, Schulle, Marcel und Ricardo heraus. Bitte nächste Woche weiter so!!! (RE)

01.12.2013 FV Dresden Süd-West - SG Gebergrund Goppeln
Ergebnis: 4:0 (2:0)

Schöner kann ein erster Advent wohl nicht sein. Wie im Vorjahr loste man uns zur letzten Punktspielpaarung die Freunde von Süd-West zu. Durch den Aufstieg trafen wir nun aber nicht auf deren Zweitvertetung, sondern auf den langjährigen Stadtoberligisten. Geschenke gab es unter den Freunden allerdings nicht zu verteilen, da die Hausherren ihre Siegesserie weiterführen und die Goppelner diese endlich beginnen wollten. Grund genug, dass nicht nur die erste Kerze im Kranz, sondern auch die Mannschaften auf dem Platz brennen.

Vom Anpfiff weg, war aber klar, wer hier das sagen haben wird. Süd-West machte ordentlich Druck, indem sie die ballführenden Spieler frühzeittig bedrängten und kompakt im Angriffsspiel agierten. Unseren Jungs blieb da oft nur der lange Ball aus der Abwehr heraus, der dann aber postwendend den Weg zurück in die eigene Hälfte fand, da D. Clauß viel zu oft auf verlorenem Posten gegen drei, vier Abwehrspieler stand. Glücklicherweise vermochten die Grün-Gelben ihre Angriffe nicht konsequent zu Ende zu spielen, sodass lange die Null gehalten und klare Torchancen vermieden werden konnten. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff fiel dann die wackelnde Abwehrmauer, als B. Gnichwitz zu R. Friedrich durchsteckte und D. Pochert sich nicht anders zu helfen wusste, als ihn kurz vorm Einschieben derartig zu zerren, dass dem Schiedsrichter keine andere Wahl blieb, als auf den Punkt zu zeigen. Den Elfer verwandelte dann S. Kubot ohne größere Probleme. Noch nicht ganz von diesem Schock erholt, rollte der nächste Angriff von Süd-West über die linke Seite der Goppelner. Eine Flanke quer über den Strafraum und eine gute Ballverarbeitung von dem kurz zuvor eingewechselten D. Leibner sorgten für die 2:0 Führung. Umso ärgerlicher, dass wenige Sekunden später der Halbzeitpfiff ertönte.
In der zweiten Hälfte musste nun zwangsläufig der Defensivverbund aufgelöst werden, damit vielleicht doch noch der ein oder andere Angriff zum Torerfolg führen kann. Dies ermöglichte den Süd-Westlern noch mehr Räume für ihre Angriffe, die diese geschickt zu nutzen wussten und mit schnellem Umkehrspiel die Goppelner teils vor arge Probleme stellte. Nach einem Foul von R. Grasse am rechten Strafraumeck in der 50. Minute sorgte B. Gnichwitz für die frühe Entscheidung des Spiels per Freistoß. Dieser Ball segelte wiederum quer durch den Strafraum, landete am langen Pfosten und fiel von dort ins Tor. Dass dieser Vorsprung noch eingeholt werden konnte, daran glaubten zu dem Zeitpunkt wohl nur die kühnsten Optimisten. Sieben Minuten später war es wieder der agile D. Leibner, der nach einer Vorarbeit von der linken Seite alleinstehend nur noch einschieben musste. Schöner und besser hätte man diesen Angriff wohl nicht spielen können, da wenige Augenblicke zuvor ein Freistoß der Goppelner in den Abwehrketten der Hausherren hängen blieb und diese schneller in den Umschaltspiel schalteten als die Gäste. So entstand bereits im Mittelfeld eine Überzahl von Spielern, die sich mit einer geschickten Passstafette dann ohne weiteres diese Chance erarbeiteten. Damit war das Spiel natürlich endgültig gelaufen. Einzig eine Ergebnismakulatur hatte F. Schulz noch auf dem Fuß, als er alleinstehend den Ball neben den Pfosten setzte.

Alles in allem ein gebrauchter Tag für unsere Jungs, die zu keinem Zeitpunkt an die Leistungen der Vorwochen anknüpfen und den Respekt vor dem Gegner wohl nicht gänzlich abstreifen konnten. Auch der Ausfall von Abwehrchef T. Schneck darf da keine Ausrede sein. Das Team funktionierte im Ganzen einfach nicht. Vielleicht kommt die Winterpause da gerade Recht, um sich neu zu ordnen und in der Rückrunde alles aus sich rauszuholen. (DP)

25.11.2013 SG Gebergrund Goppeln - SG Dresden-Striesen

Ergebnis: 0:1 (0:0)
Am gestrigen Sonntag galt es für unsere Erste gegen einen weiteren schweren Brocken der Stadtoberliga anzukämpfen. Wusste man doch, dass die SG Striesen in der Vorwoche noch in der ersten Halbzeit Radeberg ordentlich warme Ohren verteilte und mit gleich 4 Toren in den ersten 45 Minuten das Spiel vorzeitig entschied. Dies sollte und musste unter allen Umständen vermieden werden, um nicht direkt in der Kabine beim warmen Halbzeittee bleiben zu können.

Doch bevor der Anpfiff erklang, bedankte sich der Sriesener Vorstand zunächst für die Fluthilfe, die unsere Sportgemeinschaft den betroffenen Dresdner Vereinen gewährte, selbst ein wenig näher zusammenrückte und so Trainingszeiten u.a. für Striesen ermöglichte. Feine Geste, vielen Dank dafür an dieser Stelle.

Mit der gleichen taktischen Grundausrichtung, die sich schon die letzten zwei Spiele bewährte, schickte Nußbaum seine Schützlinge aufs grüne Geläuf. Wie in den Vorwochen konnte man zunächst die gegnerischen Angriffe gut unterbinden und nach vorn vereinzelte Nadelstiche setzen. Die SG Striesen setzte ihrerseits vor allem auf ihre Offensivqualtitäten im Kurzpassspiel, was aber oftmals durch die engen Räume der Goppelner ein jähes Ende fand. So wurde zunehmend  seitens der Striesener der hohe Ball favorisiert, sehr zum Leidwesen des Striesener Trainers, der wohl bis nach Nickern laut hörbar zürnte. Auf Goppelner Seite verließ man sich überwiegend auf das Konterspiel über die Sturmspitze D. Clauß, F. Becht im Zentrum und die Außenspieler R. Grasse und M. Hille, die ihren Gegenspielern ein ums andere Mal arge Probleme bereiteten. Die größte Torchance der ersten Hälfte ergab sich aus einem Rückpass eines Strieseners zu seinem Keeper, der jedoch in die andere Richtung unterwegs war und sich so nur noch mit einer Parade in den Rückpass zu helfen wusste. Schade, dass das Regelwerk hier keine Strafe vorsieht, bei einer "Notbremse" jedoch direkt die rote Karte gezogen wird. Vom Prinzip her rangieren beide Vergehen auf der selben Stufe: "Vermeidung einer klaren Torchance durch regelwidriges Verhalten." Sei es drum, es gab indirekten Freistoß aus etwa 11 Metern vor dem rechten Pfosten. D. Clauß läuft an und ... drischt den Ball in die Mauer. Das hätte das 1:0 sein müssen. Vorher vergab jedoch auch Strießen ein oder zwei Großchancen, doch dort war auf A. Hempel verlass, der in diesem Spiel einer seiner besten Leistungen ablieferte. Allzu viel hatte er aber auch nicht zu tun.

Somit ging es in der zweiten Hälfte weiter um die noch heißen Buletten. Das Spiel war dabei ein wahrhaftiges Spiegelbild des ersten Durchganges nur, dass Striesen nun noch mehr drückte. Allerdings rannten sie dabei unzählige Male gegen eine Wand aus bis zu 9 oder 10 Goppelner Spielern, die mit Mann und Maus verteigten. Einzig die Fernschüsse stellten eine gewisse Gefahr dar, landeten jedoch viel zu oft im Balllfangzaun statt im Tornetz. Vereinzelte Konter über D. Clauß, Bormann, Schulz und Grasse verpufften jedoch trotz guter Ansätze zu oft in den Fängen des Striesener Torhüters oder aus mangelnder Konsequenz und unstimmigen Laufwege. Als Hille im Strafraum bei seiner Flanke dann die Arme des Gegners traf, forderten einige nicht zu Unrecht den Elfer, der jedoch in der Pfeife des Schiris stecken blieb. So plätscherte das Spiel dann vor sich hin, ohne jedoch an Spannung zu verlieren. Bis zur 85. Minute! Als beide Mannschaften schon begannen sich mit dem Unentschieden abzufinden, konnte eine Striesener Flanke nur ungenügend von Pochert geklärt werden. Der Ball fiel vor die Füße des eingewechselten I. Zocher, der den Ball postwendend in den Lauf seines Mitspielers schickte. Dieser spielte vor dem herauseilenden Hempel noch mal quer und verleitete so P. Schlegel zu einer vergeblichen Rettungstat, da der Ball von ihm ins Netz geschoben wurde. Wäre er da ferngeblieben, hätte wohl Grasse die Situation klären können. Bis zum Schlusspfiff passierte dann nicht mehr viel. Auch die letzten Angriffsbemühungen der Goppelner halfen da nichts mehr.

Eine weitere sehr, sehr bittere Niederlage für unsere Jungs, war man doch heute sogar über volle 90 Minuten mindestens ebenbürtig. Sollte diese Leistung aber in den nächsten Spielen gehalten werden können, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Fortuna wieder den Goppelschal trägt und uns die nächsten drei Punkte beschert. Vielleicht sogar schon im nächsten Spiel gegen die Freunde von Süd-West. Das darf man sich nicht entgehen lassen als Zuschauer.
An dieser Stelle möchten wir auch unserem Sportfreund Torsten Schneck, der sich im Spiel schwer verletzte, alles Gute und eine schnelle Genesung wünschen. Die nächsten Punkte, mögen sie zeitnah kommen, sind für Dich! (DP)

17.11.2013 SpVgg. Dresden Löbtau - SG Gebergrund Goppeln

Ergebnis: 4:0 (1:0)

Vor dem gestrigen Aufeinandertreffen mit den Löbtauern schöpfte man noch ordentlich Selbstvertrauen aus dem respektablen Auftritt in der Vorwoche gegen Turbine. Dort verlor man zwar knapp mit 3:2, konnte aber seit Wochen mal wieder auf Augenhöhe in der SOL spielen. Dies sollte nun auch gegen Löbtau zumindest für einen Punkt reichen. Unter allen Umständen jedoch sollte zumindest ein früher Rückstand vermieden werden.
So ließen unsere Goppelner Jungs wie in der letzten Woche von Beginn an nur wenig zu und setzten nach vorn gezielte Nadelstiche. Auf Seiten der Löbtauer fand man hingegen kaum einen Weg unsere tiefstehenden Abwehrketten zu durchbrechen. Etwas anfällig war man allerdings über die Außenbahnen, wo manch gefährliche Flanke nicht unterbunden werden konnte, diese dann aber von den Innenverteidigern Schneck und Pochert oder dem erneut eingesprungenen Torhüter M. Dietze geklärt wurde. So plätscherte das Spiel allmählich vor sich hin, ohne an Reiz zu verlieren, da beide Mannschaften kämpferisch agierten. Im Angriff konnten sich unsere Jungs sogar ein gefühltes Chancenplus erarbeiten, da die gegnerischen Abwehrreihen so tief standen, dass es sehr schwierig war da in eine Abseitsposition zu laufen. Letztlich fehlte aber in den finalen Zuspielen die Präzision oder in den Abschlüssen, die allesamt zu harmlos waren, um den Löbtauer Keeper zu überwinden. Zur besten Goppelner Chance zählte wohl ein Schuss von D. Clauß, der allerdings zu weit abgedrängt schießen musste, da der Pass von F. Schulz etwas zu steil gespielt wurde. Neun Minuten vor dem Pausenpfiff kassierten wir dann doch noch den Gegentreffer. Ausgehend von einem Freistoß von der linken Seite und einem Kopfballheber über den chancenlosen Dietze, senkte sich der Ball zwischen ihm und der Latte. Dies ist umso ärgerlicher, weil man bis dahin gut mithalten konnte und sogar dem Führungstreffer näher war als der Gegner.

Nach dem Pausentee wagten unsere Jungs sich nun etwas mehr aus der Defensive, denn irgendwie musste ja dieses ein Tor ausgeglichen werden. Ein Freistoß von Schoenfeld segelte dabei leider knapp am Pfosten vorbei. Durch das Aufrücken der Goppelner öffneten sich dann die Räume für die Löbtauer, die diese geschickt zu nutzen wussten. So fiel dann auch durch den eingewechselten M. Neubert Mitte der zweiten Halbzeit das 2:0, was durch den zweiten eingewechselten Löbtauer Thomalla noch zum 3:0 ausgebaut wurde. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war das Spiel gelaufen und so senkten sich die Köpfe der Goppelner zusehends. Wenig später kam es dann zu einer kuriosen Situation, als ein Löbtauer Stürmer den Ball augenscheinlich zwischen Torhüter und Pfosten in die Maschen hämmerte, sich der Ball jedoch wohl aufgrund eines Loch im Netz im Nachhinein hinter dem Tor wiederfand und dieser Treffer damit nicht gegeben wurde. Hoffen wir, dass der Schiedsrichter da auf der anderen Seite beim nächsten Mal genauer hinschauen wird. Ebenso ungenau schaute er und Linienrichterin K. Schröder dann beim vierten Treffer der Löbtauer hin, als Neubert gleich 5 Meter im indirekten Abseits stand und ohne Gegenwehr einschob. Auch wenn diese Situation nicht spielentscheidend war, sollte ein solches Malheur nicht allzu oft in der Stadtoberliga passieren.

Letztlich bleibt der Eindruck eines Aufwärtstrends trotz der 4:0-Niederlage bestehen, da dieser Sieg leistungsgemäß zwei bis drei Tore zu hoch ausfiel und man über weite Strecken des Spiels mehr als ordentlich Paroli bieten konnte. Nächste Woche begrüßen wir die SG Striesen in heimischen Gefilden. Die Jungs sind zwar auch kein Kanonenfutter, aber Geschenke werden natürlich erst zu Weihnachten verteilt. (DP)

10.11.2013 SG Gebergrund Goppeln - SSV Turbine Dresden

Ergebnis: 2:3 (2:1)

Im Spiel unserer Ersten am gestrigen Sonntag begrüßte man die Turbine von der Waldschlösschenbrücke. Dabei ging es vor allem darum, ein desolates Ergebnis wie in den letzten Wochen zu vermeiden und den Anschluss an die Nichtabstiegsränge zu halten. So setzte Interims-Trainer Neubert auf eine leicht veränderte Formation, bei der gleich zwei Sechser vor der Abwehr das Mittelfeld noch enger machen und die alleinige Sturmspitze besetzt mit D. Clauß gezielte Nadelstiche setzen sollte. Ebenso forderte Neubert mit allen Mitteln den frühen Rückstand zu verhindern.

Dies sah man schon wieder fast in weiter Ferne, als die Turbinen gleich zu Beginn der Partie nur knapp am Querbalken scheiterten. Kurz darauf köpfte A. Bormann dem gegnerischen Torhüter genau in die Arme und ließ so die Chance auf eine Führung unsererseits liegen. In der 30. Minute besorgte die dann für unsere Gäste der agile M. Richter, der Ersatztorhüter M. Dietze keine Chance ließ. Doch anders als erwartet ließ man die Köpfe nun nicht hängen und stemmte sich mit aller Kraft gegen ein drohendes Debakel. Belohnt wurden diese Mühen durch D. Clauß, der einen Abwehrschnitzer des Gegners nutzte, mit der Fußspitze noch vor Turbine-Schlussmann Leukert an den Ball kam und dieser so ins Netz kullern ließ. Wenig später erzielte M. Hille sogar die durchaus verdiente Führung, der durch einen mustergültigen Pass von D. Clauß bedient wurde. Bis zur Halbzeit passierte dann nicht mehr viel, sodass der Pausentee mal richtig genossen werden konnte.
Der zweite Durchgang war ein Spiegelbild des ersten, nur dass die guten Chancen unserer Jungs nicht mehr den Weg ins Tor fanden. Anders verhielt es sich bei den Gästen, die nunmehr ebenfalls druckvoll und angriffslustig etwas mehr für das Spiel taten, zunächst aber noch durch den Pfiff des Schiris ihren Treffer aberkannt bekommen hatten. Als in der 63. Minute M. Dietze nach einer Ecke den Ball schon sicher hatte, rutschte er ihm dann doch noch aus den Händen und fiel S. Franz direkt vor die Füße, der sich nicht zweimal bitten ließ und nach seiner Einwechslung das Spiel bei „Null“ beginnen ließ. Dieses stand nun auf Messers Schneide, wodurch man die Anspannung jedes Einzelnen förmlich spürte. 5 Minuten vor Schluss markierte dann R. Klausnitzer nach einer schönen Kombination der Turbinen den traurigen Schluss- und Höhepunkt der Partie und schob eiskalt zum 3:2 für die Gäste ein.

Nichtsdestotrotz zeichnete die Mannschaft ein ganz anderes Bild als in den letzten Wochen und brachte einen gestandenen Stadtoberligisten wie Turbine Dresden ordentlich zum Rudern. Wenn diese Leistung in den nächsten Spielen an den Tag gelegt wird, sollte es schnell wieder mit den nächsten Punkten klappen. Bis dahin heißt es: Arsch aufreißen, motivieren und die Köpfe oben behalten. (DP)

20.10.2013 SG Weixdorf II - SG Gebergrund Goppeln

Ergebnis: 6:0 (2:0) 

Nach der herben Niederlage gegen die Zschachwitzer vergangenes Wochenende galt es am gestrigen Sonntag im Pokal für unsere Erste verlorenen Kredit bei den Fans zurückzuzahlen und die eigene Mannschaftsmoral aufzubessern. Als Gegner bescherte uns die Losfee dafür die Zweitvertretung von Weixdorf. Diese war tatsächlich noch schlechter als wir in die Saison gestartet, woran auch eine ausstehende Partie gegen die Zschachwitzer nicht allzuviel ändern dürfte.

Leider konnte die positive Grundeinstellung nicht in die Beine übertragen werden und so wirkte alles halbherzig und zufällig. Entweder landete spätestens jeder dritte Pass in den Füßen des Gegners oder man vertraute auf das allseits bekannte "Langholz", was natürlich aber auch nicht die taktisch gut eingestellten Weixdorfer in größere Bedrängnis bringen konnte. Diese vermochten wiederum im ersten Durchgang etwas mehr für das Spiel zu tun, ohne aber die Spielanteile wirklich an sich zu reißen. "Bezeichnend für den Verlauf der bisherigen Saison" beschrieb Trainer Nußbaum einen Fehlpass unsererseits im Mittelfeld, der derartig unfreiwillig von dem Kopf eines Weixdorfers verlängert wurde, dass er genau in den Lauf von Zschieschang fiel und dieser mit einem Heber geschickt über Hempel das Leder im Kasten versenken konnte. Leider verpasste Innenvertediger Schoenfeld hier den Moment, um rechtzeitig herauszulaufen und Zschieschang damit ins Abseits zu stellen. Ähnlich ungeschickt agierten aber auch unsere Außenverteidiger. Bestes Beispiel hierfür ist das 2:0 als der Ball über die linke Seite kam und vom rechten Außenverteidiger Wittenberg "mustergültig" in die Maschen befördert wurde. Doch an diesem Ergebnis hatten natürlich nicht nur unsere Abwehrreihen Schuld, da die komplette Mannschaft ohne Ideen ihre Angriffe vortrug und so der Ball postwendend beim Gegner landete. Eine Leistungssteigerung für den zweiten Durchgang musste her und sollte angesichts dieses Auftretens nicht so schwer zu bewerkstelligen sein - dachte man zumindest bis dato.

Eines besseren wurde man dann in der zweiten Hälfte belehrt, als das Spiel nun komplett in die Hände bzw. Füße von Weixdorf abgegeben wurde und diese einige gefährliche Angriffe herauspielen konnten. Man gewann sogar den Eindruck, dass Weixdorf mit mindestens einem Mann mehr auf dem Feld stand, da gerade im Mittelfeld deren Kombinationen und Passstafetten nun endgültig die Goppelner Verteidigung ins Schwimmen brachte und die Zuordnung der Gegenspieler vollends verloren ging. So ergab man sich seinem Schicksal, was mit dem dritten und vierten Gegentreffer innerhalb kürzester Zeit besieglt wurde. Zwei Argumente, dass unsere Jungs sich für das kommende Ligaspiel in zwei Wochen um 180° drehen sollten, gaben die Weixdorfer ihnen aber noch mit auf den Weg, sodass der Schiri beim Stand von 6:0 das diesjährige Pokalaus der Goppelner Herrenmannschaft mit seinem Abpfiff markierte.

Die spielfreie Woche sollte nun genutzt werden, um die Wunden der letzten beiden Spiele zu lecken und die Köpfe in den Sturm zu richten, um dann in zwei Wochen am gleichen Ort als Mannschaft geschlossen und taktisch diszipliniert zu agieren. Diese Tugenden bewies man diese Saison schon gegen Loschwitz und gegen die Sportfreunde, also können sie noch nicht vollends vergessen und verloren sein. Die Suche danach und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. (DP)

13.10.2013 SG Gebergrund Goppeln - FV Blau-Weiß Zschachwitz

Ergebnis: 2:11 (2:4)

Nach der deutlichen Niederlage in der Vorwoche, hatte man nun keinen geringeren Gegner als die seit Jahren beste SOL Mannschaft aus Zschachwitz vor der Brust. Die Mannschaft nahm sich viel vor für diese Begegnung, wollte zeigen das Sie zu Recht in dieser Liga mitspielen darf. Eine Halbzeit lang gelang dies sehr gut, aber wie in der Vorwoche brach man in den zweiten 45 Minuten wie ein Kartenhaus in sich zusammen, aber der Reihe nach.

Von Beginn an zeigten die Zschachwitzer das sie hier nichts anbrennen lassen wollen, aber die 4er Kette stand gut gestaffelt und ließ die Zschachwitzer gefühlt 10 mal in der Anfangsphase ins Abseits laufen und wenn sie mal durchkamen war Hempel stets hellwach. Im Gegenzug versteckten sich die Hausherren nicht und hatten nach Ablage von Clauß auf Schulz die bis dato Beste Chance, aber der Schuss von Schulz verfehlte Haarscharf das Gehäuse. Kurz darauf köpfte Clauß knapp über den Kasten von Huster. Nach 21 Minuten war es dann soweit eine flache Eingabe von Winter konnte De Hurbal mühelos einschieben. Wenige Minuten später die identische Situation, nur diesmal durfte Voigt einschieben. Aber Goppeln konnte schnell antworten. Schulz mit feinem Zuspiel auf Clauß und der ließ sein doppelten Doppelknoten platzen und traf zum bis dahin nicht unverdienten Anschluss. Zschachwitz kurz unter Schock, kam etwas ins Rudern und sah sich der besten Phase der Gastgeber ausgesetzt. Nur zwei Minuten danach Eckball Hille, Huster fliegt unten durch und Schoenfeld wurde am zweiten Pfosten völlig vergessen und war davon wahrscheinlich so überrascht, dass er dem Ball nicht mehr die richtige Richtung zum leeren Tor geben konnte, schade. Dann entschied leider das unparteiische Dreigespann die erste Hälfte mit zwei klaren Fehlentscheidungen binnen zwei Minuten. Erst durfte Winter aus klarer Abseitsposition zum 3:1 abstauben und Wimpernschläge später erkämpfte Bormann nahe an Gegners 16er fair den Ball, anstatt Riesenchance für Goppeln, gab es Freistoß und Ruck Zuck war das Ding zum 1:4 im Kasten. Kurz vorm Pausentee brachte erneut Hille eine Ecke in den 5er, wo wie schon zuvor Huster unter der Flanke durchsegelte und somit Clauß zum zweiten Streich einköpfen ließ. Bis hierhin war es ein Fußballspiel indem 2 Mannschaften mitspielten, das änderte sich leider nach der Halbzeit.

Aus bisher ungeklärter Ursache stellte die SG Gebergrund Goppeln am 13.10.13 um 12:00 Uhr das Fussballspielen ein. Das klingt vielleicht bösartig, trifft aber mit jeder Silbe zu. Direkt nach Wiederanpfiff kassierten die Goppelner das 2:5 und wie in der Vorwoche konnte einem nun Angst und Bange werden um die Heimelf. Nach einer Stunde schlug es dann praktisch im Minutentakt im Goppelner Gehäuse ein und dabei mussten sich die Gäste nicht einmal anstrengen, im Gegenteil Sie wurden fast von uns gezwungen die Dinger einzuschieben. Wenn Winter, Voigt und Co einmal ins Rollen kommen und auf wenig bis gar keine Gegenwehr treffen, dann macht es sicher Spaß den Jungs beim Kicken zuzuschauen, allerdings nicht wenn man selbst betroffen ist. Fußball kann so einfach sein. Goppeln hatte zwischen dem Kugelhagel zwar auch kleinere Chancen, aber die sind nicht der Rede wert gewesen. Winter schoss sich in diesem Spiel ohne zu schwitzen zum Torschützenkönig, während sich die Rothemden die Augen rieben. Das Hempel schlimmeres verhindert hat ist vielleicht lobend zu erwähnen, das er allerdings 90 Minuten zu Ende spielen durfte grenzt auch an ein Weltwunder, da hatte der Schiri richtig Fingerspitzengefühl gezeigt, oder er hatte bereits Mitleid mit uns.

So genug gemeckert jetzt heißt es Mund abputzen, Arsch hochkriegen und Zähne zeigen. Sowas kann, darf und wird uns nie wieder passieren. Rehabilitieren müssen wir uns nun zweimal in Folge bei Weixdorf II, einem Mitaufsteiger, gegen die wir am nächsten Sonntag im Pokal und 7 Tage später im Kampf um Punkte für den Klassenerhalt antreten. Machbar, aber kein Selbstläufer! (Schulle/DP)

05.10.2013 VfB Hellerau-Klotzsche - SG Gebergrund Goppeln

Ergebnis: 6:1 (1:0)

Im Ligaalltag zurück, ging es für unsere Erste zu ungewöhnlicher Zeit am Samstagnachmittag zum Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Hellerau. Mit einem Sieg konnte man sogar an ihnen vorbeiziehen und wichtige Punkte um den Klassenerhalt einfahren. So machte Coach R. Nußbaum in seiner Ansprache nochmals deutlich, dass die Leistung gegen Boxdorf gegen die Hellerauer definitiv nicht reichen würde, da diese "aus der Hälfte der Chancen, die doppelte Anzahl an Toren machen würde".
Dass sich dies 1 Stunde später bewahrheiten sollte, zeigte T. Conrad, der mit der ersten wirklichen Chance im Spiel in einer sonst ereignisarmen ersten Halbzeit den Führungstreffer erzielte. Ansonsten konnte nur F. Schulz durch eine abgerutschte Flanke, die sich fast im Lattenkreuz senkte, das Wachkoma bei den Zuschauern verhindern. Vielleicht war es aber auch ein Schuss, wer weiß!? In seiner derzeitigen Form wäre ihm das durchaus zuzutrauen.
In der zweiten Hälfte brach man dann unerklärlicher Weise komplett ein und fing Gegentor um Gegentor. Individuelle Fehler aller Mannschaftsteile luden die Norddresdner dazu ein, ihre wenigen Chancen tatsächlich sämtlichst zu nutzen. Beim 3:0 fiel sogar ein Tor, das aus gar keiner richtigen Möglichkeit entstand. Dietze ließ den Ball einfach selbst ins Netz abklatschen. Das war zu dem Zeitpunkt natürlich der Genickbruch und so sehnte man den Abpfiff inständig herbei. Ergebniskosmetik betrieb kurz vor Schluss noch F. Schulz, der es sich nicht nehmen lassen wollte, ohne Treffer in einem Spiel zu bleiben.
Nach dem Spiel blickte man ob des Ergebnisses natürlich in niedergeschlagene Gesichter. Zu allem Überfluss erwartet man nun auch noch den Liga-Krösus Zschacchwitz nächstes Wochenende auf der Wittgensdorfer Str. Doch auch die kochen nur mit Wasser. Grund genug, um am Ball zu bleiben... (DP)

03.10.2013 TSV Reichberg-Boxdorf - SG Gebergrund Goppeln

Ergebnis: 4:6 n.V.

Das Duell Reichenberg-Boxdorf gegen Goppeln gab es im Pokal nun schon des Öfteren. Auch in der Liga sah man in der letzten Saison gegen die Rand-Dresdner gar nicht schlecht aus, sodass heute ein Sieg und das Erreichen des Achtelfinals eigentlich Pflicht war, auch wenn einige angeschlagene Spieler auf Goppelner Seite geschont wurden. Was sich heute allerdings für ein Spektakel abspielte, lag nicht nur an den zahlreichen Toren, die die Zuschauer zu sehen bekamen, sondern auch an der ein oder anderen kuriosen Entscheidung des Schiedsrichters. Doch eins nach dem anderen...
Auf dem Kunstrasen an der Dresdner Straße zeichnete sich schnell ab, dass sich die Boxdorfer keinesfalls mit ihrer Underdog-Rolle zufrieden geben wollten. Diese erarbeiten sich zahlreiche Chancen, weil die Zuspiele unserer Jungs in die und aus der Abwehr heraus zu ungenau waren, die Zuordnung nicht klappte und die pfeilschnellen Boxdorfer Stürmer immer wieder in die Nahtstellen hineinspritzten. Glücklicherweiser haben wir aber einen, der die Pille dann auch im Tor versenken kann. So geschehen in der 24. Minute, als F. Schulz aus spitzem Winkel den Ball zwischen Torhüter und Pfosten in die Maschen drosch. Kurz darauf bewies der gegnerische Bilischek ähnliche Qualitäten, indem er M. Krause enteilte und den Ball vor A. Petzold alleinstehend im Tor unterbrachte. Drei Minuten später sorgte Schulz durch einen Freistoß und die unfreiwillige Kopfballverlängerung der Boxdorfer Abwehr ins eigene Tor für die erneute Führung. Diese erhöhte er mit seinem zweiten richtigen Treffer in der 38. Minute auf zwei Tore. Anschließend hagelte es erstmal gelbe Karten auf Goppelner Seite, da Schiedsrichter Thomas Schuster entweder gewillt war, den schnellen Anschlusstreffer der Boxdorfer herbeizuführen oder ihm die Spielweise unserer Jungs nicht passte. Man könnte vermuten, dass es eher ersteres war, da er kurz vor dem Halbzeitpfiff zunächst einen umstrittenen Elfmeter gab, der vom Pfosten abprallte und in der Anschlussaktion abermals auf den Punkt zeigte, weil Wittenberg ... ja... was hat er eigentlich regelwidriges gemacht!? Nunja, 2:3 Halbzeitstand, alles im grünen Bereich.
Halbzeit II begann, wie die letzte aufgehört hatte. Es regnete von strahlend blauem Himmel Pfiffe und gelbe Karten des Schiris gegen die Goppelner. Das schwächste Glied in diesem Falle war A. Petzold, der mit seiner zweiten gelben Karte des Feldes verwiesen wurde. In der 55. Minute konnte dann der zweite Boxdorfer Stürmer F. Serick einen weiteren Fehler unserer Abwehrmannen nutzen und den durchaus - das sollte an dieser Stelle erwähnt sein - verdienten Ausgleich erzielen. Da Schiedsrichter "Mulle" nun endgültig die Nase von den Goppelnern voll hatte, zeigte er weiter fleißig Karten und pfiff unbekümmert in seine Träller. Das 4:3 von Schulz konnten aber auch er und seine Assistenten nicht verhindern. So mussten zwei gepfiffene Handspiele nach Abschlägen vom eingewechselten A. Hempel für weitere Chance reichen. Wann wurden zwei Strafstöße hintereinander und zwei Handspiele des Torhüters außerhalb des 16ers in einem Spiel gepfiffen? An anderer Stelle kann man mit dieser Frage wohl die 1 Millionen Euro gewinnen. Sei es wie es sei: den letzten Freistoß konnten die Boxdorfer dann tatsächlich nutzen und das Patt kurz vor Schluss erzwingen.
Somit ging es in die Verlängerung, in der dann Grasse und Bormann den endgültigen Sieg für unsere Jungs klarmachten. Das musste nun auch der Schiri einsehen, der sich mit einem: "Ihr seid faire Sportsfreunde" höhnisch vom klatschenden Publikum verabschiedete. Obwohl die Leistung unserer Spieler nun wahrlich nicht berauschend war und man daher nicht auf die Leistung eines Schiedsrichters schauen sollte, seien noch zwei Dinge erwähnt, nur um sie zu vergegenwärtigen und den ein oder anderen zum Nachdenken anzuregen. Denn fraglich ist, ob ein Schiedsrichter in der Pause nach den 90 Minuten vom heimischen Anhang eine Zigarette verlangen sollte, obwohl das Spiel noch weiter ging. Keine Fragen stellen sich allerdings bei der Tatsache, dass der Assistent an der Linie für seine Reklamation der Handspiele unseres Torhüters von der Boxdorfer Ersatzbank ein Radeberger Hopfengetränk als Ausgleich erbat. Unparteiisch? Das sollen andere beurteilen. Wir jedenfalls freuen uns auf das nächste Wiedersehen mit Schuster und Co., lassen derweil schonmal das Radeberger kalt stellen, Philip Morris die Arbeiter auf die Tabakfarm rausschicken oder schreiben gleich einen Gesuch an Fidel über eine Kiste Zigarren. (DP)

29.09.2013 SG Gebergrund Goppeln - SV Loschwitz 

Endstand: 3:3

Im Duell der Kellerkinder begrüßte unsere Erste am Sonntag den Sportverein Loschwitz und altbekannte Gesichter wie den jetzigen Loschwitzer Trainer Holger und seinen Sohn Stefan Schwenke, der heute wohl angesichts unserer Sturmqualitäten auf der Bank Platz nehmen musste. Vom eigenen Kader und seinem Zustand gibt es keine positiven Entwicklungen zu vermelden, da unter der Woche bzw. nach dem letzten Kurzeinsatz bei den Sportfreunden M. Schoenfeld erneut ausfiel und H. Mann mit Wadenproblemen kämpfte. Lediglich M. Hille gab sich mal wieder die Ehre und sollte noch in der ersten Hälfte den Schmerzen leidenden H. Mann ersetzen. Nicht die besten Voraussetzungen also, um in einen Kellerkrimi zu starten.
Beiden Mannschaften sah man den Respekt voreinander an und den Angstschweiß früh durch einen dummen Fehler in Rückstand zu geraten perlte von den Stirnen der Spieler. Dadurch wurde zunächst erstmal in beiden Abwehrketten ordentlich Beton angerührt. Chancen waren da Mangelware. So kam es wie es kommen musste: Ein Volley-Fernschuss der Loschwitzer aus 18 Metern senkte sich unhaltbar im Gehäuse, um den Führungstreffer zu markieren. Diesen glich F. Schulz, erneut im Sturm neben D. Clauß agierend, nach wundervoller Vorarbeit von R. Grasse über den rechten Flügel aus. Trotz größerer Spielanteile unser Jungs, kam kurze Zeit später Loschwitz zu seiner ersten Chance, als R. Eckhardt etwas ungestüm den gegnerischen Stürmer von den Beinen holte, der präzise Freistoß den Kopf von P. Latzel fand und dieser den Ball nah am Pfosten in die Maschen drückte. Dies war gleichzeitig auch der Halbzeitstand, denn bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel.
Im zweiten Durchgang machten die Goppelner weiter Druck und konnten durch F. Schulz abermals ausgleichen. Loschwitz-Trainer Schwenke an der Seitenlinie erboste sich zurecht am Abwehrverhalten seiner Mannschaft, war es doch wieder Schulz' linke Klebe, die den Ball für den Torhüter unerreichbar machte. Mitte der zweiten Hälfte schoss Schulz sogar noch seinen dritten Treffer im Spiel und sorgte für die erste Führung der Goppelner in dieser Partie. Etwas schlampiges Abwehrverhalten bzw. zu weit aufgerückte Goppelner nutzten die Loschwitzer für ihre Konter und kamen so zum verdienten Ausgleich in der 76. Spielminute. Umso ärgerlicher, dass D. Clauß kurz zuvor noch das 4:2 auf dem Fuß hatte, was den sicheren K.O. für die Loschwitzer bedeutet hätte. Bei dem 3:3 blieb es dann aber auch bis der Schiri zum Abpfiff trällerte. 
Für unsere Jungs eher eine gefühlte Niederlage, da man kurz vor Schluss noch den sicher geglaubten Dreier einbüßte. Letztlich ist es aber ein gerechtes Ergebnis zweier gleichwertiger Mannschaften, die nun  im Tabellenkeller anderen Mannschaften die entscheidenden Punkte abnehmen müssen. (DP)

22.09.2013 Sportfreunde 01 Dresden-Nord - SG Gebergrund Goppeln

Endstand: 3:2

Eine Woche nach dem wichtigen Heimsieg trat unsere Erste heute den Weg in Dresdens Norden an, um sich dort mit den Sportfreunden zu duellieren. Die Verletztenmisere hat sich dabei noch nicht wirklich verbessert, musste man doch heute erneut auf M. Hille verzichten, der die Woche im Training scheinbar einmal zu viel an den Ball schlug. Bezeichnend, dass vor der Partie auch noch der Trainer R. Nußbaum wegen Grippe passen musste. Gute Besserung an dieser Stelle. 
Die Urlaubszeit tut dann ihr Übriges noch dazu, wodurch u.a. Bormann und Becht fehlten. Die glimmenden Hoffnungsschimmer stellten hingegen heute der zunächst auf der Bank sitzende Kapitän M. Schoenfeld, der seinen Muskelfaserriss langsam auskuriert hat und unter der Woche wieder zur Mannschaft stieß und der genesene R. Grasse dar, dessen schwere Knieprellung glücklicherweise ebenfalls überwunden ist.
Mit dem besten, was Goppeln also derzeit zu bieten hat, ging es aufs Feld und das sollte für die Hausherren ein schwer zu erklimmender Brocken werden. Spielerisch ließ man wie in der Vorwoche recht wenige gegnerische Chancen zu und nach vorn zündete des Öfteren F. Schulz den Turbo. Lediglich der Ball war da noch nicht im gleichen Rhythmus wie er, was eine durchaus verdiente Goppelner Führung verhinderte. Wirkliche Großchancen sprangen auf beiden Seiten jedoch nicht heraus, bis die Hausherren einen Goppelner Fehlpass im Aufbauspiel von D. Pochert abfingen, blitzschnell in die Spitze spielten und gleich mit der ersten und einzigen Möglichkeit zum 1:0 einschoben. Viel mehr gibt es zur ersten Hälfte nicht zu sagen, außer dass es ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe war, was zumindest Mut machen sollte für die zweite Hälfte.
Dort musste Goppeln notgedrungen hinten etwas aufmachen, woraus das 2:0 der Hausherren nur folgerichtig resultierte. Angriff über die Außen, dort nicht richtig zugepackt, in der Mitte dem Gegner zu viel Platz gelassen oder ihn aus dem Blickwinkel verloren, der den abgewehrten Ball zum Ausbau der Führung im Netz versenkte. Mitte der zweiten Hälfte konnte F. Schulz ebenfalls durch einen Kopfball zwar noch den Anschlusstreffer erzielen, der allerdings durch das 3:1 vom Sportfreund S. Rentsch knapp 10 Minuten vor Schluss nichtig gemacht wurde. Der zweite Treffer von F. Schulz brachte unsere Jungs dann abermals heran, konnte aber nicht zur Kehrtwende beitragen, da kurz darauf die Partie beendet war und man sich den Kickern von der Meschwitzstr. geschlagen geben musste.
Letztlich eine ärgerliche Niederlage, aber in Anbetracht der derzeitigen Umstände mit Verletzten und Urlaubern ein Mutmacher und kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Nächste Woche geht es zuhause gegen Loschwitz, die ebenso wie wir im Tabellenkeller um ihren Verbleib in der Liga kämpfen. Keine leichte Aufgabe, aber auch nicht unlösbar, wie die letzten Aufeinandertreffen in der vergangenen Stadtliga A-Saison zeigten. (DP)

15.09.2013 SG Gebergrund Goppeln - TSV Rotation Dresden

Endstand: 3:2

HEIMSIEG! Die ersten 3 Punkte in der Stadtoberliga! Und die Rote Laterne leuchtet jetzt in Weixdorf!

Mit stark ersatzgeschwächter Besetzung bescherte sich unsere Erste heute die volle Punktausbeute gegen den direkten Konkurenten Rotation. Zu den Abwesenden, die überall auf der Welt die restliche Sonne und Wärme bei Cocktails und Damen in Bikini-Bekleidung genießen, fielen heute u.a. die Verletzten Stammspieler Schoenfeld, Krause und Grasse aus, die sich a) durch Fremdeinwirkung zu stürmisch agierender Mitspieler aus der Affäre zogen oder gar derartig viel Exkremente am Schuh kleben haben, dass sie sich ganz ohne Gegnereinwirkung selbst lädierten. 
So erwartete man von Beginn an einen heißen Tanz und wollte die sprichwörtliche "Null" so lange wie möglich halten. Dass dies nicht einfach werden würde, merkten die Anwesenden gleich von Beginn an, da Rotation ordentlich Betrieb machte und ein ums andere Mal in den ersten Minuten des Spiels zu gefährlichen Torchancen kamen. In den letzten Wochen hätte es hier wohl schon einen 2:0 Rückstand gesetzt. Doch nicht an diesem Tag. Gleich mit der zweiten Chance sorgten die Goppelner ihrerseits für die Führung durch den frisch aus dem Lazarett entflohenen M. Hille, der mit einem Heber vom Strafraumeck unhaltbar den Ball in den Maschen versenkte. Glück des Tüchtigen konnte man meinen, denn alle Spieler zogen an einem Strang, der heute nicht reißen durfte, konnte und wollte. F. Schulz, numehr wieder als Sturmpartner von D. Clauß agierend, festigte diesen sogar noch mit seinen beiden Treffern vor der Halbzeit, ließ dann aber kurz vorm Abpfiff seinen persönlichen Hattrick liegen. Dies war Grund genug wachsam zu bleiben und nicht nachzulassen.
Jedoch musste man scheinbar dem hohen Tempo und dem Kampf der ersten Halbzeit den erforderlichen Tribut im zweiten Durchgang zollen. Die Goppelner ließen mit fortschreitender Spieldauer Rotation zu viele Räume und ermöglichten ihnen Chance um Chance. Mangelhafte Konsequenz in den Abschlüssen gepaart mit dem Glück der Goppelner und dem stark haltenden Schlussmann A. Hempel hielten aber die "Null" bis zur 75. Minute. Ein Tohuwabu im 5er und die gedankliche Schnelligkeit vom gegnerischen F. Günther machten es dort mit dem Anschlusstreffer nochmal spannend. Als dann auch noch in der 85. Minute R. Franke zum 3:2 einnetzte begann das große Zittern auf der Wittgensdorfer Straße, das trotz leichten Regens und frischen Temperaturen nicht dem Wetter geschuldet war. Letztlich blieb es aber beim verdienten Sieg für unsere Jungs und der Moraldopingspritze für die kommenden Spiele. Dort gilt es an die Leistung anzuknüpfen und sich weiterhin aufopferungsvoll für die Mitspieler einzusetzen und genau wie heute deren Fehler bedingungslos auszubügeln. (DP)

25.08.2013 SG Gebergrund Goppeln - SV Eintracht Dobritz

Endstand: 3:6

"Lehrgeld statt Preisgeld" gab es heute in der ersten Partie einer Goppelner Herrenmannschaft in der Stadtoberliga. Die Gegner aus Dobritz kommen bekanntlich aus der gleichen Ecke Dresdens, wodurch ein intensives und spannendes Spiel garantiert war. Die Vorzeichen erkannte man scheinbar nicht nur selbst, da sich am Spielfeldrand eine imposante Kulisse bot. Wer da noch einen Platz in erster Reihe erhaschen wollte, musste schon etwas früher aufstehen ;)
Von Beginn an war es prinzipiell eine ausgeglichene Partie. Jedoch verstand man es auf unserer Seite nicht den Ball ordentlich in die Spitze zu bringen und konnte dadurch nur wenig Torgefahr ausüben. Ein anderes Bild malten die Dobritzer in der Goppelner Hälfte. Dort nutzten sie ihre Chancen konsequent und erzielten noch vor der Halbzeit 4 (!) Tore. Der Ex-Goppelner K. Brozait machte da keinen Hehl aus seiner jetzigen Vereinszugehörigkeit und traf gleich doppelt. Was allerdings allen Anwesenden deutlich wurde ist, dass man in der Abwehr einfach zu harmlos agierte und diese Spielweise eine Liga höher härter bestraft wird. Kurz vorm Halbzeitpfiff konnte der Goppelner Neuzugugang F. Becht noch auf 1:4 verkürzen und die Mannen um Rolf Nußbaum zumindest in aussichtsreichere Schlagdistanz zum Gegner bringen für den zweiten Durchgang
Dieser begann, wie der letzte aufgehört hatte. Die Dobritzer nutzten weiter konsequent ihre Chancen und erstickten das Angriffspiel der Goppelner im Keim. Es dauerte nicht lang, da klingelte es durch den Dobritzer F. Rittner zum zwischenzeitlichen 5:1, der damit ebenfalls seinen Doppelpack schnürte. Mitte der zweiten Hälfte berfreite unsere Mannschaft sich zunehmend vom Druck und spielte im Angesicht der drohenden Niederlage so befreit auf, wie man es von der letzten Saison noch kannte. Folgerichtig fiel dann das 5:2 und das 5:3 innerhalb kürzester Zeit durch P. Finster nach einem schönen Dribbling im gegnerischen Strafraum und durch R. Grasses Schuss aus 17 Metern in die kurze Ecke. Der Hoffnungsschimmer glimmte wieder auf, doch wurde jäh durch das 6:3 der Dobritzer gelöscht. Dabei blieb es dann auch bis zum Abpfiff.
Hätte man die Torschussbilanz aufgenommen, würde man wohl feststellen, dass man dort nicht schlechter war als die Gäste. Vergleicht man aber die Effizienz kommt man schnell auf den verdienten Sieger, denn dort war man heute einfach um Weiten unterlegen. Sei es drum... Mund abputzen, weitermachen! (DP)

Trainingsbeginn der ersten Mannschaft war am 8. Juli

Hier die Termine für die Vorbereitungsspiele:

  • 14. Juli 11 Uhr       Laubegast 1. (Bezirksliga) (H)
  • 18. Juli 19 Uhr       Dresdner Fussballlöwen 1. (Freizeitsport) (H)
  • 20. Juli 14 Uhr       1.FC Pirna 2. (Kreissoberliga) (H)
  • 28. Juli 11 Uhr       SpVgg Grün-Weiss Coswig 1. (Bezirgsliga) (A)
  • 4. August 11 Uhr   Dresden Helios 1. (Stadtliga A) (A)
  • 8. August 19 Uhr   SV Dresden-Neustadt 1. (Stadtliga C) (A)
  • 11. August 15 Uhr SV Lampertswalde (A)

23.06.2013 ESV Dresden - SG Gebergrund Goppeln

Endstand: 4:7

Am gestrigen Sonntag sollten unsere Männer zum letzten Punktspiel dieser Saison antreten. Die Ausgangssituation war klar: Wir Meister, ESV Tabellenletzter. Klare Sache, könnte man meinen.
Doch wer das dachte, sah sich schnell getäuscht. Zwar gingen wir zunächst standesgemäß durch Finsters Volley-Heber in Führung und konnten diese durch Grasses Wachsamkeit, bei einem Fehler der ESV-Abwehr, noch erhöhen, jedoch kamen unsere Gegner schnell zum Anschlusstreffer und ließen Trainer, Spieler und Fans etwas betrübter dreinschauen. Bormann konnte wenig später dann auf 3:1 erhöhen und selbst H. Mann machte mit seinem 4:1 noch sein Saisontor im letzten Spiel. Hierbei nutzte man aber konsequent die eigenen Chancen. Ein klares Chancenplus konnte man sich nicht erarbeiten, denn dazu wackelt unsere Abwehr heute zu sehr, dass man ihr das Prädikat "standhaft" geben könnte. So kam es wie es kommen musste. Klingeling zum 2:4. Holla! Und Humbabumba zum 3:4. Nußbaum war bedient und ließ erahnen, was gleich in der Kabine abgehen würde.
Im zweiten Durchgang ließ er dann beide Wechsler warmlaufen und holte nach dem Tor von Hille, zwei Minuten nach Wiederanpfiff, Pochert zu sich, der Krause ersetzen sollte. Dann plätscherte das Spiel einige Zeit so vor sich hin. Mehr schlecht als recht, könnte man meinen. Beide Mannschaften spielten wie Absteiger, wussten ihre Angriffe nicht konsequent zu Ende zu spielen und konnten zumindest auf ESVler Seite aus einem Standard heraus das schlechte Stellungspiel der Goppelner Abwehr nutzen, um auf 4:5 heranzukommen. Dann drehten unsere Männer aber nochmal auf und konnte nach Vorarbeit in Person von Grasse erhöhen und eine Minute später durch Grasse  nun aufgelegt in Person von Pochert einnetzen. Sein erstes Tor für die Erste ließ ihn zwar kurzzeitig gekonnt das Goldstück mit Torhüter Dietze und einstudiertem Torjubel befeiern, im Nachhinein aber seinen Geldbeutel schlagartig lechzen. Sei es drum...
Letztlich ein verdienter Sieg. ESV konnte zwar gut mithalten, aber wirklich gefährdete 3 Punkte waren es dann, über das ganze Spiel gesehen, doch nicht.  In der nächsten Saison werden wir in der Stadtoberliga mit dieser Leistung uns aber noch gehörig umgucken. Daumen drücken also, dass es besser wird. (DP)

09.06.2013 SV Fortuna Dresden Rähnitz - SG Gebergrund Goppeln

Endstand: 1:6

"Spitzenreiter, Spitzenreiter hey hey"... oder auch "Stadtliga-Meister, wir singen Stadtliga-Meister, Stadtliga-Meister, wir singen Stadtliga-Meister". Gibt es noch mehr zu sagen? Naja, 6:1 Sieg beim SV Fortuna Dresden Rähnitz gewonnen. Noch etwas?
Ja, das war wieder mal eine ganz starke Leistung unserer Mannen, die erstaunlicher Weise auch ohne Claußi einen Gegner nach Belieben dominieren und abschießen können. Dieser erzielte in der 2. Spielminute, nach einer super Vorlage von Grasse, das 1:0, musste aber noch in der ersten Hälfte verletzungsbedingt das Feld verlassen. Der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer sorgte nur kurz für tiefere Sorgenfalten auf der Stirn von Trainer R. Nußbaum, als der Rähnitzer Schmieade Dietze etwas alt aussehen ließ und den Ball aus spitzem Winkel ins kurze Eck hämmerte. Denn kurze Zeit später brachte uns dann Grasse wieder auf Kurs, indem er in der 15. Minute den erneuten Führungstreffer erzielte. Danach kam von den Rähnitzern fast nichts mehr, ganz anders auf der anderen Seite. Reichlich Torchancen wurden hierbei versiebt. Grasse schoss beispielsweise den Torhüter berühmt, was nur einen auf der Bank der Goppelner erheiterte, da dieser doch noch eine laufende Wette über die geschossenen Tore von Grasse offen hat. Schoenfeld konnte dann aber noch vor der Pause das 3:1 markieren und so den Pausentee seinen Mannschaftskollegen etwas bekömmlicher machen. 
Nach der Pause wackelten die Verteidigung unsere Jungs nur deswegen, weil man nun gewillt war den Gegner vollends an die Wand zu spielen. Dies nutzten die Rähnitzer ein ums andere mal geschickt aus, konnten aber hieraus kein Profit schlagen. Ganz anderes Bild auf der anderen Seite. Hier schlug es noch drei mal ein. M. Hille, sechs Minuten nach Wiederanpfiff, Sandig, in der 64. Minute per Freistoß, und Schoenfeld, erneut in der 89. erfolgreich nach Sandig-Freistoß per Kopf, waren die Torschützen. Eine ganz klare Nummer und ein verdientes Meisterstück zum Titelgewinn in der Stadtliga A.
Die nächsten hohen Ziele für diese Saison sind aber bereits gesteckt, weshalb die Fans nun nicht zu fürchten brauchen, dass ihre Spieler im grenzwertigen Promillepegel reiheinweise die Spiele abgeben werden. (DP)

02.06.2013 SG Gebergrund Goppeln - SV Loschwitz 

Endstand: 4:3

Einmal mehr erlebten die Spieler aus Loschwitz ihr sprichwörtliches Blaues Wunder, dass sie doch ohnehin in heimischen Gefilden direkt vor der Haustür haben. Mit einem Sieg konnten wir die Tabellenführung weiter ausbauen und stehen somit schon mit einem Fuß in der Tür zum Meistertitel der Stadtliga A-Saison 12/13.
Beide Mannschaften spielten von Beginn an munter drauf los. Ob das an der fortwährend, anhaltenden Dusche von oben lag oder an der Tabellenkonstellation, bei der der Erst- auf den Zweitplatzierten trifft, kann man nicht mit Bestimmtheit sagen. Jedenfalls waren beide Mannschaften hochmotiviert und wollten unbedingt den Sieg. Durch das 1:0 von M. Hille konnten sich unsere Mannen um Ersatzkapitän Clauß ein wenig in Sicherheit wiegen. Jedoch folgte der Gegentreffer nach einer Ecke und einem anschließenden Wirrwarr im eigenen 16er prompt auf den Fuß. Mit abgewischtem Mund, viel Schmackes, ein wenig Glück und der etwas zu laschen Dekungsarbeit unserer Gäste im Abwehrverbund um Ex-Goppelner S. Schwenke, konnte Sandig zur erneuten Führung aus etwa 18 Metern flach einschieben. Doch noch vor dem wärmenden Pausentee netzten die Loschwitzer erneut ein und glichen die Partie wieder aus. 
Mit dem Wiederanpfiff änderte sich zwar die Spielrichtung, an den Spielanteilen und den geöffneten Schleußen des Himmels änderte sich zum Leidwesen der erstaunlich zahlreichen Zuschauer hingegen recht wenig. Diese bekamen dann auch noch ein Kabinettstückchen der Extraklasse vom Loschwitzer Krahn geboten, der in der 52. Minute den Ball mit einem Hammer aus 30, 40 Metern in den Winkel des Gehäuses von Dietze drosch und so das umjubelte Führungstor erzielte. Da konnte Dietze nur hinterher schauen und aplaudieren, den Fehler bei seinem vorangegangen Abschlag hätte er indes vermeiden können. Sei es wie es sei, die Freude der Loschwitzer währte dennoch nur kurz, denn Krause mutierte 8 Minuten später selbst zum Torjäger köpfte/brustete/kniete/bauchte (was auch immer) den Ball nach einer Ecke ein und ließ die Freude unsererseits in vorerst himmliche Höhen steigen. In die endgültige Umlaufbahn katapultierte M. Hille wiederum 8 Minuten später die Hoffnung der Loschwitzer auf einen Auswärtssieg, als er völlig frei auf den Torhüter zulaufend eiskalt die Kugel ins Glück beförderte. Gefährlich wurde es dann noch nach Abpfiff, als einige Goppelner Spieler durch die Lautstärke der Gesänge in der Kabine am Hörsturz zu erleiden drohten. Man munkelt, dass die Schmerzen des Trommelfells mit dem ein oder anderen Sieger-/(Fast)Meisterbier betäubt wurden. 
Es bleibt den Loschwitzern noch alles Gute während dieser schlimmen Hochwassertage zu wünschen und zu hoffen, dass euer Platz, Vereinsheim und vor allem Mitglieder, Fans und Angehörige des SV Loschwitz alles bestmöglich überstehen. (DP)

05.05.2013 FV Hafen Dresden - SG Gebergrund Goppeln

Endstand: 1:7

„Die Sonne lacht, bei Goppeln fallen 8“. Am gestrigen Sonntag gastierte unsere erste Herrenmannschaft beim FV Hafen Dresden. Die Kreuztabelle zeigt, dass diese Mannschaft sich durchaus wacker schlägt, vereinzelt sensationelle Ergebnisse erzielt, an anderen Tagen jedoch total einbricht. Glücklicherweise erwischten wir genau diesen Tag.
Von Beginn an waren unsere Jungs spielbestimmend und erstickten das Angriffspiel der Hausherren im Keim. So konnte man bis zum Halbzeitpfiff bereits 4 eigene Tore verzeichnen. „Lewanclaußki“ traf doppelt, Grasse verwertete einen genialen no-look-Heber von Clauß über die gegnerische Abwehrreihe und Hille zirkelte schließlich den Ball gekonnt in den Winkel aus halblinker Position. Nachlässig agierte man, als das Rückwärtstempo dem eines Esels auf der Pferderennbahn glich, einen Heber von Höhe der Mittellinie über die eigene Abwehrkette und so den Gegentreffer von Hafen zuließ, der ebenfalls sehenswert über M. Dietze gehoben wurde und sich erst im Tor wieder senkte.

Halbzeit zwo ließ sich ähnlich gut an, wie die ersten 45 Minuten. Hafen setzte kaum Entlastungsangriffe und Goppeln drückte ohne Unterlass. Die Gastgeber wirkten dabei teilweise überfordert und konnten die guten Kombinationen der Gäste nur durch Foulspiele unterbinden. Ein gut platzierter Freistoß von Clauß am Rande des Strafraums sorgte dann Mitte der zweiten Hälfte für den Ausbau der Führung zum 6:1. Kurz zuvor stand R. Grasse, wie ein Stürmer eben zu stehen hat und ließ es im Gehäuse der Hafener erneut per Kopf aus Nahdistanz klingeln. Spätestens hier war die Partie entschieden und so ergaben sich die Hausherren ihrem Schicksal. Quasi mit dem Abpfiff standen dann gleich 4, 5 Goppelner nach einem Freistoß allein vorm gegnerischen Torhüter und Clauß hatte so keine Schwierigkeiten seinen vierten Treffer in dieser Partie zu erzielen. Wie eigensinnig, dass er in diesem Moment nicht nochmal querlegt und im Nachgang sich dann den Diskussionen um seine „Kistenschuld“ erwehrt.
Der Weg unserer Mannschaft dürfte nun tatsächlich in jene Gefilde führen, die zum Aufstieg berechtigen. Allerdings hat man noch sehr schwere Spiele gegen Spitzenmannschaften aus der Liga und stößt so am kommenden Sonntag bspw. auf Reichenberg-Boxdorf, an die man gute wie auch schlechte Erinnerungen hegt. (DP)

01.05.2013 SG Dölzschen -SG Gebergrund Goppeln

Endstand: 1:2

Vergangenen Sonntag trafen unsere Männer auf die Sportgemeinschaft aus Dölzschen. Der Respekt war durchaus vorhanden, wusste man doch, dass man auf der schlechtesten Schleifscheibe von ganz Dresden auflaufen wird und ebenso war bekannt, dass Dölzschen zuhause fast ausnahmslos seine Punkte ergatterte.

So ging man also höchst konzentriert in die Partie, fand jedoch zunächst nicht richtig hinein und überließ erstmal den Gastgebern die größeren Spielanteile. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase kam das Spiel dann aber auch aus Goppelner Sicht besser ins Rollen. Nicht ohne Grund ist es wohl so, dass unsere Mannschaft derzeit ganz oben in der Tabelle steht, da sie sich selten schwer tut auf neue Situationen einzustellen. Die einzig nennenswerte Chance in der ersten Halbzeit blieb demnach ebenfalls den Gästen vorbehalten, als David "Lewanclaußki" einen Freistoß an den Pfosten setzte. Ansonsten blieb das Spiel ähnlich grau wie der Himmel über Dresden an diesem Tag.
Nach dem Seitenwechsel dominierte man dann im Prinzip das Geschehen auf dem Platz komplett und hatte quasi minütlich eine Großchance nach der anderen. Lediglich der Torerfolg blieb den Gästen verwehrt, bis - wer sonst- D. Clauß den Ball per Kopf aus einem Meter erst an den Pfosten setzte, dieser zurücksprang und von dessen Körper über die Linie gedrückt wurde. Mitte der zweiten Hälfte setzte der eingewechselte M. Hille, mit einem wunderschönen Pass aus dem Mittelfeld in Szene gesetzt, zu einem noch schöneren Solo an, sorgte für so manchen Drehwurm in den Köpfen der Dölzschener Abwehrspieler und netzte dann eiskalt in Torjägermanier ein. Gaaaaaanz großes Kino. Das Popcorn blieb den Jungs aber etwas im Halse stecken, als Dölzschen zum Anschlusstreffer kam und man nun bis zum Abpfiff noch ein wenig zitterte. Erschütternd und verblüffend zugleich war die Ähnlichkeit zu den Toren, die man bereits gegen Süd-West und TU kassiert... Täglich grüßt das Murmeltier eben auch in Dresden.
Letztlich blieb es aber beim verdienten 2:1-Sieg der Goppelner, die nunmehr weiterhin an der Tabellenspitze höheren Zielen entgegenfiebern. Die spielbedingten Bergsprints auf dem Dölzschener Sportplatz kann man ebenfalls als Kondieinheit verbuchen und geht somit mit etwas mehr Körnern als sonst ins nächste Spiel, was schon am Sonntag (5.5.13) bei Hafen stattfindet. (DP)

28.04.2013 SG Gebergrund Goppeln - SG Weißig

Endstand: 5:1

Im heutigen Aufeinandertreffen mit der Sportgemeinschaft Weißig sollte die gute Punktausbeute der letzten Spiele fortgeführt werden. Zudem lieferte man auch optisch ein gutes Bild ab, da durch das extra anberaumte Fotoshooting vor dem Spiel die Frisuren akurat saßen und diese somit den modischen Trend im Raum Dresden für den Sommer vorgeben könnten.

Jedoch war man, ob der guten Leistung der Gäste aus dem Hinspiel, gewarnt und sorgte gleich ab der ersten Minute für klare Verhältnisse. Die Abwehr um Schneck und Krause stand durchweg sicher und im Angriffsspiel lief es am heutigen Tag auch etwas runder als in den letzten Spielen. So nutze D. "Lewanclaußki" Clauß (Erklärung folgt unten) gleich die erste Chance und störte den noch etwas schläfrigen Gästekeeper, der den heraneilenden Clauß nicht vernahm und somit den Führungstreffer fahrlässig einleitete. Das zweite und das dritte Tor von Clauß in Halbzeit eins folgten prompt, was heitere Stimmung bei seinen Kammeraden aufkommen ließ, da doch im Bußgeldkatalog der lupenreine Hattrick mit einer Kiste "bestraft" wird. Von Weißiger Seite sind keine nennenswerten Angriffe zu nennen, weil diese durch die wirklich gute Abstimmung auch zwischen Viererkette und Torhüter allesamt verebten.

Die zweiten 45 Minuten begannen ebenso druckvoll von Goppelner Seite, wie die erste Hälfte. Allerdings dauerte es bis zur 62. Minute als der eingewechselte E. Hille die Entscheidung mit dem 4:0 besorgte. Mit dem vierten Tor zum 5:0 von Clauß war der neue Spitzname "Lewanclaußki" gefunden, der damit ebenso viele Tore in einem Spiel wie Lewandowski im CL-Halbfinale gegen Madrid erzielte. Erstaunlicherweise jedoch, wohl der Tatsache geschuldet, dass die Goppelner nun einen Gang zurückschalteten, kamen die Weißiger nun endlich besser ins Spiel und sorgten mit ihrem Treffer für eine beschmutze weiße Weste von Torhüter M. Dietze. Das Weißiger Anrennen gegen Ende der Partie brachte jedoch nichts mehr, da das Spiel zu diesem Zeitpunkt schon entschieden war.
Punktum: Auch in dieser Höhe verdienter Sieg unserer Mannen! Weiter so. Am Mittwoch gegen Dölzschen gilt es statt Asche im Schuh auch weiterhin etwas Zählbares mit nach Hause zu bringen. (DP)

20.04.2013 SG Einheit Dresden-Mitte - SG Gebergrund Goppeln

Endstand: 1:3 
AUSWÄRTSSIEG, AUSWÄRTSSIEG! Extrem wichtige 3 Punkte holte heute unsere Erste gegen den Rivalen von Mitte. Die eigentlich unbegründete Rivalität ließen die Mitte-Fans die Goppelner Spieler auch gleich spüren, als diese sich zum Warmlaufen auf den Weg machten und man unsere Jungs als "Homophile" (Änderung der Redaktion) verunglimpfte. Glücklicherweise ließ man sich von derart niederträchtigen Aussagen nicht beeinflussen und startete recht vernünftig in die Partie. Mit zunehmender Spieldauer gab man dann jedoch die Überlegenheit ab und ließ zu, dass die Gastgeber vereinzelte Nadelstiche setzen konnten. Aus dem Nichts tauchte in der 22. Minute, durch einen schönen Pass aus dem Mittelfeld, R. Grasse vor dem Tor der Einheit auf und schob zum etwas glücklichen Führungstreffer ein. Der wiederum verdiente Ausgleich ließ aber nicht lange auf sich warten und kam folgerichtig postwendend.

Der Pausentee schien bei unseren Spielern etwas schwerer im Magen gelegen zu haben, da die Gastgeber ab dem Wiederanpfiff richtig Betrieb machten und sich zahlreiche Großchancen erarbeiteten. Sinnbildlich ging ein Ball ans Lattenkreuz und fiel anschließend M. Dietze in die Arme. In einer anderen Situation umkurvte M. Weser (Einheit Mitte) M. Dietze mit einem Haken zu viel und schoss im Nachgang den zurückgeeilten Goppelner Abwehrspieler ab, anstatt vorher lässig einzuschieben. Weitere 100-Prozenter blieben ebenfalls ungenutzt und so kam es, wie es kommen musste: "Wer die Dinger vorne nicht macht...", dem knallt N. Sandig mit dem linken Außenriss eben in der 77. einen rein. Hätte er zu diesem Zeitpunkt allerdings zum 2:3 verkürzt, hätte man sich aus Goppelner Sicht wirklich nicht beschweren dürfen, da wie gesagt die Großchancen von Einheit Mitte einfach verwertet werden MUSSTEN! Nun denn, kurz vor Spielende setzte R. Grasse dem Ganzen noch den Deckel drauf und erzielte von der Seitenauslinie unter der Mithilfe vom Torhüter Zimmermann das 3:1.

Festzuhalten bleibt, dass wir noch nicht dort sind, wo wir eigentlich hin möchten, aber derzeit ist das Glück uns wirklich hold und so gewinnt man eben auch mal mehr oder weniger unverdient. Sei es drum, drei Punkte mehr für das Punktekonto und Spitzenplatz ausgebaut. Schönen Sonntag noch ;) (DP)

13.04.2013 USV TU Dresden - SG Gebergrund Goppeln 

Endstand: 2:3  

Zur vergleichsweise unüblichen Samstagspaarung traf unsere erste Männermannschaft heute auf die Vetretung der TU Dresden. Die Ausgangslage war allen Spielern bestens bekannt, da Coach Heiko die Stärken und Schwachstellen des Gegners aufgrund seiner vorherigen Tätigkeit bei TU natürlich genau kannte.
Leider begann das Spiel ähnlich dem, dass wir letzte Woche gegen Süd-West bestritten hatten. Der Gegner machte erstmal ordentlich Dampf und besetzte die Räume gut, sodass die Goppelner alle Müh und Not hatten, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Mit fortschreitender Spieldauer löste man sich aber besser von den Gegenspielern und erarbeitete sich gute Chancen. Nach einem Freistoß, Mitte der ersten Hälfte, sorgte der kleinste Mann auf dem Platz mit einer Kopfballverlängerung für den durchaus dann verdienten Führungstreffer. Drei Minuten vorm Pausenpfiff schlug es dann erneut ein, als D. Clauß durch einen Fehler vom Torhüter zum 2:0 erhöhte. Im direkten Gegenzug zeigten die Gastgeber allerdings nochmal wozu sie im Stande sind. Ein schöner Pass auf die linke Außenbahn, ein gutes Zuspiel in die Mitte und schon war es passiert. Erschreckend war die Ähnlichkeit des Tores mit dem des 2:2 aus der Vorwoche. Scheinbar hat die Goppelner Hintermannschaft noch nicht alle Fehler abstellen können.
Zehn Minuten nach Wiederanpfiff pfiff nicht nur die Trillerpfeife des Schiris, sondern auch ein kräftiger Wind über den Sportpark im Ostragehege. Hagel erschwerte zudem die Bedingungen für alle Beteiligten und ließ die Zuschauer vom Ort des Geschehens flüchten. Reguläre Bedingungen waren das wohl nicht mehr! Wie dem auch sei, die Gastgeber sahen nun ihre Chance in der Flucht nach vorn und erzielten sogar den Ausgleich, nachdem der Innenverteidiger D. Pochert einen Tick zu weit weg von seinem Gegenspieler stand und M. Dietze den Ball nicht mehr erreichte, den der Stürmer dann mit einem Heber aus 18 Metern in die Maschen beförderte. Als der Wind nach etwa 10 bis 15 Minuten dann nachließ und die Goppelner mit der Einwechslung von Mann alles auf Sieg setzten, gelang  kurz vor Ende der Partie D. Clauß per Foulelfmeter der Kunstgriff zur erneuten Goppelner Führung.
Festzuhalten bleibt, dass das Spiel unserer Mannen noch etwas im Vorwärtsgang stockt und nach hinten noch zu viele Fehler passieren. Nichtsdestotrotz fuhr man den Sieg durchaus verdient ein und setzt sich nun an der Tabellenspitze vorerst fest. (DP)

07.04.2013 SG Gebergrund Goppeln  - FV Dresden Süd-West II.

Endstand: 2:2  

Da der strenge Winter nun endlich den Platz wieder für Punktspiele freigab, begrüßte unsere Erste am Sonntag die Freunde aus Süd-West. Dass man hier auf eine spielstarke Mannschaft treffen sollte, bewiesen die Kicker von der Feldschlösschenbrauerei schon im Hinspiel. Aber auch der Trainer Rolf Nußbaum warnte eindringlich vor dieser starken Mannschaft. Die ganz große Freude, dass man vor Anpfiff mehreren Spielern aus der ersten Mannschaft von Süd-West die Hand schütteln durfte, blieb daher ebenfalls aus.
Nun denn, Halbzeit eins begann wie man es so nicht erwarten konnte. Süd-West machte mächtig Betrieb und sorgte für einige brenzlige Situationen in der Hälfte unserer Mannen. Fortuna, die Göttin des Glücks, sorgte aber dafür, dass die Gopppelner nicht in Rückstand gerieten. Weniger von der Fortuna geküsst war an diesem Tag M. Krause, der mit einer Handverletzung ausgewechselt wurde und den restlichen Tag im Krankenhaus verbrachte. Seine Geburtstagsfeier mit den Sportfreunden hat er sich wahrscheinlich anders vorgestellt. Gute Besserung nochmals an dieser Stelle! Gegen Ende der ersten Hälfte konnten sich die Goppelner etwas befreien und mit der ersten Chance das 1:0 erzielen. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Kabine.
Halbzeit zwei begann ähnlich wie die erste, wobei das starke Pressing der ersten 20 Minuten des Spiels von Seiten Süd-Wests nicht mehr durchgehalten werden konnte. Allerdings kam  man dennoch zum verdienten Ausgleich, als der Ball von der Grundlinie mustergültig in den Rückraum gelegt wurde und Kinzel von Süd-West völlig freistehend am 11er-Punkt den Ball in die Maschen haute. 
Mit der Einwechslung von Heine kam nochmals etwas Bewegung in das Angriffspiel der Goppelner. Dieser sorgte dann auch sieben Minuten vor Schluss zum umjubelten abermaligen Führungstreffer der Goppelner. Unsere Freunde hatten aber noch eine ultimative Antwort parat und glichen nun drei Minuten vor Abpfiff zum 2:2 aus. 
Letztlich ein verdientes Endergebnis für beide Mannschaften, wobei man das böse Wort mit Sch... ebenso aus den Lagern von Süd-West hörte, als auch aus denen der Goppelner. Es bleibt demnach abzuwarten, wie sich der Weg unserer Goppelner nun fortsetzt in den nun bevorstehenden, entscheidenden Spielen und Wochen um den Aufstiegsplatz. (DP)

10.03.2013 SG Gebergrund Goppeln  - SG Bühlau 2009

Endstand: 1:0  

Nach einigen Testspielen in der Vorbereitung ging es nun auch für die erste Mannschaft wieder los nach der Winterpause. Aufgrund einer taktischen Neuausrichtung wusste nun keiner so recht, auf welchem Stand man sich derzeit befindet. Gelang einem im Testspiel am vergangen Donnerstag gegen Helios I. gerade im Angriff noch so einiges, musste man gegen Bühlau nach dem Spiel konstatieren, dass noch nicht alles Gold ist, was glänzt.
Die erste Halbzeit begann von Goppelner Seite aus allseits erwartet druckvoll. Einzig der winzige Tick beim letzten Zuspiel fehlte, wodurch die Hundertprozentigen eher Mangelware waren. Der Zufall war hierbei Goppelns größter Freund, ganz im Gegensatz zu den Linienrichtern, die zwei umstrittene Abseitstore der Goppelner durch den Fahnenschwenk ungültig machten. Mitte der ersten Hälfte war es dann der Kapitän Marco Schoenfeld, der durch einen Freistoß aus 20 Metern die Goppelner Führung herbeiführte. Vereinzelte Konter der Hirsche aus Bühlau führten Ende der ersten Hälfte ebenfalls fast zu einem Torerfolg, als der Ball hoch und quer durch den 5er segelte und der Linksaußen nur knapp am langen Pfosten das Tor verfehlte. Glück gehabt!
Entsprechend impulsiv und wachrüttelnd war die Halbzeitansprache des Trainers, der bereits vor Spielbeginn eindringliche davor warnte, den Tabellenletzten aus Dresdens Norden zu unterschätzen. Leider gelang es auch in Halbzeit zwei nicht den Gegner, der seit der 20. Minute verletzungsbedingt in Unterzahl agierte, entscheidend unter Druck zu setzen, da die spielerischen Mittel dazu einfach fehlten. Selten gelang es den Goppelner vorm gegnerischen Gehäuse Torgefahr auszustrahlen. Nennenswert war da höchstens noch der Volleykracher von David Clauß, der aber nach 18 Meter Flugbahn am Gebälk endete. Die Hirsche machten da weiter, wo sie in Halbzeit eins aufgehört hatten. Lediglich das letzte Quentchen Glück im Torabschluss verhinderte einen blamablen Rückrundenauftakt für die Goppelner.
Nächste Woche gegen Dölzschen gilt es die Leistung deutlich zu steigern. Sonst wird es wohl ganz schnell ein böses Erwachen aus dem scheinbar noch anhaltenden Winterschlaf im bevorstehenden Frühling geben. (DP)

Das Spiel am 1. Dezember 2012 11 Uhr gegen Süd-West 2 wurde, so wie der gesamte Spieltag aller Klassen im Stadtverband, wegen schlechten Wetters abgesagt. Das Spiel wird neu angesetzt.

25.11.2012 SG Gebergrund Goppeln  - ESV Dresden

Endstand: 4:2

Zum Abschluss der Hinrunde empfing die erste Mannschaft den Absteiger aus der Stadtoberliga - den ESV Dresden. Nachdem man sich an den letzten beiden Spieltagen lediglich mit einer Punkteteilung zufrieden geben musste, wollte die Mannschaft von Trainer Rolf Nußbaum endlich wieder einen „Dreier“ einfahren. Entsprechend konzentriert und druckvoll war auch die Anfangsphase des Spiels. Bereits nach 5 Minuten konnten die Fans der Heimmannschaft das erste Mal jubeln, doch das Tor von Philipp Auerswald, nach einem Freistoß aus dem Halbfeld, wurde wegen einer angeblichen Abseitssituation nicht anerkannt. In der 10. Minute war es dann aber doch soweit. Wieder ein scharf hereingegebener Freistoß aus dem Halbfeld und diesmal war der Ball drin. Torschütze war ein Spieler der Gäste. Mit der Führung im Rücken ließen es die Jungs um Kapitän Marco Schoenfeld etwas gemächlicher angehen und verloren prompt die Kontrolle über das Spiel. Der ESV hatte nun größere Spielanteile und kam ein ums andere Mal gefährlich vor das Heimtor. Bis zur Halbzeit sollte allerdings kein weiteres Tor mehr fallen.
Die zweite Halbzeit begann ausgeglichener, dennoch hatten die Gäste plötzlich die große Chance zum Ausgleich. Nach reichlich Verwirrung im Strafraum trafen die Angreifer der Gäste Pfosten und Torwart und vergaben somit den Ausgleich. Dieser sollte dann ein paar Minuten später dennoch fallen. In der 60. Minute war es ein Freistoß von Funke der über den Innenpfosten ins Gehäuse der Goppelner einschlug. Der Tabellenführer nun kurzzeitig völlig von der Rolle. Weitere 4 Minuten später war es wieder ein Standard, der ein Gegentor einbrachte. Ähnlich wie beim 1:0 der Goppelner war es ein Freistoß aus dem Halbfeld. Torwart Dietze agierte zu zögerlich und schon war das Spiel aus Sicht der Gäste gedreht. Zum zweiten Mal in Folge wurde eine Führung leichtfertig hergeschenkt. Doch wie schon beim Spiel in Weixdorf zeigten die Jungs von der Wittgensdorfer Kampfgeist und drehten nun noch einmal auf. Wenige Minuten vergingen und plötzlich war der Toptorjäger der Liga David Clauß frei vorm Tor der Gäste. Nachdem er wenige Minuten zuvor eine ähnliche Chance vergeben hatte, ließ er sich diesmal nicht noch einmal bitten und netzte zum Ausgleich ein. Goppeln nun wieder mit Oberwasser und druckvoller. Doch es dauerte bis zur 90. Minute. Marcel Hille wollte einen zu kurz geratenen Rückpass abfangen und wurde dabei an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. David Clauß verwandelte sicher zur Führung. Doch es wurde noch besser. 60 Sekunden später schickte Marcel Hille mit einem Diagonalball Nico Sandig auf die Reise. Dieser wurde unsanft vom Gästekeeper im Strafraum zu Fall gebracht. Clauß nahm sich erneut ein Herz, verwandelte sicher und erzielte damit einen lupenreinen Hattrick.
Die Goppelner bleiben damit im 7. Spiel weiter ungeschlagen auf dem heimischen Gefilde. In der Tabelle grüßt man weiterhin von ganz oben und kann sich nunmehr Herbstmeister nennen. Damit konnte eine sportlich hervorragende Hinrunde gekrönt werden. Am kommenden Wochenende geht es gegen die zweite Mannschaft unserer Freunde von Süd-West. Hier lautet das Motto eindeutig Wiedergutmachung für die einzige Niederlage der Hinrunde. 
(Verfasser: Martin Dietze) (DP)

02.09.2012 SG Gebergrund Goppeln - TU Dresden

Endstand: 4:2

Am Sontag, dem 2. September, stand das erste Heimspiel der Saison auf dem Spielplan der Ersten. Gegner war Aufsteiger TU Dresden. Nach der 2:3 Niederlage zum Saisonstart bei der Reserve von Süd-West sollten heute unbedingt die ersten Punkte auf der Habenseite landen. Und das gelang mit einem 4:2 Sieg. Dabei gab es durchaus Chancen für weitere Treffer. Im weiteren Saisonverlauf könnte sich das rechen. An der Torausbeute muss dringend noch gearbeitet werden. Auf der anderen Seite konnten sich auch die Studenten noch gute Möglichkeiten erspielen, die aber Dank des gleichen Mankos zum Glück ungenutzt blieben. So endete die Partie dann auch mit einem verdienten Sieg und den ersten drei Punkten für die Goppelner Akteure. (Fl)