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Archiv Spielberichte 2. Alte Herren

19.09.2015  SG Weißig - SG Gebergrund Goppeln AH2 3:2 (3:1)

Drückende Überlegenheit und zeitweise Spiel auf ein Tor, aber wieder keine Punkte eingefahren - am Ende schienen dennoch alle zufrieden

Eigentlich standen die Vorzeichen gut: Die AH2 war wider Erwarten gut (auf)gefüllt, so dass mit Zählern aus Weissig gerechnet werden durfte. "Einaugenrenè" und "Muffeltilo" organisierten die zentrale Defensive, vorn sollten vor allem Nico, Enrico und der Schötzer für Druck sorgen. Goppeln von Beginn an mit Feldvorteilen. Trotz einiger Strafraumszenen gelang zunächst kein Treffer. Als Nico im gegnerischen Elfer klar von den Beinen geholt wurde, zeigte der ältere Herr mit der Pfeife auf den Punkt. In der 21. Minute schnappte sich der Schötzer Jens das Leder und ließ Goppeln jubeln. Der Bann schien gebrochen. Aber für die falschen Seite. Denn innerhalb von nur acht Minuten lag das spielerisch dominierende Team mit 1:3 hinten. So rieb man sich nicht nur wegen der Sonne verdutzt die Augen. In der 26. Minute verwandelten die Randdresdner unter freundlicher Einladung von "U. Danebengreifer" einen Freistoß von halblinks unter die Latte. Das kann passieren. Was nicht passieren darf: Gleich drei Minuten später köpften die Weißiger einen von der Holzkatze bereits gut parierten Schuss im dritten Versuch ins Goppelntor. Da war die Abwehr offen wie ein Scheunentor und die Verteidiger als Zuschauer weit vom Gegner weg. Na dann, los jetze! Pustekuchen! Wieder fünf Minuten danach eine ganz ähnliche Situation. Verwirrung in der Goppeln-Defensive, die Weißiger turnten munter im Goppelstrafraum umher und einer knallte das Ding im Nachsetzen ins Netz. Voraus ging wieder eine Standardsituation. Freundlich ausgedrückt, es bleibt Luft nach oben. Das war gleichzeitig der Halbzeitstand.

Beide Teams wechselten die Seiten und einige Spieler. Der Schötzer ging mit "Aua" vom Feld, dafür kam Superstürmer Zschiedi. Grütze sollte Tomas auf der rechten Abwehrseite ersetzen. Nach Wiederanpfiff begann Goppeln mit der Offensive. Das sollte doch mit dem Teufel zugehen, wenn aus den Chancen nicht mal was wird. Weißig spielte taktisch clever und zog sich zurück. Zwei, drei Mann blieben für Konter vorn, der Rest machte den eigenen Torraum dicht. Und die Räume eng. Die gingen konditionell schon auf dem Zahnfleisch. Aber ein ums andere Mal steckten die Goppelner Angriffe in den vielbeinigen Weißiger Defendern fest. Trotzdem gab es Chancen. Großchancen. Drüber, vorbei, Torwart berühmt geschossen, festgespielt, Ball verloren. Chancenverhältnis in der zweiten Hälfte ungefähr 47 zu 3. Erst in der 65. Minute setzte Nico einen Fernschuss zum 2:3 aus Goppelnsicht ins linke Angel. Weiter wurde angerannt. "Muffeltilo" sicherte jetzt ab, "Einaugenrené" ging ins Mittelfeld, "Hipo-Hilfspolizist" ackerte auch nach vorn. Die Gastgeber waren jetzt stehend ko. Weitere Möglichkeiten im Minutentakt folgten. O-Ton der Weißer "9": "Mensch haben wir heute Sahne"! Kommentar der Goppelner Trainerbank: "Dani spielt doch gar nicht mit"! Verwirrte Blicke der Nummer 9. Bis zum Schluss konnte nicht mehr genetzt werden. So freuten sich die Gastgeber und Goppeln bleibt diese Saison bei den schon erkämpften Null Punkten.

Fazit: Drückende Überlegenheit reicht eben nicht, um einen Gegner niederzuringen. Für unsere Phrasenfreunde: Das Runde muss ins Eckige. Und zwar beim Gegner einmal mehr als bei uns. Dann klappts nach Adam Ries auch mit Punkten. Die Enttäuschung bei der Goppelner AH-Reserve hielt sich jedoch in Grenzen. Das erstaunt umso mehr, als dass man den Gegner klar dominierte und trotzdem mit leeren Händen da steht. Die emotionalste Reaktion in der Kabine bestand noch im Zischen der geöffneten "Kotte-Bierflaschen". Männer, wir dürfen uns durchaus auch mal ärgern und gefrustet die Töppen an die Wand werfen! Zumindest auswärts, in Gegners Gebäude. (FL)

Aufstellung: Udo Holzkatze - Einaugenrenè, Tomas Kulturredakteur (46. Udo Grützenkocher), Hipo Hilfspolizist, Muffeltilo - Ronny Autoklub, Peter Strippenzieher, Haubi Homepagemaler, Nico Chancentod - Enrico Schierianlerner (68. Andrè Schienbeinhauer), Aua Schötzer (46. Zschiedie Pferdelunge)

SG Gebergrund Goppeln AH2 - SG Weißig AH 29.11.2014 13:30 Uhr 3:2 (1:1)

Wohl das erste Mal in dieser Saison konnte die AH2 auf eine quantitativ und qualitativ überkomplette Mannschaft zurückgreifen. Coach TK leistete sich den Luxus, solche Größen wie Alfred, Hipo und Opi zunächst draußen zu lassen. Gehli (Sen.) spielte von Anfang an. Und das heute ausgesprochen gut. Da könnte sich der Jüngling mal eine Scheibe von abschneiden. Mit Rico, Grütze und Tomas sollte hinten nichts anbrennen. Und für Schwung nach vorn sorgten Kiwi, Peter, Haubi, Ronny, Heiko und Enrico. Mehr oder weniger.

Das Nachholespiel gegen die Randdresdner aus Weißig begann ausgeglichen. Torsten im Tor musste nicht zu häufig eingreifen. Aber wenn, dann waren es brandgefährliche Situationen, die er parierte. Die Goppeln-Reserve war gut im Spiel. Dennoch trafen die Gäste zuerst das Tor. Nach einem Abwehrfehler in der 23. Minute bedankten sich die Gäste mit einem Fernschuss. Hier war Torsten machtlos und Goppeln lag zurück. Mist. Dennoch hielten wir gut mit, waren phasenweise das dominantere Team. In Minute 27 legte sich Kiwi das Leder zurecht. Vorausgegangen war ein Foul an Goppelns Haubi. Aus rund 20 Metern schlug die Pille im Weißiger Tor zum Ausgleich ein. Gut so. Bis zur Pause passierte dann nicht mehr viel.

Nach dem Seitenwechsel wollten beide Mannschaften in Führung gehen. Aber die Gastgeber waren etwas bissiger. Haubi trieb die Murmel ein ums andere Mal nach vorn, "Panzer" Heiko schirmte das Spielgerät ordentlich ab. Wenn er es bekam. So in der 55. Minute. Nach einer unübersichtlichen Situation im Gästestrafraum. Da bekam er den zweiten Ball und donnerte ihn an die Lattenunterkante. Diesmal im Glück. Das Leder setzte unten wieder auf und ging dann aber oben in die Maschen. Führung. Nicht unverdient. Weißig gab nicht auf. Klar, die mussten kommen und Goppeln hätte die Räume nutzen können. Da fehlte dann wohl schon bisschen die Kraft. Zwischenzeitlich ersetzte Alfred den Gehli und Hipo den Peter. Später durfte auch noch Opi seinen aktiven Einstand geben. Es dauerte bis zur 63. Minute, ehe es wieder etwas Zählbares zu vermelden gab. Da nämlich wurde Kiwi im Gästestrafraum regelwidrig und hörbar von den Beinen geholt. Den fälligen Elfer verwandelte Heiko nervenstark irgendwo unfokussiert in die linke Torhälfte. 3:1 für Goppeln. Nochmal spannend machte es drei Minuten später Rico, der den Torhüter perfekt mit dem Kopf vernaschte. Leider war es der eigene, was ihm einen roten Eintrag in der Torschützenliste und eine angedrohte Kompottsperre vom zuschauenden Schwiegervater bescherte. Dennoch fuhren die Gastgeber endlich mal wieder drei Punkte ein. Weißig hatte kräftemäßig nicht mehr viel anzubieten und so schüttelten sich die Kontrahenten beim nachvollziehbaren Endergebnis von 3:2 die Hände.

Aufstellung: Torsten Steinich - Rico Wendland, Udo Grützner, Tomas Petzold (ab 90. Jens-Uwe Opitz), Uwe Gehl (ab 60. André Hennig) - Peter Pötzsch (ab 81. Jörg Weinas), Ronny Schneider, Sven Haubold, Thomas Lindner - Heiko Neubert, Enrico Nicolai

SG Gebergrund Goppeln AH2 - SpG Weistropp/Klipphausen/Gauernitz 31.10.2014 1:0 (1:0)

Am Reformationsfreitag stand die Nachholepartie gegen die Weistropper auf dem Programm. Die Gäste hatten sportlich fair unserer krankheitsbedingten Absage des Originalspieltages zugestimmt. Noch einmal danke dafür. Das wurde nach der Partie auch mit einer Kiste Freibier bekräftigt. Wir wollten uns auch fair präsentieren und so spielte auch wirklich nur die AH2 und nicht die erste Mannschaft.

Die Urlauber waren zurück, Ralf hatte seinen Schuppen in Malter fertig und mit Peter Pötzsch konnte erstmals ein neuer Sportfreund im Punktspiel der AH2 auflaufen. Wir hatten gehörig Respekt vor den Gästen. Die galten als spielstark. Zum Glück schienen die heute die falschen Latschen eingepackt zu haben. Jedenfalls sah man in der Partie keinen Leistungsunterschied. Im Gegenteil, wir hatten im Mittelfeld Räume und konnten den Ball laufen lassen. Gerade in Halbzeit eins hatten wir zuhauf Chancen, von denen viele ungenutzt blieben. Erst nach rund einer halben Stunde setzte Haubi einem vom Gästehüter erfolgreich abgewehrten Ball nach und kloppte die Murmel erfolgreich unter die Latte zum 1:0 für Goppeln. Ansonsten ließen die Fußballer auf beiden Seiten alles liegen, was zu Toren hätten führen können. Auch die Gäste. Zwei Aufreger gab es noch: Wir hätten uns über einen Foulelfmeter gegen uns und die Weistropper über einen Handelfmeter gegen sich nicht beschweren dürfen. Der besonnene Schieri gab beides nicht, so blieb es ausgeglichen.

Gleich nach der Pause brachten die Gäste schon mal zwei neue Spieler, um mehr Druck zu erzeugen. Aber die Abwehr um Ralf und den Taumelede stand sicher. Einigermaßen jedenfalls. Und was die die Jungs durchließen, versensten die Gäste selbst. Allerdings nahm das Spiel an Härte zu und es schwebten gelbe Karten für beide Seiten im Raum. Der Schieri beließ es bei einer für den lautesten Meckerer. Goppeln wollte unbedingt den zweiten Treffer markieren. Dabei vergaßen sie nun häufiger die Defensivarbeit, was den Gegner besser ins Spiel brachte. Die letzten Minuten erhielten auch Leo und Gehli noch ihren Einsatz. Am Ende kämpften, kratzten und bissen beide Seite, aber die Gastgeber konnten den knappen Vorsprung über die Ziellinie retten. Ein Unentschieden wäre auch gerecht gewesen. So aber nehmen wir den ersten Dreier der Saison dankend an. Die Gäste blieben fair, man sah ihnen die Enttäuschung dennoch an. Viel Glück in der weiteren Saison - bitte nur nicht gegen uns. ;-) Hoffentlich haben wir unseres heute nicht komplett aufgebraucht. (FL)

Aufstellung: Torsten - Alfred (86. Leo), Tomas, Ralf, Taumelede - Mario, Thomas, Peter, Haubi - Enrico (87. Gehler Sen.), Heiko +++ Rico

SG Gittersee AH - SG Gebergrund Goppeln AH2 25.10.2014 10:1 (5:1)

Respekt an die Jungs, die sich heute mit nur sieben Feldspielern und einem Torhüter auf die Schleifscheibe Karlsruher Straße begeben haben! Wegen zahlreicher Verletzungen und urlaubsbedingter Abwesenheiten kamen nicht mehr Leute auf das Protokoll. Dennoch wollte man den Kickern von Gittersee alles Verfügbare entgegenstellen. Anfangs gelang das auch ganz gut. Zwar bekam man recht schnell das 0:1 aus Goppelnsicht, aber dann verloren die vollzähligen Gitterseeer ihren Faden. Hipo, der sich und dem kläglichen Rest eigentlich nur bisschen Luft verschaffen wollte, hatte plötzlich eine Möglichkeit. Und er nutzte sie. 1:1 mit drei Leuten weniger. Sensationell. Leider machten die Gastgeber dann wieder mehr Druck und zogen bis zum Pausentee auf 5:1 davon.

Zur Hälfte musste dann auch noch der große Torschütze "Nasenkopfball-Zassi" verletzt ausscheiden. Die Truppe spielte mit insgesamt nur sieben Spielern trotzdem weiter, was ihnen noch weitere fünf Gegentreffer, den uneingeschränkten Respekt der Gastgeber und eine Kiste Freibier einbrachte. Leider konnte das zweistellige Resultat am Ende nicht verhindert werden. Dennoch, die Jungs kämpften heute für alle ihre Mannschaftskameraden mit, die aus den verschiedensten Gründen fehlen mussten. Dafür haben sie sich eigentlich noch eine zweite Kiste verdient. Am Reformationsfreitag kommen die Weitropper/Gauernitzer/ usw. zum Nachholer an die Wittgensdorfer. Dann sollten die meisten Urlauber der AH2 wieder da und die Truppe numerisch komplett sein. (FL)

Aufstellung: Rico Krönke - Andre Hennig, Tomas Petzold, Ronny Schneider, Jörg Weinas - Heiko Neubert, Sven Lehninger, Maik Zastrow (bis 45.)

SG Gebergrund Goppeln AH2 - Löbtauer Kickers AH2 11.10.2014 2:3 (0:2)

Diesmal war die Mannschaft vollzählig. Vielleicht geht ja was, das war die Devise. Löbtau kam wie erwartet. Im Tor erhielt diesmal Rico Krönke den Vorzug vor Torsten, der sich als Feldspieler-Wechsler in den Dienst der Truppe stellte. Von Anfang an gaben aber zunächst die Löbtauer den Ton an. Folgerichtig führten sie schon nach 3 Minuten 1:0. Dann kam das Heimteam besser ins Spiel, was aber nicht in Zählbares umgesetzt werden konnte. Chancen auf beiden Seiten blieben ungenutzt. Erst in der 32. Minute durften wieder die Löbtauer jubeln. Heiko N. hatte im eigenen Fünfer einen Abwehrschlag auf den Rücken des Gegners gedroschen, von welchem das Spielgerät ins eigene Netz abprallte. Super, Pech, 2:0 für die Kickers! So auch der Halbzeitstand.

Nach der Pause wurde Goppeln besser. Der Ball lief. Auch, weil Löbtau den Dampf bisschen raus nahm. Trotzdem fiel nach einer schlechten Abwehr noch das 0:3 aus Goppelnsicht. Damit schien die Sache klar. Neue Hoffnung schöpften die Gastgeber durch den 1:3 Treffer durch "Neuvierziger" Mario Sandig. Und wirklich, die Jungs von Thomas Kotte schnupperten Morgenluft und drückten nochmal aufs Gästetor. Aber erst in der 85. Minute fiel der Anschluss zum 2:3. Von den Kickers kamen jetzt nur noch Konter zur Entlastung. Ansonsten war von deren Spielfluss kaum mehr etwas zu sehen. Leider reichte es am Ende nicht, um noch einen Punkt in Goppeln zu belassen. Die Formulierung "unglücklich" trifft es schließlich ganz gut. Schade, einmal mehr war mehr drin und der erste Dreier lässt weiter auf sich warten. (FL)

SG Verkehrsbetriebe AH - SG Gebergrund Goppeln AH2 3.10.2014 3:1 (1:1)

Wieder unterbesetzt mit nur zehn Kämpfern reiste die AH2 am Wachwitzer Rasenplatz an. Einmal mehr mussten zahlreiche urlaubsbedingte, arbeitsbedingte, verletzungsbedingte und unbedingte Absagen kompensiert werden. Kurzfristig Verstärkung erhielt die Truppe um Thomas Kotte noch von den Altmeistern Frank "Blitz" Tittel und Harald "Heimschiri" Neugebauer. Dennoch standen letztlich nur zehn Leute auf dem Papier bzw. dem Bildschirm. Schade. Aber wer da war, kämpfte. Auch Rekonvaleszent Rico We., der von seinen Auslandseinsätzen auch ein paar lustige neue Spielregeln mitbrachte. Der Gegner und deren Schiri hatten aber nur wenig Sinn für Humor. Schon in der 3. Minute gingen die gastgebenden Bahnfahrer mit 1:0 in Führung. Die konnten sie aber nicht in die Pause retten. In der 20. versenkte Zassi einen Freistoß direkt zum Ausgleich. Sensationell. Beim Stand von 1:1 wurden die Seiten gewechselt, durchgepumpt und aufgetankt.

Das Heimteam wechselte zwei Mal aus, Goppeln blieb weiter unterbesetzt. So gingen die Nahverkehrsfachleute in der 55. Minute in Führung. Und als auch schon die Kräfte nachließen, kamen sie in der 80. Minute zum 3:1 Siegtreffer. Mehr passierte dann aber nicht und die Gäste von der Wittgensdorfer hatten sich trotz Unterzahl und ohne Wechselspieler respektabel verkauft. Die Männer von Verkehrsbetriebe brauchten für ihren Heimsieg aber auch die Unterstützung von zwei Strafstößen, von denen sie letztlich nur einen verwandeln konnten. Ehrlicherweise - Yessssss! Da war es wieder, das Unwort. - waren die Elfer aber auch sowas von berechtigt. Mussten selbst die dadurch benachteiligten Gäste konstatieren. (FL)

Fazit: Wenn die Truppe komplett mit noch ein paar Wechslern hätte spielen können, wäre heute mehr drin gewesen. Schade für alle, die sich in den Dienst der Mannschaft gestellt haben. Fast 50 Kicker auf dem Zettel reichen eben aktuell leider nicht, um 2 mal 11 plus X aufstellen zu können. Hoffentlich kommen die Urlauber und Verletzten bald zurück und der eine oder andere sollte mal bei Arbeitgeber oder Mutti um Freigabe bitten. Dann klappts auch wieder mit Punkten für die AH2.

SG Gebergrund Goppeln 2. AH - Eintracht Strehlen AH 24.5.2014 1:3  (1:3)

Die AH-Reserve musste nur auf wenige Spieler verzichten. Berno hütete sein Bett, Fisch war verzerrt, Hipo hatte einen Kurzeinsatz bei der ersten AH und war gleich verletzt, Torsten urlaubte, Ronny feierte, Zassi musste ab der zweiten HZ zur Jugenweihe, Phillip war abwesend, aber sonst waren alle da. Knoppi kam schnell noch von Arbeit, die Schlaftablette vom C-Jugend-Spiel. Gute Voraussetzungen für einen Sieg gegen den Tabellenzweiten. Mit Strehlen kam kein Geringerer als eben der.

Bei etwas Sonnenschein begann die Partie. Strehlen bissiger und im Zuspiel um Längen genauer. Nach 9 Minuten musste Leo als letzter Mann einen Gegner passieren lassen und der schob an Rico vorbei ins lange Eck. Standesgemäß, dem Tabellenstand nach. Aber Strehlen war bei weitem nicht so überlegen, weil Goppeln ordentlich dagegenhielt. In der 13. wurde Enrico durch den Strehlen-Keeper gelegt. Der Unparteiische Harald zeigte auf den Punkt. Sein Vorspiel-Kollege und Strehlen-Schieri Micha Ts. meinte an der Außenlinie zuschauerfreundlich "den muss man geben". "Nasenkopfball-Zassi" versenkte das Leder unhaltbar oben rechts. Ausgleich. Man glaubt es kaum. Strehlen jetzt nervös. Aber nur bis zur 21. Minute. Dann zeigte Harald wieder auf den Punkt. Diesmal aber auf der anderen Seite. Hier der fachkundige Kommentar "auch richtig". Die Kuller ging oben links ins Gehäuse. Strehlen führte wieder. Nach 28 Minuten folgte ein Fernschuss aus halblinker Position, der sich unhaltbar oben rechts ins Angel absenkte. Nun stand es 1:3 aus Goppelnsicht. Dann war Pause.

Nun hatte Petrus die Graupen dicke und öffnete seine Pforten. Ein Platzregen ist eine "Husche" gegen das, was nun von oben kam. Spieler, Schieri und Zuschauer - sofern sie nicht ins Gebäude flüchteten - waren binnen Sekunden klatschnass. Auf dem Feld sah man kaum noch was oder das Wasser lief in die halbblinden Augen. Jetzt war Goppelnwetter! Los vor und drauf. Uwe Mann war in der Halbzeit gekommen und sollte nochmal was richten. Leider verzettelten sich einige seiner Kollegen im Spielaufbau. Der eröffnende Pass landete direkt im Strehlen-Bein und das Rückspiel zur eigenen Verteidigung mutierte zur Steilvorlage für den Gegner. Glücklicherweise wurde das Leder immer schneller und so konnte Strehlen kein Kapital daraus schlagen. Chancen blieben jetzt auf beiden Seiten liegen. Spielzüge basierten mehr auf Zufall. Die widrigen Umstände konnte kein Team für sich nutzen und so wurde aus dem Halbzeitstand auch der Endstand. Schade, Strehlen schien nicht so stark, wie der Tabellenunterschied aussagte. Haubi, Uwe, Knoppi und alle anderen kämpften. Mehr war aber letztlich nicht zu holen. Vielleicht hätten wir mehr schießen sollen. Das nasse Ding war schwer festzuhalten. Mit dem sich ankündigenden Gewitter beendete Harald die Partie pünktlich nach 89, 75 Zeigerumdrehungen. Und letztlich wollten wir Strehlen ja den Aufstieg auch nicht versauen... ;-). (FL)

Aufstellung: Rico - Leo, Thomas, Udo, Alfred - Knoppi, Haubi, Gehler, Ron - Zassi (46. Uwe Mann), Enrico

SG Gebergrund Goppeln 2. AH - Verkehrsbetriebe AH 10.5.2014 3:4  (1:3)

Nach dem völlig missglückten Auftritt letzte Woche in Gittersee wollte die AH-Reserve heute wenigstens den Bahnfahrern von Verkehrsbetriebe einigermaßen paroli bieten. Fisch und Uwe Mann rollten im Eilzug noch schnell vom C-Jugend-Spiel an. Einmal mehr ganz souverän gepfiffen wurde die Partie von Harald Neugebauer, der mit seiner ganzen Schieri-Erfahrung die nötige Ruhe ausstrahlte.

Klar war, dass die Bahnkollegen gleich Druck machen wollten und Goppeln zunächst um die sichere Defensive bemüht war. Das gelang nicht vollständig. Vorstopper Hipo und letzter Mann Heiko hatten zwar meist ein Bein dazwischen, aber wenn der Gegner aus dem Halbfeld nachrückte, brannte es oft lichterloh. So entstand auch der erste Gegentreffer nach rund 15 Minuten. Aus rund 20 Metern abgezogen, zappelte das Lederimitat im rechten Goppelner Angel. Und nur etwa fünf Zeigerumdrehungen später folgte Gegentor Nummer zwei. Vorausgegangen war ein Fehler vom letzten Mann, der aber mangels Abspielmöglichkeit in den Zweikampf gehen musste. Hier zeigte sich, dass es wenig hilfreich ist, wenn sich das halbe Team hinter dem Gegenspieler versteckt. Und als dann so in Minute 30 der dritte Treffer durch den Unparteiischen mit einer Geste Richtung Anstoßkreis angezeigt wurde, schien sich die Situation von Gittersee zu wiederholen. Aber die Moral der Mannschaft war intakt. Leider meckerten einige wieder zu viel und spielten zu wenig. Vor allem miteinander. Trotzdem hatte Goppeln Chancen und zwei Pfostenschüsse an das von Krake Hempel gehütete Bahnfahrertor. Wenn du hinten schon kein Glück hast...dann hast du vorne auch keines. Erst als sich Berno in Szene setzte und sich mit einem langen Ball am Fuß durchtankte, sich selbigen auch noch auf den richtigen Fuß legen konnte, klingelte es in Hempels Gehäuse. Mit 1:3 aus Goppelnsicht wechselten die Kontrahenten die Seiten.

Für den angeschlagenen Heiko kam Uwe Mann nun ins Spiel, Ronny Schneider ersetzte Thomas. Die zweite Hälfte dümpelte auf beiden Seiten so dahin. Goppeln war aber nun im Spiel und erarbeitete sich nicht zuletzt durch die viel laufenden Mittelfeldakteure Ron und Enrico mehr Chancen. Auch die Männers aus Wachwitz ließen nun Körner. Doch am Ergebnis änderte sich zunächst nichts. Aber als nach rund 70 Minuten der nachsetzende Ronny aus halblinks zum Anschluss einschob, schöpften die Gastgeber zurecht neue Hoffnung. Und dann kam Haubis Sensationsauftritt. Der ging rechts auf und davon und donnerte mit allem, was neben Wasser und Kraftlosigkeit noch in den Beinen war, gegen die Kirsche. Ein sehenswerter Treffer: Über die Krake senkte sich der Ball ins linke lange Dreiangel zum 3:3. Hurra, Ausgleich! Geber...,Geber..., Gebergebergrund tönte es von den Rängen. Und nur noch vier Minuten zu spielen. Jawoll, zurückgekämpft. So soll es sein. Aber wie so oft, die Freude währte nur zwei Minuten. Nach einem Standard waren sich drei Goppelner im eigenen Strafraum mit zwei angreifenden Bahnfahrern einig. In der Form: Wir wollen ihn nicht, haut ihr mal dran! Die mit den gelben Trikots ließen sich auch nicht lange bitten und schossen den Siegtreffer. Schei...benhonig! Zwei lange Bälle brachten vorn nichts mehr ein und so waren dei Goppelner heute gute Gastgeber. Verkehrsbetriebe nahm alle Punkte mit. Schade, die Truppe hätte zumindest einen Punkt verdient. Sagten am Ende auch die Gäste, die heute eben das Quäntchen Glück mehr dabei hatten. (FL)

Aufstellung: Torsten - Heiko (46. Uwe), Kiwi, Udo, Hipo - Fisch (75. André), Thomas (46. Ronny), Ron, Haubi - Berno (80. Sven), Enrico (75. Gehli)

SG Gebergrund Goppeln 2. AH - Wacker Leuben 2.AH 26.4.2014 6:0  (2:0)

Aus Kapazitätsgründen fiel der Spielberichterstatter leider aus. So bleibt nur, den heutigen Vergleich in Kurzform zu schildern.

Das vorgezogene Spiel gegen die AH-Reserve von Wacker Leuben begann bei schönem Frühlingswetter. Der Spielverlegung hatten die Leubener freundlicherweise zugestimmt. Dafür noch einmal ein Dankeschön und vielleicht kann man sich mal revanchieren.

Die AH 1- Teams beider Klubs hatten spielfrei. So war zu vermuten, dass diverse Verstärkungen erfolgten. Pustekuchen! Die Gäste erklärten, bei weiten Auswärtsfahrten tun sich die höherklassigen Kollegen immer schwer und Goppeln wollte bewusst den Stammkader der Zweiten spielen lassen. Schließlich sollte niemand benachteiligt werden und die Truppe wurde ja auch genau zu diesem Zweck gegründet.

Die Partie selbst verlief recht einseitig und Torsten im Goppelntor begann auszukühlen. Aber Langeweile beim Schlussmann ist erfahrungsgemäß eher kontraproduktiv. Den Torreigen eröffnete Enrico Nicolai Mitte der ersten Hälfte mit einem schönen Treffer von halbrechts. Leuben hielt dagegen und kam dann gelegentlich auch mal vor das Gehäuse des Heimteams. Aber Konsequenz sieht anders aus und wenn nötig, griff Torsten ins Geschehen ein. Ballbesitz zählt nicht immer, wie man erst kürzlich bei einer Spitzentruppe aus dem Land des Weißbieres sehen konnte. Bei Goppeln brachte es immerhin den zweiten Treffer noch vor der Pause. Mit 2:0 wechselten die Mannschaften die Seiten.

Der souveräne Schiedsrichter Harald Neugebauer hatte in einem weitestgehend fairen Spiel nicht wirklich viel zu tun. In Hälfte zwei vorwiegend mit dem Notieren von Auswechslungen und weiteren Toren. Die fielen allesamt für Goppeln und waren Indiz für die größeren Spielanteile und, so ehrlich müssen wir sein, vor allem auch für die nachlassenden Kräfte beim Gegner. Immerhin war das Verhältnis der Wechselspieler 6:2 für Goppeln. In die Torschützenliste reihten sich neben Enrico Nicolai (2) auch Sven Haubold (1), Uwe Mann (1), Berno Herklotz (1) und Ralph Eckardt (1) - ja wirklich, der traf sogar ins richtige Tor - ein. Tolle Sache und es waren zum Teil sehenswerte Treffer. So endete das Spiel mit einem durchaus gerechten 6:0 für Goppeln. Die Jungs von der Staatsoperette hatten vor allem in Halbzeit zwei kaum etwas entgegenzusetzen. Und Torsten feierte endlich sein verdientes "zu Null". Aber mit dem langsam wiedergenesene Rico Krönke sitzt ihm ganz starke Konkurrenz im Nacken. Das belebt das Geschäft. Die Goppelner AH-Reserve konnte sich damit aber ein klein wenig vom Tabellenkeller lösen. Das war das Ziel. (FL)

SV Sörnewitz - SG Gebergrund Goppeln 2. AH 5.4.2014 3:0  (0:0)

Personalmäßig eher auf der letzten Rille trat die Goppelner AH-Reserve heute beim Klassenprimus SV Sörnewitz an. So musste man Schlimmes erahnen, hoffentlich wird es nicht zweistellig.

Die Befürchtungen traten nicht ein. Zwar machte Sörnewitz das Spiel, aber Tore schossen sie nicht. Goppeln hielt defensiv gut dagegen und hatte, wenn auch wenige, Offensivaktionen dabei. Ein Spiel Manchester United gegen Barcelona, sagte später ein Augenzeuge am Rand des AH1-Spiels. Die einen machen das Spiel, die anderen spielen klug. So stand zur Halbzeit ein torloses Unentschieden auf der Stadionuhr.

In Hälfte zwei ließen dann aber die Kräfte der Gäste nach. Immerhin war das Kleinfeld in Sörnewitz gefühlt so groß wie in Lockwitzgrund der ganze Platz. Langbeinige Kicker wie Knoppi, Leo oder Fisch hatten da sicher Nachteile in der Schrittfrequenz. Bis zur 70. Minute hielten die unterbesetzten Underdogs das Remis, dann mussten sie den ersten Ball passieren lassen. Vielleicht auch, weil manche Mitspieler dann lieber die Anzahl der am Stadion vorbeiflanierenden S-Bahn-Waggons zählen wollten, als zu bäbbeln. Zwei weitere Treffer kassierten die Goppelner noch, aber die Klatzsche blieb aus. Das war eine sehr respektable Leistung, die man so vorher nicht erwartet hätte. (FL)

SG Gebergrund Goppeln 2. AH - FV Hafen Dresden AH 29.03.2014 1:7  (1:2)

Nach dem Heimsieg am letzten Wochenende gegen Dobritz kam heute ein klarer Aufstiegsanwärter an die Wittgensdorfer Straße. Die Kicker vom wasserlosen Hafen an der Saalhausener Straße stehen auf drei mit Option nach oben. Also hieß die Devise von Coach Kotte heute, erstmal hinten dicht machen!

Das Spiel wurde von Heimcoach Harald geleitet. Erwartet souverän, wie sich zeigen sollte. Die Schiffsparker gingen sofort in die Offensive und gleich nach wenigen Minuten ließen die Goppelner ihren Libero Heiko sträflich allein. Im direkten Duell hatte er das Nachsehen und der Stürmer verwandelte eiskalt. Ging ja gut los. Aber schon zwei Zeigerumdrehungen später rannte Enrico vorn allen auf und davon, umspielte perfekt den Gästekeeper und netzte zum Ausgleich ein. Klasse Aktion. Danach war eher das Heimteam am Drücker und die Hafenarbeiter rieben sich verdutzt die Augen. Mehrere Goppelner Möglichkeiten blieben aber leider ungenutzt. Die beste hatte Thomas bei einem Schuß aus rund 14 Metern in zentraler Position, der aber leider rechts am Gehäuse vorbeistrich. Das hätte die Führung sein können. Noch vor der Halbzeit kam Hafen wieder mit mehr Elan vor das von Torsten gut gehütete Goppelntor. Eine unübersichtliche Situation erlaubte den Gästen die erneute Führung, was gleichzeitig den Pausenstand bedeutete.

In der Halbzeit kam zunächst Hipo für Alfred. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Gäste ihrer Favoritenrolle mehr und mehr gerecht. Konnte man das 1:3 aus Goppelnsicht noch unter Pech abhaken, hatte sich mit dem 1:4 die Sache eigentlich erledigt. Die Treffer zum 1:5, 1:6 und 1:7 waren letztlich überflüssig und ließen den Sieg ein wenig zu hoch ausfallen. Aber auch in diesem Spiel waren nur drei Punkte zu verteilen. Und die gingen heute zurecht an die Gäste. Glückwunsch dazu. Für die Goppelner heißt es Mund abputzen und am nächsten Sonnabend dem Tabellführer aus Sörnewitz mir breiter Brust entgegenstellen. Von diesem Typ Spieler haben wir ja ein paar. (FL)

SG Gebergrund Goppeln 2.AH - Eintracht Dobritz AH 22.03.2014 2:1  (0:0)

Nach den teilweise unglücklichen Spielausgängen zuvor sollte heute auch bei der AH-Reserve wieder Zählbares her. Entsprechend fokussiert stellte Coach Kotte seine Truppe auf. Mit insgesamt fünf möglichen Wechslern war auch die Bank nicht unterbesetzt. Geleitet wurde die Partie von gut aufgelegten Micha Tscharntke, der, abgesehen von ein paar ahndungswürdigen Schiebereien auf beiden Seiten, die Partie gut im Griff hatte. Es gab aber eigentlich keine bösen Fouls und auch die AH-typischen Meckereien blieben durchaus überschaubar.

Mit dem Anpfif übernahmen die Goppelner die Initiative und erspielten sich durchaus Möglichkeiten, die aber allesamt zu unpräzise ausgespielt wurden. Dobritz lauerte derweil oft mit Schüssen aus der Distanz auf ihre Chance zur Führung. So gegen Mitte der ersten Spielhälfte glichen sich die Spielanteile etwas aus und so ging es mit einem durchaus verdient zu nennenden Unentschieden in die Halbzeitpause.

Das war den Gastgebern zu wenig. In Summe etwas besser unterwegs waren die Goppelner demzufolge auch in der zweiten Hälfte. Ron, der inzwischen für "Nasenkopfball-Zassi" eingewechselt wurde, legte dann auch in Minute 65 für Enrico auf und der traf zum viel umjubelten 1:0 für Goppeln. Das war noch lange kein Sieg. Die Dobritzer hielten tapfer dagegen und kamen ihrerseits zu einigen Möglichkeiten. Doch die gut sortierte Abwehr um Heiko C., Ralf, Aui und Leo hielt dicht. Und dann geschah es. Am 22. März 2014 exakt um 14:12 Uhr und 36 Sekunden. Nach einer Ecke verlängerte Rico in Gegners Starfraum per Kopf und wer stand am langen Pfosten sowas von goldrichtig? Genau! Uns Hipo netzte nach gefühlten fünfhundert Jahren aktiven Fußballs ohne Treffer abgezockt, eiskalt und punktgenau direkt neben den langen Pfosten. Wohlgemerkt innerhalb der Torstangen. Und so sah die Führung schon souveräner aus. Die Gegenwehr der Dobritzer blieb wohl mangels Kraftreserven überschaubar. Aber sie verkauften sich anständig. Erst in der vierminütigen Nachspielzeit trafen Sie durch eine Distanzschuss zum Anschluss. Allerdings rutsche die Murmel Robert unglücklich durch den "Tunnel". Das war aber schon der Schlusspunkt in der Partie.

Fazit: Der Sieg geht so absolut in Ordnung. Goppeln hatte mehr vom und tat mehr fürs Spiel. Die Dobritzer blieben stets auf Augenhöhe und trafen am Ende auch verdient zum 2:1. Auf die Leistung lässt sich aufbauen. Vor allem das genaue Zuspiel darf aber gern noch im Training geübt werden.

SG Gebergrund Goppeln - SG Gittersee 21.09.2013 1:1 (1:1)

Zum Spiel trafen sich zwei gleichwertige Mannschaften. Etwas besser kam die Heimmannschaft in die Partie. Mehrere Chancen führten aber nicht zum Erfolg. Dabei gab es durchaus gute Schußpositionen, die zwischen 15 und 20 Metern Distanz zum Gegnertor aufwiesen. Die meisten Versuche waren zwar ordentlich scharf, gingen aber leider über das Tor. Gerüchteweise soll ein Ball sogar auf der naheliegenden A17 für einen kurzen Truckeradrenalinschub gesorgt haben. Ungefähr nach 25 Minuten wurde Berno mustergültig von rechts außen in Szene gesetzt. Aus der Drehung brachte er das Spielgerät im Kasten unter und bewies einmal mehr, dass die schwierigsten Anspiele leichter zu Toren führen. Danach hätte man die Führung ausbauen können. Kurz vorm Pausenpfiff von Referee Micha Klingel erhielt der Gegner aber einen Freistoß direkt an der Goppelner Strafraumgrenze. Ob es der falsche Fuß von "Sonst habe ich eigentlich Superreflexe" Torsten war oder die Mauer zu klein war bzw. falsch stand, lässt sich nicht mehr aufklären. Jedenfalls glich Gittersee per Direktschuß aus. Mit diesem Resultat wurden die Seiten gewechselt.

Dann entwickelte sich das typische AH-Spiel: Um die beiden Strafräume gesellte sich jeweils ein Pulk unterschiedlich "gedresster" Spieler, dazwischen die große Leere. Und je nach dem, auf welcher Strafraumseite das Spielgerät gerade den einen oder anderen Kicker in Verzweiflung versetzte, wurde es dort immer mal gefährlich. Summiert man die Chancen, hatte Goppeln zweifellos das Übergewicht. Dennoch geht das Unentschieden, mit dem sich die Spieler letztlich die Hände reichten, in Ordnung. Die Goppelner werden sich aber ärgern. Hier war mehr drin. Und mit Leo und Sven gab es diesmal sogar zwei Wechselspieler. Was für ein Luxus!

Spruch der Woche von Manndecker Alfred: "Wenn der Gegner angreift, stehe ich lieber etwas distanziert von den Spielern!" Aber das ist natürlich jetzt völlig aus dem Zusammenhang gerissen und so hat er das auch gar nicht gemeint. Trotzdem Klasse Zitat! ;-)

Am kommenden Sonnabend gehts zu den Bahnfahrern von Verkehrsbetriebe. Wenn die ohne "Riesenkrake Hempel" im Tor spielen, geht vielleicht sogar auswärts mal etwas. (FL)

FV Hafen Dresden - SG Gebergrund Goppeln II 07.09.2013 2:1 (1:1)

Am 3. Spieltag trat unsere Zwoote im wasserlosen Hafen an. 11:45 Uhr standen 9 tapfere Oldschools auf dem Platz mit einem Ziel: Schadensbegrenzung! Nach 10 Minuten lag man dann allerdings schon hinten, aber das war noch lange kein Grund aufzugeben. In der 19. Minute dann ein sensationeller Pass von Linksverteidiger Leo auf den Mittelstürmer Ron. Ach nee, war ja gar kein Mittelstürmer, diese Position wurde ja aufgrund Personalmangels fristlos gestrichen. Egal, das Laufduell gewann er trotzdem und schob völlig souverän (wie sich das für nen erfahrenen Bebbler gehört) zum Ausgleich ein. Zwei Minuten später dann der absolute Knaller: Thomas Kotte verirrte sich auf dem Urlaubsrückweg nach Löbtau und streifte sich geistesgegenwärtig das Trikot über und somit konnte es nun personell zumindest zweistellig weitergehen. Die einzigen, die sich darüber nicht freuen konnten, waren die Abwehrmatrosen von Hafen. Mit dem Hünen im Sturmzentrum hatten sie ihre liebe Mühe und Not und wären durch ihn fast in Rückstand geraten. So blieb es aber bis zur Halbzeit beim gerechten Unentschieden.

In der Halbzeit war uns klar, dass die permanente Unterzahl an den Kräften zerren würde und als Belohnung zumindest ein Punkt raus springen sollte. Man gab selbstverständlich nicht auf und versuchte mit langen Bällen auf Kollege Kotte für Entlastung zu sorgen. Dies funktionierte auch recht passabel bis zur 70. Minute, in dieser Zeit konnte man sich auch zwei gute Chancen erarbeiten, die aber leider nicht zum Erfolg führten. Dann brachte der Gegner zur Abwechselung auch mal ein langes Brett über unsere rechte Seite. Das Laufduell ging dort knapp verloren und so lag man wieder hinten. Dies bedeutete leider auch den Endstand. Fazit: Auch bei schwierigen personellen Umständen lässt sich die Truppe nicht hängen. Leider wurde das diesmal nicht mit einem Punkt belohnt. Bedenklich bleibt somit nur eins: Warum wurde Ron's Kiste nicht ordnungsgemäß geleert? Das muss besser werden!!!

Eintracht Dobritz - Gebergrund Goppeln 2.AH 31.08.2013 0:0 

Gekämpft wie die Löwen und am Ende der gefühlte Sieger

Angesichts der Personalknappheit und von gerade elf Spielern hatte man heute echte Sorge um die 2.AH. Dobritz ist nicht irgendein Gegner und man kannte schon aus der Vorsaison, dass dort ein paar Leute Fußball spielen können. Viel zu verschieben gab es nicht. Auch die 1.AH trat parallel gerade mit der Mindestbesetzung an. Aber die Truppe um Käpt'n Heiko Claußnitzer war ein echtes Team. Wenig bis keine Meckerei, dafür fehlte einfach die Luft, aber mit großem Kämpferherz unterwegs. Am Ende waren alle stehend k.o.. Und glücklich, dem stärkeren Gegner einen Punkt abzuringen. Nach dem Spielverlauf fühlte der sich wie ein Sieg an. Und wenn der Fisch nach rund fünf Spielminuten den zugesprochenen Handelfmeter versenkt hätte...weiß trotzdem keiner, wie die Partie ausgegangen wäre.

Bei großer Hitze und Sonnenschein quälten sich die alten Kämpen über den nicht eben kleinen Dobritzer Platz. So lange es ging, wurde auch nach vorn gespielt. Mit zunehmender Spieldauer, vor allem in der zweiten Halbzeit, ging Goppeln mehr und mehr die Puste aus. Der Bomber und der Gehler, die mit zusammen 120 Jahren Lebendgewicht den Altersdurchschnitt ordentlich anhoben, mussten genauso durchspielen, wie Kante, Fisch, Alfred oder Sven. Im zentralen Mittelfeld sorgten Haubi und Ronny für Akzente nach vorn und kämpften defensiv vorbildlich als erste Verteidigungslinie. Und hinten ackerte Lutze Kluttig unermüdlich bis zur völligen Erschöpfung. Was er übrig ließ, darum kümmerte sich Heiko oder der heute ganz stark haltende Reservegoalie Kiwi. Die Gäste besannen sich in Hälfte zwei besonders auf die alten Goppelner Tugenden: Ist der Gegner stärker, hat mehr Luft und mehr vom Spiel, stelle ich mich vielbeinig hinten rein und kloppe alles weg, was Richtung Strafraum kommt. So überstanden die Oldies 90 Minuten, waren am Ende froh über die Null der Dobritzer und fielen nach dem Spiel einfach platt auf den schwarzgranulierten Kunstrasen.

Fazit: Granz großen Respekt an die Mannschaft! Taktisch ersatzweise von Hipo perfekt eingestellt, schaffte das Team die Überraschung. Dobritz vermochte es nicht, die Abwehr zählbar auseinanderzuspielen und Kiwi zu überwinden. Trotz optischer Überlegenheit scheiterten sie vor allem auch an ihrem eigenen Unvermögen im Abschluss. So etwas kennen auch die Goppelner. Egal, der Punkt ist gewonnen und der jetzt zweite Tabellenplatz sieht genial aus. Hier soll noch mal jemand im Zusammenhang mit der 2.AH das Wort "Kanonenfutter" in den Mund nehmen! Dem geben wir aber sowas von Bescheid! Nun warten zwei schwere Brocken auf die 2.AH. Nächste Woche geht es zu Hafen auf die Saalhausener Straße und am dann folgenden Sonnabend gastiert Motor Sörnewitz an der Wittgensdorfer Straße. Hafen dürfte zu den stärksten verbliebenen Mannschaften der Staffel zählen und die Neugründung aus Elbnähe ist noch eine echte Black Box.(FL)

Gebergrund Goppeln 2.AH - Löbtauer Kickers 2.AH 24.08.2013 2:1 (1:0)

Großer Kampf bringt glücklichen Sieg und macht Goppelner AH-Reserve zum ersten vorläufigen Tabellenführer

Alle waren gespannt, wie sich die neugegründete 2. AH schlagen wird. Mit funkelniegelnagelneuen Schillergarten-Trikots, die mit schwarz-weiß auch noch völlig von den Goppelner Vereinsfarben abwichen, musste man Schlimmes befürchten. Doch die AH-Reserve erkämpfte sich mit letzter Kraft den Sieg und damit sogar die erste Tabellenführung!

In urlaubsbedingter Abwesenheit des Neutrainers Thomas Kotte übernahm das Trainergespann der ersten die sportliche Einstellung des Teams. Aufgrund des erwarteten Sturmlaufs des Gegners sollte zunächst die Defensive sicher stehen. Aber der Lauf entpuppte sich als besseres laues Lüftchen und so wurden die Kämpen um den souverän und sicher stehenden Abwehrchef Uwe "ich hab eigentlich Rücken" Mann mutiger. In der Offensive wirbelten "Nasenkopfball"-Zassi und Frank "der Bomber" Tittel. Aui und Mario agierten als Mittelfeldmotoren und außen durften der Oldie-Gehler bzw. Schuleinführungs-Opa sowie Thoams "Fisch" Hering gegen den Ball hauen. Nachdem die erste Druckphase der ebenfalls neuen Kickers abflaute, köpfte (ich wiederhole: köpfte!!!) der Fisch eine Bogenlampenflanke perfekt unter des Gegners Latte. Und es stand 1:0 für die Guten! Die Gäste waren vor allem im Mittelfeld keinesfalls unterlegen und drückten auf den Ausgleich. Aber was der heute sehr agile Hipo als Vorstopper nicht wegräumte, retournierte die "Schlaftablette" zuverlässug wieder gen Gegners Kiste. Auch die Außenverteidiger Heiko "Eisenfuß" Leuteritz und Alfred "mein Knie ist verdreht, jetzt treffe ich wenigsten den Ball" Hennig spielten zumeist souverän. Wenn auch am Rande des Kreislaufkollapses. Egal, der Halbzeitstand hieß Führung. Sorgen musste man sich nur um die Kondition in Runde zwei machen.

Der befürchtete Einbruch blieb aus. Auch die Löbtauer zollten der Mittagshitze Tribut und brachten im zweiten Duchgang nicht mehr viel auf die Reihe. Bis auf eine Situation etwa zehn Minute vor Ultimo, als der ansonsten sehr gut und mit Augenmaß pfeifende Referee Klingel eine Abseitsposition eines Kickers übersah und der den Ball zum Ausgleich einschob. Das war ärgerlich und angesichts der nachlassenden Kräfte fast schon der Knockout für Goppeln. Zwischenzeitlich kam Udo "ich halte heute mal nicht und netze lieber" Steinigen für den Bomber. Die Holzkatze knickte aber schon nach etwa zehn Minuten in sehr aussichtreicher Position im Löbtauer Strafraum um und musste seinen Platz für Sven "ich hab mich im Vorspiel als Schieri warmgestanden, da kann ich jetzt was zeigen" Lehninger wieder räumen. So waren die Weichen eigentlich auf Unentschieden gestellt. Goppeln gab alles und kämpfte um jeden Ball. In der letzen Nachspielminute rannte der Kickers-Schlußmann bei einer Goppeln-Ecke zwei seiner eigenen Verteidiger um. Der Ball fiel Mario "ich schieße grundsätzlich in Rücklage" Sandig am 16er genau vor die Füße. Anders als sein Ruf drosch der das Spielgerät quasi mit dem Schlußpfiff perfekt durch die freie Gasse in des Gegners Herz und in die Maschen. Das war der glückliche aber am Ende nicht ganz unverdiente Siegtreffer für Goppeln.

Fazit: Auch die Zweite kann gewinnen. Mit Glück, mit Händen und Füßen, mit Kratzen und Beißen, mit Schnappatmung, aber mit einem enormen Kampfgeist. Gratulation Jungs! Darauf lässt sich aufbauen. Vorbei sind die Zeiten als Kanonenfutter in der Ü40. Loben muss man wirklich die komplette Mannschaft. Wenn ich aber heute wirklich jemanden besonders heraushebe, dann zweifellos Torsten " ich hab noch nie Großfeld gehalten und kenne die Regeln gar nicht" Steinich. Mann, was der wieder für Reflexe ausgepackt hat. Sensationell. Gut, ein paar Kracken hatte er dabei. Aber die waren bedeutungslos. Er hat die Jungs mit seinen Paraden immer im Spiel gehalten. Ebenso ackerte "Nasenkopfball"-Zassi. Das Sauerstoffzelt stand am Spielfeldrand schon bereit, aber er biss sich einmal mehr durch. Respekt. Und mit Harald "ich bin hier der Dienstälteste im Verein" Neugebauer kam letztlich der Sieg. In den Schlußminuten für den Präsidenten eingewechselt, sicherte er die linke Abwehrseite konsequent ab und durfte auch den Siegtreffer mit bejubeln. Weiter so, Männers! Und, lieber Thomas K., Dein Trainerstuhl wackelt schon bedenklich! ;-) (FL)

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17.05.2013 SG Gebergrund Goppeln Ü40 - Eintracht Radeberg Ü40 3:6 (0:3)

Beim letzten Saisonspiel der Ü40er wollte man sich ordentlich von den Heimfans verabschieden. Zumal mit Frank "der Bomber" Tittel, der am vergangenen Mittwoch seinen 60sten feierte, quasi ein Jubilar im Aufgebot stand. Leider hagelte es wieder zahlreiche Absagen, so dass sich zu den gerade mal sieben Kickern nach umfangreicher Überzeugungsarbeit schnell noch der lange Ralf, Uwe "ich hab eigentlich Rücken" Mann und auch Leo gesellten. Sein Punktspielreaktivierungdebüt gab Kante von der Hornbachtribühne.

Das Spiel begann, nachdem der Bomber sein Geburtstagsgeschenk ausgepackt und der Gegner endlich die Passmappe gefunden hatte. Natürlich waren die Gäste leicht feldüberlegen, ohne jedoch zwingende Chancen zu kreieren. Und wenn doch, hielt Torsten "ich reagiere sofort, auch wenn es zu schnell sein sollte" die Oldies mit seinen Glanzparaden im Spiel. Man hat selten jemanden mit solchen Reflexen in einem Goppelner Tor gesehen. Allerdings muss er noch lernen, ein Spiel mal zu entschleunigen. Auch Goppeln hatte ein paar Möglichkeiten. So gestaltete sich die erste Hälfte nicht ausgeglichen, aber offen. Bis kurz vor die Pause, als die Gegner einen scharfen Treffer landeten und gleich darauf der lange Ralf unglücklich eine Eingabe noch ins eigene Tor abfälschte. Dann war der Bann gebrochen und die Bierbrauer netzten noch ein weiteres Mal. Dann erlöste Schieri "Knoppi" die alte Garde beim Stand von 0:3.

In Hälfte zwei kamen die Goppelner zu besseren Chancen und nutzten drei davon. Erst traf Volker "macht Ihr auch mal was" Thiele, später gelang nach schöner Vorarbeit vom Ersttorschützen auch "Bomber" dem Jubilar, der heute sogar Spielführer war, sein viel umjubeltes Goal. Und auch Fisch durfte sich noch durch einen sehr sehenswerten Treffer in die Torschützenliste eintragen. Leider traf der Gegner in Hälfte zwei genauso oft, so dass man am Ende mit dem 3:6 wieder ohne Punktausbeute blieb. Dennoch war das ein sehr ordentliches Spiel der Ü40 und der Gegner war bei weitem nicht so überlegen wie bei manch anderer Partie. Damit ist die Ü40 Saison beendet. Wie es weitergheht, wird die gesamte Truppe entscheiden müssen. Entweder wir gründen eine zweite AH oder es wird eine weitere Saison Ü40 gespielt. Man wird sehen...(FL)

Gebergrund Goppeln Ü40 - SV Dresden Mitte Ü40 9.11.2012 - 0:3 - Breitensport

Rückfall in alte Zeiten oder wer keine Tore schießt, kann nicht gewinnen. Wieder reichte es am Ende nicht für einen Punktgewinn für die Hausherren.

Mit reichlich guten Vorsätzen und mit der klaren Ansage, diesmal erst Fußball zu spielen und dann zu diskutieren, traten die grauen Eminenzen der SG Gebergund Goppeln heute zum Nachholer gegen die Ü40 von SV Dresden Mitte an. Allerdings erwies sich der Gegner zunächst als etwas stärker als erwartet und hatte vor allem in der ersten Hälfte die deutlicheren Chancen. Trotz vieler toller Paraden konnte Torsten einen Treffer der Gäste nicht verhindern. Grundübel war einmal mehr die noch fehlende Abstimmung der offensiven und defensiven Mannschaftsteile. Positiv lässt sich aber feststellen, dass im Vergleich mit vorhergehenden Partien die Nettospielzeit der Goppelner Kicker die sonst übliche Diskussionszeit deutlich überwog. Oder kurz gesagt: es wurde besser gespielt und weniger gequatscht. Dennoch wollte kein Tor gelingen. Auch der gegnerische Torhüter machte seinen Job gut.

In der zweiten Hälfte kamen die Goppelner wesentlich besser ins Spiel und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen, die aber leider ungenutzt verstrichen. Schlimmer noch, einen Konter verwandelten die Gäste erfolgreich zum 0:2. Trotzdem ließen sich die Hausherren nicht entmutigen und suchten ihr Heil im Spiel nach vorn. Jetzt gab es Chancen zuhauf. Leo, Kiwi, Berno, Volker - alle durften mal (oder mehrmals). Leider scheiterten alle am Goalie des Gegners oder an der eigenen Präzision. Schade eigentlich. Jetzt war das Spiel offen und auch Torsten durfte noch einige Paraden zeigen. Wie es aber im Fußball so ist, ohne eigene Tore gibt's eben keine drei Punkte. Der letzte Treffer der Gäste kurz vor Schluss war dann eigentlich schon ohne Bedeutung.

Anzumerken bleibt, dass Schiri Sven eine tadellose Leistung ablieferte, auch wenn das einige wenige aus einem anderen Blickwinkel sahen. Das sei ihnen gegönnt. Schließlich lebt Fußball auch von Emotionen. (Fl)

Gebergrund Goppeln Ü40 - FV Süd-West Ü40 19.10.2012 - 1:2 - Breitensport

Tja, was soll man zu diesem Spiel sagen? Auf Augenhöhe gegengehalten, vor allem in der zweiten Hälfte die größeren Spielanteile gehabt und am Ende wieder leer ausgegangen. Das wäre die Kurzversion.

Anders als sonst, als man ruck zuck hinten lag, konnten die Goppelner diesmal das Spiel deutlich ausgewogener gestalten. Verstärkt durch Ralf M., Jens K., Udo S. und Leo von der AH sollten die drei Punkte eigentlich an der Wittgensdorfer Straße bleiben. Der Gegner erwies sich aber als schwerer Brocken und schien deutlich besser eingespielt. So blieb es auch den Gästen vorbehalten, mit einem Tor in Führung zu gehen. Das blieb bis zur Pause so. Aber noch vor dem Halbzeitpfiff und vor allem danach übernahmen die Gastgeber mehr und mehr die Initiative. Damit war der Ausgleich durch Volker T. mehr als verdient. Die Gäste zogen sich weiter zurück und Goppeln drückte. Man wollte den Sieg unbedingt. Allerdings blieben erneut zahlreiche Chancen ungenutzt. Dafür tauchten die Süd-Wester einige Male gefährlich vor dem Goppelner Tor auf. Zum Glück konnten sie kein Kapital daraus schlagen. Als alle dachten, der Goppelner Siegtreffer sei nur noch eine Frage der Zeit, führten die Spieler mal wieder eine lockere Konversation mit sich, dem Schiri und ihren eigenen Wechselspielern. Durch diese Unkonzentriertheit lud man den Gegner kurz vor Schluss noch auf eine gepflegtes Gegentor ein. Und der ließ sich nicht lange bitten. So verschenkte man am Ende mindestens einen Punt. Hier war mehr drin.

Fazit: Wenn fünf Spieler quatschen und sich Udo S. als einziger "Verteidiger" vorm eigenen Tor wie ein Kreisel um vier Gegenspieler kümmern muss, kann man das Gegentor nicht verhindern. Fußball bleibt eben Mannschaftssport! So bleibt nur zu sagen: Glückwunsch an die Gäste von Süd-West, die die Goppelner Schwächen clever ausnutzten und selbst abgeklärt ihr eigenes Gehäuse verteidigten. (Fl)

Gebergrund Goppeln Ü40 - SG Striesen Ü40 12.10.2012 - 1:12 - Breitensport

Rückkehr zur Normalität. So könnte man den heutigen Spielverlauf der Ü40 gegen Striesen getrost überschreiben. Leider gab es vom Gegner erneut ordentlich "auf die Mütze".

Nach dem Sieg gegen Mitte sollte eigentlich wieder gepunktet werden. Ohne Alfred, Uwe M., Kiwi und Heiko C., dafür aber verstärkt mit Leo, Ronny S. sowie Udo S. als Feldspieler traten die Ü40er gegen die favorisierten Striesener an. Im Spiel zeigte sich allerdings schnell, dass die Oldies von der Bärensteiner Straße auch einen guten Ball und den vor allem schnell spielen können. Um die zu schlagen, muss man hellwach sein und vor allem viel Laufarbeit leisten. Obwohl unser Team inzwischen auch gute Ansätze auf dem Kleinfeld zeigt, reichte es erneut nicht für einen Punktgewinn. Im Gegenteil. Drei bis vier kurze Stationen durchs Mittelfeld, kurz geschaut und schon standen die Striesener einschußbereit vorm Goppelner Tor. Meist erfolgreich. So musste Schlußmann Torsten S., der sich mehrfach durch gute Paraden auszeichnete und eigentlich alles hielt was zu halten war, am Ende zwölf Mal hinter sich greifen. Dass es kein "zu Null" wurde, dafür sorgte Berno H. mit seinem Ehrentreffer. 

Fazit: Das "Experiment Ü40" läuft inzwischen gut. Alfred und Tittel haben das Organisatorische im Griff, einzig an der Qualität des Spiels darf man noch etwas "feilen". Auf dem geplanten Weg zu einer zweiten Altherrenmannschaft ist das Kleinfeld aber eine hervorragende Schule. Retten die Herren das mit in die neue Saison, sieht das Großfeldspiel dann sicher auch recht ansehnlich aus.(Fl)

Gebergrund Goppeln Ü40 - Einheit Mitte Ü40 05.10.2012 - 4:0 - Breitensport

Heureka, es geht ja doch! Endlich konnten die Ü40er mal überzeugen und auch Punkten. Damit kann man den Nimbus des "Kanonenfutters" hoffentlich ad acta legen.

Wenn sich zwei "Kellerkinder" streiten... freut sich am Ende der Sieger. Und das waren diesmal völlig zu Recht die Goppelner. Schon in der Spielanlage sah der geneigte Zuschauer, dass die Heimmannschaft sich heute die Punkte sichern wollte. Gut wurde hinten herausgespielt. Einzig der finale Pass in der Spitze fand häufig keinen Abnehmer oder war zu unpräzise. So durften die fairen Kicker von Einheit Mitte am Ende froh sein, "nur" vier Dinger eingeschenkt bekommen zu haben. Vor allem auch, weil "Icke" im Tor der Gäste Schlimmeres für sein Team verhinderte. So konnten sich zumindest Leo, Mootzl, Jens K. und Berno in die Torschützenliste eintragen und Kiwi hielt seine Bude sauber.

Mit dem Aufgebot einschließlich Uwe M. und Heiko C. sollte vielleicht auch für die Ü40 noch der eine oder andere Punkt drin sein. (Fl)

Einheit Radeberg Ü40 - Gebergrund Goppeln Ü40 - 24.09.2012 - 10:1 - Breitensport

Englische Wochen bei der Ü40: Ganze drei Tage nach dem letzten Spiel mussten die "Altsenioren" schon wieder ran. Diesmal zum ersten Mal auswärts gegen Radeberg. Gespielt wurde Montagabend in Liegau- Augustusbad. Zusätzlich verstärkt durch Ralf M. wollte man diesmal mehr Widerstand bieten. Zum Teil gelang das auch, wenngleich das Ergebnis erneut hoch zu Ungunsten der Goppelner ausfiel. Kaum vorstellbar, dass alle Gegner unseren Sportfreunden so weit überlegen sind. Gedanklich beim Großfeldspiel laufen wir offenbar immer "ins offene Messer". Soll heißen, wer vorn stehen bleibt, fehlt hinten zur Verteidigung. Dann schlägts meist ein. Für den Gegner. Insofern ist am Mittwoch ein Taktiktraining vorgesehen. Wir müssen schnellstens lernen, das Kleinfeld besser zu beherrschen. (Fl)

Gebergrund Goppeln Ü40 - SG Dölzschen Ü40 - 21.09.2012 - 2:14 - Breitensport

Auch am zweiten Spieltag der Ü40 gab es für Goppeln nichts zu holen. Obwohl zunächst gute Chancen erspielt wurden und die Heimmannschaft mit 1:0 in Führung ging, konnte man den Gästen im weiteren Spielverlauf nicht viel entgegensetzen. Solch ein Kleinfeldspiel läuft komplett anders als ein Großfeldmatch und so gilt es im Training vor allem die Taktik zu üben. Klar ist aber auch, ohne die nötige Kondition und vor allem ständige Wechsel ist in dieser Spielklasse kein Blumentopf zu gewinnen. Am Ende stand mit 2:14 erneut eine hohe Niederlage auf der imaginären Anzeigetafel. Jetzt nicht den Mut verlieren und beim nächsten Spiel voll durchstarten! (Fl)

Gebergrund Goppeln Ü40 - Rotation DD Ü40 - 14.09.2012 - 0:12 - Breitensport

Am ersten Spieltag der Ü40 mussten die Goppelner reichlich Lehrgeld bezahlen. Mit einer 0:12 Klatsche siegten die Gäste von Rotation. Offenbar sind die Goppelner Spieler mit der neuen Spielform auf Kleinfeld überhaupt noch nicht vertraut. Und gefühlt läuft die Partie dann auch schneller ab. Umso mehr wird es auf das taktische Geschick und die Cleverness der Kicker ankommen. Auch wenn wir diese Saison als Überganglösung zu einer zweiten AH-Mannschaft verstehen, sollten Punktgewinne zwar schwierig aber nicht unmöglich sein.  Wir werden sehen, wie sich die Truppe um "Alfred" im weiteren Saisonverlauf schlägt...(Fl)