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   Saison 2011/2012:

Zusammenfassung der ersten 4 Spiele:

Welch grandioser Blick auf die Tabelle der „Zwoten“: vier Spiele, drei Siege, ein Remis, Tordifferenz plus zwölf, bei 15 geschossenen Toren. Bisheriger Tabellenplatz: Nr. 1, Spiiiiiiitzenreiter!

Im ersten Punktspiel der Saison traf man auf die Strehlner, die man schon im Vorjahr zum Punktspielauftakt damals noch bei sich auf der Friebelstraße begrüßte. Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit. 9 Tore auf Goppelner Seite sorgten für den Spitzenplatz. Das Rückspiel war hingegen mehr eine Zitterpartie, wodurch man nun gewarnt war, das Spiel nicht zu fahrlässig aus der Hand zu geben. So wurde man nun wiederum auf der Hartscheibe an der Tornaer Str. zum Tanz gebeten. Der Entstand von 5:0 spiegelt das Spielgeschehen ganz gut wider, wobei man von Beginn an allzu oft gute Chancen ausließ, um für ein besseres Torverhältnis zu sorgen.

Im zweiten Aufeinandertreffen der Saison unserer „Zwoten“ mit den Rähnitzern galten ähnliche Vorzeichen wie in der Vorwoche. Letzte Saison schlug man im Hinspiel die Rähnitzer verdient und deutlich. Im Rückspiel sorgte allein der Umstand, dass Goppeln mit sieben Mann anreiste, für den zugegebenermaßen etwas glücklichen Sieg der Rähnitzer. Ab Spielbeginn dominierte man sofort die Partie und ließ den Gegner schön laufen, da man den Ball gut in den eigenen Reihen zu verteilen wusste. Ein unglückliches Eigentor vom Libero Pochert ließ bei den Hausherren kurz Hoffnung aufkeimen, währte aber nur kurz, da das Spiel einfach nicht mehr kippen wollte. Endstand 6:2.

Mit der maximalen Punkteausbeute fuhr man also nach Serkowitz, um dort etwas Zählbares mit heimzubringen. Da man den Gegner noch nicht kannte schwor man sich zunächst auf ein Spiel aus einer sicheren Defensive heraus ein. Der Goppelner Defensivverbund wusste dabei ganz gut zu überzeugen, da man bei extremer Hitze den durchaus erfolgsversprechenden Angriffen der Radebeuler geschickt den Garaus machen konnte. Zu der mehr als unwürdigen Leistung und der schlechten Spielleitung des Schiris soll an dieser Stelle kein weiteres Wort verloren werden. Recht unbeeindruckt davon gewann man auch hier mit 3:0, allerdings mit 2 späten Toren kurz vor Ende der Partie. Ein Achtungszeichen setzte hingegen Schlegel, der vorerst auf der Bank Platz nehmen musste, dann aber durch das frühe Ausscheiden von Eric Walther sofort zur Stelle war und den Führungstreffer erzielte.

Im Kräftemessen mit der Drittvertretung von Süd-West reichte es nur zu einem Punkt, da man hier erstmals in der Saison auf einen Gegner stieß, der durch spielerische Finesse zahlreiche gute Spielzüge kreieren konnte. Das Tor von Riedrich sicherte den Goppelnern diesen einen wichtigen Punkt, der sie nun an die Tabellenspitze brachte. Nun gilt es mit der gleichen Beharrlichkeit die Spiele anzugehen und einen Einbruch, wie den vom letzten Herbst, zu vermeiden.
- D.P. -

Anfang 2011 bis 03.04.11

Hallo Freunde des gepflegten Rasenballsports zu einem Zwischenbericht der II. Mannschaft des gefühlt wohl größten Vereins der Welt.

Die letzten Wochen nach der langen Winterpause nutzte die Zweitvertretung unserer Sportgemeinschaft eifrig, um auf Punktejagt zu gehen. Zwar geht es in dieser Saison nur noch um die goldene Ananas, aber das gilt ja nicht für die Spiele, in denen man den Aufstiegsaspiranten noch in die sprichwörtliche Suppe spucken kann. Gegen Rähnitz, im ersten Spiel des neuen Jahres, verlor man noch in stark dezimierter Mannschaftsstärke mit einem unglücklichen Gegentor. Doch hielten die 8 Mann, die die Reise in den Norden angetreten hatten, gut dagegen und ließen keinen Zweifel daran aufkommen, dass es mit ein oder zwei Leuten mehr sicher geklappt hätte einen Dreier einzufahren.

Im Spiel gegen Turbine war man zugegebenermaßen chancenlos und ging sang- und klanglos 2:0 zu Hause unter. Außer Spesen nichts gewesen, deshalb schnell weiter….

Wiederum  in geschwächter Besetzung wurde man von den Lockwitzern zum Samstagskick am 12.03.10 begrüßt. Bei frühlingshaften Temperaturen ging es mehr schlecht als recht auf und ab. Zwei Führungstreffer der Lockwitzer konnten weggesteckt werden und in eine eigene Führung umgemünzt werden. Dass die Tore der Goppelner nicht bei der Sportschau als Tor des Monats zu sehen waren, liegt wohl an der schlechten Kameraführung des Mannes an der Außenlinie, denn die Tore von Hendrik Mann und David Pochert waren eines solchen Titels würdig. Allerdings gab man die Führung noch aus der Hand und musste sich die Punkte teilen. Objektiv betrachtet hatte man ab der 70. Minute aber nur noch 8 Mann auf dem Feld. Da nicht gewechselt werden konnte, mussten die Leute mit einer Blessur dennoch auf dem Platz bleiben, um wenigstens ein bisschen für Entlastung zu sorgen. Letztlich ein Punkt, mit dem man leben kann.

Im Heimspiel danach hieß man gegen die spielstarke Mannschaft von Sport und Spiel zu Gast. Was in diesem Spiel geschehen sollte, wusste man zu dem Zeitpunkt allerdings noch nicht. Einer Führung der Goppelner wusste sich der Gegner nicht zu erwehren und konnte erst in der letzten Minute zum 1:1 durch eine direkt verwandelte Ecke ausgleichen. Davon ließ Phlillip Schlegel sich allerdings nicht beeindrucken und tat es in der tatsächlich letzten Spielsituation seinem Gegenpart gleich und verwandelte ebenso von der Eckfahne eine direkte Ecke. Somit schmeckte allen das Siegerbier danach umso besser, denn diesen sichergeglaubten Sieg doch noch herzugeben wäre eine bittere Enttäuschung gewesen.

Der Dynamo-Fußballclub Meißen gastierte eine Woche später bei den Goppelnern, erwies sich allerdings nicht als der Freundlichste. So ging hier das Spiel mit 3:1 an den Gegner. Der zwischenzeitliche Ausgleich von David Pochert wurde von den Treffern der Rand-Dresdner wettgemacht. Hendrik Mann machte dabei zwar nicht die glücklichste Figur, war aber nicht Schuld an der Niederlage. Die Mannschaft der Goppelner konnte im zweiten Durchgang einfach keinen Druck mehr auf den Gegner ausüben. Nase abputzen und weiter geht’s, so hieß das Motto für die nächsten Spiele.

Dies gelang auch ganz gut, denn im Aufeinandertreffen mit dem SSV auf der Strehlener Hartscheibe gelang den Goppelnern ein verdienter Punktgewinn. Man ging durch Martin Schöbel in Führung, nutzte allerdings die sich bietenden Chancen in Halbzeit eins zu wenig und hätte noch weiter erhöhen können. Ein 5 Minuten währender Sturmlauf zu Beginn des zweiten Spielabschnitts der Strehlener sorgte für den Ausgleich und den Führungstreffer. Die Abwehrarbeit der Goppelner Hintermannschaft war da allerdings mehr als mangelhaft. Dies konnte jedoch schnell abgestellt werden und schoss nach einem abgeblockten Freistoß zum umjubelten 2:2 ein. David Pochert stand dabei alleine am 5er und konnte den Hüter noch fragen, wo er ihn denn gerne hinhaben möchte. Als der Abpfiff ertönte ging man mit einem Punkt mehr nach Hause, als man erwartet hatte, hätte allerdings auch nicht unverdient drei Punkte mitnehmen können. In dieser Saison ist man allerdings bescheidener geworden und freut sich auch mal über einen Punkt.

20.11.2010
SG Gebergrund Goppeln II - VfB Hellerau-Klotzsche III 3 0:1

 „Wer vorn das Tor nicht macht, der kann das Spiel nicht gewinnen“ heißt es im Fußballfachlatein. Ein Beispiel daran nahmen sich heute die Goppelner bei ihrer Partie gegen die Gäste aus Dresdens Norden.

Zu ungewohnter Spielzeit trafen also heute zwei gleichwertige Mannschaften aus dem Tabellenmittelfeld aufeinander, die von Beginn an wenige Torraumszenen dem fachkundigen Publikum auf der Frieblroad boten. Der Strafraum stellte hierbei eine magische Mauer dar, die keine Mannschaft imstande war zu bezwingen. Mittelfeldgeplänkel und fußballerische Magerkost wechselten sich stetig ab mit rüdem Zweikampfverhalten beider Mannschaften. Der Schiri allerdings war über die gesamte Dauer des Spiels nicht in der Lage das Spiel zu beruhigen und so ging es immer wieder hart zur Sache. Die daraus entstehenden Freistoßsituationen gingen auf Goppelner Seite alle ins Nichts, wurden gen Eckfahne, oder in die Mauer des Gegners getreten. Die Spieler aus Hellerau-Klotzsche stellten sich da etwas besser an, konnten sie doch einen Freistoß vom Flügel geschickt hereinbringen und der in den Strafraum eilende Stürmer musste nur noch seinen Kopf hinhalten, um das etwas unverdiente 1:0 zu erzielen. Bis zur Pause passierte nichts weiter- ein Graupenkick der aller feinsten Güte. Zu einfallslos agierte man im Sturm und im Mittelfeld konnte man sich eben auch nicht gut genug behaupten, um die Angreifer in Szene zu setzen.

Nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Schauspiel wie in Halbzeit eins. Rüdes Foulspiel, vereinzelte schönen Kombinationen der Goppelner, allerdings nur bis zum Strafraum, eine hohe Fehlpassquote und ein Schiri, der es des Öfteren der Art schleifen ließ, dass beide Mannschaften mehr mit ihm, als mit dem Sportlichen beschäftigt waren. Dennoch muss man den Goppelnern zugutehalten, dass sie mit großem Kampfeswille abermals bemüht waren, die spielerische Überlegenheit in Tore umzumünzen. Jeder Versuch blieb allerdings vergebens, denn ein Gegner hatte immer ein Bein oder Hinterteil zwischen Ball und Tor bringen können. Die Schlussphase nahm dann noch mal an Fahrt auf, da man nun alles nach vorne warf. Es nutzte nichts, man beendete das Spiel ohne ein einziges Mal den Torhüter ernsthaft in Gefahr zu bringen. Mit einer halben Torchance, die zum 1:0 führte, hatten die Gäste zwar nicht Oberwasser, aber dafür das Siegerbier auf ihrer Seite. Auch wenn das Spiel noch 2 Stunden gegangen wäre, man mag bezweifeln, dass die Goppelner ein glücklicheres Händchen bzw. Füßchen bewiesen hätten.

14.11.2010
SG Gebergrund Goppeln II - FSV Lokomotive Dresden 2:2

„Das Spiel dauert 90 Minuten und am Ende gewinnen immer die Goppelner“ war das Resümee der letzten siegreich gestalteten Wochenenden unserer II. Mannschaft. Mit zwei (Heim-)Siegen in Folge konnte man einen Moralzuwachs spüren, der der II. Mannschaft auch endlich beim Einstreichen der ersten Auswärtspunkte helfen sollte. Dazu traf man nun am heutigen Sonntag im Ostragehege auf einem wunderschönen Kunstrasengeläuf auf die noch unbekannte Mannschaft des FSV. Motiviert bis in die Haarspitzen ging es in die Partie mit einer abermals neu zusammengewürfelten Mannschaft.

Von Beginn an konnte man den Gegner immer wieder geschickt in teilweiße gut vorgetragenen Spielzügen stören und somit eigene Chancen kreieren. Auch heute lief viel im Sturm über die Schnelligkeit und das Durchsetzungsvermögen der Angreifer. Mit großen Technikeinlagen wird man dort wohl in naher Zukunft nicht überzeugen können. Letztlich blieb man aber zu oft in den Reihen der Lokis hängen und konnte dadurch  auch nicht wirklich gute Torchancen erarbeiten. In der Abwehr der Goppelner sah es ein wenig anders aus. Zahlreiche Angriffe wirbelten die Verteidiger des Öfteren derart durcheinander, dass die Zuordnung oft verloren ging. Am Strafraum war dann aber Schluss mit lustig. Spätestens dort wurden die meisten Angriffe vereitelt oder so geblockt, dass keine Torgefahr für den am heutigen Tag überzeugenden Walther bestand. Mit wenig Torgelegenheiten und einem leistungsgerechten 0:0 ging es also zur Teambesprechung und dem Pausentee. Doch dort sorgte eine andere Situation für Gesprächsstoff. Eine so typisch unglückliche Aktion für die Goppelner verhinderte den Einsatz vom bereits warmlaufenden Walther. Das Glück war ihm in letzter Zeit nun nicht wirklich hold.

Halbzeit zwei begannen die Goppelner stark, denn ein Angriff folgte dem nächsten. Als jedoch eine Ecke für den unerwarteten Führungstreffer der FSV’ler sorgte, gab man sich bereits dem Gedanken hin, wieder auswärts die Punkte herzuschenken. Allerdings wurde an diesem Tag nicht zurückgesteckt, sondern mit Biss dagegen gehalten. Der von Stiegeler verwandelte Elfmeter sorgte für das so wichtige vorläufige Remis. In den folgenden Minuten setze man weiter voll auf Sieg und konnte den Gegner gut unter Druck setzen. Zimmermann erzielte daraufhin mehr oder weniger glücklich unter großzügiger Mithilfe des Torhüters von Lok den umjubelten Führungstreffer. Doch auch die FSV’ler waren stets bemüht und lieferten den Beweis, dass sie zum Zeitpunkt der Goppelner Führung dennoch über ihn in der Tabelle standen. Eine Kerze von Pochert in der Abwehr leitete in der 80. Minute dazu den Angriff ein, der letztlich zum 2:2 verwertet wurde. In der Folgezeit konnten sich die Goppelner aber glücklich schätzen mit dem Unentschieden in heimische Gefilde zu fahren, denn die qualitativ hochwertigen Angriffe des Gegners wurden mehr als unglücklich vergeben. Der Abpfiff des Schiris besiegelte dann das Schicksal der beiden Mannschaften, die sich mit einem, für die Goppelner ungewohnten Unentschieden, 2:2 trennten. Zwei Jahre lang trug ein Schiedsrichter kein Remis ins Spielerprotokoll der Zweitvertretung Goppelns ein. Solch ungewohntes Gefühl sorgte bei einigen für den Eindruck einer gefühlten Niederlage. Dennoch ist dieser Punkt der Erste in der Fremde in dieser Saison und insofern kann man sich damit zufrieden geben.

06.11.2010
SG Gebergrund Goppeln 2. - SpG VFB 90/Dölzschen 3:2

„Ruhm und Ehre, Goppeln Amateure“ war auch an diesem Wochenende wieder die Motivation für die Spieler der zweiten Mannschaft. Im Duell mit der Spielgemeinschaft musste die starke Leistung aus der Partie gegen Laubegast(3.) wiederholt werden. Doch unumgängliche Kaderveränderungen führten in der ersten Halbzeit zu leichten Abstimmungsschwierigkeiten in der Abwehr, sodass der Gegner ein ums andere mal gefährlich vor dem Tor von Walther auftauchte. Es waren aber die Goppelner, die mit einem etwas glücklich erzielten Tor von Tim Zimmermann den Führungstreffer erzielten. Zahlreiche Chancen blieben ungenutzt, da Wollmann nicht mit letzter Konsequenz agierte. Als dann Schubert sich ein Herz fasste und mit einer tollen Kombination mit Slosarek sein erstes Tor für Goppeln erzielte, konnte endlich die leichte Überlegenheit in eine dementsprechende Tordifferenz umgemünzt werden. Allerdings machte Winter von der SpG durch seinen Anschlusstreffer diese Seifenblase schnell zunichte. So ging mit man mulmigem Gefühl in die Kabine. Der zweite Durchgang begann dann zwar besser als der 1., aber Zählbares ist dabei wieder nicht herausgesprungen. Der Gegner kam nun auch etwas besser ins Spiel und so kam es wie es kommen musste. Eine unglückliche Abwehr von Walther in die Mitte gab dem heraneilenden Stürmer die Möglichkeit zum 2:2 einzuschieben, die er auch eiskalt nutzte. Er war allerdings auch freistehend, da die Abwehr für einen Moment ihn aus den Augen verloren hatte. Stark einsetzender Regen machte das Geläuf nun nahezu unbespielbar, wodurch es mehr einer Schlammschlacht glich, denn einem Fußballspiel. Zimmermann war es dann erneut der  die Goppelner Führung herstellte, ließ im Nachgang aber eine Hundertprozentige liegen, womit er wohl den Sack zugemacht hätte. Die glücklosere gegnerische Mannschaft versäumte es den erneuten Ausgleich zu erzielen, als Knopp einen Ball von der Linie schlug und Pochert sich in einen Drehschuss von Winter kurz vor Ende der Partie schmiss. Solche Dinger gingen noch vor wenigen Wochen rein, war zumindest die Meinung aller beim Siegerbier in der Kabine, denn danach passierte nichts mehr. Was bleibt ist die starke kämpferische Leistung zu würdigen, die man zumindest im zweiten Spielabschnitt bei schwierigen Bedingungen lieferte. Auf dass das Glück den Goppelnern weiter treu bleibt!
Danke an Bob dass er das Spiel gepfiffen hat, da der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen war.

24.10.10
SG Gebergrund Goppeln II- FV Dresden 06 Laubegast III 1:0

Hallo, liebe Freunde des gepflegten Rasenballsports. Nach langer Zeit gibt es wieder freudige Kunde von der II. Mannschaft, des, nach unbestätigten Gerüchten zufolge, besten Vereins der Welt. Am heutigen Tag traf die II. Mannschaft der SG Gebergrund Goppeln auf die III. Vertretung des FV Dresden 06 Laubegast, dem wohl spielerisch stärksten Team der Liga. Nachdem man in den letzten 3 Partien 20 Tore kassierte, bei lediglich 2 erzielten, standen die Weichen heute nicht wirklich auf Sieg, da man zu allem Überfluss auch noch mit einer „Not-Elf“ auflief, die diese Bezeichnung im eigentlich Sinn nicht mal verdiente. Aus dieser Mentalität heraus, mit Mann und Maus verteidigen zu müssen und eine niedrige Niederlage als gefühlten Sieg zu verbuchen, konnte man also von Beginn an frei aufspielen. Erste Erfolgserlebnisse stellten sich ein, die neu zusammengewürfelte Mannschaft harmonierte recht gut und man konnte für alle recht unerwartet den Gegner mit zahlreichen Chancen gut unter Druck setzen, scheiterte allerdings am starken Gästekeeper bzw. am eigenen Unvermögen. Laubegast hingegen beließ es, zum Wohlgefallen der Goppelner, bei vereinzelten schwach vorgetragenen Angriffen und kam nur zu wenigen Möglichkeiten, da die Abwehr der Goppelner heute glänzend agierte und die gegnerischen Bemühungen gut unterband. Halbzeit 1 wurde also zur Verwunderung aller mit einem durchaus akzeptablen torlosen Remis beendet. Die Motivation der Goppelner stieg durch dieses gute Ergebnis immens. Nach dem Pausentee und der ein oder anderen Lobpreisung der eigenen Leistung konnte man wiederum gut aufgelegt in Halbzeit 2 starten und relativ früh durch Frank Schulz in Führung gehen. In seiner Entstehung zwar etwas glücklich, aber wen interessiert das denn nun mal ganz im Ernst? Das Credo lautete im Nachhinein eh, dass alles der Plan des lieben Herrn im Himmel war, der an diesem Wochenende ein Mann mit rot-blau-gelbem Schal zu sein schien. Von nun an mauerten die Mannen um David Pochert als Neu-Libero in der Abwehr noch mehr und rührten jenen Beton an, an dem die Laubegaster ein ums andere Mal zerschellten. Nicht viele Torchancen ließ man zu und konnte dabei dennoch die eine oder andere Chance herausspielen, die letztlich aber ungenutzt blieben. So wurde in den letzten Minuten der Abpfiff  herbeigesehnt, um endlich die so wichtigen Punkte für die Moral einstreichen zu können. Als der Schiri dann sein letztes Mal die Pfeife in den Mund nahm, kannte der Jubel keine Grenzen und es wurde wiedermal bis weit nach dem Spiel gefeiert. Glückwunsch an alle Beteiligten und riesen Respekt vor dieser Leistung, an die es anzuknüpfen gilt. Jenen, die ihre Mannschaftskammeraden wie heute erneut im Stich gelassen haben, lieferte man die richtige Antwort auf ihre bodenlose Frechheit. Sei es drum! Weiter so!

Goppeln II - SSV/Strehlen II 9:0
DFC Meißen- Goppeln II 2:1

Unsere II. Mannschaft trat heute (15.08.10) beim Dynamo Fußballclub Meißen an, nachdem man in der Vorwoche einen viel umjubelten Sieg auf gewohntem Platz an der Friebelstraße feiern konnte. Mit 9:0 schickte man da die Lokalrivalen aus Strehlen nach Hause und gab ihnen zu verstehen, dass es an diesem Tag keinen anderen Sieger geben konnte, als die Mannen um den neuen Kapitän Lars Friedrich. Allen war klar, dass dieser Gegner kein echtes Maß sein konnte, um die neue Situation in der Stadtklasse II richtig einschätzen zu können. So musste man sich also auf die kommenden Wochen vertrösten, um sich ein genaueres Bild machen zu können.

In der Vorwoche noch überragend, agierte man heute, wohl noch mit dem Siegesruhm im Ohr, viel zu harmlos auf viel zu hohem Rasen, der es ebenfalls erschwerte läuferische Akzente zu setzen. Man war zwar spielbestimmend, konnte sich letzten Endes aber nur als klarer Sieger in der Statistik des Ballbesitzes fühlen. Der Großteil der hochkarätigen Chancen war allerdings auf der Seite des Clubs, die sie aber reihenweise vergaben. Auf und davon konnte ein Spieler von Meißen in Halbzeit 1 dennoch den Führungstreffer erzielen. Ein grober Schnitzer in der Hintermannschaft Goppelns ließ es zu, dass der spätere Torschütze völlig ungehindert zum 1:0 einschieben konnte. Verzweifelte Angriffe der Goppelner blieben in der Mauertaktik der Meißner hängen und waren somit nicht von Erfolg gekrönt. Dem Angriffspiel fehlte es aber wie schon erwähnt an Laufbereitschaft, Tempo, Spritzigkeit, Kreativität und dem nötigen Quäntchen Glück.

Halbzeit 2 konnte somit nur besser werden- dachte man, aber weit gefehlt. Selbst Einwechslungen von Spielern, mit Anspruch auf dem Kader der 1. Mannschaft, ließ der Trainer nicht unversucht. Das Bild des Spiels erweckte den Anschein, dass einige es nicht für nötig hielten das zu geben, was sie in der I. Mannschaft zu geben bereit gewesen wären. Die II. Mannschaft als Spielwiese für Überheblichkeit und unmotiviertes Verhalten sollte es in der Form nie wieder geben. Folgerichtig fiel das 2:0 nach Foulelfmeter, Der ballführenden Spieler der Meißner konnte ungehindert von der Mittellinie bis zum 16er laufen, unserer Schlussmann (Hendrik Walter) war etwas ungestüm den herannahenden Gegner entgegen gekommen und holte ihn im Strafraum von den Beinen. 
Planlos setzten die Goppelner ihr Spiel nach vorne fort und kamen noch zu wenigen Chancen, die allesamt ungenutzt blieben, bis Marco Schoenfeld sich ein Herz fasste und auf einen Fehler des Meißner Torhüters spekulierte und somit zum 2:1 einschob. Wenige Angriffe fanden den Gefallen der Zuschauer und wurden letztlich ziel- und wirkungslos vergeben. Wo die Abgezocktheit der letzten Woche hin war, weiß wohl nur der liebe Herr im Himmel.

Der Abpfiff des Schiris erlöste alle Anwesenden von diesem Schauder, bevor noch schwerwiegendere Schäden des Augenlichts der Zuschauer in Erscheinung treten konnten.

Einzig Marco Schoenfeld, Philippe Fanghänel und Philipp Schlegel blieben nach einhelliger Meinung der treusten Fans der II. Mannschaft unter den Besten und konnten an Normalform anknüpfen. Die nächsten Wochen werden zeigen, inwiefern die anderen in der Lage sind an diese wieder heranzukommen.  D.P.