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Archiv Spielberichte E2 - Junioren

06.05.17   SG Dresden Striesen U10 II - SG Gebergrund Goppeln E2

Endstand: 0:1 (Ergebnis: 4:8)

Torschützen: 2:1 Yanik, 3:2/4:3/4:4/4:6/4:7 Louis, 4:5 Marco, 4:8 Kenny

Gegen Striesen? Rache ist Blutwurst! Aber so etwas sollte man ja nicht sagen oder gar schreiben, also freuten wir uns auf einen fairen sportlichen Wettkampf gegen eine Mannschaft, die den Gerüchten nach schon mal Spieler aus höheren Leistungsklassen einsetzt oder gegen einen Gegner ohne Auswechsler permanent die ganze Mannschaft wechselt. Da die Striesener in der Tabelle ein Stück unter uns agieren, handelt es sich vermutlich nicht um die gleiche Mannschaft wie letztes Jahr, daher ist uns die Historie erst mal Wurst. Blutwurst sozusagen. Der letzte Bericht endete mit den Worten „Weiter so!“ und das sollte auch das Programm sein. Also gehen wir mit vollem Elan und Schwung auf den Platz, die lieben Kinderchen vorher fein gebrieft, was die spezielle 1zu1-Spielweise der Striesener angeht.

Wie so oft jedoch sind Reden und danach Handeln zwei verschieden Fußballschuhe und so beginnen mit Anpfiff die Probleme. Der Gegner ist schnell, zweikampfstark und relativ ballsicher, was für eine Überraschung!  Ein sinnloser Fehler kostet uns in der 1. Minute schon das 1:0. In der 2. versuchen wir unseren Fehler wegzumachen, aber Sarah ballert vorbei. 3. Minute: Rückstand 2:0. Doch mittlerweile können wir mit frühen Rückständen umgehen. In der 5. Minute schnappt sich Yanik das Leder, läuft durch, Abschluss, 1:2. Moritz versucht in der 8. nachzulegen und zieht an der Mittellinie ab, aber vorbei. Wieder Sekunden später, Gewusel im Strafraum, Tim erwischt das Leder, ein wunderschöner, unhaltbarer Schuss aus kurzer Distanz auf das Tor: 3:1 für Striesen, denn die Aktion war in unserem Strafraum. Yanik wurde mittlerweile ausgewechselt und Louis steht jetzt im Sturm. Der hat gleich mal in der 11. eine riesen Chance, kann diese aber nicht umsetzen. In der 12. Minute jedoch macht er dann den Anschlusstreffer: 3:2. Bis zur Halbzeit wursteln wir uns so durch, die Chancen sind dürftig, denn wir schlagen eine Abwehrschlacht. Die meiste Arbeit bleibt an Patrick (der den Strafraum so sauber wie möglich hält) und an Lukas (der so einige Flanken wegfischt) hängen. Das Spiel wird zum Ende zu immer kontrollierter (aus Goppelner Sicht), aber so richtig Früchte bringt es nicht. Halbzeit.

In der Pause gibt es noch einen Nachschlag Taktik an die Jungs und das Mädel, eine Motivationsrede und das Kalkül, dass das laufaufwendige Spiel dem Gegner irgendwann die Kräfte raubt, immerhin liegen vor uns noch 25 Minuten. Die zweite Hälfte beginnt mehr oder weniger wie die erste, und so führt Striesen in der 27. Minute mit 4:2. Das war nicht der Plan. Die Striesener jubeln, vermutlich wiegen sie sich in Sicherheit, aber irgendwie löst der vierte Gegentreffer eine massive Trotzreaktion bei uns aus. Offensichtlich besonders bei Louis, der in der 34. den Anschluss und in der 35. den Gleichstand erzielt. Guckst du, 4:4. Die Goppelner Fankurve ist nun nicht mehr zu halten, Fangesänge peitschen die Mannschaft nach vorn. Mittendrin, im Strafraum der Strieser geht es wieder turbulent zu - Marco schießt uns zur Führung (36. Minute, 4:5). Wir sind voll im Angriffsmodus, es ist beängstigend. Nach mehreren Chancen versenkt Louis das Leder nochmal. Führung ausgebaut, (38. Minute, 4:6) Die Striesener Truppe macht massiv Druck, oh ja, sie tobt, die Schlacht im Salzburger Kessel. Aber leider leider, trotz etlicher Chancen, werden die Bemühungen des Gegners nicht belohnt: entweder steht der Pfosten im Weg oder die Abwehr mit Patrick, Oli und Tim. Und haben die mal ein Schlupfloch gelassen, müssen die Gegner erstmal an Lukas vorbei, das gestaltet sich erfreulich schwierig. Wir machen weiter Druck und Louis verballert noch so einige Chancen (40.) Doch in der 41. Minute macht er ernst und erhöht auf 7:4. Die Trainer nicken zufrieden (= Untertreibung des Jahres), unsere Fankurve rastet völlig aus und wir haben das Ding im Sack. Hoffen wir. Unser Linksfuß Kenny beseitigt die letzten Zweifel und haut mit RECHTS in der 50. noch einen rein: 4:8 für Gebergrund Goppeln, yip.  Die letzten Sekunden laufen, aber hier brennt nichts mehr an. Tick, tick, tick, Abpfiff! Operation Blutwurst geglückt!

Heiko hat ne Träne im Auge, so überwältigt war er, ein Spiel mit Halbzeitrückstand 1:3 noch zu drehen. Kann aber auch sein, es hat ihn irgendein Vieh in den Arm gestochen, wer weiß. Jedenfalls sind wir Trainer begeistert. Kampfgeist bis zum Schluss, kombiniert mit konzentrierter Spielweise. Da bleibt nur noch zu sagen: „Weiter so!“

Es spielten: Lukas, Sarah, Yanik, Louis, Olli, Tim, Patrick, Kenny, Marco, Moritz

Bericht: Heiko / Oli

(RE)

 

29.04.17   SG Gebergrund Goppeln E2 - SV Loschwitz E1

Endstand: 1:0 (Ergebnis: 8:4)

Torschützen: 1:1/7:4 Louis, 2:2/5:3 Sarah, 3:2/4:3 Kenny, 6:3/8:4 Yanik

Sonnabend, wieder einmal früh, sehr früh, aber Heimspiel. Das Wetter ist uns gnädig und hält auch bis zum Abpfiff durch. Kurze Aufwärmphase und dann...los!

Wir beginnen genauso wie wir gesagt haben wie wir nicht beginnen. Wir straucheln, wir wuseln, wir spielen unkontrolliert, vor allem aber wir lassen uns das Spiel der Loschwitzer auf´s Auge bzw. an den Schuh drücken. Und so dauert es auch nur drei Minuten, bis wir 0:1 hinten liegen. In der 8. preschen die Gäste erneut nach vorn, ein gekonnter Schuss auf unseren Kasten, aber Lukas mit guter Parade – knapp gehalten. Bis zur 11. Minute sehen wir kein Land: eine ausreichend lange Zeit, um graue Haare zu bekommen. Doch dann, Sekunden später, Loschwitz hat Abstoß, leider kullert der Ball über die Mittellinie = Freistoß für uns. Sarah läuft an, bringt das Leder vors Tor, Yanik steigt nach oben und köpft in Richtung Kasten. Der Keeper wehrt nur ab, so dass Louis zur Stelle ist und das Ding versenkt (1:1). Leider will auch weiterhin keine so rechte Ordnung ins Spiel kommen und so steht es in der 16. Minute 1:2. Ä-R-G-E-R-L-I-C-H. Unsere Dauerbrenner Ballannahme, freispielen, genaue Pässe etc. verfolgen uns auch heute wieder. In der 18. Minute landet ein Abstoß des gegnerischen Tormanns direkt auf Sarahs Fuß. Die zögert nicht und erzielt prompt den Ausgleich zum 2:2. Eine Minute darauf läuft sich Yanik frei und zieht ab, aber der Pfosten ist im Weg. Die erste Halbzeit neigt sich dem Ende und erst jetzt nimmt das Spiel langsam Form an. Oli entspannt sich ein wenig raunt mir zu: „Eins muss aber vor der Halbzeit noch fallen.“ Und siehe da, Yanik läuft auf der rechten Seite zur Grundlinie durch, scharfer flacher Pass nach innen, Kenny ist zur Stelle und schiebt den Ball ohne zu zögern direkt ins Netz. Der Loschwitzer Keeper ist chancenlos und die Aktion bundesligareif. Das ist das 3:2 in der 23. Minute.

Halbzeit mit der obligatorischen Ansprache. Die zweite Hälfte ist noch recht frisch und beschert uns in der 27. Minute den Ausgleich (3:3). ABER der Kampfgeist ist geweckt, ob durch die Kabinenansprache oder weil Sahra heute „ihre“ Jungs mit ihren Ansagen fest im Griff hat, man weiß es nicht. Jedenfalls schießt uns ein erfreulich aufgeweckt spielender Kenny in der 28. in Führung (4:3). Im Mittelfeld versucht mittlerweile Sarah die Führung auszubauen, erst die Latte im Weg, dann klappt es aber in der 30. zum 5:3. 39. Minute, wir haben Ecke. Kenny tritt diese und die Loschwitzer versuchen das Leder aus dem Strafraum zu bekommen, aber irgendwie erwischt Yanik die Pille mit einer unserer Sportart untypischen Ballannahme und den vielen Stollen am Schuh und verwandelt so zum 6:3. Wir spielen inzwischen einen wunderbaren Fußball. Es stimmt fast alles. Abspiele funktionieren, die Abwehr hellwach, die Kids reden miteinander, die Gier nach mehr Toren wächst. Ein kleiner Dämpfer in der 40. Minute, 6:4, aber das macht uns noch stärker. So holt in der 42. Minute Louis das 7:4 und Yanik in der 45. Minute das 8:4. Chancen für mehr Tore waren in der zweiten Hälfte noch ein paar drin, was soll´s, wir gehen als Gewinner vom Platz.

Erfreuliche Randnotiz ist der faire Gegner, sowohl die Kids als auch der Trainer. Alles im allem eine eher schwache erste Hälfte, aber eine starke zweite. Wir sagen weiter so!

Es spielten: Lukas, Sarah, Yanik, Bruno, Louis, Olli, Tim, Patrick, Jonathan, Kenny

Bericht: Heiko / und ein wenig Oli

(RE)

09.04.17   Radebeuler BC 08 E4 - SG Gebergrund Goppeln E2

Endstand: 1:0 (Ergebnis: 13:4)

Torschützen: 3:1/5:2 Moritz, 10:3 Yanik, 12:4 Lukas

Beginnen wir mit einer Fußballweisheit: es gibt solche Spiele und solche. Das gegen Radebeul war die dritte Kategorie. Unabhängig davon, Radebeul BC 4 ist Erstplatzierter, ohne Grund wird das wohl nicht so sein. Also volle Konzentration und Einsatz, was regelmäßig im Training ein großes Thema ist. Schon beim Auflaufen fällt uns auf, dass die Burschen verdammt groß sind. Ich war ja der Meinung, zwei standen kurz vor der Jugendweihe. Geht nicht, ist doch die Radebeuler E4 – oder doch die U14? Oder noch was anderes?

Egal, Anpfiff! Die Gastgeber geben gleich mal ein straffes Tempo vor, sodass wir bereits in der 1. Minute 0:1 hinten liegen. Übrigens: unser Keeper Lukas steht mal wieder auf dem Feld. Durch Personalmangel und 2 geschwächten Kameraden (die Fußballfront ruft!) musste Oli umstrukturieren. Also Bruno heut im Tor. Zurück zum Spiel. An das oben genannte Tempo und die doch sehr körperbetonte Art Fußball zu spielen können wir uns nur schwer gewöhnen, sodass wir in der 8. Minute bereits 0:3 zurückliegen. In der 10. Minute dann, Moritz überläuft seinen Gegenspieler und schießt überlegt zum 1:3 ein. Aber bereits zwei Minuten später steht es 4:1. Auch wenn das Ergebnis was anderes aufzeigt, wir kommen ins Spiel und die Gastgeber ein wenig aus der Puste. Und ja, wir haben Chancen: 15., Sarah und Yanik, 16. Lukas. Aber wir schaffen es wieder einmal nicht, das Leder in den gegnerischen Kasten zu befördern. Nach diesen unzähligen Versuchen schließlich spielt sich Moritz frei und verwandelt zum 2:6. Bis zur Halbzeit nutzen wir unsere wenigen Chancen nicht und so trappen wir mit gesenkten Köpfen und einem 2:8 in die Kabine.

Tja, was soll man jetzt in der Kabine machen? Man muss sagen, dass alle gekämpft haben und immer wieder Lichtblicke da waren. Nur hat dies nicht gereicht. Ganz zu schweigen von den nicht verwerteten super Chancen. Also folgt eine mentale Aufbaurede mit dem Zuckerbrot, wenn es unentschieden ausgeht, gibt es Eisbecher für alle von Heiko.

Zweite Hälfte läuft. Bis zur 30. will ich mal sagen dominieren wir. ABER leider ohne Tor. Einbruch in der 32./33., wir liegen 2:10 zurück. Trotzdem versuchen wir, uns das Spiel der unfairen Gegner nicht aufdrücken zu lassen. Marco schnappt sich das Leder und spielt wunschgemäß auf Yanik und der verwandelt zum 3:10. Lukas, der inzwischen seine Abwehrposition verlassen hat, versucht vorn die Situation zu retten. Lukas auf Yanik, aber leider nix zu holen. Also anders herum in der 43. Minute: Yanik auf Lukas und Tor, 4:11. Und nebenbei super herausgespielt. Wir kämpfen, wir schwitzen und wir stecken viele Fouls weg, aber das Ergebnis verbessert sich nur auf der Gegenseite. 49., 4:13. Kurz vor Schluss prescht dann Louis völlig allein auf den gegnerischen Keeper zu, verfolgt von der Radebeuler Abwehr. Da Louis sich fußballerisch nicht stoppen lässt und wir das Tor schon riechen können, grätscht man ihm einfach von hinten rein und bringt ihn 5m vor dem Tor zu Fall. Sicher, es hätte an dem Ergebnis nichts groß verbessert, aber unfairer ging es nicht. Jetzt brüllen wir in Richtung Gastgeber, doch die Pfeifen pfeifen sichtlich unbeeindruckt ab.

Diese Situation rundet das negative Gesamtbild bezüglich der Fairness der Radebeuler, sowohl vereinzelter Spieler als auch Trainer, wunderbar ab. Unter anderem wurde viel zu oft von Seiten Radebeuls mit gestrecktem Bein in den Zweikampf gegangen und auch andere Situationen in der 2. Hälfte hatten mit Fußball wenig zu tun. Die Kinder können da Geschichten erzählen…Deshalb: freundschaftliches 9m-Schießen gegen diese Truppe? Nein danke! (Übrigens hörten wir nebenbei läuten, nicht die Radebeuler E4 hätte auf dem Platz gestanden, sondern die E2. Echter Sportsgeist eben.) Nichtsdestotrotz muss man sagen, wir haben das Spiel nicht nur verloren, weil der Gegner zu dick, groß oder zu unfair war, sondern weil u.a. sonst ballsicheren Spielern teilweise grobe Fehler in der Ballannahme unterlaufen sind, weil die Chancenverwertung …(gähn) und weil die Kids zu wenig miteinander reden (zumindest auf dem Spielfeld). Positiv: wir haben gekämpft und teilweise guten Fußball gespielt (ja, trotz des Ergebnisses). Und nun? Den dicken (!) Brocken haben wir weg.

Es spielten: Lukas, Sarah, Yanik, Moritz, Bruno, Louis, Olli, Marco, Tim, Patrick

Bericht: Heiko (und ein wenig Oli)

(RE)

 

01.04.17   SG Gebergrund Goppeln E2 - SG Weißig E1

Endstand: 0:1 (Ergebnis: 4:5)

Tore: 0:1 Yanik, 1:2 Sarah, 1:3 Moritz, 4:4 ET

Nein, es ist kein Aprilscherz, aber wir haben unsere 3:1-Halbzeitführung jämmerlich aus den Händen bez. Beinen gegeben.

Obwohl wir so einigermaßen gut ins Spiel kamen und uns Yanik in der 4. zum 1:0 schoss, lief das Spiel nicht nach Trainerwunsch. Aber wie sagt schon der Volksmund “Wir sind doch nicht bei Wünsch dir was...“. In der 7. dann die erste Tragöde, das böse Wort Eigentor raunt durch die zahlreich angereisten Fans. 7., 1:1 und das Spiel weiterhin unsortiert und ohne große Ideen. Am meisten aber haben wir mit den Ballannahmen zu tun oder wie der Oli sagt: „Die sind einfach gruslig!“  Aber der Wille zum Sieg ist da und nach einer wilden Einwechselparade läuft das Spiel besser. 23., Sarah zieht ab und 2:1. Geht doch. Und Moritz lässt sich nicht lumpen und verwandelt kurz vor der Halbzeit zum 3:1. Ein schönes Polster und da geht noch mehr. Halbzeit. Kabinenansprache seit langem mal wieder etwas deutlicher, als hätte der Oli den 7. Sinn und ahnt was auf uns zukommt.

Die zweite Halbzeit finden wir von Anfang an nicht ins Spiel. Viele Anfängerfehler und unkontrolliertes Rumgeballer erschweren uns, die Führung auszubauen. Die Abwehr mittlerweile auch nicht in Bestform und so kommt es wie es kommen muss. 35., 3:2. Unser Tormann, bis jetzt nur mäßig beansprucht, hat in der zweiten Halbzeit sprichwörtlich alle Hände voll zu tun und ich bin der Meinung sogar einige Schweißperlen gesehen zu haben. Jedenfalls 38., ein wildes Gewusel vor dem Tor, wir Trainer konnten den Ball kaum noch erkennen (das hat nichts mit dem Alter zu tun!). Lukas fischt die Pille aber aus dem Haufen Schießwütiger raus und rettet uns vor dem Ausgleich. Nützt nichts, schon eine knappe Minute später steht es 3:3 (39.) Ab jetzt geben wir das Spiel komplett aus den Händen. 43., wir liegen 3:4 zurück, aber da auch bei dem Spiel die Gerechtigkeit mitspielt, fällt der Ausgleich durch des Gegners Tormann (Eigentor 45. 4:4). Wir jubeln leider zu lange, der Gegner kontert, 4:5. Mist! In den letzten Minuten drehen wir aber nochmal richtig auf und versuchen wenigstens ein Unentschieden rauszuholen. Aber es soll nicht sein. Viele Torschüsse, aber das Leder will nicht rein. Tja und dann war sie da die 50., Abpfiff! Hängende Köpfe…

Ja wir haben verloren und das unglücklich, aber wir haben auch alle Spiele bis jetzt gewonnen. Auch das sollte mal erwähnt werden, aber man sollte sich auf seinen Lorbeeren nicht ausruhen und im Training ein wenig mehr Ehrgeiz zeigen. Nächste Woche geht’s nach Radebeul, ein Gegner, der nicht zu verachten ist und unsere vollständige Konzentration verlangt. Das heißt Trainieren, Analysieren und wieder Trainieren. Achso, warum es kein 9m-Schießen gab, keine Ahnung. Ob es an der Belegung des Platzes lag (Zeitdruck der nachfolgenden Spiele) oder an dem exzentrischen Trainer des Gegners, auch wieder keine Ahnung.

Es spielten: Lukas, Sarah, Yanik, Kenny, Moritz, Bruno, Louis, Kenny, Jonathan, Oli, Marco

Bericht: Heiko

(RE)

 

19.03.17   FV Blau-Weiß Zschachwitz E2 - SG Gebergrund Goppeln E2

Endstand: 0:1 (Ergebnis: 3:5)

Tore: 1:1 ET, 1:2 Louis, 1:3/3:4 Yanik, 3:5 Moritz

Wie einfach ist doch die Bundesliga! Dort weiß jeder Trainer, was er von den anderen Mannschaften zu erwarten hat. Laufwege, Ballberührungen, gelungene Zuspiele, Zweikampfverhalten, Torschüsse, die letzten Aufstellungen, alles ist aufgezeichnet, lässt sich analysieren und das eigene Spiel kann darauf ausgerichtet werden. Und was hat man als E2-Trainer zur Verfügung? Nix. FV B/W Zschachwitz 2, ähm…wo spielen die noch mal? Aber gut, im Gegensatz zur Bundesliga sind die Spielergagen im Pool 6 etwas geringer und die mediale Aufmerksamkeit nicht ganz so hoch, vielleicht hängt es damit zusammen. Zurück zum Spiel. Nach den zwei bisher relativ easy gewonnenen Partien lag die Vermutung nahe, dass es im Pool 6 so nicht weitergehen würde und die Aufgaben schwerer werden. Daher ist die Devise vor Spielbeginn: cool bleiben, kontrolliert spielen, Tore schießen, gegenhalten (also wie immer). Schon als er das Einspielen des Gegners beobachtet, äußert sich Heiko fachmännisch, dass die Truppe wohl ziemlich auf Zack ist (oder so ähnlich).

Ab der ersten Sekunde des Spieles ist klar, dass seine hellseherischen Fähigkeiten nicht zu unterschätzen sind: Wir sehen keinen Stich und sind mit der quirlig-aggressiven Art des Gastgebers komplett überfordert. Die Quittung erhalten wir in der 3 Minute: 1:0 für Zschachwitz. Das kann ja lustig werden. Wir benötigen ein paar weitere schweißtreibende Minuten, ehe sich unser Team auf den Gegner eingestellt hat, weniger Fehler macht und anfängt, das Spiel mitzugestalten. In der 6. Minute testet Moritz mit einem Schuss den Querbalken – geht doch! Wieder sechs Minuten später stolpern die Zschachwitzer den Ball ins eigene Tor, wobei sich unser Mitleid jedoch stark in Grenzen hält. Tor ist Tor, aus die Maus. Dann sieht das staunende Publikum eine Seltenheit im Kleinfeldfußball: eine direkt verwandelte Ecke. Louis ist der Künstler, der uns die Führung beschert, die Yanik mit einem satten Schuss einige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff zum 1:3 ausbaut.

Der geneigte Leser und auch die Kinder wissen, dass in der Halbzeit immer der erhobene Zeigefinger der Trainer kommt mit dem Hinweis, dass das Ding noch nicht gewonnen ist, egal wie hoch wir vorne liegen. Mit dem feinen Unterscheid, dass es sich diesmal bewahrheitet. In der 28. Minute kassieren wir den Anschlusstreffer, der allerdings durchaus haltbar erschien. Wenige Minuten später folgt der Ausgleich und dann ist es wie im Freibad. Soll heißen, wir schwimmen. Es folgt eine ungemütliche Zeit zwischen Hoffen, Bangen, Kopfschütteln und einigen Brüllern (sorry, Kinder). Irgendwann köpft Kenny nach Flanke von Patrick den Ball auf das Tor - shit, daneben. Und als wir Trainer schon beginnen auf die Uhr zu schielen (na gut, nehmen wir das Unentschieden mit nach Hause), flitzt Yanik einem fast schon hoffnungslosen Ball hinterher, rutscht den letzten Meter und schwupp, ist die Kuller im gegnerischen Tor! Jubel, Trubel, Heiterkeit und ein konsternierter Gegner. Moritz setzt in der Schlusssekunde mit einem schönen Weitschuss unter die Latte noch einen drauf. Da kann der Zschachwitzer Trainer maulen wie er will (das war aber schon nach Spielschluss, so), die Atomuhr von Heiko ist unbestechlich.

Fazit: Ein Sieg ist ein Sieg ist ein Sieg. Wir hätten noch 3 oder 4 Tore mehr schießen können, der Gegner allerdings auch. Absolut lobenswert der Kampfgeist bis zur letzten Minute, der uns letztlich zum Sieg geführt hat. In der Summe toll gemacht, E2! Übrigens - auch wenn ich es letztens schon erwähnt hatte - unsere Neunmetertorquote ist immer noch niederschmetternd. Hoffentlich kommen wir nie in ein WM-Finale, bei dem es nach120 Minuten unentschieden steht.

Es spielten: Patrick, Lukas, Sarah, Yanik, Kenny, Moritz, Bruno, Louis, Jonathan

Bericht: Heiko und Oli

(RE)

11.03.17   SG Gebergrund Goppeln E2 - SV Helios 24 Dresden E1

Endstand: 1:0 (Ergebnis: 8:3)

Tore: 1:0 Yanik, 2:0 ET, 3:0/6:1 Moritz, 4:0/5:0/8:3 Sarah, 7:3 Louis

Im heimischen Stadion, in Bestbesetzung und mit einem 8:2-Sieg (die internationalen Medien berichteten) vom vergangenen Wochenende im Rücken, was sollte da schiefgehen? Wenn man allerdings das zurückliegende Training vom Montag und Mittwoch betrachtet, könnte man leicht auf die Idee kommen, ein Teil der Kinder hat a) kollektiv etwas eingeworfen oder b) das Interesse am Fußball verloren. Beides Dinge, die den Trainern lange Gesichter, respektive Sorgenfalten bescherten. Wie immer gibt es in der Kabine noch einen kurzen Schliff in Bezug auf die Taktik und weise Worte, was man wie in welcher Situation machen könnte. Wir wollen ja nicht irgendwie gewinnen, sondern aufgrund unserer spieltechnischen Überlegenheit. Erst dann über den Kampf und danach kommt das Glück. Soweit die Theorie.

Auf ins Gefecht. Im Tor Lukas, die Abwehrrecken heißen Tim und Patrick, als zentraler Mittelfeldanker fungiert Sarah und vorn wirbeln Moritz und Yanik. Wie auch am vorigen Sonntag sind wir von der ersten Minute an voll da, was im Hinblick auf frühere Spiele durchaus nicht selbstverständlich ist. Sarah setzt in der 2. Minute das erste Achtungszeichen, doch Yanik bleibt es vorbehalten in der 4. Minute mit einem Schuss aus spitzem Winkel das 1:0 zu erzielen. Kurz darauf versiebt Moritz nacheinander zwei hundertprozentige Chancen, irgendwie will die Pille bei ihm nicht rein. Dann eine Ecke (ja, der Schwachpunkt aus dem letzten Spiel) für uns, langer Ball von Yanik, aber nix zu holen. Aber wir haben nicht mit dem freundlichen Tormann der Gäste gerechnet. Der drückt das Leder in seinen eigenen Kasten, ein Geschenk zum 2:0 in der 7. Minute. Auch in der 10. Minute schenkt uns der Gegner eine schöne Vorlage, die Moritz nur noch zum 3:0 über die Linie spitzeln muss. Wieder zwei Minuten später mischt Sarah die gegnerische Abwehr auf und schiebt sanft zum 4:0 ein. Wir sind das bessere Team, spielen ruhig und kontrolliert, und ist dieser Vorsprung nicht beruhigend? Aber das hat PSG auch gedacht.

Pünktlich nach 15 Minuten kommt die Zeit, wo unsere Konzentration nachzulassen beginnt und die Fehlerhäufigkeit exponentiell steigt. Dann haben wir Glück: Lukas stößt ab (och nö, Lukas!) zu Patrick, aber schlecht gespielt. Sofort ist der Gegner da…aber Lukas hält und macht seinen Fehler wieder gut. Wechsel in der 20. Minute, Tim raus, Marko rein. Das nutzt Sarah aus und spielt gleich mal auf den eingewechselten Marko. Der zieht auch sofort ab, aber vorbei. Nochmal Wechsel in der 23. Minute, Yanik raus, Louis rein. Die letzten 2 Minuten laufen, aber ändern nichts am Halbzeitergebnis. Wir wandern mit erhobenem Haupt an der Fantribüne vorbei. Jubel!

Die Ansprache in der Kabine fällt verhalten aus, bis auf die Mahnung, konzentrierter zu spielen und sich nicht auf dem Ergebnis auszuruhen. Die zweite Halbzeit läuft, aber für uns nicht so gut, denn der Gegner hat etwas umgestellt. Sofort verfallen wir in Hektik und vom Trainer ertönt die Forderung, man solle sich mal sortieren und die Sache ruhiger angehen, denn im Moment drückt uns der Gegner sein Spiel auf. In der 29. Minute allerdings erhöht Sarah auf 5:0. Die Freude währt nur kurz, denn ein missglückten Abstoß von Lukas nutzt Helios zum 5:1. Ein weiterer Trainingsschwerpunkt: Abstöße üben. Das Spiel wogt hin und her. Louis läuft wie ein Wiesel auf die gegnerische Hälfte zu, den Ball am Fuß und…der Keeper hält. Schade und gut gemacht. In der 30. – 36. Minute versucht Moritz mehrfach vergeblich das Runde ins Eckige zu bekommen. Es soll nicht sein! Tormannwechsel in der 41. Minute, Lukas raus, Bruno rein, was aber nichts mit der Leistung zu tun hat. Dann, in der 42. Minute, eine kleine Sensation: Moritz, ja man hört richtig, der Moritz trifft zum 6:1. Der Gegner drückt aber weiter und denkt gar nicht daran, uns das Spiel zu erleichtern. Und so laufen sich die Gäste frei. Aber Patrick riecht den Braten und will die Sache korrigieren. Beim Rettungsversuch ballert er aber leider das Leder ins eigene Netz zum 6:2 (trotzdem ein schönes Tor). Das passiert und schmälert die sehr gute Leistung von Patrick kein bisschen. Nochmal Wechsel, Marko raus und Olli rein. Mittlerweile ist auch Kenny mit an Bord, der in der 47. eine schöne Flanke tritt, die aber leider am Tor vorbei schnürt. Sekunden später, Bruno bekommt das Leder nicht zu fassen und schwupp, kullert der Ball ins eigene Tor zum 6:3. Wir lassen uns davon nicht irritieren und versuchen, die letzten Minuten für unsere Fans so angenehm wie möglich zu gestalten. Dies gelingt Louis in der 48. Minute mit einem schönen Schuss zum 7:3. Sarah rundet das Ergebnis in der Schlussminute zum 8:3 ab.

Fazit: Ein verdienter Sieg, auch in dieser Höhe. Wir haben gefühlte 20mal an den Pfosten/Latte geschossen und Moritz hat sich den Luxus geleistet, mindestens fünf 100%ige Torchancen liegenzulassen. Die Einwechsler haben ebenfalls und ausnahmslos einen guten Job gemacht. Dem ziellosen Gewusel zu Beginn der 2. Hälfte müssen wir auf den Grund gehen. Und, nur am Rande, unsere Neunmetertorquote ist niederschmetternd. Aber Montag ist ja wieder Training…

Es spielten: Patrick, Marko, Lukas (Tor), Sarah, Yanik, Kenny, Oli, Moritz, Bruno (Tor), Tim, Louis, Kenny

Bericht: Heiko und Oli

(RE)

 

05.03.17   SG Weixdorf E3 - SG Gebergrund Goppeln E2

Endstand: 0:1 (Ergebnis: 2:8)

Torschützen: 1:0/2:0 Yanik, 3:0/4:0/5:0/6:1 Sarah, 7:1/8:1 Moritz

Ich weiß nicht ob es an den neuen Trikotsätzen lag oder die Kids einen guten Winterschlaf hatten, aber der Einstieg in die neue Saison ist uns gelungen. Geladen waren wir im beschaulichen Weixdorf am Rande der Stadt. Da wir dieses Jahr im Pool 6 verweilen, wussten wir nicht was auf uns zukommt.

Pünktlich 10:30 Uhr ein Brüller vom gegnerischer Trainer (für ne Pfeife war kein Budget mehr da), es möge beginnen. Wir kommen sofort gut ins Spiel und schieben uns gleich mal in der 2. nach vorn. Abschluss Yanik 1:0. Der Anfang war gemacht. Die Weixdorfer sichtlich irritiert über den Blitzangriff, so dass Yanik mit einem Roller-Kuller-G-Jugend-Schuss zum 2:0 verwandelt (3.). Und jetzt hatten auch die anderen die richtige Spieltemperatur. Abspiel, Zuspiel lief einfach nur so vom Fuß. Sarah baut unseren Vorsprung in der 5./10. mit zwei schönen Flanken auf 4:0 aus. Das Gespann Sarah und Yanik funktioniert, so dass Sarah in der 12. nach Vorlage Yanik auf 5:0 erhöht. Den Weixdorfern wird’s zu bunt und bei uns schleicht sich Mr. Leichtfuß ein. 14., 5:1. Man kann sagen sich das Spiel nun nur noch im gegnerischen Feld abspielt. In der 13.und 15. versuchen Sarah (über den Kasten) und Yanik (überhastet abgezogen, vorbei) den Vorsprung zu vergrößern. Alles was im Strafraum bei uns gefährlich wird, wird von Patrick im Keim erstickt. Eigentlich sonst immer vorn anzutreffen, macht er einen super Job in der Abwehr und rettet in der 2. Halbzeit so manch brenzlige Situation. 17., Patrick besinnt sich an die Zeit als er noch vorn stand und beweist, dass er es noch drauf hat. Nach einen Konter trippelt er leichtfüßig bis zur Mittellinie, aber da ja die Abwehr ungern vorn gesehen wird und er den Zorn von Oli auch nicht über sich ergehen lassen wollte, zieht er in der Hälfte ab. Ein schöner Kracher, aber diese verdammte Latte...wahrscheinlich war die Latte dicker als bei normalen Toren. Der Strafraum wurde ja auch vom gegnerischen Trainer größer gemacht. Was soll`s, wir sind Gäste. 19., ein wildes Gewusel vorm Kasten der Heimmannschaft, aber nichts zu holen. 20., schöne Vorlage von Tim auf Moritz, aber Posten. 23., die Bude der Weixdofer leer und Yanik unbewacht. Aber was macht der Kerl? Er schießt vorbei. So langsam macht sich wahrscheinlich die laufstarke 1. Halbzeit bemerkbar. Deswegen beendet Sarah mit einer schönen Flanke (24.) die 1. Hälfte (6:1).

Die Ansprache in der Kabine verhalten, also ab zur 2. Halbzeit. Oli wechselt Yanik gegen Louis und Tim gegen Marko. Der gibt nach dem An(Pfiff)brüller gleich mal ein Achtungszeichen. Leider vorbei. Wir sind wieder gut dabei und der neu hinzugekommene Louis versucht im Einklang mit Moritz das momentane Ergebnis zu pushen und wird dann in der 28. belohnt. Vorlage Louis und Abschluss Moritz 7:1. 29., fast schon lässig oder besser cool verwandelt Moritz dann zum 8:1. Das Spiel verläuft aber trotzdem etwas leger und unsortierter. Wir wechseln nochmal. Patrick raus und Oli rein. Moritz raus und Kenny rein. Louis wühlt weiter vorn, aber wird nicht so richtig belohnt. Das Spiel dümpelt so dahin, Chancen sind auf beiden Seiten fast gleich verteilt, wobei wir noch etwas die Oberhand haben. Es läuft die 25., Ecke für den Gegner und wie aus dem Nichts steigt ein Weixdorfer empor und köpft zum 8:2. Der mittlerweile im Tor stehende Bruno hat keine Chance, unhaltbar! Alles in allem hatten die beiden Torhüter, Lukas und Bruno, wenig zu tun. Die gefährlichen Situationen meisterten sie aber mit Bravour.

Ein gelungener Einstand in die Saison und wir hoffen, wir können das so beibehalten. Natürlich gab es auch Schwachstellen in dieser Partie. Diese gilt es auszumerzen. Besonderes Augenmerk gilt den Ecken, bei denen noch etwas Struktur fehlte. Aber wer will denn jetzt schon wieder meckern…

Es spielten: Lukas (Tor), Patrick, Tim, Marko, Louis, Oli, Yanik, Moritz, Sarah, Kenny, Bruno (Tor)

Bericht: Heiko

(RE)

 

05.11.16   Dresdner Sportclub 1898 E4 - SG Gebergrund Goppeln E2

Endstand: 0:1 (Ergebnis: 1:17)

Tore:  Moritz (5x), Oli (3x), Sarah (3x), Tim (2x), Yanik (2x), Patrick (1x) und eine Aufmerksamkeit des Gastgebers

Auf der Tagesordnung steht heute, einen gebührenden Saisonabschluss zu erzielen. Das heißt: ein Sieg muss noch mal her! Nach dem letzten Spiel, den diesbezüglichen Lobeshymnen von den Trainern und dem Tabellenstand des Gegners sollte das machbar sein. Die Poolplatzierung wird das heutige Spiel nicht mehr beeinflussen. Der 3. Platz ist uns sicher, zum Zweiten fehlte uns nur ein Punkt. Schade, aber eine gute Saison gespielt.

Aber nun zum Spiel. Nach einem gefühlten Marathon, um die Kabinen beim Gastgeber zu finden, geht es doch pünktlich los. Das Spielfeld ist wesentlich kleiner als sonst…warum auch immer. Also muss Oli nochmals am Spielaufbau feilen. Kurze Ansprache auf dem Feld und los geht’s. Von Anfang an dominieren wir im Spiel, sodass es nach Toren von Moritz in der 3. und 4. Minute schon 2:0 steht. Leider fruchten mehrere Zuspiele von Marco auf Moritz in der 6./7. nicht, sodass der Ausbau des Vorsprunges noch warten lässt. Aber nicht lange. Nachdem Patrick auf das Tor stürmt und dieses auch noch weitgehend unbesetzt ist, hören wir es schon rasseln im Kasten, aber nein vorbei (8.). Aber nicht mit Patrick. 9. Minute, es steht 3:0 und Patrick strahlt. In den nächsten Minuten bauen wir unseren Vorsprung wie folgt aus:

10. 4:0 Moritz

12. 1A Chance von Sarah…nichts zu holen

14./15.wieder gut gemacht 6:0, breites Grinsen…  

17. 7:0 Tim

19. 8:0 Olli

20. Minute ein Gastgeschenk. Yanik mit einem gezielten Schuss aufs Tor. Der Gegner versucht zu retten, nimmt das Leder aber mit ins eigne Tor. 9:0 und wir sagen schön artig Dankeschön! In der 24., also ein schöner Einstand für die Halbzeit, Olli mit dem 10:0.

Tja die Ansprache in der Kabine mäßig. Jeder war sich wohl sicher, dass das Ding schon gelaufen ist. Aber Ermahnung, dass jetzt nicht jeder versucht vor's Tor zu preschen, sondern kontrolliert weiter spielen soll. Pustekuchen, nachdem Yanik (29./36.) und Sarah (30.) auf 13:0 erhöhen, verfällt die Mannschaft in den gefürchteten Tormodus. Das Spiel wird ungeordneter und Lukas (ja er STEHT heut wieder im Tor) muss sich nun doch mal mit dem Leder beschäftigen. Nicht dass ihm der Gegner Sorgen macht, aber muss das sein mit dem bewegen?? Es lief doch bis dahin auch so gut. Also nimmt der die Pille und schlägt weit nach vorn, richtig gesagt das Ding landet beim gegnerischen Tormann in den Armen. Der schlägt wieder ab und Tim nimmt ihn dankend entgegen. 41. Minute, 14:0. Neuer Spielaufbau vom Gegner, allerdings bei uns weniger, Lukas ist offenbar immer noch beeindruckt von seiner Aktion, schwupp es klingelt bei uns im Kasten, 14:1. Verwirrung, wie geht das denn? Ja das ist wenn man sich der Sache so sicher ist. Oli muss nun doch mal einschreiten und ruft mit etwas erhobener Stimme jetzt nicht das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. Nehmen die Jungs und Mädels nicht und erhöhen in der 47. Minute auf 15:1 (Moritz), in der 48. auf 16:1(Moritz) und unser Olli läutet wie schon zur Halbzeit das Ende mit dem 17:1 (50.) ein. 

Fazit: Es hat alles wiedermal gepasst, Abspiel, Zuspiel, Spielaufbau, ABER die Chancenverwertung, die muss ausgebaut werden. Hier hätten wir doch noch mehr holen können, wer will aber so gierig sein. Wir nicht und freuen uns über das Ergebnis, eigentlich über die ganze Saison.

Es spielten: Sarah, Lukas, Marco, Kenny, Moritz, Oli, Patrick, Yanik, Tim

Bericht: Heiko

(RE)

 

29.10.16   SG Gebergrund Goppeln E2 - BSV Lockwitzgrund

Endstand: 1:0 (Ergebnis: 10:1)

Tore: 4 x Moritz, 3 x Sarah, Yanik, Gustaf, ein Eigentor

Samstag. Früh. Sehr früh. Dämmerung. Kälte. Die Feuchtigkeit kriecht – wohin auch immer. Spielertrikots (vielen Dank an die E1) und Bälle holen, Tore verschieben, Kegel aufstellen. Juhu. Gähn. Die Eltern haben mein Mitgefühl. Die lieben Kinderlein treffen ein. Von dem Wunsch eines Erwachsenen nach Ruhe haben diese aber offensichtlich noch nie etwas gehört – oder es ist ihnen egal. Schließlich sitzen sie doch alle in der Kabine und lauschen den Trainern, als würden diese Vorweihnachtsmärchen erzählen: Es war einmal ein Gegner aus dem nicht so fernen Lockwitzgrund, der müsste heute zu schlagen sein. Also an die Kanonen Kadetten und – Feuer frei! Oder so ähnlich.

Wie schon ein paar Mal erwähnt, sind die Trainingsspiele gegen unsere E1 der Gradmesser unserer spielerischen Qualität. In letzter Zeit können wir in der 1. Halbzeit gut mithalten, bauen dann aber zumeist konditionell ab und verlieren. Daher neben den üblichen Tipps und Hinweisen auch die schlichte Ansage: spielt doch einfach wie letzten Mittwoch die 1. Halbzeit gegen die E1.

Eine Stunde nach dem Anpfiff kann gesagt werden, dass die Kids das genau so und wirklich toll gemacht haben, und zwar jeder Einzelne ohne Ausnahme über die gesamte Spielzeit! Es war von der ersten Minute an ein Fußballspiel, das den Namen auch wirklich verdient hat. Von den Rückgaben zum Tormann über die Suche nach dem freien Mann, dem Zuspiel und den Torschüssen bis hin zum Engagement, es hat wirklich alles gestimmt und war schön anzusehen. So gesehen ist auch die Höhe des Resultates völlig verdient. Mit ein bisschen mehr Coolness und Genauigkeit in der Chancenverwertung hätten wir vielleicht sogar zwanzig Tore schießen können. Es hat uns auch sehr gefreut, wie diszipliniert die Mannschaft gespielt hat. In der Summe: wir waren lange nicht mehr so stolz auf „unsere“ Kids.

Daher gehen wir optimistisch in die nächste und letzte Partie der Herbstsaison.

Es spielten: Lukas, Olli, Gustaf, Tim, Marco, Kenny, Yanik, Moritz, Sarah

Bericht: Oli

(RE)

 

24.09.16   SG Gebergrund Goppeln E2 - SV Eintracht Dobritz E2

Endstand: 1:0 (Ergebnis: 24:1)

Schon in den vorangegangen Spielen hinterfragte ich, ob es einen Fussballgott gäbe. Und ich sage ja. Nach der letzten Packung (eigentlich wollten wir nicht mehr drüber reden), gleicht nun das Heimspiel die Blamage wieder aus.

Bei so einem Endergebnis ist es auch mühsam, jedes Tor zu analysieren bzw. zu benennen. Natürlich gibt es auch bei so einem Spiel Höhepunkte. Zu erwähnen natürlich der 0:1 Rückstand in der 2. Minute. Stille in der Fankurve und miese Laune bei den Trainern. Aber das Spiel ist jung und in der 7. Minute eröffnet Patrick sein Torfeuerwerk. Bestens vorbereitet und hochmotiviert beschert er der Truppe neun Treffer. Davon zwei Tore mit dem „schwachen“ Fuß. Bis zur Halbzeit hatten wir einen satten Vorsprung von 9:1 ausgebaut. Abgeben, zuspielen und gezielte Schüsse gingen uns heut leicht vom Fuß. Zwischenzeitlich wurde hier und da die Abwehr etwas unachtsam, aber auch dieses Problem wurde erkannt und behoben.

Ja was soll man bei so einem Ergebnis in der Halbzeit zu den Sprösslingen sagen?? Außer alles gut UND nur nicht leichtsinnig werden und den Vorsprung wieder versemmlen. Also die Devise: der Gegner muss mit 1 Tor nach Dobritz heimfahren. Es wird kein Zweites zugelassen.

Und so geht es in der 2.Halbzeit auch munter in der gegnerischen Hälfte los. Oli aus ca. 15m Distanz ballert das Leder unter die Latte. Ein schöner Knaller und die Einleitung für die restlichen 14 Tore. Abwechselnd schießen uns Kenny, Patrick, Sarah, Moritz, Yanik und wieder Oli in den Fußballhimmel.

Vielleicht kennt der eine oder andere noch unseren Torhüter? Ja er ist mit von der Partie, aber tritt in der 2. Halbzeit so gar nicht in Erscheinung, außer mit ein paar Abstößen, den einen oder anderen Brüller nach vorn und sich warm zu halten. Ich hoffe nicht, das sich hier die ersten Krampfadern gebildet haben vom vielen rumstehen.

Ich habe bei 16:1 aufgehört die Minuten bzw. Sekunden der Tore zu notieren. Und auch am Rand macht sich Überheblichkeit breit und die geschwellte Brust tritt wieder in Erscheinung.

Man muss natürlich auch zu geben das die Dobritzer irgendwann aufgehört haben zu kämpfen, sodass wir unseren Stil runterspielen konnten und das Gelernte schön umsetzen durften.

Viele Zurufe vom gegnerischen Trainer kamen uns bekannt vor und so kam bei uns statt der Überheblichkeit auch ein wenig Mitleid hoch. Oli hatte dann sogar noch ein paar tröstende Worte für die Kids aus Dobritz übrig. Eine faire Geste und zeigt die Einstellung der E2.

Auch wenn wir hier verdient gewonnen haben, müssen wir dieses Spiel abhaken und nicht als Maßstab für die 2 noch ausstehenden Spiele nehmen. Wir müssen trotz alledem noch etwas „cooler“ werden und viele kleine Fehler aus dem Spiel wegtrainieren.

Oder wie der Oli immer sagt:“ Ballannahme, Ballannahme, Ballannahme…“

Es spielten: Patrick, Lukas, Yanik, Kenny, Moritz, Sarah, Oli, Gustaf, Tim

Tore: Patrick (9x), Kenny (4x), Moritz (4x), Yanik (3x), Oli (2x), Sarah (2x)

Bericht Heiko (FL)

17.09.16 SG Dresden Striesen - Gebergrund Goppeln E2 17:4

oder „Ich wollt´ es wäre Nacht und die Preußen kämen.“

 

Ich hoffe, dass es nicht der Psyche eines Kindes schadet, wenn dieses 17:4 verliert, alles gegeben hat, in Ermangelung von Personal nicht ausgewechselt werden konnte und sich dann auch noch das Gemecker vom Trainer anhören muss.

Klingt nach dem Beginn einer ungerechten Geschichte, aber der Reihe nach.

Striesen ist Tabellenführer und wir treten mit exakt sechs spielfähigen Kids an (Yanik ist verletzungsbedingt nur als Notnotwechsler mit angereist) – mehr Differenz geht nicht. Daraus ergibt sich jedoch eine klare Vorgabe, und die heißt Verteidigung und Kräfte sparen. Moritz fungiert als einziger Abstauber im Sturm, die anderen vier Helden kümmern sich um die Abwehr und unterstützen Olli, der nach langer Zeit wieder mal im Tor steht. Soweit bekannt, übt Striesen viel die 1 gegen 1 Situation, also die direkte Konfrontation. Auch diesen Hinweis bekommen die Kids mit auf den Weg, zusammen mit Tipps, wie man damit umgehen kann (und in weiser Voraussicht haben wir es vorher im Training geübt).

Anpfiff.

Es geht ganz munter los und siehe an, in der 2. Minute erzielt Marco das in doppelter Hinsicht sehr schöne 0:1. Vorteil: wir führen. Nachteil: der Gegner wird wach.

Nach weiteren 2 Minuten steht es 2:1, bevor Moritz in der zehnten Minute den Ausgleich erzielt. Dann fällt das 3:2, der Gegner wechselt die komplette Mannschaft aus (angesichts unserer personellen Situation ein äußerst fairer Zug der Striesener) und ab da wird das Spiel einseitig. Irgendwann bekommen die Gastgeber auch mit, wie einfach das ist, mit dem Ball an unseren Jungs vorbeizulaufen und machen von dieser Variante ausgiebig Gebrauch. Keiner findet ein vernünftiges Gegenmittel und ein gewisses Maß an Schlafmützigkeit auf unserer Seite kommt noch dazu. Der erschütternde Pausenstand: 7:2.

Auch in der 2. Halbzeit ändert sich an der Situation nicht viel und je länger das Spiel dauert, desto mehr schwinden verständlicherweise die Kräfte. Zwar haben wir zwischendurch immer mal wieder Chancen (Moritz, Marco), aber der Gegner schießt mit schöner Regelmäßigkeit die Tore.

Zwischendurch verkürzt Moritz auf 10:3 und erzielt auch per Kopf den letzten Treffer (nach toller Vorarbeit Yanik) des Spiels zum 17:4. Das hatten wir noch nie.

Und wie lautet nun das Fazit? Natürlich ist es ein Handicap, ohne `richtigen´ Wechsler anzutreten. Aber nach wie vor sind allgemein die Kondition (ich rede nur von der 1. Halbzeit), die schlechte Ballannahme (z.B. Gustaf), die ungenügende Ballbehauptung (z.B. Patrick), das zu wenig dem Ball entgegengehen (z.B. Moritz), das zu wenig Kopf-hoch-und-abgeben (z.B. Marco), die verbesserungswürdige Spielübersicht (z.B. Tim) Probleme, die in der Summe bei einem schnellen und energischen Gegner dazu führen, dass wir verlieren (Yanik hat ebenso seine Schwächen, aber für das Spiel einen Freibrief). Auch die Tatsache, dass die Kids zu wenig entsprechend der Vorgabe gespielt haben, trug zur Niederlage bei. Da kann man am Rand brüllen wie man will. `Ich wollt´ es wäre Nacht und die Preußen kämen´ hat nicht funktioniert, dafür erging es uns wie Napoleon ;-

Immerhin, über den größten Teil des Spieles waren der Kampfgeist und der Wille zum Sieg (!) ungebrochen. Das wurde gegenüber den Kindern auch lobend erwähnt, natürlich haben wir auch Trost gespendet und das nächste Spiel wird wieder besser. Die Psyche dürfte also noch in Ordnung sein.

Bericht: Oli

Es spielten: Olli, Gustaf, Tim, Patrick, Moritz, Marco, Yanik

Torschützen: 3x Moritz, 1x Marco

(FL)

10.09.16   Dresdner SSV E1 - SG Gebergrund Goppeln E2

Endstand: 1:0 (Ergebnis: 6:3)

Tore: 1:1/1:2 Moritz, 4:3 Yanik

Eigentlich sollte uns heute „nur“ die Hitze im Weg stehen. Aber auch die Anreise bereitete uns Schwierigkeiten, dass es aber noch dicker kommen kann…

Natürlich gehen wir mit geschwellter Brust ins Spiel. Zu gut lief für uns das Eröffnungsspiel der Saison. Bei der Aufwärmung (wenn man das bei den Temperaturen so nennen kann) allerdings fällt uns beim Blick zum Gegner die Kinnlade nach unten. Dort tummeln sich ein paar recht große Spieler. Aber da wir ja immer noch die geschwellte Brust haben, sollte uns das kein Kopfzerbrechen machen. Also mahnt Oli zum konzentrierten Spiel mit Körpereinsatz und experimentiert heute mit der Aufstellung.

So los geht’s! Bis zur 6.Minute kommen wir nicht so recht ins Spiel. So dass es bei uns bereits in der 4. im Kasten klingelt und das alte Problem ABWEHR uns wieder einholt. Aber das Spiel ist jung, weiter geht’s. Ab der 6. aber werden wir angriffslustiger und Marko kämpft sich bis in den gegnerischen Strafraum vor, aber NEIN vorbei…Moritz dann aber in der 7. läuft sich frei und drei unserer Mannen geben ihm Geleitschutz. Weit und breit kein Gegner außer diesem Tormann. Er zieht ab und das 1:1 ist vollbracht. Dann aber das Unglaubliche: in der Minute 11./12. steht Marko nach beachtlichen Einsatz wieder allein vor dem Tor, aber der Ball will nicht in den Kasten oder der Tormann hält. 3mal vergibt er so astreine Torchancen. Oli ruft verzweifelt er soll sich Zeit lassen, aber nein, es soll nicht sein. Ab der 14. Minute wird das Spiel rauer - die Kinder werden schon auf D-Niveau vorbereitet. Jedenfalls Freistoß für uns. Moritz macht, passt zu Gustaf…vorbei.Und wie aus dem nichts wieder Marko…wir draußen erstarren das muss doch jetzt klappen. Er setzt an, Schuss LATTE! Keine Worte…Der Ball zurück ins Spiel, Moritz zur Stelle und TOR! 18. 1:2!

Das verkraften die Burschen auf der anderen Hälfte nicht und so wird ein wildes Gewusel bei uns im Strafraum zum unfairen Spiel. Der Gegner schlägt mit einem in dieser Sportart untypischen Tritt den Ball aus Lukas Hand. Der landet im Tor und in der gegnerischen Fankurve bejubelt man schon das 2:2. Ohne uns, wir protestieren lautstark!! Es bleibt 1:2 für uns. Das ändert sich in der 19. 2:2. Lukas hat sich aus dem wilden Getümmel eine Verletzung zugezogen, so dass der sonst so sicher haltende Keeper unkonzentriert noch einen durchlässt. Damit ist Halbzeit und es steht 3:2.

Ansprache! Das Spiel hat eine zweite Hälfte und jetzt geht’s erst richtig los. Auch die zweite Halbzeit fängt bescheiden an. Die Konsequenz: wir liegen in der 27. 4:2 zurück. Wir spielen jetzt nicht mehr miteinander, sondern jeder gegen jeden. In der 29. dann ein Lichtblick, Yanik prescht zum gegnerischen Tor nach vorn. Auch hier erstarren wir Trainer wieder draußen, da wir ja wissen, dass das aus Erfahrung nicht immer gut geht und im Chaos endet bzw. mit einem ungezielten Schuss. Aber er legt sich den Ball gut vor, zieht ab und jawohl der ist drin und verkürzt auf 3:4. Ab der 39. hat der Gegner das Sagen und „beschert“ uns dann noch das 5:3 und 6:3. Nennenswert eigentlich nur noch in der 48. der Alleingang von Sarah. Mit Macht will sie uns aus der Krise ballern, aber wie schon gesagt dieser gegnerische Tormann…Draußen der gutgemeinte Ratschlag von Oli „dann gib doch mal ab, Mädel“. Aber zu spät, der gegnerische Keeper leistet ganze Arbeit und lässt die Torträume zerplatzen.

Alles im Allem, trotz der zugegeben etwas ungewöhnlichen Startaufstellung, eine super erste Halbzeit gegen einen teilweise körperlich überlegenen Gegner. Die 2. Halbzeit muss ausgewertet und Fehler schnellstens aufgearbeitet werden. Achso, nur mal so nebenbei, die Schwellung der Brust ging nach der Kabinenansprache merklich zurück.

@Marko: als Pechvogel des Tages ist ein Kasten Limo fällig, sozusagen als Zielwasser fürs nächste Mal.

Es spielten: Patrick, Marko, Lukas, Yanik, Kenny, Moritz, Sarah, Oli, Louis, Gustaf, Tim

Bericht: Heiko

23.04.16   SpVgg Dresden-Löbtau 1893 E3 - SG Gebergrund Goppeln E2

Endstand: 1:0 (Ergebnis: Hoch zu Null)

An Bäumen kann man anhand der Jahresringe das Alter ablesen. Bei mir anhand der grauen Haare die Anzahl der vergeigten Spiele. Aber der Reihe nach: Löbtau steht in der Tabelle ein Stück über uns, trotzdem sind die Kinder in der Kabine zwar leicht überdreht aber optimistisch. Und Fakt ist, Löbtau kocht auch nur mit Wasser, also warum sollten wir nicht gewinnen können? Durch die Abwesenheit einiger Spieler ist die Aufstellung etwas ungewohnt. Von Beginn an sind wir in der Defensive, schlagen uns aber ganz wacker. Die Einsatzbereitschaft stimmt, am Spielaufbau, zündenden Ideen und geordneten Aktionen mangelt es allerdings.   

Dann irgendwann des Tormanns Kardinalfehler, der flache, zu kurze Abstoß in die Mitte und das Gegentor mit Ansage. Okay, sagt sich der Trainer, ist das erste Punktspiel von Lukas im Tor, das passiert. Zwischendurch können wir uns ein wenig von dem Druck befreien, aber zählbare Erfolge wollen sich nicht einstellen. Ein paar Minuten später säbelt Johnatan als letzter Mann über den Ball, der Gegner ist durch, 2:0. Okay, sagt sich der Trainer, das ist nicht seine Stammposition, das passiert. Kurz vor der Halbzeit fangen wir uns noch das 3:0, ein Eiertor, so etwas passiert, sagt sich der Trainer.    

Es gibt die üblichen Hinweise in der Kabine, aber es muss irgendetwas im Pausentee gewesen sein, denn unser Spiel wird wesentlich schlechter. Die Pässe werden ungenauer, die Ballannahme funktioniert nicht mehr richtig, das Deckungsverhalten lässt zu wünschen übrig und unsere Chancenverwertung – darüber sprachen wir schon genug. Spätestens als das 4:0 und 5:0 fällt und die Kids anfangen, von der Mittellinie aufs gegnerische Tor zu schießen und Ballverluste schon nach der dritten Berührung nach einem Anstoß zu verzeichnen sind, möchte man sich vor Kummer und Kram abwenden und die Partie abpfeifen. 

Woran liegt es, dass die gleichen Dinge in Testspielen gegen die E1 wirklich gut funktionieren und im Spielbetrieb nicht? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Vielleicht, weil der Gegner ein Tick spritziger, cleverer, körperbetonter und aggressiver auftritt (obwohl Löbtau fair gespielt hat) und diese kleinen Dinge in der Summe den Unterschied machen. Okay, sagt sich der Trainer, jetzt hoffen wir mal, dass die Kids auch etwas daraus lernen, im Training weiter schön aufpassen und mitmachen und das nächste Mal besser drauf sind.

Ach übrigens, ich habe zum Schluss die Gegentore dann nicht mehr mitgezählt, ich war mit dem Zählen der grauen Haare beschäftigt … Danke übrigens für die Unterstützung an die zwei geborgten Sportfreunde und das Kind mit der bandagierten Zehe ;-)

Es spielten: Lukas, Yanik, Max, Kenny, Patrick, Olli, Finn, Johnathan

Bericht: Oli

(RE)

16.04.16   SG Bühlau 09 E2 - SG Gebergrund Goppeln E2

Endstand: 1:0 (Ergebnis: 9:5)

Tore: 4:1 Max, 4:2/6:4 Patrick, 5:3 Sarah, 6:5 Marco

Bühlau…ist bis jetzt fußballtechnisch immer mit schlechten Erinnerungen verbunden. Noch nie konnten wir dort Boden gut machen. Und gerade deswegen versuchen wir heute den Bann zu brechen und die negative Serie zu beenden. Das Wetter spielt uns dabei nicht gerade in die Karten. Es regnet und regnet und der Platz ist ziemlich aufgeweicht – hoffentlich macht das unseren Filigranfußballern nicht zu schaffen.

Schon in der 1. Minute kommt unsere Abwehr in Schwierigkeiten und es fällt das 1:0. Kann passieren, weiter geht's. In der 3. Minute kämpfen sich Max und Patrick nach vorn und versuchen den Ausgleich herzustellen. Leider ohne den gegnerischen Tormann auf der Rechnung zu haben: Der hält! Kurz darauf wieder ein Angriff der Bühlauer, unsere Abwehr hat vermutlich Regenwasser in den Augen und sieht nicht richtig durch - 0:2. Bühlau hat mehr vom Spiel, eindeutig. In der 8. Minute spielen sich die Bühlauer Jungs wieder gekonnt und bissig nach vorn. Abschuss, aber Yanik hält. Leider nicht mit den Händen, sondern mit der rechten Gesichtshälfte. Er geht zu Boden und der Ball muss nur noch (nach einem Blick des Gegners auf den lädierten Keeper) in den Kasten geschoben werden. Das war dann das 0:3. Wir haben bis dahin wenige Chancen. Das Spiel nach vorn endet meist an der Mittellinie. Die Bühlauer sind uns leider immer einen Schritt voraus und dies auch wieder in der 9. Minute, wo es dann 0:4 steht. Das ist bitter.

Dann wiedermal der „begehrte“ Fehler von Yanik, den Abstoß zum Gegner zu machen. Die wollen das Geschenk natürlich nutzen, aber am Kasten vorbei. In der 15. Minute dann ein Lichtblick. Max trifft mit einem Alleingang zum 1:4. Von da an merken unsere Jungs und Mädels, dass sie doch noch Fußball spielen können. Patrick zeigt das gleich mal in der 16. Minute und verwandelt zum 2:4. Leider lassen sich das die Gegner nicht gefallen und verwandelen prompt zum 2:5.

18. Minute: Ecke für uns und Sarah köpft den Ball bundesligareif ins Tor - 3:5. Es sieht zwischenzeitlich ganz gut aus was wir machen und die Frage steht im Raum: Geht da noch was? Mit mehr Biss und Kampfgeist versuchen wir das Ergebnis vor der Halbzeit noch zu „verfeinern“. Dies gelingt uns nicht, aber der Gegner erhöht in den letzten Minuten (23.) noch zum 3:6. Halbzeit!

Nach einer fulminanten Ansprache von Oli in der Kabine, das Ding sei noch lange nicht verloren, kehren wir auf den Platz zurück. Von Anfang an spielen wir nach vorn und suchen nach Möglichkeiten, um zu verkürzen. Mit einem sehr schönem Heber (und etwas Glück) über den Tormann gelingt dies Patrick in der 28. Minute (4:6) Der inzwischen eingewechselte Marco arbeitet (obwohl er eigentlich Abwehr ist) vorn mit und verwandelt mit einer schönen Flanke zum 5:6. Tara, die Jungs vom Gebergrund sind wieder dabei, auch die Trainer wittern hier schon Morgenluft. Sollte heute der Tag sein, an dem wir den „Bühlauer Fluch“ brechen?? Doch nach paar Minuten steht fest: Nein, heute nicht! Zwischen der 33. und 36. Minute holen uns unsere alten Fehler wieder ein (ich zähl die hier und heut mal nicht auf), so dass wir einen höheren Rückstand nicht verhindern können (5:8).

Trotz des jetzt nicht mehr aufholbaren Spielstandes kämpft unsere Truppe verbissen weiter. Marco versucht noch zweimal mit Gewalt und sicherlich auch Wut im Bauch, das Leder beim Gegner zu versenken. Aber nützt nichts, die Abwehr der Bühlauer Truppe schläft nicht. Durch unsere Offensive geben wir dem Gegner noch mehr Gelegenheiten und diese werden auch prompt genutzt (46. Minute, 5:9). Letzte Minute, ja die Abwehr des so ungeliebten Gegners schläft doch!! Max läuft durch und völlig allein steht er vor dem Tor. Ich höre noch Oli rufen: „ Du hast Zeit!“, da zieht er überhastet ab und…vorbei. Ich muss Oli stützen, zu groß ist die Enttäuschung über die so astreine Chance.

Die positive Nachricht: Alles in allem haben wir uns nicht aufgeben und bis zur letzten Minute gekämpft. ABER: viele sinnlose Fehler pflastern unseren Weg und das hindert uns am Siegen.

Es spielten: Patrick, Marko, Lukas, Yanik, Kenny, Clemens, Tom, Sarah, Kenny, Max

Bericht: 95% Heiko, 5% Oli

(RE)

09.04.16   SG Gebergrund Goppeln E2 - Radeberger SV E2

Endstand: 0:0 (Ergebnis: 3:3)

Tore: 1:1/2:1 Patrick, 3:2 Max

Müsste ich an den letzten Spielbericht anknüpfen, hätte ich arge Probleme. So endeten doch meine Zeilen mit den kühne Worten: “Beim nächsten Spiel müsste der Sieg drin sein.“ Aber auch hier zeigt sich wiedermal, die Trainer sind auch nicht unfehlbar. Der Reihe nach…

Nachdem wir uns den Gegner beäugt haben und feststellten, Körpergröße und Kampfgewicht liegt in unsrem Bereich, geht´s auch schon zur Sache. Schon nach einigen Minuten merken wir aber, die Radeberger Jungs und Mädels werden uns den Sieg nicht einfach schenken. Ihr Fußballspiel bissig nach vorn, aber fair. Das bemerken wir zwar, aber brauchten ein wenig damit umzugehen. Nachdem Yanik einen misslungen Abstoß (sprachen wir nicht gerade noch in der Kabine über Abstöße?) fabrizierte, war das 0:1 un(auf)haltbar (5.). Oli brüllt, Yanik ist sauer, das Spiel geht trotzdem weiter. In der 7. Minute wird meine Frage aus dem letzten Spielbericht beantwortet. Dort war ich mir nicht ganz schlüssig, ob es einen Fußballgott gibt. Aber irgendjemand war uns gut gesonnen, sodass Patrick mit einer „G-Junioren Flanke“ uns den Ausgleich beschert mit Unterstützung des gegnerischen Torwarts, der den Ball unter dem Fuß durchrutschen lässt. Das Spiel inzwischen ausgewogen, aber nicht sehr geordnet auf unserer Seite. Die Chancen auf beiden Seiten gleich verteilt, aber nicht nennenswert. Also mit dem 1:1 in die Halbzeit!

Nach der obligatorischen Kabinenansprache geht´s ab in die 2.“Runde“. Wir spielen von Anfang an nun energischer (man hat also in der Kabine doch zugehört) und Patrick versucht in der 28. (Latte) und 31. (Tormann hält) das 2:1 klarzumachen. Aber es ist nichts zu machen, das Leder will nicht rein. 34. dann der Befreiungsschlag, das 2:1 ist vollbracht und Patrick belohnt sich und uns alle. Erwähnte ich schon, dass das Spielgeschehen jetzt ausschließlich auf der Seite der Gegner stattfindet. Die Abwehr bei uns hat im Moment nicht gerade viel Arbeit, dafür ackern Patrick und Max vorn weiter, aber die Flanken oder Schüsse von Max bringen uns nicht weiter. Zwischendurch hat auch Sarah eine 100%ige Chance, schießt aber 5m vor dem Tor und völlig freistehend daneben. Die Abwehr ist bei uns immer noch im Ruhemodus – prompt fällt auch schon den Ausgleich (43.). Dann aber 46., Max läuft sich frei und semmelt das Leder zum 3:2 in Netz. Nun könnte man mit Blick auf die Uhr ja entspannen (zumindest was die Trainerschaft betrifft), aber das letzte Spiel belehrte uns da ja eines Besseren. Irgendwie verlassen uns in den letzten Minuten immer solche Tugenden wie Ordnung, Weitsicht oder auch Kondition. Und von der Seitenlinie hörte man Oli wieder ja schon fast klagend rufen: „NICHT IN DIE MITTE!!“ und so kommt es wie es kommen musste, 49. der Ausgleich.

Ich glaube mit diesem 3:3 sind wir nicht ganz zufrieden, aber wir können damit leben. So weiß man wenigstens was uns im Training bevorsteht…alte Baustellen beseitigen und den nächsten Sieg vorbereiten. Manche Dinge allerdings kann man nicht üben…

Es spielten: Patrick, Marko, Lukas, Sarah, Yanik, Kenny, Oli, Clemens, Max, Tom

Bericht: Heiko

(RE)

14.11.15   TSV Rotation Dresden 1990 E2 - SG Gebergrund Goppeln E2

Endstand: 1:0 (Ergebnis: 10:9)

Die ersten acht bis zehn Minuten völlige Überlegenheit und die Führung. Super. Zwischendurch mal 5:3 geführt. Auch super. Neun Tore geschossen, auch wenn es nicht allein der Verdienst der üblichen Verdächtigen ist. Trotzdem super. Und zum Schluß? Spiel verloren. Wir schenken dem Gegner in 5 Minuten drei Tore, spielen einen Teil der zweiten Halbzeit ohne jegliches System, der Ball wird dem Gegner direkt vor die Füße gespielt, von vornherein sinnlose Einzelaktionen werden gestartet, der Tormann hat auch schon besser gehalten, da wird zu dritt ein einziger Gegenspieler angegriffen, da fordern Spieler den Ball, die mehr als gedeckt sind. Wer so spielt, hat den Sieg nicht verdient. Und es soll niemand sagen wir hatten bloß Pech, weil wir vier oder fünf Mal den Pfosten getroffen haben.

Vielleicht haben wir Trainer den Kindern vergessen zu sagen, dass es wichtig ist, über die komplette Spielzeit vernünftig Fußball zu spielen? Vielleicht ist es eine Frage der Konzentration und des Kräfteverschleißes, aber dennoch sollten verschiedene Dinge einfach nicht passieren. Nicht nach drei Jahren Training. Nach wie vor ist die Ballannahme, die Ballbehauptung, die Übersicht, die Spritzigkeit und der Wille zum letzten Einsatz ein sehr sehr großes Thema. 

So gesehen ist auch der letzte Tabellenplatz noch nicht einmal ungerecht, was sich ggf. in der Wahl des Pools in der nächsten Spielzeit niederschlägt. In der Bundesliga wechselt man in der Situation gewöhnlich den Trainer. Die Option steht ja immer noch. Dann habe ich auch keine Halsschmerzen vom vielen Rufen an der Seitenlinie mehr. Klingt evtl. etwas bitter, aber so richtig lustig fanden Heiko und ich das nicht.

Bericht: Oli

(RE)

07.11.15   SG Gebergrund Goppeln E2 - FV Löbtauer Kickers 93 E2

Endstand: 0:0 (Ergebnis: 3:3)

Torschützen: 1:0 Kenny, 2:0 Patrick, 3:2 Sarah

Wie schrieben wir im letzten Bericht, “der Knoten muss doch mal platzen!“ Ja er ist geplatzt, aber leider war es ein Doppelknoten, sodass wir weiter dran arbeiten müssen. Aber alles der Reihe nach. Das Wetter bescheiden, aber die Jungs und Mädels wissen worauf es heute ankommt. Nach der letzten Standpauke im Training will sich keiner mehr mit den Trainern anlegen. Also gilt siegen, um die Herren nicht noch weiter zu verärgern.

Anpfiff! Von der ersten Minute an spielen wir konzentriert und geordnet. Das Spiel verlagert sich sofort in die Hälfte vom Gegner und das wird belohnt. 4. Kenny befreit uns von unserem „Fluch“ und wir führen (1:0). Natürlich will man nachlegen und nutzt nur jeden noch so kleinen Fehler der Löbtauer aus. 6. wieder Kenny, aber es reicht nicht. 8. versucht es Patrick, aber auch hier scheitern wir. In der 9. dann eine brenzlige Situation, aber Tim (der heute im Kasten steht) rettet. Bis zur 18. Minute kämpfen wir um nachzulegen. Aber auch die Gäste sind mittlerweile hellwach, sodass wir mit ein wenig Glück das Schlimmste verhindern können. Dann 18., Patrick macht das 2:0. Begeisterung in der Fankurve. Es hält keinen mehr auf den Rängen. Die Trainer nehmen`s gelassen, aber innerlich triumphiert das Fußballerherz. Oli schmeißt ein Lob den Spielern entgegen mit der Bitte, nicht übermütig zu werden und weiter so konzentriert zu spielen. 20. nochmal eine Chance, aber es reicht wieder mal nicht…HALBZEIT und mit geschwellter Brust verlassen wir den Rasen.

2.Halbzeit! Zu viel Lob in der Kabine und ein wenig Nachlässigkeit bescheren uns in der 25. das 2:1. Wir wechseln und Yanik kommt ins Spiel. Er prescht nach vorn und…nein es soll wieder nicht sein. Irgendwie zerbröselt unserer Spielaufbau und die Konzentration oder Kraft verlässt uns. 35. der Ausgleich. Oli mahnt sich wieder zu finden und an die 1.Halbzeit anzuknüpfen. Sarah nimmt sich das gleich mal an und ballert von fast der Mittellinie das Leder ins Netz. Jaaaaa 3:2!! Währenddessen wir alle noch jubeln, nutzt der Gegner diese Situation gleich mal aus! 3:3 (40.).

Das ist auch der Endstand und nur der erste Knoten ist auf. Wir sind trotzdem zufrieden und  finden zur alten Form zurück. Auch aus diesem Spiel nehmen wir mit, dass wir ein wenig energischer zum Gegner sein müssen. Die guten alten F-Zeiten sind vorbei, es wird rauer…Mit diesen Erfahrungen und dem Wissen, dass wir’s noch können, gehen wir ins nächste Auswärtsspiel. Fazit: Wir sind nicht mehr Tabellenletzter!

Es spielten: Tim, Patrick, Marko, Lukas, Sarah, Yanik, Kenny, Oli, Clemens, Max

Bericht: Heiko

(RE)

31.10.15   SV Pillnitz 1990 - SG Gebergrund Goppeln E2

Endstand: 1:0 (Ergebnis: 6:1)

Torschütze: 4:1 Patrick 

Tja, was soll man schreiben außer die Niederlagenserie reißt nicht ab. Auch beim Zweitplatzierten Pillnitz war wieder nichts zu holen. Gut, die Gastgeber waren teilweise alle einen Kopf größer, aber wie sagt der Trainer immer: “Das ist egal, dafür sind wir wendiger und schneller“. Das waren wir auch, leider hatten wir dadurch auch keine Ordnung im Spiel. Die Gastgeber ließen uns laufen und nutzten mit ihrem geordneten Spielaufbau ihre Torchancen perfekt. So kam es wie es kommen musste, 10. Minute und wir lagen 0:4 zurück. Lichtblick in der 14., 1:4. Patrick kitzelt den Kampfgeist der anderen hervor, so dass sich in der 23. gleich zwei Chancen auftaten, aber es reichte nicht zum Anschluss.

Nach der Kabinenansprache in der Halbzeit, mit eindringlichen Worten den Kopf nicht  hängen zu lassen und das sei noch nicht verloren, starten wir in die zweite Hälfte. Tatsächlich, die Mannschaft kommt von Anfang an gut ins Spiel. Das Spielgeschehen verlagert sich jetzt in die Hälfte der Gastgeber. Bei uns kommt Ordnung ins Spiel. Das merken die Pillnitzer und kommen nicht mehr richtig ins Spiel. Um dies zu kompensieren verlieren sie die sportliche Fairness, was uns drei Freistöße einbringt. Aber auch diese können wir nicht nutzen. Bis zur 42. haben wir die Oberhand mit vielen guten Aktionen. Besonders Sarah versucht mit Umsicht und guten Pässen die Mannschaft vom „Torfluch“ zu befreien, aber es wollte nicht gelingen. Leider patzten wir dann noch zweimal, so dass das Endergebnis nun bei 1:6 lag.

Kurz, wir brauchen immer noch zu lange um ins Spiel zu kommen, so dass eine dritte Halbzeit eigentlich nicht schlecht wäre. Nächstes Spiel Heimspiel und das heißt gewinnen. Auch wenn ich das schon die letzten Male angekündigt habe, muss doch der Knoten mal platzen und wir sollten als Sieger vom Platz gehen. Das funktioniert aber nur wenn ALLE konzentriert mitspielen und Chancen auch mal verwertet werden.

Es spielten: Tim, Patrick, Marko, Lukas, Gustaf, Sarah, Yanik, Kenny, Oli, Clemens

Bericht: Heiko

(RE)

03.10.15   SG Gebergrund Goppeln E2 - TSV Reichenberg/Boxdorf E2

Endstand: 0:1 (Ergebnis: 1:8)

Torschütze: 1:8 Max 

Mit dem Rückenwind des gewonnenen Trainingsspiels gegen die E1, beständiger Gradmesser und Herausforderung, treten wir gegen Reichenberg/Boxdorf an. Bislang immer ein relativ dankbarer Gegner, aber wie wir schnell merken, betraf das die guten alten F2-Zeiten. Die Jungs jetzt sind teilweise einen Kopf größer und laut Anmeldeformular im Schnitt auch ein Jahr älter. Also gewissermaßen eine E-Mannschaft im 2. Jahr, die nicht ohne Grund ganz weit vorn mitspielen. Macht nix, die kochen auch nur mit Wasser.

Entsprechend der Kabinenansprache versuchen unsere Kids auch tapfer, genauso gut zu spielen wie am Mittwoch, was auch die ersten Minuten ganz gut funktioniert. Allerdings haben sie gegen die teilweise etwas raubeinigen Gesellen aus dem Norden einen schweren Stand. Und dann erwischen wir auch noch unsere berühmt-berüchtigten fünf Minuten: Chaos, Anarchie, Verwirrung, drei Gegentore. Die Truppe fängt sich zwar wieder, aber es geht mit Rückstand in die Pause.

In der 2. Halbzeit das gleiche Bild, aber irgendwann ist die Luft raus und auch die Kräfte und die Konzentration schwinden, was der Gegner für insgesamt acht Gegentore nutzt. Kurz vor Schluss erzielt Max wenigstens noch den Ehrentreffer, aber es bleibt eine bittere Niederlage.

Fazit: Trotz der vielen Gegentore, die hauptsächlich aus mehreren kleinen individuellen (vermeidbaren) Fehlern resultierten, sollte doch der gute spielerische Ansatz hervorgehoben werden. Sofern die Kids diesen in den Herbstferien nicht vergessen, ist davon auszugehen, dass wir zum Ende der Saison immer besser werden.

Es spielten: Yanik, Clemens, Olli, Sarah, Till, Gustaf, Kenny, Max, Marco, Patrick, Tim

Bericht: Oli 

(RE)

26.09.15   SG Gebergrund Goppeln E2 - SV Eintracht Dobriz 1950 E2

Endstand: 0:1 (Ergebnis: 5:6)

Torschützen: Max, 2 x Gustaf, Yanik, Marco 

„Heute MUSS ein Sieg her!“ Nein, das ist kein Zitat von Napoleon oder Caesar, sondern von Heiko. Aber der Prophet gilt bekanntlich nirgends weniger als in seinem Vaterland (und laut der Bibel auch in seinem Hause, aber da lehne ich mich mal nicht aus dem Fenster). Auf jeden Fall stimmten die Kinder, sicherlich die Eltern und meine Wenigkeit dieser Aussage vorbehaltlos zu. Wir werden sehen. 

Zum Glück verschlafen wir den Spielbeginn nicht ganz und sind sogar das dominante Team. Fleißig, aufmerksam, da lacht des Trainers Herz. Prompt werden wir mit dem Führungstreffer belohnt, kassieren jedoch nur wenige Minuten später den völlig unnötigen Ausgleich. Das sind so Dinge, die braucht kein Mensch. Trotzdem lassen wir uns nicht beirren und spielen einen ganz passablen Fußball, der plötzlich in einem sehr sehr schönen Spielzug mündet und zum erneuten Führungstreffer führt. Ich wusste schon gar nicht mehr, wie sich das anfühlt. Und dann, mit einem Mal, dreht sich das Spiel. Ob es der verfrühte Siegestaumel ist oder eine andere, mir nicht bekannte psychologische Komponente, die Luft ist raus. Da auch der Tormann keine Sternstunde erwischt hat, liegen wir zur Pause mit 4:2 hinten. 

In der Kabine gibt es Durchhalteparolen, Verbesserungsvorschläge und den mittlerweile obligatorischen Spruch, dass die Partie noch nicht verloren ist. Ich wollt´ es wäre Nacht oder die Preußen kämen, aber ein Waterloo wie in der vorigen Woche wird es dann doch nicht. Die Jungs raffen sich auf und erspielen sich Chance um Chance. Moment, da war doch was? Ach ja, die Chancenverwertung! Irgendwann und kurz vor Schluss steht es trotzdem 5:5, und gerade als der Trainer beschließt, mal ausnahmsweise etwas Lob zu verteilen, fällt das 5:6. Abgefälschter Schuss, nix zu machen. Wie gesagt, Dinge die kein Mensch braucht.      

Fazit: Wenn wir Fußball SPIELEN und den nötigen Enthusiasmus entwickeln, kommen wir ganz gut mit. Dafür ist es aber zwingend erforderlich, dass jeder 100% gibt. Das betrifft in gewissem Sinne auch die ausgewechselten Kids, die sich gerade nicht auf dem Spielfeld aufhalten.

Es spielten: Yanik, Clemens, Olli, Gustaf, Kenny, Lukas, Max, Tim, Patrick, Marco

Bericht: Oli 

(RE)

19.09.15   SG Bühlau 09 E2 - SG Gebergrund Goppeln E2

Endstand: 1:0 (Ergebnis: 10:3)

Torschützen: Kenny, 2 x Max

Viel länger hätten die Gesichter nach Abpfiff der Partie nicht sein können und entsprechend düster fiel auch die Einzel- und Gesamteinschätzung aus, die nur Patrick und Max halbwegs unbeschadet überstanden haben. Andererseits muss man sagen, dass die Kids zwischenzeitlich ganz gut Fußball gespielt haben, aber aufgrund einer nach wie vor unglaublich schlechten Chancenverwertung, vielen individuellen Fehlern, einem hohen Maß an Vergesslichkeit in Bezug auf die eigene Position und einer daraus resultierenden völligen Desorganisation (hauptsächlich zum Schluss) das Spiel, das wir u.U. hätten gewinnen können, vom Feinsten vergeigt haben.   

Nun ist es einfach, die Schuld immer den Kids zu geben. Deshalb machen wir uns als Trainer so unsere Gedanken, zu wie viel Prozent die Niederlage an den Trainingsmethoden, der Mannschaftsaufstellung oder den Ansagen vor oder während des Spieles liegt. Eine schwierige Frage, auf die wir erstmal keine Antwort haben, da Fußball theoretisch ein recht simpler Sport ist. Soll heißen, die wesentlichen Dinge werden unserer Meinung nach von den Kindern verstanden. Zumindest nicken sie immer und versuchen auch die Umsetzung im Training. PS: Auch wenn manche Kinder evtl. bei der abschließenden Kabinenpredigt den Eindruck hatten, dass die Trainer sie nun gar nicht mehr leiden können – dem ist nicht so. 

Es spielten: Yanik, Clemens, Olli, Sarah, Kenny, Lukas, Max, Tim, Patrick

Bericht: Oli

(RE)

12.09.15   SG Gebergrund Goppeln E2 - Radeberger SV E2

Endstand: 0:0 (Ergebnis: 4:4)

Torschützen: Gustaf, Max, Sarah, Lukas

Nachdem alle Teilnehmer eine Woche Zeit hatten, auf dem kritischen Spielbericht vom 05.09. herumzukauen, starten wir den nächsten Versuch, ordentlich Fußball zu spielen.

Das Spiel beginnt, der Geist willig, doch das Fleisch ist schwach, um mal die höheren Weihen zu bemühen. Der Gegner drückt und so richtig läuft es nicht rund bei uns. Optisch sieht es etwas besser als in der vorigen Woche aus, nur das Ergebnis zur Pause ist kein Grund zur Freude. Wir liegen 1:3 hinten. Und was sagen die Trainer zu den Kids? Das gleiche wie in der letzten Woche: Das Ding ist noch nicht verloren! Es folgen die üblichen Verbesserungsvorschläge, die im weitesten Sinne lauten: Von allem ein bisschen mehr!

Und in der Tat entwickelt unsere Truppe einen ungeahnten Kampfgeist, steigert sich spielerisch, schießt doch ab und an auf das gegnerische Tor, wühlt und schiebt und rennt und teilweise ist es ein Spiel in einer Hälfte. Daraus resultieren auch eine Menge Torchancen, doch ach, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Sehr mühsam. Dann schließlich doch der Anschlusstreffer, ein paar Minuten später der Ausgleich und gleich darauf auch das hochverdiente 4:3. Das Stadion tobt. Leider müssen wir schmerzlich erfahren, dass hoch springende Bälle für einen Torwart manchmal schwierig zu berechnen sind, und so steht es zum Schluss 4:4. Ist das Glas nun halb voll oder halb leer? Grumpffff!

Fazit: Warum unsere Kids meistens erst in der 2. Halbzeit anfangen Fußball zu spielen, ist eines der großen Mysterien des Profifußballs. Einerseits toll, dass die wilde Truppe Moral und Kampfgeist bewiesen hat (= Lob), andererseits erschütternd, was für klare Torchancen vergeben wurden (= Tadel). So gesehen hätten wir das Spiel gewinnen MÜSSEN, auch wenn der Gegner zwei oder drei Tore hat liegen lassen. In der Summe aber Licht am Horizont. Mal sehen, was davon nächstes Wochenende noch leuchtet…

Und hier noch die minutiöse Chronik der Chancen: 1. Halbzeit: bis auf das Tor im Prinzip keine, 2. Halbzeit: 26., 27., 30., 32., 34., 35. (2:3), 38., 40., 41., 42. (3:3), 44. (4:3)

Es spielten: Yanik, Clemens, Olli, Sarah, Gustaf, Kenny, Lukas, Max, Marco

Bericht: Oli

(RE)

05.09.15   RB Dresden E3 - SG Gebergrund Gopplen E2

Endstand: 1:0 (Ergebnis: 5:1)

Wir sind E. Oder doch noch nicht? Im ersten Punktspiel treffen wir auf Racket- und Ballsport Dresden 3 und werden versuchen, genau das herauszufinden.

Die anfängliche und ausreichend kommunizierte Befürchtung des Trainerteams, dass in der E-Jugend möglicherweise ein paar Riesen auf uns lauern, bestätigt sich nicht. Der Gegner spielt auch keinen Zauberfußball, also alles im grünen Bereich. Im Prinzip müsste das doch sogar zu machen sein – was sich als Fehleinschätzung herausstellt.

Zwei und ein halber Torwartfehler mit sofortigen Konsequenzen läuten die Niederlage ein und auch ein kurzes Aufbäumen zu Beginn der zweiten Halbzeit ändert nichts mehr. 5:1 gegen uns, kein zufriedenstellender Einstand. Es fehlt, wie immer unterschiedlich ausgeprägt, etwas an Technik, mannschaftlicher Geschlossenheit und Siegeswillen. 

Fazit: Wir sind E, aber noch nicht angekommen. Die Trauben hängen naturgemäß etwas höher als in der F, aber man kann sie theoretisch erreichen. In der E ist für jedes Kind ein guter Zeitpunkt zu entscheiden, was es will: Entweder vernünftig trainieren und am Wochenende mit Engagement um Punkte kämpfen oder „nur mal so ein bisschen Fußball spielen“. Der letztere Fall entspricht aber nicht dem Wesen des Vereins und ergibt auch im Punktspielbetrieb keinen Sinn, weil jemand mit dieser Einstellung der ganzen Mannschaft schadet.

Bericht: Oli

(RE)

31.05.14   SG Gebergrund Goppeln E2 - SG Dölzschen

Endstand: 1:0 (Ergebnis: 3:0)

Ich glaube das Wort "Obermegatopspiel" trifft es ganz gut. Vorn weg - es war ein Spiel auf Augenhöhe! Die Marschroute war klar: Druck machen, sicheres Passspiel, mit Kampf den Gegner in die Knie zwingen und mit Tempo in die gegnerische Hälfte gehen. Nicht alles konnte umgesetzt werden, denn die Gäste der SG Dölzschen hatte durchaus Potenzial, mit Goppelns 2ter mitzuhalten. Auch die ersten Torchancen hatten die Gäste. Nach Unstimmigkeiten in der Hintermannschaft der SGGG2 konnten die Dölzschener Jungs den starken Nico Kaufmann nicht bezwingen. Nach etwa 10 Minuten kamen wir besser ins Spiel hinein, leider ohne zwingende Torchance. Das Spiel basierte auf Fehler im Aufbauspiel, so nutzte Josua Kleinmichel einen Abschlagfehler vom Dölzschener Schlussmann und schob den Ball unten rechts ein. Die gefühlten 25 986 Zuschauer waren aus dem Häuschen. Ein Tor aus dem Nichts, bitter für die Gäste - gut für uns! Dölzschen hatte einen Knacks mitbekommen. Die Gäste gaben das Zepter an uns ab. Jetzt kamen auch die richtigen Torchancen. Vor allem durch Luke Kirbach, der den Ball an die Latte setzte und auch durch Nick Füssel, der oft am guten Schlussmann der Gäste scheiterte. Trotzdem sollte er noch eine große Rolle spielen. Leider verletzte sich der Goppelner Paul Heimer am Ende der ersten Halbzeit. Bruno Paul kam wieder aufs Feld und mit ihm sofort der Knackpunkt im Spiel. In der 25. Minute wurde der Flitzer mit der 13 schön frei gespielt, will auch abschließen, aber traf den Ball nicht richtig. Egal, Nick Füssel ist auch noch da - 2:0! Nach unfreiwilliger Vorarbeit von Bruno Paul schiebt Nick Füssel den Ball aus 6 Metern über die Linie. Halbzeit!

Uns war klar, dass Dölzschen jetzt was machen musste. Die Gäste kamen rasant aus der Kabine und hatten auch ein paar gute Akzente in der Goppelner Hälfte. Wir wollten nur noch kontern, mit mäßigem Erfolg. Das Niveau sank ein bisschen in Hälfte 2. Beide Mannschaften versuchten das Tor zu erzielen, aber es gab keine zwingenden Chancen. Bis zur 49. Minute, als ein Abpraller auf die Füße von Nick Füssel fällt und er das Leder mit einem Kunstschuss an die Unterlatte haut und der Ball im Netz wackelte. Die Entscheidung in einem richtig spannenden Topspiel des 8. Pools in Dresden. Wenige Minuten später wurde das Spiel abgepfiffen.

Die Goppelner feierten, aber (und das war das schönste!) verabschiedeten sich ordentlich und respektvoll vom niedergeschlagenen Gegner. Einige Lieder, wie zum Beispiel "Geeeeeebergrund" oder "Staffelsieger", schallten durchs weite Rund. Die Kinder, Eltern und die Trainer feierten den Sieg. Leider musste einer der Trainer (zugleich auch der Verfasser dieses Textes) mit nassen Klamotten nach Hause gehen. Er wurde mit 4 vollen Wassereimern übergossen. Danke an die Spieler dafür! Wir krönen damit ein tolles Fusballhalbjahr und verabschieden die Spieler, die nächstes Jahr in der D-Jugend zum Einsatz kommen werden.

Bericht: Georg